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Prestige kündigen „Reveal The Ravage“ für August an

Die finnischen Thrash-Metal-Veteranen PRESTIGE haben mit „Reveal The Ravage“ den Titel ihres neuen Albums enthüllt. Die erste Platte der Band aus Tampere seit dem 1992 erschienenen „Parasites In Paradise“ wird am 13. August über Massacre Records in die Läden kommen.

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Das Cover von "Reveal The Ravage" von Prestige

Alien Weaponry – Tū

Wenn man zum ersten Mal Musik von ALIEN WEAPONRY hört, idealerweise nicht über ein Musikvideo, dann könnte man denken: Donnerwetter – erwachsene Kerle, bestimmt mit Vergangenheit in diversen anderen Bands, breites Kreuz und stabile Oberarme. Liest man dann ein bisschen nach, weil es wahrscheinlich nicht bei diesem einen Anspielen der Band geblieben ist, kommt das große Oho. Blutjunge Kerle, denen man förmlich beim Erwachsenwerden zugucken kann, da man inzwischen doch bei Youtube gelandet ist und die Jungs in zahlreichen Videos zu sehen sind. Als ihr Debütalbum „Tū“ erschien, war Sänger Lewis kurz zuvor zarte 16 Jahre alt geworden. Man merkt dieser Band ihr junges Alter nicht im Geringsten an. Man hört dafür einzigartige Musik, lauscht hinein in die indigene Bevölkerung Neuseelands und denkt unweigerlich an Haka, Speere und Gesichtsbemalung.

All das, während einem krachende Riffs und Kampfgesang in Maori-Sprache nur so um die Ohren fliegen. Nach etwas mehr als zweiminütiger stilechter Einstimmung zeigen ALIEN WEAPONRY dann mit „Rū Ana Te Whenua“, was ihre Hörer erwartet: moderner, durch und durch von Groove durchzogener Thrash Metal, der stampft und antreibt. Zwischendurch stimmige Passagen, in denen eher Klargesang und Melodie im Vordergrund stehen. Es ist bemerkenswert, welch ausgeprägtes Gespür die drei jungen Neuseeländer schon für ihre Songaufbauten aufblitzen lassen. Sie kreieren fesselnde Stücke mit höchstem Wiedererkennungswert.

Was sie aber auch kreieren, sind Stücke, die auf der einen Seite von Tūmatauenga, dem diesem Album seinen Namen gebenden Kriegsgott der Maori, inspiriert sind, und auf der anderen Seite die Abhängigkeit von und den Umgang mit dem Internet und Social Media kritisieren. Das ist im Rahmen der künstlerischen Freiheit natürlich vollkommen legitim, aber thematisch doch schon sehr weit auseinander. Insbesondere wenn dieses ambitionierte Trio in der hier angestrebten Tribal-Schiene Fuß fassen will. Das ist ein bisschen so, als würden Amon Amarth auf der „Fate Of Norns“ nach „Pursuit Of Vikings“ plötzlich über Instagram oder Fortnite schimpfen.

Und doch ist es okay, zu besingen, was einen beschäftigt. ALIEN WEAPONRY wollen Missstände thematisieren und wenn diese nicht nur ihre Ureinwohner behandeln, sondern auch den Alltag der Kids da draußen, dann sollen sie ihre Botschaft überbringen. Neben der Musik und dem gemeinsamen Management ist dies womöglich auch der Hauptaspekt, der die großen Gojira dazu bewegt hat, ALIEN WEAPONRY auf ihre erste US-Tour nach dem Lockdown mitzunehmen.

ALIEN WEAPONRY haben schier unendliches Potential, das sie auf ihrem Debüt naturgemäß noch nicht ganz ausschöpfen. Hier und da fehlt noch der Kick und stärkere Geradlinigkeit. Die Gitarrenarbeit könnte phasenweise schneller und druckvoller sein. Manchmal vermisst man geradezu eine zweite Gitarre, die dem Sound zugutekommen könnte. Wie gut diese Band aber schon heute ist, zeigen vor allem „Kai Tangata“, der deutlich stärkste Song der Platte, sowie „Raupatu“ und das krachende „Hypocrite“. Hier und da gibt es Songs, die weniger auffallen, aber doch umgibt dieses Debüt eine starke Aura und man spürt geradezu, dass ALIEN WEAPONRY eine große Nummer werden, wenn sie am Ball bleiben. „Tū“ wurde von Teenagern eingespielt und vor diesem Hintergrund hat dieses Werk wirklich eine enorme Qualität und bringt große Vorfreude auf das, was folgt.

