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Awaken veröffentlichen neues Album Mitte November

Ein Foto der Metal-Band Awaken

Die U.S.-amerikanischen Symphonic Metaller AWAKEN kündigen mit „Out Of The Shadows“ heute  ein neues Album an. Das 90-minütige Doppelalbum wird am 13. November über das Underground-Label Pure Steel Records in den Handel kommen.

CD 1

01. Black From Blue
02. Moment Of Truth
03. Ride Like The Wind
04. Drowning Pool
05. My Heart Of Darkness
06. Dachau Be My Destiny

CD 2

01. Out Of The Shadows
02. Only Your Eyes To Weep
03. The Spider Dream
04. Twist Of Fate
05. Nine Circles Part 1: Through The Gates
06. Nine Circles Part 2: The Dark Side Of Sorrow
07. Nine Circles Part 3: City Of Dis

Das Cover von "Out Of The Shadows" von Awaken

Eternal Idol veröffentlichen „Renaissance“ im November

Die um Säner Fabio Lione (Rhapsody, Angra) versammelten Symphonic Metaller ETERNAL IDOL haben mit „Renaissance“ ihr nächstes Album angekündigt. Die neue Platte der Italiener wird am 6. November 2020 über ihr Label Frontiers Music in den Handel kommen. Mit „Into The Darkness“ gibt es schon jetzt ein erste Single nebst Video:

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01. Into The Darkness
02. Black Star
03. Dark Eclipse
04. Without Fear
05. Away From Heaven
06. Not The Same
07. The Edge
08. Flying Over You
09. Lord Without Soul
10. Renaissance

Das Cover von "Renaissance" von Eternal Idol

Septicflesh – Infernus Sinfonica MMXIX (Live-DVD)

Erst vor Kurzem veröffentlichten Triptykon mit ihrer „Requiem“-Show vom Roadburn Festival ein beeindruckendes Beispiel, wie perfekt sich Metal live mit Orchester verbinden kann. Eine Band, die auf ihren Alben seit jeher auf diese Symbiose setzt und sie im Studio in nunmehr 30 Jahren zur Perfektion getrieben hat, ist SEPTICFLESH. Doch wer sich im Studio vieler Orchesterspuren bedient, ist bei Konzerten auf massenweise Samples angewiesen, worunter Musik und Atmosphäre gleichermaßen leiden.

Im Februar 2019 fand im Teatro Metropólitan in Mexico-Stadt erstmalig auch live zusammen, was zusammen gehört: SEPTICFLESH und über 100 klassische Musiker, rekrutiert aus dem Symphonic-Experience-Orchester, dem Chor Enharmonía Vocalis und dem Kinder- und Jugendchor der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko. Das packende Resultat dieser gigantischen Inszenierung lässt sich jetzt zuhause nachempfinden: Unter dem Titel „Infernus Sinfonica MMXIX“ erscheint ein Audio- und Video-Mitschnitt der Show auf CD und DVD/Blu-ray.

Schon die Kulisse des Teatro Metropólitan  ist mehr als beeindruckend: Eingerahmt von antik-griechisch anmutenden Säulen und Statuen (wie passend!) performen die Athener vor der imposanten Kulisse des stufig ansteigend platzierten Orchesters. Aus unzähligen Blickwinkeln in bester Bildqualität eingefangen, überträgt sich schon die bombastische Kulisse direkt ins heimische Wohnzimmer. Dass die Schnitte vielleicht einen Tick zu hektisch ausfallen, ist da verkraftbar.

