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Promethee mit neuer Single und Album-Details

Im Jahr ihres 10-jährigen Bestehens veröffentlicht die Schweizer Melodic Death Metal-/MetalCore-Band PROMETHEE ein neues Album, nämlich im Oktober und mit dem Titel „Convalescence“.

Das Album wurde im Silver Cord Studio in Brooklyn, New York mit Techniker Johann Meyer aufgenommen und von Jens Bogren (Opeth, Devin Townsend, Kreator) gemastert. Gleichzeitig hat die Band ein neues Video zum Track „Endless“ sowie die Trackliste zum kommenden Album veröffentlicht.

Trackliste:
01. Convalescence
02. While You Stood Still
03. Endless
04. Merchants
05. Witness
06. Demons
07. The Deep End
08. Soiled
09. Old Bones

 

Killswitch Engage: Label-Deal mit Metal Blade und Columbia/Sony Music Germany

Metal Blade Records begrüßen die nordamerikanischen Metalcore-Legenden KILLSWITCH ENGAGE in ihrem Programm! Im Laufe des Jahres 2019 veröffentlicht die Band ihr kommendes Album, außerhalb Nordamerikas weltweit in Zusammenarbeit mit Sony Music Entertainment.

Metal Blades CEO/Gründer Brian Slagel sagt dazu: „Ich bin schon lange ein großer Fan von Killswitch, also ist es eine Riesenehre für mich, mit der Band arbeiten zu dürfen. Ich bin ungeheuer froh, sie in der Metal-Blade-Familie willkommen zu heißen.

Jesse Leach (Gesang): „Ich freue mich riesig darüber, bei der Legende Metal Blade Records und Columbia/Sony Music unterschrieben zu haben. Keine Frage, dass sie uns als Band verstehen und an uns glauben werden; wir können kaum fassen, sie an unserer Seite zu haben. Damit beginnt ein aufregendes neues Kapitel für KSE, und wir sind gespannt darauf, was die Zukunft bringt.

Adam Dutkiewicz (Gitarre): „Ich bin begeistert, verkünden zu dürfen, dass Killswitch Engage nun gemeinsame Sache mit Metal Blade Records und Columbia/Sony Music machen! Es ist toll, nun auch auf ihrer langen Liste epischer Metal-Acts zu stehen, die von einem ausgezeichneten Team mit Leidenschaft für diese Art von Musik betreut werden. Auf eine aussichtsreiche Zukunft mit genialen Labels!

Benjamin Voss, Senior A&R Manager Columbia/Sony Music Germany: „Ich bin froh und stolz darüber, in Zukunft mit einer Klasseband wie Killswitch Engage arbeiten zu dürfen. Wir freuen uns, ihr neues Album außerhalb Nordamerikas zu veröffentlichen.

KILLSWITCH ENGAGE haben die Arbeit an ihrem kommenden Album unterbrochen, um mit Iron Maiden auf Sommertour durch Europa zu gehen. Dabei stehen Festivals und Headliner-Shows auf dem Plan.

KILLSWITCH ENGAGE /w Iron Maiden
Mai:
26 – Saku Arena – Tallinn, Estland
28 – Hartwall Arena – Helsinki, Finnland
29 – Hartwall Arena – Helsinki, Finnland
31 – Pustervik – Goteborg, Schweden ***

Juni:
1 – Tele2 Arena – Stockholm, Schweden
2 – Rockefeller Music Hall – Oslo, Norwegen ***
3 – Trondheim Rocks @ Dahls Arena – Trondheim, Norwegen **
5 – Royal Arena – Kopenhagen, Dänemark
7 – Sweden Rock Festival – Solvesborg, Schweden **
9 – Rockavaria – München**
10 – Expo Plaza – Hannover
11 – Live Music Hall – Cologne***
13 – Waldbuhne – Berlin
14 – Kwadrat – Krakow, Polen ***
16 – Akvarium Klub – Budapest, Ungarn ***
17 – Novarock Festival – Nickelsdorf, Österreich **
19 – Proxima – Warsaw, Polen ***
20 – Letnany Airport – Prague, Tschechien
22 – Graspop Metal Meeting – Dessel, Belgien **
24 – Hellfest – Clisson, Frankreich **
25 – Den Atelier – Luxemburg-Stadt, Luxemburg ***
26 – Geneva Arena – Genf, Schweiz
28 – Rock in Rome @ Ippodromo Capanelle – Rom, Italien *
29 – Rock the Castle @ Villafranca Castle – Verona, Italien **
30 – Messe Freiburg – Freiburg
Juli:
1 – GelreDome – Arnhem, Niederlande
31 – Metro Radio Arena – Newcastle upon Tyne, UK
August:
1 – The Academy Dublin – Dublin, Irland ***
2 – SSE Arena – Belfast, UK
4 – Aberdeen Exhibition & Conf. Centre – Aberdeen, UK
6 – Manchester Arena – Manchester, UK
7 – Genting Arena – Birmingham, UK
10 – 02 Arena – London, UK
11 – 02 Arena – London, UK
*mit Megadeth (ohne Iron Maiden)
**=festival off-date
***Killswitch Engage Headliner-Konzert

