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Machine Head präsentieren Lyric-Video zu „Bulletproof“

Die kalifornischen Thrasher MACHINE HEAD haben ein Lyric-Video zu ihrer aktuellen Single „Bulletproof“ ins Netz gestellt. Die Nummer wurde ursprünglich als Teil ihrer digitalen Zwei-Track-EP „Civil Unrest“ veröffentlicht.

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Sacred Reich zeigen Clip zu „Manifest Reality“

Die Thrash Metaller SACRED REICH haben ein Video zu ihrem Song „Manifest Reality“ veröffentlicht, das Impressionen von ihrer Europatour von 2019 zeigt. Die Nummer selbst stammt von ihrem nach wie vor aktuellen Album „Awakening“.

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01. Awakening
02. Divide & Conquer
03. Salvation
04. Manifest Reality
05. Killing Machine
06. Death Valley
07. Revolution
08. Something To Believe

Das Cover des Sacred Reich-Albums "Awakening"

Machine Head sagen Europatour ab

Die U.S.-amerikanischen Thrasher MACHINE HEAD haben ihre eigentlich für kommenden Oktober neu angesetzte Europatour nun  abgesagt. In einem heutigen Statement gabe Frontmann Robb Flynn zu Protokoll, dass die Tour „auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben“ sei und „nicht noch ein drittes Mal“ neu geplant werde. Hier die vollständige Stellungnahme:

„Hey Leute, Robb hier.

Ich hoffe euch und euren Lieben geht es gut und ihr seid in all diesem Wahnsinn gesund. Mit  großer Enttäuschung und Frustration müssen wir euch allen die (nicht gerade überraschenden) Neuigkeiten mitteilen, dass die für 2020 sowohl für Europa als auch Australien neu geplanten Tourdaten aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt wurden. Wir werden diese Termine nicht noch ein drittes Mal neu ansetzen und alle weiteren Touraktivitäten von MACHINE HEAD wurden auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben.

Die  Tatsache, dass Clubs entweder gar nicht oder nur unter  sehr strengen Auflagen öffnen können sowie Reisebeschränkungen und mögliche Quarantäne-Aufenthalte haben uns leider zu dieser Entscheidung gezwungen. Im Augenblick darf kein einziger Club, in diem wir auf dieser Tour gespielt hätten, seine Pforten öffnen und es sieht nicht so aus, als würde sich das in naher  Zukunft ändern. Weil sich das Coronavirus weiter in der Welt ausbreitet haben 17 der 19 von uns angepeilten Länder U.S.-Bürgern die Einreise verboten und umgekehrt ist es genauso der Fall.

Wie viele von euch wissen wurden die meisten dieser Termine bereits einmal neu angesetzt, als die Pandemie begann. Da aber nun nichts auf einen genauen Zeitpunkt hindeutet, an dem die Konzerthallen wieder öffnen können oder zu dem auf wundersame Weise ein Impfstoff erscheint, treffen wir die einzige verantwortungsbewusste Entscheidung und sagen alle kommenden Konzerte ab.

Die Ticketanbieter werden den Kaufpreis in voller Höhe erstatten.

Bis zuletzt haben wir fast jeden Tag alles versucht, um unsere Tourpläne aufrecht zu erhalten – die letzten vier Monate waren völlig verrückt, denn wir hatten keinen Plan und keine Vorlage, wie wir an die meisten Probleme, die sich jetzt stellen, herangehen sollten.

Wie ich bereits  angedeutet habe, haben wir durch die U.S.-Tour Unsummen verloren – Geld, von dem wir gehofft hatten, es durch die verschobene EU-Tour wieder reinholen zu können. Und obwohl jeder von Euch uns sein Blut, seinen Schweiß  und seine Tränen auf dieser Tour gegeben hat und es die Sache absolut wert war, müssen wir jetzt, wo diese Termine vom Tisch sind, den Gürten enger schnallen und uns auf schwere Zeiten einstellen.