Zumal die Musik sowieso alle Aufmerksamkeit des Hörers auf sich zieht: Erstmalig wird erlebbar, wie die im Studio perfektionistisch arrangierte Musik der Griechen tatsächlich zum Leben erwacht, ohne dass ein so beträchtlicher Anteil von Band mitläuft, dass man sich vorkommt wie bei der Metal-Edition der Mini Playback Show. Das Ergebnis ist umwerfend: Zwar lassen der perfekt ausgepegelte Sound und die technische Leistung aller Beteiligter das Resultat fast wie ein Studio-Album klingen – aber eben nur fast: Genau diese ein, zwei Prozent Abweichung, der live dargebotene Klargesang, die Reaktion des Publikums und die Interaktion mit ebenjenem geben den Songs eine gänzlich andere, bislang live nie erlebbare Tiefe.

Auch die Herausforderung, ihr Werk auf knapp anderthalb Stunden und 14 Songs zu kondensieren, meistern die Griechen mit Bravour: Dass die frühen, teils sehr experimentellen Alben keine Erwähnung finden, überrascht wenig – dass „Communion“ (2008) mit vier gespielten Songs nach „Codex Omega“ (2017, fünf Songs) am zweitstärksten vertreten ist, schon eher. Andererseits dürfte auch SEPTICFLESH klar sein, dass das Album mit Hits wie „Anubis“ bis heute unerreicht geblieben ist. Dazwischen liegen, chronologisch und auch was den Anteil am Set angeht „The Great Mass“ (2011, zwei Songs) und „Titan“ (2014, drei Songs).

Anders als andere Metal-Shows mit Orchesterinszenierung, die wie ehedem Metallicas „S&M“ eher als eine Art Experiment gesehen werden müssen, ist „Infernus Sinfonica MMXIX“ schlicht und ergreifend das Ideal einer SEPTICFLESH-Show, wie sie eigentlich immer sein sollte und somit weder Experiment noch Geschmackssache. In einer idealen Welt wäre „Infernus Sinfonica MMXIX“ damit nicht einmal etwas Besonderes. In der Realität dokumentiert „Infernus Sinfonica MMXIX“ das eine Mal in 30 Jahren Bandgeschichte, dass es SEPTICFLESH vergönnt war, ihre Musik vollends zum Leben zu erwecken. Und als Zeugnis dieses magischen Moments ist „Infernus Sinfonica MMXIX“ etwas ganz Besonderes.

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Shadow Of Intent kommen erstmals nach Europa

Eigentlich hätte es schon zur diesjährigen Festivalsaison passieren sollen, da diese aus bekannten Gründen geplatzt ist, betreten die amerikanischen Symphonic-Deathcoreler SHADOW OF INTENT nun im Januar 2021 erstmals europäischen Boden. Auf der Tour zu ihrem aktuellen Album „Melancholy“ verschlägt es sie in sieben deutsche Städte sowie je ein Mal nach Österreich und in die Schweiz. Mit an Bord sind die Australier AVERSIONS CROWN, die kanadischen Death-Metaller ANGELMAKER sowie ihre amerikanischen Landsmänner von THE LAST TEN SECONDS OF LIFE.

Beyond The Black veröffentlichen Video zum neuen Album

Die deutsche Symphonic-Metal-Combo BEYOND THE BLACK hat gleichzeitig mit dem neuen Album „Hørizøns“ ein Video zur Single „Human“ veröffentlicht.

Sängerin Jennifer Haben dazu: „’Human‘ hat bei den ersten Songwriting-Experimenten nur mit Akustikgitarre und Stimme schon perfekt funktioniert. Er ist eine Ode an das Mensch-Sein und eine Erinnerung, Verantwortung für das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Wir wollen mit dem Song hervorheben, wie wichtig es ist zu realisieren, dass niemand sonst das Recht hat, die eigene Entscheidung zu beeinflussen, und das Hier und Jetzt für sich so zu gestalten, dass man selbst stolz darauf sein kann. Denn am Ende sind wir alle Menschen. Wir unterscheiden uns nur dadurch, wie wir in der uns gegebenen Zeit auf dieser Welt handeln.“

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Within Temptation – The Unforgiving

Nur vier Jahre waren seit „The Heart Of Everything“ vergangen, als WITHIN TEMPTATION 2011 „The Unforgiving“ vorlegten. Derweil könnte man meinen, zwischen beiden Alben läge eine ganze Generation. Nicht nur, aber auch aufgrund der Covergestaltung.

