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Furious Trauma veröffentlichen Lyric-Video zu „We Salute You“

Die dänischen Thrash-Metal-Veteranen FURIOUS TRAUMA haben mit „We Salute You“ einen neuen Song nebst Lyric-Video veröffentlicht. Das somit vierte Album der seit 2017 wieder aktiven Band aus Kopenhagen trägt den Titel „Decade At War“ und erscheint am 27. November 2020 – 21 Jahre nach ihrer letzten Platte „Roll The Dice“.

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01. Prelude To War
02. Decade At War
03. Heroes To Hail
04. Plague Of The New World
05. Ultimate Divine
06. Hooligan
07. Comin‘ Home
08. Damage Done
09. The Cartoon
10. Lex Talionis
11. War Of The Gods
12. We Are Furious
13. We Salute You
14. Born Of The Flag (Re-Recorded)
15. Chaos Within (Re-Recorded)

Das Cover von "Decade At War" von Furious Trauma

Live-Konzert im Stream: Metallica

METALLICA werden am 14. November um 23:00 Uhr einen Benefiz-Stream-Show live aus ihrem Headquarter in Kalifornien spielen. Das Event trägt den Titel „Live & Acoustic From HQ“, Tickets sind ab sofort hier erhältlich. Der gesamte Erlös aus diesem Stream-Event geht an bandeigene Hilfsorganisation „All Within My Hands“, die sich u. a. für Covid-19-Hilfsprojekte einsetzt.

Das Statement der Band zu „Live & Acoustic From HQ“:

„Diese spezielle Akustik-Show ist bereits unser zweites Konzert zugunsten von ‚All Within My Hands‘ und wird auch eine Auktion mit einigen großartigen Gegenständen bieten. Der beste Teil? 100 % des Geldes, dass mit diesem Event erwirtschaftet wird, hilft direkt jemandem, der es wirklich braucht.“

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>> weitere angekündigte Konzerte im Livestream findet ihr hier

Anthrax – Persistence Of Time – 30th Anniversary Edition

1990 war ein eigenartiges Jahr für den Thrash Metal. Denn nachdem das Genre während der 80er die Krone innerhalb der Metalszene innehatte, war mittlerweile der Death Metal der heißeste Scheiß. So versanken einige der Thrash-Größen wie etwa Exodus in der (temporären) Bedeutungslosigkeit, während sich andere Truppen an proggigen Versionen ihrer selbst versuchten (etwa Forbidden mit „Twisted Into Form“). Metallica wiederum waren schwer dabei, sich vom klassischen Thrash-Sound zu entfernen. Und ANTHRAX? ANTHRAX veröffentlichten „Persistence Of Time“, das viele Fans als einen der Höhepunkte im Kanon der New Yorker ansehen. 30 Jahre später wird dieses Album nun – mit einigem Bonusmaterial aufgehübscht – neu aufgelegt.

Was dabei direkt auffällt, ist das Cover der Platte. Denn dieses wurde nicht, wie mittlerweile oft üblich, überarbeitet, sondern zeigt den originalen Entwurf – auch wenn dieser ursprünglich nicht verwendet wurde. Die erste der beiden CDs enthält das Album, ergänzt durch vier Bonustracks, während die zweite CD dem Fan die Songs der Platte in unfertigen Versionen verschiedener Stadien liefert und somit einen kleinen Einblick in die Genese von „Persistence Of Time“ gewährt.

Musikalisch blieben sich ANTHRAX auf ihrem fünften Album treu und spielen recht straighten Thrash („Gridlock“, „Discharge“), der allerdings auch immer wieder durch lässig im Midtempo groovende Nummern wie „Time“ oder „Keep It In The Family“ aufgelockert werden. Dazu gesellt sich mit dem-Joe Jackson-Cover „Got The Time“ noch ein Song, der zu einem echten Hit avancierte. Allein dass sich noch immer diverse Songs dieser Platte in jedem Live-Set von ANTHRAX finden, spricht eine deutliche Sprache.

Textlich zeigte sich die Band auf diesem Album ungewohnt tiefgründig. So werden neben persönlichen Schwierigkeiten (Gitarrist Scott Ian befand sich inmitten einer hässlichen Scheidung) auch Themen wie Rassismus aufs Tableau gebracht. Spannend ist zudem der zweite Silberling der Neuauflage, da sich hier diverse Kleinode aus dem Archiv von Schlagzeuger Charlie Benannte finden. Darunter befinden sich Aufnahmen aus dem Probenraum, Demos der Songs des Albums und Liveaufnahmen. Zusätzlich wartet „Persistence Of Time – 30th Anniversary Edition“ noch mit einer DVD auf. Diese zeigt Aufnahmen von der Tour, die ANTHRAX im Vorprogramm von Iron Maiden spielten und rundet damit das Porträt der Band ab.