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Machine Head veröffentlichen Drei-Track-Single

Die Thrash-Metaller MACHINE HEAD haben eine drei Songs umfassende Single mit dem Titel „Arrows In Words From The Sky“ veröffentlicht. Neben Bandkopf Robb Flynn und Bassist Jared MacEachern ist auf den Aufnahmen Drummer Navene Koperweiss (u. a. Whitechapel, Animals As Leaders) zu hören:

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Das Cover von "Arrows In Words From The Sky" von Machine Head

Go Ahead And Die – Go Ahead And Die

Bei mittelständischen Unternehmern ist es gang und gäbe, dass der Junior eingelernt wird und eines Tages die Firma übernimmt. Auch in der Familie Cavalera könnte man sich das vorstellen: Schon in jugendlichem Alter durften Richie, Igor Amadeus und Zyon mit ihren Bands Incite und Lody Kong im Vorprogramm ihres (Stief-)Vaters Max Cavalera auftreten, 2013 wurde Zyon zum Schlagzeuger bei Soulfly befördert und Igor durfte immer wieder an der Gitarre aushelfen. Es wäre nicht weiter überraschend, wenn Max eines Tages auch das Mikro bei Soulfly an einen seiner Sprösslinge weiterreichen würde.

Als der nächste Schritt dieses hypothetischen „väterlichen Plans“ könnte GO AHEAD AND DIE verstanden werden – ein neues Projekt von Igor A. (Lody Kong, Healing Magic) mit tatkräftiger Unterstützung seines berühmten Vaters: Gitarrenarbeit und Gesang teilen sich die beiden zu einigermaßen gleichen Teilen; nur als Drummer fungiert überraschenderweise kein Cavalera, sondern Zach Coleman (Black Curse, Khemmis).

Das selbstbetitelte Debüt, für das GO AHEAD AND DIE direkt einen Deal mit Nuclear Blast Records klarmachen konnten, ist ein Mix aus Thrash, Proto Death Metal und Grindcore/Punk – mit Cavalera-typischer Note und ziemlich derbem Sound: Für eine moderne Produktion klingt „Go Ahead And Die“ (im Übrigen die Übersetzung des japanischen Äquivalents zu „fuck you“) zunächst überraschend dumpf und undifferenziert. Hat man sich etwas eingehört, untermauert ebendieser ungeschliffene Sound jedoch sehr treffend den Hang zum rohen Metal, der auch in den Songstrukturen omnipräsent ist. Wer technischen Metal, virtuose Soli und vertrackte Riffs sucht, ist bei GO AHEAD AND DIE dementsprechend ganz falsch. Wie bei allen anderen Cavalera-Produkten steht vielmehr das schnörkellose, griffige Riff im Mittelpunkt, das nicht mit Finesse, sondern mit Groove oder gleich purer Härte besticht. Wenn Max Cavalera in diesem Zusammenhang von „Caveman-Riffs“ spricht, wird klar, worum es geht – oder vielmehr, worum nicht: „Um das Technische oder darum, dass es am Ende ‚sauber‘ klingt, haben wir uns gar nicht gekümmert. Keine Schnörkel. Nur rau und brutal.”

Gleich der Opener „Truckload Full Of Bodies“ zeigt das mit bestechender Klarheit: Aggressive, treibende Passagen und groovende Midtempo-Parts wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab, dazu schreit das Cavalera-Duo im Wechsel. Das Ergebnis erinnert tatsächlich erfreulich deutlich an die guten alten Sepultura-Alben wie „Beneath The Remains“. Diesem Stil bleiben die Cavaleras über 43 erstaunlich kurzweilige Minuten hinweg treu: Mal geht es in bester Tradition von Bands wie Napalm Death oder Terrorizer noch rabiater zu Werke („I.C.E Cage“), mal ist der Hellhammer-/Celtic-Frost-Einfluss unüberhörbar („Isolated Desolated“), mal packen GO AHEAD AND DIE die Death-Metal-Walze aus („El Cuco“) – im Großen und Ganzen klingt aber eben doch jeder Song nach einem Cavalera-Erzeugnis, und nicht immer nach einem unverwechselbaren. Das liegt bei Oldschool-Death-Thrash irgendwie in der Natur der Sache – für all jene Kritiker, die das Cavalera’sche Schaffen schon seit Jahr(-zehnt-)en zu generisch finden, ist „Go Ahead And Die“ aber natürlich ein gefundenes Fressen. Zumal auch die Texte – ebenfalls in Kollaboration von Vater und Sohn entstanden – typische „Cavalera-Texte“ sind: Korrupte Polizisten und Politiker, Umweltzerstörer und religiöse Fanatiker bekommen ihr Fett weg: “Wir wollten, dass die Lyrics einfach nur ‘fuck you’ schreien, zu allem, was gerade passiert”, erklärt Max den lyrischen Ansatz.