Wer die fünfte Scheibe der Niederländer zufällig in die Hände bekommt, könnte glauben, es handle sich um den Soundtrack zu einem Computerspiel. Tatsächlich liegt man damit nicht ganz falsch, denn zum Konzept von „The Unforgiving“ gehören zwei Kurzfilme mit einer Kombination aus Musik und Story sowie ein Comicbuch. Wenn man ehrlich ist, nicht unbedingt ein Konzept, das man von den Symphonic-Metallern WITHIN TEMPTATION erwartet hätte – und so ganz will der Stil des Layouts nicht zu dem Bild passen, das man von der Band bislang im Kopf hatte: Die eher durchschnittliche Malerei einer Actionheldin und mehrerer eingearbeiteter Szenen könnte stilistisch kaum weiter vom zwar kitschigen, aber stimmungsvollen Artwork des Vorgängers entfernt sein.

Tatsächlich hat sich aber auch die Musik der Band gewandelt: Statt geschmeidiger Symphonic-Rock-Balladen wie in der Anfangszeit oder Symphonic-Metal-Bombast wie auf dem Vorgänger gehen WITHIN TEMPTATION diesmal regelrecht poppig zu Werke. Schon der eigentliche Opener („Shot In The Dark“) ist mit seinem klaren Fokus auf Sharon den Adels Gesang eine absolut massentaugliche Nummer. Dasselbe gilt für die stärksten Songs des Albums: die Ballade „Fire And Ice“, das peppige „Sinéad“ und den pompösen Album-Ohrwurm „Faster“, der sich am besten als orchestral angefetteter Radiorock beschreiben lässt. An dieser generellen Ausrichtung ändern auch die härteren Riffs nichts, so diese zum Einsatz kommen: im etwas flotteren „In The Middle Of The Night“ etwa oder im düsteren „Murder“.

„Poppig“, „massentauglich“, „Radiorock“ … das sind Begriffe, die zumindest auf einer Metal-Webseite meist negativ konnotiert verwendet werden. Dieser Eindruck soll hier nicht entstehen. Wenngleich der Stilwechsel, den WITHIN TEMPTATION einmal mehr durchgemacht haben, diesmal weit weg von allem führt, was „Metal“ ist, kann man dem Album seine Qualitäten nicht absprechen. Allerdings nur losgekoppelt von den Erwartungen, die aus den Vorgängern resultieren, und nicht ohne Abstriche: Dass sich auch der eine oder andere Filler (z. B. „Where Is The Edge“, „Lost“) eingeschlichen hat, ist bei 55 Minuten Spielzeit nicht weiter überraschend – und auch die Tatsache, dass „The Unforgiving“ die Ohren verklebt, wie man es als Metalhead sonst nur von „Guilty-Pleasure-Playlists“ kennt, ist nicht abzustreiten.

Dass WITHIN TEMPTATION in dieser Schaffensperiode nicht beim Eurovision Song Contest angetreten sind, ist fast ein Wunder – schließlich hatten das 2010 sogar die aus dem Black Metal kommenden Keep Of Kalessin (für ihr Heimatland Norwegen) versucht. Anders als bei den am Ende eben doch noch recht extremen Skandinaviern hätten WITHIN TEMPTATION vielleicht sogar Chancen gehabt, funktioniert der hier gebotene Mix aus symphonischen und betont modernen Elementen doch mitunter wirklich gut. Und Sharon den Adel steckt mit ihrer Stimme schlussendlich auch jedes Pop-Sternchen in die Tasche.