Im Namen der Band und unseres Managements möchte ich euch sagen, wie dankbar wir für euren anhaltenden Support für MACHINE HEAD sind – es war der Wahnsinn, die Songs von  ‚Burn My Eyes‘ zum 25. Jubiläum noch einmal für euch zu spielen. Die Leute sagen oft, dass Metalfans die loyalsten der Welt sind und ihr Head Cases seid das hoch zehn.

Wir haben keine Anhung, was die Zukunft bringen wird, aber wir wollen nichts mehr, als wieder auf Tour gehen, für euch alle dreistündige Konzerte spielen und die Sau rauslassen, sobald dieser Mist vorbei ist.

Ich hoffe von Herzen, dass wir uns eher früher als später sehen.

Robb und MACHINE HEAD.“

Heathen sprechen über ihre Anfänge

Die Thrash-Metaller HEATHEN haben einen Trailer zu ihrem neuen Album „Empire Of The Blind“ veröffentlicht, in dem sie über ihre Anfangstage sprechen. Die neue Platte der Truppe wird am 18. September über Nuclear Blast erscheinen.

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01. This Rotting Sphere
02. The Blight
03. Empire Of The Blind
04. Dead And Gone
05. Sun In My Hand
06. Blood To Be Let
07. In Black
08. Shrine Of Apathy
09. Devour
10. A Fine Red Mist
11. The Gods Divide
12. Monument To Ruin

Das Cover von "Empire Of The Blind" von Heathen

Metallica: Live-Album kommt im August

Da haben sich METALLICA ein richtiges Schmankerl zur Überbrückung der Corona-Zeit ausgedacht: Bereits am 28. August erscheint mit dem Titel „S&M2“ das zweite Live-Album der Thrash-Ikonen mit Orchester-Unterstützung! Der ganze Spaß kommt auf zwei CDs daher und dauert insgesamt über zweieinhalb Stunden. Darüber hinaus beinhaltet der physische Kauf ein 36-seitiges Booklet mit Bildern der Show von Anton Corbijn. Vorbestellen kann man das Live-Epos über die Metallica-Homepage, die ihr über einen Klick hier findet.

Disc 1:

  1. The Ecstasy of Gold (Live)
  2. The Call of Ktulu (Live)
  3. For Whom the Bell Tolls (Live)
  4. The Day That Never Comes (Live)
  5. The Memory Remains (Live)
  6. Confusion (Live)
  7. Moth Into Flame (Live)
  8. The Outlaw Torn (Live)
  9. No Leaf Clover (Live)
  10. Halo on Fire (Live)

Disc 2:

  1. Intro to Scythian Suite (Live)
  2. Scythian Suite, Opus 20 II: The Enemy God And The Dance Of The Dark Spirits (Live)
  3. Intro to The Iron Foundry (Live)
  4. The Iron Foundry, Opus 19 (Live)
  5. The Unforgiven III (Live)
  6. All Within My Hands (Live)
  7. (Anesthesia) – Pulling Teeth (Live)
  8. Wherever I May Roam (Live)
  9. One (Live)
  10. Master of Puppets (Live)
  11. Nothing Else Matters (Live)
  12. Enter Sandman (Live)

Destruction – Born To Thrash (Live In Germany)

Nur wenige Bands sind in der Coronakrise so präsent wie DESTRUCTION. Jüngst zeigte sich das daran, dass – kaum, dass es wieder möglich war – die Ur-Thrasher als eine der ersten Bands live in der Schweiz auftraten. Doch auch in der Hochphase der Beschränkungen verstanden es Schmier und seine Mitstreiter, sich im Gespräch zu halten: Kaum wurde der Lockdown inklusive entsprechender Konzertverbote verkündet, gaben DESTRUCTION die Veröffentlichung ihres neuen Live-Albums „Born To Thrash (Live In Germany)“ bekannt. Das war mitnichten als Geldmacherei zu werten, sondern vielmehr als Aufmunterung für Fans auf Live-Entzug – wenn wir schon alle zuhause bleiben müssen, haben wir hier trotzdem ein Bonbon für euch, schien der Gedanke dahinter zu sein. Obendrein handelt es sich bei „Born To Thrash (Live In Germany)“ um das erste Live-Dokument der Band, seit sie mit der Verpflichtung von Gitarrist Damir Eskic wieder zum Quartett angewachsen sind.