Thrash-Fans und ANTHRAX-Anhänger dürften „Persistence Of Time“ sicher schon im Schrank haben – falls nicht wird es höchste Zeit, die Gelegenheit zur Anschaffung war selten günstiger. Wer das Album bereits sein Eigen nennt, muss abwägen, wie viel Wert man dem Zusatzmaterial beizumessen bereit ist. Fakt ist allerdings, dass dies eine absolut gelungene Neuauflage ist, die den Charme des Originals erhält.

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Plague Years – Circle Of Darkness

Was für ein passendes Jahr für eine Band mit dem Namen PLAGUE YEARS, um ein Album zu veröffentlichen. Dass es sich dabei genauso um einen Zufall handelt wie beim Titel der neuen Haken-Platte „Virus“, liegt auf der Hand, denn wahrscheinlich wollen die Jungs aus Michigan nach der Bandgründung 2016, der selbstbetitelten Debüt-EP von 2017 und dem Full-Length-Einstand „Unholy Infestation“ von 2018 einfach nur am Ball bleiben. Über eOne erscheint nun „Circle Of Darkness“ und bietet ganze zehn Tracks mit über 42 Minuten Spielzeit. Damit sitzt die neue Scheibe eindeutig weniger zwischen den Stühlen als ihre Vorgängerin, die mit rund 29 Minuten und genauso vielen (oder wenigen) Songs wie der EP, nämlich sechs, deutlich knapper ausgefallen war. Gleichgeblieben ist hingegen der Stil, denn PLAGUE YEARS servieren einmal mehr einen Crossover-Hybriden aus Thrash Metal, Hardcore und Todesstahl.

Die das Fundament bildende Thrash-Komponente macht sich dabei vor allem in rastlosen Uptempo- und stampfenden Midtempo-Passagen bemerkbar. So rifft die Gitarre nach einem kurzen Einstieg in „Incantation“ oder dem Titeltrack – in „Witness Hell“ gar unmittelbar zu Songbeginn – gentretypisch hektisch und in Erwartung des sogleich folgenden Gewitters los, ehe die restlichen Instrumente einsteigen und in Hochgeschwindigkeit durchziehen. Vor der Songwriting-Session zu „Paradox Of Death“ haben PLAGUE YEARS wohl Metallicas „For Whom The Bell Tolls“ und Slayers „Mandatory Suicide“ gehört (eine Hommage?), und auch weitere Einflüsse von Midtempo-Thrash à la Testament und Exodus klingen auf dem Album immer wieder durch (etwa in „Eternal Fire“, „Evil One“ oder „Nrftl“). Was den Gitarrensound und die mit viel Hall ausgestattete Produktion angeht, fährt das Quartett ein recht fettes, brutales Brett und verleiht seinem Material so eine handfeste Death-Metal-Note. Zähflüssige Parts mit breitbeinigem Chugga-chugga-Riffing, die in nahezu jedem Track zu finden sind, sorgen dabei für eine zusätzliche Schwere.

Einen weniger oldschooligen Anstrich erhält „Circle Of Darkness“ durch seine Hardcore-Schlagseite. Diese manifestiert sich zum einen in Breakdowns (wie etwa in „Witness Hell“, dem Titeltrack oder dem Rausschmeißer „Urge To Kill“), ohne sich dabei allzu sehr an Metal- und Deathcore anzubiedern, und zum anderen in Frontmann Tim Engelhardts heiseren Shouts. Seine Darbietung ist dabei leider dermaßen monoton, dass man sich schon nach dem Opener „Play The Victim“ verwundert den Kopf kratzt und fragt, ob im Lauf der Platte noch etwas mehr Abwechslung Einzug erhält. Zwar lässt er in Tracks wie „Eternal Fire“, „Evil One“ oder „World In Blood“ kurz durchblicken, dass er durchaus zu mehr Variation imstande ist und erinnert dabei an Crowbars Kirk Windstein oder Phil Anselmo zu Pantera-Zeiten; doch bleibt seine Performance unterm Strich sehr einseitig und stellt damit eine wesentliche Schwäche von „Circle Of Darkness“ dar.