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Within Temptation – The Heart Of Everything

Wenn WITHIN TEMPTATION für eines bislang nicht bekannt waren, dann für gelungene Artworks: Das unbeholfene Foto für „Enter“, der Kitsch-Overkill auf „Mother Earth“ oder das belanglose Layout von „The Silent Force“ waren allesamt keine visuellen Highlights. Mit „The Heart Of Everything“ ist das anders: Die Darstellung von Sharon den Adel als verblindete Herrscherin im Stil eines alten Gemäldes kann unumwunden als gelungen gelobt werden.

Auch musikalisch treten WITHIN TEMPTATION nicht auf der Stelle. Nach dem Wandel von Gothic zu rührseligem („Mother Earth“) und etwas flächigerem Symphonic Metal („The Silent Force“) gehen die Niederländer nun zugleich moderner, düsterer und Metal-lastiger zu Werke. Die Songs sind rockiger angelegt, die Gitarren spielen eine zentralere Rolle und der Albumsound ist fetter denn je. Gerade im Vergleich zum etwas dünn abgemischten Vorgänger gibt das dem Album direkt einen ganz anderen Schub nach vorne. Kombiniert mit dem gewohnten Bombast, choralen Gesängen und Samples klingt das Gesamtbild so um Welten direkter und dynamischer.

Auch Sharon den Adel selbst hat ihre Stimme weiterentwickelt. So hat sich ihr Stimmspektrum um erstaunlich kraftvolle, tiefe Klänge erweitert, wie etwa direkt am Anfang oder im Titeltrack zu hören. Bei letzterem kommen im Refrain im Hintergrund zudem bösartig gefauchte Vocals hinzu die stilistische Bandbreite des weiblichen Gesangs lässt auf „The Heart Of Everything“ keine Wünsche offen.

Die Kombination aus druckvollerem Sound und (noch) vielseitigerer Stimme lässt schon die Songs im gewohnten, getragenen Bombast-Rock-Stil wie „Frozen“ oder „Hand Of Sorrow“ fetter klingen, passt aber noch besser zu den Stücken mit modern-rockigem Touch – „The Cross“ etwa, „Final Destination“ oder „What Have You Done“ mit einem Feature von Mina Caputo (Life Of Agony), damals noch als Keith Caputo. Schon darin zeigt sich, dass WITHIN TEMPTATION auf „The Heart Of Everything“ vielseitiger denn je unterwegs sind. Tatsächlich sind es gerade diese Experimente, die dem Album Kraft verleihen – allen voran das orchestral wuchtig arrangierte „Our Solemn Hour“. Ein, zwei Songs von diesem Kaliber mehr hätten dem Album gewiss nicht geschadet. Doch WITHIN TEMPTATION bleiben sich mitunter treuer als nötig: Das arg schnulzige „All I Need“ oder der abschließende Tränendrüsendrücker „Forgiven“ passen zwar gut zur Band, aber eigentlich nicht so recht in den Kontext dieses Albums.

Sieht man davon ab, legen WITHIN TEMPTATION mit „The Heart Of Everything“ ein starkes, vom Artwork bis zum Stilmix gelungenes Album vor: Weniger kitschig und streckenweise sogar weniger eingängig – aber dafür nicht nur härter und düsterer, sondern auch abwechslungsreicher als seine Vorgänger. Vielleicht hätten sich WITHIN TEMPTATION noch etwas mehr Härte zutrauen sollen: Die metallastigeneren Songs dieses Albums lassen vermuten, dass das Experiment geklappt hätte. Doch auch so ist „The Heart Of Everything“ weit mehr als ein bloß zaghafter Versuch, nicht auf der Stelle zu treten.