Der Untertitel „Live In Germany“ ist dabei irreführend, legt er doch nahe, dass DESTRUCTION hier Aufnahmen von verschiedenen Konzerten im Bundesgebiet verewigt haben. Dem ist glücklicherweise nicht so, denn „Born To Thrash“ enthält den Mitschnitt eines vollständigen Konzertabends, nämlich vom 10. August 2019, als die Truppe auf dem Party.San Metal Open Air auftrat. Das ist umso schöner, da sowohl bei ihrer letzten Doppel-Live-CD „The Curse Of The Antichrist – Live In Agony“ als auch beim Bonus-Silberling der DVD „A Savage Symphony – History Of Annihilation“ kein vollständiges Konzert enthalten war.

Wie immer spielt die Qualität der Songs bei Live-Alben keine Rolle, die Auswahl derselben aber sehr wohl. Die geht auf „Born To Thrash“ vollkommen in Ordnung, allerdings fällt auf, dass sich DESTRUCTION trotz des einen Tag vor diesem Konzert erschienenen neuen Albums „Born To Perish“ hauptsächlich auf ihre Klassiker konzentrierten. Klar, Festival-Auftritte sind kein Tour-Alltag und das Party.San-Publikum hat sich bestimmt auch mehr auf Hits wie „The Butcher Strikes Back“, „Nailed To The Cross“ oder „Bestial Invasion“ gefreut – mehr als zwei Songs von der aktuellsten Platte wären aber vielleicht möglich gewesen. Andererseits kommt die Hörerschaft so in den Genuss des klassischen DESTRUCTION-Materials, dargeboten von der neuen Besetzung, was durchaus seinen Reiz hat.

Schon im eröffnenden „Curse The Gods“ wird deutlich, dass Drummer Randy Black das altbekannte Material der Thrasher mit seinem wuchtigen Spiel enorm aufwertet. Noch offensichtlicher wird die erweiterte Besetzung natürlich durch Gitarrist Damir Eskic. DESTRUCTION waren lange als Trio unterwegs und Gitarrist Mike – der von sich selbst sagt, dass er lieber Riffs als Soli spielt – hat immer einen guten Job gemacht. Dennoch schien es, als hätte diese Band die Leadgitarre vor allem live stets ein wenig stiefmütterlich behandelt. Damit ist nun Schluss, denn mit Herrn Eskic haben DESTRUCTION einen Leadgitarristen gefunden, der, wie sich hier zeigt, seinen Platz neben Band-Veteran Mike schnell gefunden hat. Somit ist es letztendlich zu begrüßen, dass DESTRUCTION sich auf „Born To Thrash“ vornehmlich an ihren Klassikern abarbeiten, denn dank der starken Leistung des neuen Gitarristen erstrahlen Nummern wie „Life Without Sense“, „Mad Butcher“ oder „Bestial Invasion“ in völlig neuem Glanz.

Mindestens genauso wichtig wie die Songauswahl ist die Atmosphäre eines Live-Albums, und auch hier geben sich DESTRUCTION keinerlei Blöße. „Born To Thrash“ transportiert dank rohem und gleichzeitig druckvollem Klangbild ein schön authentisches Live-Gefühl. Auch das Publikum wurde überzeugend eingefangen, weshalb diese Platte die ausgelassene Stimmung, die am 10. August auf dem Flugplatz Obermehler herrschte, so gut es eben geht ins heimische Wohnzimmer holt. Somit fungiert „Born To Thrash“ als leuchtendes Beispiel für gelungene Live-Alben: Songauswahl und Atmosphäre verdienen eine Eins mit Stern und obendrein gibt’s hier eine komplette Show von Anfang bis Ende auf die Ohren. So und nicht anders wird’s gemacht.