„Impericon Never Say Die!“-Tour mit Line-Up und Tourdaten

Bereits zum 12. mal findet in diesem Jahr die „IMPERICON NEVER SAY DIE!“-Tour statt und wartet dabei mit folgendem Line-Up auf:

Northlane, Being As An Ocean, Alazka, Casey, Polar, Currents,Thousand Below

Die Tourdaten sind:

02.11.18 Wiesbaden – Schlachthof
09.11.18 Hamburg – Gruenspan
11.11.18 Berlin – Columbia Theater
13.11.18 AT-Wien – Arena
15.11.18 München – Backstage
17.11.18 CH-Pratteln – Z7
21.11.18 CH-Genf – L’Usine
23.11.18 Köln – Essigfabrik
24.11.18 Leipzig – Felsenkeller

Crossfaith mit neuem Song

Die Japaner von CROSSFAITH haben mit „The Perfect Nightmare“ einen neuen Track veröffentlicht. Der Song ist Teil des noch unbetitelten neuen Albums der Band, dass noch in dieserm Jahr erscheinen soll.

„Willkommen in unserem neuen Kapitel! Das ist einer der härtesten Songs, die wir jemals aufgenommen haben. Er ist von Chaos und Brutalität erfüllt, also wollten wir dieses passende Video voller Leid und Eigenart dazu machen. Seht es euch an und steigert eure Erwartungen an das kommende Album! Wir sehen uns bald!“

As I Lay Dying sind zurück

Gerüchte gab es ja schon lange und nun ist es auch offiziell: AS I LAY DYING haben einen neuen Song im Original-Line-Up am Start. Mit „My Own Grave“ veröffentlicht die Band um den kontroversen Sänger Tim Lambesis den ersten neuen Track seit knapp sechs Jahren. Zu einem dazugehörigen Album gibt es noch keine Infos.

Tim Lambesis wurde 2014 zu sechs Jahren Haft verurteilt, da er versucht hatte, einen Auftragskiller auf seine damalige Frau anzusetzen. Ende 2016 wurde er aus der Haft entlassen und teaserte seitdem immer wieder neues Material an. Dass die Band im Original-Line-Up wieder zusammen ist, verwundert aber doch etwas. Meinten die Musiker nach der Verurteilung des Sängers doch, dass sie nie wieder etwas mit ihm zu tun haben wollen.

Parkway Drive – Reverence

„Das schreit nach Ausverkauf – wir wollen auch ein Stück – vom Kuchen aus Kommerz…“ Ja, ich habe gerade zur Einleitung dieses Textes über das neue PARKWAY-DRIVE-Album „Reverence“ ernsthaft die nach We Butter The Bread With Butter und Eskimo Callboy wohl am wenigsten ernstzunehmende Band der Welt, Callejon, zitiert. Das kann nichts Gutes bedeuten.

Es ist immer schmerzhaft, wenn Bands im Laufe ihrer Karriere all das über Bord schmeißen, was sie zu Beginn derselben großartig gemacht hat. Bei PARKWAY DRIVE ist das nicht anders, denn die Band aus Byron Bay in Australien hat ihren energiegeladenen Metalcore spätestens auf dem letzten Album „IRE“ zugunsten größtenteils zweitklassigen Stadionrocks zum Fenster hinausgeworfen. Der Nachfolger ist jedoch ein derartiger Schuss in den Ofen, dass man fürchten muss, die Bandmitglieder von PARKWAY DRIVE wären beim Surfen zu oft unter die Welle geraten. Klar, die Anzahl der Fans wird sich durch die Yippie-Yeah-Party-Hymnen auf „IRE“ sicher nicht verringert haben, und wer einmal vom leckeren Kommerz-Kuchen gekostet hat, möchte auch nicht so einfach wieder damit aufhören. Deshalb haben PARKWAY DRIVE auch damit aufgehört, ihre Hörer mit zündenden und rasanten Riffs zu überfordern, und diese stattdessen gegen gänzlich ineffizienten Midtempo-Käse eingetauscht.

Im vorab veröffentlichten Video zum Opener „Wishing Wells“ kann man neben Sänger Winston McCalls Nackenmuskulatur beispielsweise die überproduziertesten Gitarren aller Zeiten, irritierenden Sprechgesang und wirre Gitarrenhooks ohne Durchschlagskraft bestaunen. Mit „Prey“ gibt es eine 1A-Bierzelthymne zum Mithüpfen, in denen die Alibi-Shouts des Sängers natürlich stets durch einen Chorus überlagert werden. Und nein, wenn ein richtig mieser Song das Zeug zum Ohrwurm hat, heißt das nicht, dass er nicht richtig mies ist. Wenigstens in sich stringent, aber doch eher für das Dorffest als den Moshpit geeignet, ist „The Void“. Umso ironischer, dass die Catchphrase dieses Liedes „Welcome To A World Of Pain“ ist.