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Within Temptation – The Silent Force

Dass WITHIN TEMPTATION groß rauskommen wollten (und in weiterer Folge auch würden), ließ sich bereits anhand ihres zweiten Albums „Mother Earth“ (2000) erahnen. Nachdem die Niederländer den ominösen Gothic/Doom Metal ihrer Anfangstage hinter sich gelassen und sich einen leichter verträglichen, folkigen und opulenten Symphonic-Rock-Stil zugelegt hatten, feierte das damals sechsköpfige Ensemble seine ersten großen Erfolge. Mit ihrem neuerdings betont pompösen, unverschämt kitschigen Sound, der nicht länger auf die treibende Kraft eines Metal-Unterbaus angewiesen war, trafen WITHIN TEMPTATION einen Nerv. Vor diesem Hintergrund kann man es der Band wohl kaum verdenken, dass sie mit der Nachfolgeplatte „The Silent Force“ 2004 den nächsten naheliegenden Schritt in Richtung Mainstream wagte.

Der stilistische Hechtsprung von „Mother Earth“ zu „The Silent Force“ lässt sich im Wesentlichen mit ein paar Schlagworten zusammenfassen: weniger Metal, mehr Symphonic, weniger Folk, mehr Pop. Hatten die Gitarren und Drums schon auf der vorherigen LP nur noch eine begleitende Rolle gespielt, so haben WITHIN TEMPTATION den Metal hier vollends in die Peripherie ihrer Klangwelt verbannt. Unter der bombastischen Orchestrierung lassen sich die Anfänger-Level-Akkorde und geradlinigen Rhythmen, die in einigen Tracks wie der dramatisch-resoluten Lead-Single „Stand My Ground“ mit dem Nu Metal der parallel explosionsartig bekannt gewordenen Evanescence liebäugeln, nur noch durch bewusstes Hinhören ausmachen.

Auf sich allein gestellt machen Gitarren- und Schlagzeugspiel hier beileibe nicht viel her, weshalb das Album stellenweise etwas schwachbrüstig wirkt („Aquarius“). Dem Folk begegnet man hier nur noch in flüchtigen Momenten – etwa in Gestalt der sanftmütigen Flöten in dem zutiefst berührenden, fragilen Pianostück „Pale“. Der Pop-Appeal von „The Silent Force“ resultiert jedoch nicht bloß aus dem verminderten Metal- und Folk-Anteil, sondern äußert sich auch in den konsequent unter fünf Minuten gehaltenen Songlängen, den vereinfachten Kompositionen und den persönlicheren Texten.

Nicht nur in den Balladen – dem sentimentalen „Memories“ und dem hoffnungsvollen, leider etwas zu schnulzigen „Somewhere“ – setzen Within Temptation mehr denn je auf zuckersüße Ohrwurmmelodien („Angels“). Das Album deshalb als banalen Plastik-Metal abzutun, täte ihm jedoch Unrecht. Zum einen entfalten vor allem die drängenderen Stücke dank der Orchestrierung, für die sich WITHIN TEMPTATION erstmals eines echten Orchesters mitsamt Chor bedient haben, eine beeindruckend epische Wirkung („See Who I Am“), zum anderen singt Sharon den Adel hier zum ersten Mal mit formvollendeter Selbst- und Treffsicherheit und auch die Produktion ist wesentlich besser abgerundet als auf den ersten beiden Platten.

War „Mother Earth“ der erste Vorstoß in Richtung eines breiteren Zielpublikums, so sicherten sich WITHIN TEMPTATION mit „The Silent Force“ endgültig ihren Platz neben Evanescence und Nightwish an der Spitze des radiotauglichen Symphonic Metal. Obwohl das dritte Full-Length-Album der Niederländer zwischen den eigenwilligeren Frühwerken und dem wagemutigeren Nachfolger „The Heart Of Everything“ (2007) ein bisschen zu bieder dasteht, muss man der Band doch zugestehen, dass sie hierauf in mancherlei Hinsicht bemerkenswerte Fortschritte gemacht hat. WITHIN TEMPTATION lieferten hiermit nicht nur ihr bis dahin gesanglich und soundtechnisch ausgefeiltestes Album ab, sondern setzten sich selbst mit der Orchestrierung neue Maßstäbe – da stört es auch nicht allzu sehr, dass das Songmaterial stellenweise an Tiefgang vermissen lässt.

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