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Sylosis sind zurück

Nachdem es lange Zeit still war um SYLOSIS, haben die Jungs nun für den 07. Februar 2020 ein neues Album angekündigt, welches den Titel „Cycle Of Suffering“ tragen wird. Mit „I Sever“ gibt es auch schon den ersten Song daraus zu hören.

Das letzte Album „Dormant Heart“ erschien bereits 2015. SYLOSIS-Frontmann und Gitarrist Josh Middleton ist seit dem Tod von Tom Searle festes Mitglied der britischen Metalcore-Combo Architects.

While She Sleeps überraschen mit neuer Musik

Nachdem WHILE SHE SLEEPS ihre Fans via Social Media in den letzten Tagen mit ominösen Posts über eine „Fakers Plague Experience“ im Studio/Hauptquartier der Band verwirrt haben, erschien heute mit „Fakers Plague“ relativ unerwartet ein neuer Song der Band. Das aktuelle Album „So What?“ ist erst im März diesen Jahres erschienen, weshalb wohl keiner so schnell mit neuem Material der Briten gerechnet hat. Weitere Infos zu einer EP, einem Album oder den Hintergründen des Songs und der angekündigten Experience sind noch nicht bekannt,

Decapitated kommen auf Headliner-Tour

Die polnischen Technical-Death-Metaller von DECAPITATED werden ihre Fans Anfang 2020 mit einer großen Headliner-Tour durch Europa beglücken. Auf der von Rising Merch und Avocado Booking neu ins Leben gerufenen Faces Of Death Tour erhalten DECAPITATED zudem reichlich todesmetallische Unterstützung: Mit dabei sind BEYOND CREATION, INGESTED, LORNA SHORE sowie die neugegründeten VISCERA um Ex-Sylosis-Frontmann Jamie Graham. In folgenden Städten dürfen sich die Fans auf ein musikalisches Gemetzel freuen:

06.03.20 Germany Berlin @ Lido
07.03.20 Germany Hamburg @ Bahnhof Pauli
08.03.20 Denmark Aarhus @ Voxhall
09.03.20 Germany Hannover @ Béi Chéz Heinz
10.03.20 Germany Oberhausen @ Kulttempel
11.03.20 The Netherlands Nijmegen @ Doornroosje
12.03.20 UK London @ ULU
13.03.20 UK Glasgow @ Slay
14.03.20 UK Manchester @ Club Academy
15.03.20 UK Birmingham @ Mama Roux’s
16.03.20 UK Bristol @ The Fleece
17.03.20 UK Southampton @ The Loft
18.03.20 Belgium Aarschot @ De Klinker Club
19.03.20 France Paris @ Le Trabendo
20.03.20 Switzerland Aarau @ KiFF
21.03.20 Germany Karlsruhe @ Weisse Rose
22.03.20 Italy Milan @ Slaughter Club
23.03.20 Germany Munich @ Backstage
24.03.20 Austria Vienna @ Viper Room
25.03.20 Hungary Budapest @ Dürer Kert
26.03.20 Czech Republic Prague @ Nová Chmelnice
27.03.20 Poland Wroclaw @ Pralnia
28.03.20 Germany Dresden @ Puschkin

Bury Tomorrow veröffentlichen neues Video

Die Briten BURY TOMORROW haben ein Video zum neuen Song „The Grey (VIXI)“ veröffentlicht. Mit dem Track wird ein neues Kapitel der Band eingeleitet, das mit einem neuen Album im Jahr 2020 gebührend gefeiert werden soll. Genaue Details sind bislang jedoch nicht bekannt.

Neuer Song von Currents

Die Progressive Metalcoreler CURRENTS haben mit „Poverty Of Self“ bereits am Freitag einen neuen Song veröffentlicht. Die Band kommentiert den Release folgendermaßen:

„Poverty of Self is a stab at predatory enterprises taking advantage of the sick & broken for profit; driving further division in our already fractured world.“

Der Track bietet einen ersten Vorgeschmack auf ein vorraussichtlich 2020 erscheinendes neues Album.

Bleed From Within: Neuer Track

Die Schotten von BLEED FROM WITHIN haben mit „The End Of All We Know“ einen neuen Song veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die erste Single eines noch unbetitelten neuen Albums, das Anfang des Jahres 2020 erscheinen soll.