Just in dem Moment, in dem man nach zwölf Minuten „Reverence“ denkt, aus der Zauberkiste würden nicht noch mehr musikalische Flecken-Hagrids hervorrumpeln, springt in „Cemetery Bloom“ Robin Hood samt solidarischem Kirchenchor direkt aus Neuseeland ins Studio – wie auch in „I Hope You Rot“ – und befreit die Märtyrer des schlechten Geschmacks vor ihrer Unterdrückung durch den gesunden Menschen-/Musikerverstand. Anbiederung an Linkin Park gefällig? Bitte sehr („Shadow Boxing“). Songwriting, als hätte man eine Pulle Wodka geext und dann im Music Maker auf Shuffle gedrückt? Check („In Blood“).

„Reverence“ ist nicht nur langweilig, uninspiriert und grauenvoll anbiedernd. Es ist aktiv nervend, fürchterlich schmerzhaft mitanzuhören und an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Die jahrelange Geschichte von in Jauchegruben fallenden Menschen bei Takeshi’s Castle wirkt im Gegensatz zu dieser 45 Minuten langen Arschbombe ins Klärbecken filigran wie ein David-Garrett-Konzert. Wer sich einmal durchgequält hat, wird jeder Nachwuchsband der Welt sagen können: „Wenn du wissen willst, wie es nicht geht: Hier findest du genügend Beispiele.“

Die Frage, die dieses Machwerk am treffendsten beschreibt, hat ein Deutschrocker aus dem Ruhrpott schon vor 30 Jahren gestellt, und man meint, er hätte damals gewusst, was 2018 geschieht („Reverence“ erscheint). Die Frage lautet: „Was soll das?“

Bad Wolves – Disobey

Haben sich Fiver Finger Death Punch etwa umbenannt und ein neues Album rausgebracht? Nein, aber auf den Gedanken kommt man nur allzu leicht beim hören des BAD WOLVES-Debüts „Disobey“. Sowohl in Sachen Songwriting als auch im Bezug auf die Stimme von Sänger Tommy Vext sind doch recht große Parallelen zu den Modern-Metallern um Ivan Moody fassbar. Dabei kommen die Musiker von BAD WOLVES eigentlich aus ganz anderen Ecken des Metal.

Schlagzeuger John Boecklin saß bei Devildriver an den Kesseln, Sänger Tommy Vext ist eigentlich bei Divine Heresy am Mikro, Gitarrist Doc Coyle war mal bei God Forbid, Chris Cain bei Bury Your Dead und und Bassist Kyle Kinkier spielte schon bei In This Moment. Somit sind BAD WOLVES wohl so eine Art Super Group, wobei sie selbst diesen Terminus nicht mögen. Musikalische Einflüsse der Haupt- bzw. Ex-Bands der Musiker gibt es kaum, stattdessen regiert eine Mischung aus Metalcore-Riffs und Alternative Rock.

Sänger Tommy Vext ist wohl das deutlichste Alleinstellungsmerkmal der Band. Neben derben Growls liefert er auf „Disobey“ auch gerappte Vocals im Stil von Phil Bozeman („Officer Down“, „Better The Devil“) und Klargesang der stellenweiße stark an Ivan Moody erinnert ab („No Masters“). Die Musiker hingegen können sich wohl nicht so recht entscheiden, welche Art von Musik sie jetzt eigentlich spielen wollen. Bestes Beispiel dafür ist wohl der Song „Jesus Slaves“. Das Intro und die Strophen sind sehr technisch und hart, derbe Djent-Riffs ballern aus den Boxen und Tommy Vext brüllt herrlich agressiv. Doch dann driftet der Song im Refrain plötzlich in aaglatten Radio-Rock ab und lässt den Hörer doch etwas verwirrt zurück. Leider ist diese krude Mischung aus hart und belanglos glatt keine Ausnahme, egal ob in „No Masters“ oder „Remember When“, die Verschmelzung der verschiedenen Stile gelingt der Band eher nur bedingt.

Aber „Disobey“ hat auch wirklich gute Momente. „Run For Your Life“ zum Beispiel wartet mit einem fetten Groove und einer ordentlichen Portion Härte auf. Man merkt der Band richtig an wie viel Bock sie auf diesen Song hat und kriegt selbst ein dickes Grinsen im Gesicht. Trotz allem Hype um den Song ist auch das Cover des The Cranberries Überhits „Zombie“ durchaus gelungen. Vor allem auch die Änderungen im Text in Anpassung auf die heutige Zeit hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

BAD WOLVES haben mit „Disobey“ als keinen Totalausfall veröffentlicht. Zwar sind die Alternative Teile doch etwas zu nah am typischen Ami-Radio-Rock, doch wissen die derberen Passagen auf jeden Fall zu überzeugen. Für den Fluss des Albums wäre eine geradlinigere Ausrichtung der Musik oder zumindest eine passender Verbindung der einzelnen Songparts daher deutlich von Vorteil. So bleibt aber ein Album, dass stellenweiße gute Momente hat im Großteil aber doch eher unausgegoren daherkommt.

August Burns Red mit neuem Video

AUGUST BURNS RED haben ein Video zum Song „King Of Sorrow“ veröffentlicht. Der Track stammt von ihrem aktuellen Album „Phantom Anthem“.