Darüber hinaus gestalten PLAGUE YEARS ihr Material innerhalb der Tracks abwechslungsreich, bieten jedoch mit jedem Song immer wieder ähnliche Kost. Stücke wie „Play The Victim“, „Eternal Fire“ oder „Urge To Kill“ sammeln mit Intros und spannendem Songaufbau Pluspunkte, während sie einen kleinen Gegenpol zu den minimal schnörkelloseren Nummern bieten. Am Ende hebt sich jedoch kein Song wirklich wesentlich von den anderen ab und verurteilt das Album so zu einem Dasein im Mittelmaß.

Wer nach dem diesjährigen unerwarteten Tod von Power-Trip-Sänger Riley Gale nach Trost sucht, kann bei PLAGUE YEARS durchaus fündig werden, denn das Quartett aus Detroit schlägt in dieselbe Kerbe wie die Jungs aus Dallas und hatte mit Arthur Rizk auch erneut deren Produzent mit im Boot. Man sollte jedoch darauf vorbereitet sein, dass das Trostpflaster nicht allzu dick gepolstert ist, zu sehr krankt die Platte an den dargelegten Schwächen der Gleichförmigkeit. „Circle Of Darkness“ ist eine solide Nummer für Genre-Fans, die es gern geradeheraus und auf die Zwölf mögen – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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Harlott kündigen neues Album „Detritus Of The Final Age“ an

Die australischen Thrasher HARLOTT haben mit „Detritus Of The Final Age“ ein neues Album angekündigt. Die inzwischen vierte Platte der Band erscheint am 13. November über ihr langjähriges Label Metal Blade – mit „As We Breach“ gibt es bereits jetzt die erste Single zu hören:

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01. As We Breach
02. Idol Minded
03. Bring On The War
04. Detritus Of The Final Age
05. Prime Evil
06. Nemesis
07. Slaughter
08. Grief
09. Miserere Of The Dead
10. The Time To Kill Is Now

Das Cover von "Detritus Of The Final Age" von Harlott

Devildriver zeigen Video zu „Wishing“

Die Groove Metaller DEVILDRIVER haben ein Video zu ihrer neuesten Single „Wishing“ ins Netz gestellt. Der Song fungiert als weiterer Vorgeschmack auf ihr neues Album „Dealing With Demons I“, das am 9. Oktober über Napalm Records erscheinen soll.

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01. Keep Away From Me
02. Vengeance Is Clear
03. Nest Of Vipers
04. Iona
05. Wishing
06. You Give Me A Reason To Drink (feat. Simon Blade Fafara)
07. Witches
08. Dealing With Demons
09. The Damned Don’t Cry
10. Scars Me Forever

Das Cover von "Dealing With Demons I" von Devildriver

Sodom präsentieren neuen Song „Sodom & Gomorrah“

Die Ruhrpott-Thrasher SODOM haben mit „Sodom & Gomorrah“ einen brandneuen Song inklusive Lyric-Video vorgestellt. Die Nummer wird sich auf ihrem kommenden Album „Genesis XIX“ befiden, das am 27. November über SPV/Steamhammer in den Handel kommen wird.

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01. Blind Superstition
02. Sodom & Gomorrah
03. Euthanasia
04. Genesis XIX
05. Nicht mehr mein Land
06. Glock N‘ Roll
07. The Harponeer
08. Dehumanized
09. Occult Perpetrator
10. Waldo & Pigpen
11. Indoctrination
12. Friendly Fire

Das Cover von "Genesis XIX" von Sodom

Artillery präsentieren neuen Song „The Last Journey“

Die dänischen Thrash-Metal-Urgesteine ARTILLERY haben mit „The Last Journey“ einen brandneuen Song ins Netz gestellt. An der Nummer wirken auch die beiden Sänger Flemming Rønsdorf und Søren Adamsen mit, die beiden einst bei der Truppe am Mikro standen. Der Song erscheint am 16. Oktober als Vinyl- und Digital-Single via Metal Blade Records. Als B-Seite hat die Band ein Cover des Metallica-Songs „Trapped Under Ice“ aufgenommen.

ARTILLERY erklären: „Als wir Morten letztes Jahr im Oktober verloren haben, entschlossen wir, ihm einen Song zu widmen. Das Stück nennt sich ‘The Last Journey’ und enthält Gesang der alten ARTILLERY-Sänger Søren Adamsen und Flemming Rønsdorf. Ein sehr episches Stück. Die B-Seite ist einer der Lieblingssongs von Morten und Artillery, ein Cover von Metallicas ‘Trapped under Ice’. Das Stück haben sie damals, also 1984, in dem Proberaum, welchen sich Mercyful Fate und Artillery geteilt haben, fertiggestellt, bevor sie das Sweet Silence Studio geentert haben.“

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