Black Veil Brides mit neuem Bassisten und zwei neuen Songs

Nach dem Ausstieg von Ashley Purdy war es nur eine Frage der Zeit, bis BLACK VEIL BRIDES einen neuen Bassisten vorstellen würden. Nun hat die Band bekannt gegeben, dass Lonny Eagleton von nun an am Bass stehen wird. Eagleton war bereits mit BLACK-VEIL-BRIDES-Frontmann Andy Biersack auf dessen Solotour unterwegs.

Daneben gibt es mit „The Vengeance“ und „Saints Of The Blood“ gleich zwei neue Songs zu hören, die das erste Paar von mehreren geplanten „Duologien“ darstellen. Biersack sagt dazu:

„Ehrlich gesagt, wenn man so lange in einer Band ist wie wir und fünf Alben, EPs und alles andere veröffentlicht hat, will man mal neue Sachen machen. Dies ist ein Modell, auf das wir uns sehr freuen, und für die Zukunft ist das ein machbares Modell, das wir beibehalten können. Etwas, das es uns erlaubt, zusammen Songs zu schreiben, Musik zu veröffentlichen, Videos und Artworks zu schaffen, es den Leuten zu geben und zu sagen: ‚Das ist das neue Ding.‘ Und dann, ein halbes Jahr später, gibt es ein weiteres neues Ding.“

As I Lay Dying – Shaped By Fire

Der Prozess um das Mordkomplott des AS-I-LAY-DYING-Sängers Tim Lambesis gegen seine Frau und seine spätere Verurteilung war wohl einer der spektakulärsten Kriminalfälle in der jüngeren Musikgeschichte. Nachdem Lambesis Ende 2016 aus dem Gefängnis entlassen worden war, veröffentlichte die Band 2018 ein Video, aus dem hervorging, dass die Bandmitglieder sich versöhnt hatten und bald wieder von sich hören lassen würden. Für „Shaped By Fire“ haben AS I LAY DYING einen Vertrag mit Nuclear Blast ergattert – dem ersten Release seit dem 2012 erschienenen „Awakened“ steht also nichts mehr im Wege.

Anknüpfend an das pompöse Intro “Burn To Emerge“ eröffnen AS I LAY DYING das Album in “Blinded“ mit den für die Band charakteristischen melodischen Riff-Salven, Breakdowns und einem clean gesungenen Refrain. Tatsächlich findet sich das Schema „Harte Strophe – cleaner Refrain“ auf ausnahmslos jedem Lied des Albums – das nimmt „Shaped By Fire“ jegliches Überraschungsmoment. Darüber hinaus driften AS I LAY DYING zu oft ins Midtempo ab, so dass man spätestens nach der Hälfte des Albums jeden Tempowechsel kommen sieht.

Dennoch hat das Album einige starke Momente, was vor allem mit dem nach wie vor exzellenten Melodiegefühl der Band zu tun hat: Neben “Blinded“ sticht „Undertow“ durch besonders eingängige Riffs hervor, während AS I LAY DYING in “The Wreckage“ und „Take What’s Left“ besonders durch melodische Breakdowns glänzen. Letzterer ist außerdem der einzige Song, in dem die Band vom sonst übrigen Schema abweicht. In den am Ende des Albums stehenden “Only After We’ve Fallen“ und “The Toll It Takes“ fahren die Kalifornier nochmal alles an Härte auf: Abgesehen von den Growls und Double-Bass-Salven, die diese Songs prägen, entsteht hier durch das Wechselspiel der Sänger Gilbert und Lambesis im Refrain eine ganz eigene Intensität.

Mehr Mut zum Risiko hätte AS I LAY DYING nicht geschadet: “Shaped By Fire“ ist zwar genau so ausgefallen, wie man es vorher erwarten konnte, dennoch hat man das Gefühl, dass hier noch mehr drin gewesen wäre. Die Kalifornier bewegen sich auf einem hohen Niveau, wirklich herausragende Momente oder Lieder gibt es jedoch nicht zu hören. Dass AS I LAY DYING überhaupt nochmal ein Album veröffentlichen, kann man andererseits schon als Erfolg werten, auch wenn es an den Vorgänger nicht herankommt.