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Mosh-Pit Justice kündigen neues Album „The Fifth Of Doom“ an

Die bulgarischen Thrash Metaller MOSH-PIT JUSTICE haben mit „The Fifth Of Doom“ den Titel ihres fünften Albums bekannt gegeben. Auf der am 14. August 2020 erscheinenden Platte begrüßt die Band u.a. Gitarrist Glen Alvelais (Ex-Forbidden) als Gastmusiker.

01. Designed To Suffer
02. Destined To Row
03. Voices Below
04. Into The Light
05. Down We Bleed
06. The Fifth Of Doom
07. To Find Peace
08. My Transgressions

Das Cover von "The Fifth Of Doom" von Mosh-Pit Justice

Ormskrik – Ormskrik

ORMSKRIK. Was klingt, als sei man versehentlich auf eine große Schnecke getreten, ist tatsächlich der Band- und Albumname einer vielversprechenden Black-Thrash-Truppe aus Sandnes in Südnorwegen. Nach drei Digitalsingles lässt die 2015 gegründete Band nun ein Debüt folgen, das knackigen Black Thrash zu bieten hat – sich aber bei Weitem nicht darauf beschränkt.

Vielmehr liefern die Norweger einen Mix aus der Black-Thrash-typischen Kick-Ass-Attitüde, der Atmosphäre polnischen Black Metals, schwedischen Melodieführungen und einer Prise Post-Hardcore. Das zeigt sich sehr gut etwa in „Destroyer Of Worlds“, das in seiner Schmissigkeit an die Kollegen von Nekrokraft erinnert, zwischendurch aber mit einem wunderschönen Clean-Part im Downtempo überrascht, der in ein furioses Solo mündet. Oder in „Deathwind“, das zwischen brutalem Death Thrash und eingängigem Melodic Death Metal changiert, um dem Hörer anschließend mit einem galanten Breakdown die Seele aus dem Leib zu grooven. Dass mit „Vegen Til“ ein liebliches Akustikgitarren-Interlude im Stile früher Dissection seinen Weg auf „Ormskrik“ gefunden hat, überrascht da nach über der Hälfte des Albums auch nicht mehr weiter.

Doch gerade dieses Interlude lässt die Bandbreite des Albums nochmal deutlich werden, da es die Kraft, die im darauffolgenden „Helheim“ steckt, nochmal stärker betont: Diesen Track überführen ORMSKRIK nach furioser Black-Metal-Raserei über einen lässigen Bassbreak galant in Midtempo-Black-Thrash. Spätestens im darauffolgenden „The Morbid Arrives“ mit seinem Stop-and-go-Riffing und dem noch etwas aggressiver geshoutetem Gesang wird dann auch der Post-Hardcore-Einfluss nochmal präsenter. Ein Ausflug in den Melodic Death Metal in Form einer beiläufig eingestreuten, aber alles andere als belanglosen Melodie findet hier aber ebenso seinen Platz wie ein waschechter Breakdown und ein umfangreiches Thrash-Solo.

Was ORMSKRIK bei alledem auszeichnet, ist, dass ihr Album trotz der vielseitigen Einflüsse aus diversen Stilrichtungen zu keiner Zeit planlos oder zerfahren klingt. Vielmehr gelingt ORMSKRIK bereits auf ihrem Debüt, woran viele Bands im Black Thrash scheitern: Ihr Album bleibt über die volle Spielzeit von 46:12 Minuten und noch über viele weitere Durchläufe hinweg spannend. Wer generell etwas mit Black-Thrash-Elementen anzufangen weiß, von dem oft sehr monotonen Stil der Bands in diesem Genre aber schnell gelangweilt ist, sollte hier zugreifen. Im physischen Sinne allerdings nur, wenn er einen Plattenspieler besitzt, denn „Ormskrik“ ist (vorerst?) nur auf Vinyl und digital verfügbar.

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