Dass der Routinier Max Cavalera die kreative Führung bei GO AHEAD AND DIE seinem Zögling überlassen hat, könnte man über all diese Retro-Bezüge und typischen Max-Cavalera-Komponenten fast überhören. Andererseits: Wen wundert es, dass Cavalera-Songs schreibt, wer mit Cavalera-Songs groß geworden ist? Am Ende ist es darum schlichtweg egal, ob nun Max die Riffs geschrieben hat oder Igor. Fakt ist: Wer Soulfly, Cavalera Conspiracy, Nailbomb und frühe Sepultura sowie die genannten Einflüsse aus den Anfangstagen des harten Metal mag, wird auch bei GO AHEAD AND DIE bedient – nur eben nicht unbedingt vom Kellner im Frack, sondern von einer Schlammlawine. Oder, wie Max Cavalera es ausdrückt: „Diese Musik klingt scheiße, aber das ist das Geniale daran.

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Alle Zitate in diesem Review entstammen dem Pressetext von Nuclear Blast Records.

Space Chaser kündigen „Give Us Life“ für Juli an

Die Berliner Thrash Metaller SPACE CHASER haben mit „Give Us Life“ den Titel ihres neuen Albums bekannt gegeben. Das Einstandswerk der Truppe beim Traditions-Label Metal Blade wird am 16. Juli in den Handel kommen. Mit „Remnants Of Technology“ gibt es bereits eine erste Single inklusive Video.

SPACE CHASER kommentieren: „Für unser erstes Lebenszeichen bei Metal Blade Records wollten wir das beste Musikvideo machen, das wir überhaupt machen konnten. Und mit viel harter Arbeit und noch mehr Glück haben wir etwas weitaus Größeres hinbekommen, als wir uns je hätten träumen lassen. Wir hatten diese Idee für ein Video schon seit Jahren in der Schublade liegen, waren aber nie in der Lage, sie in die Tat umzusetzen. Bis jetzt.

Wir hatten eine Crew von 60 Leuten, die für uns gearbeitet haben. Irgendwie hat sich das in der Berliner Filmszene herumgesprochen, und fast alle waren Feuer und Flamme und wollten mitmachen. 50 Kostüme, 4 Maskenbildner, 30 Komparsen, ein Team von Regisseuren, Kameraleuten, professioneller Beleuchtung – alles war dabei. Zwei Teams von Set-Buildern arbeiteten eine Woche lang unermüdlich mit der Band zusammen. Wir bauten eine komplette Bar in einem feuchten, eiskalten Keller für insgesamt 3 Drehtage und Nächte.

Das Konzept war monatelang geplant, eine ganze Woche Vorbereitung und zwei Tage, in denen wir alles aufgebaut haben. Lucas Fiederling von Peregrine Films hat zwei Monate am Stück nicht geschlafen. Das Ergebnis sieht aus wie ein Michael-Jackson-Video. Wenn er ein Thrasher wäre. Aus Berlin. Watch The Skies!“

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01. Remnants Of Technology
02. Juggernaut
03. Cryoshock
04. A.O.A
05. The Immortals
06. Signals
07. Burn Them All
08. Give Us Life
09. Antidote To Order
10. Dark Descent

Das Cover von "Give Us Life" von Space Chaser

Morbid Saint – Spectrum Of Death (Re-Release)

Erschienen die großen Alben des Thrash Metal Mitte der 80er, so  gehörten die 90er dem Death Metal – das wird schon daran deutlich, dass Cannibal Corpse, die wichtigste Death-Metal-Band überhaupt, 1990 mit „Eaten Back To Life“ ihr Debüt veröffentlichte. Allerdings waren die beiden Genres in dieser Übergangsphase noch nicht so klar getrennt wie heute: Thrash-Bands wie Demolition Hammer standen auf Platten wie ihrem ebenfalls 1990 erschienenen Erstlingswerk „Tortured Existence“ mit einem Bein im Death Metal und Formationen wie Death konnten mit Alben wie „Spiritual Healing“ auch als härtere Thrash-Kapelle durchgehen. In dieser Phase des Umbruchs machten auch die relativ kurzlebigen MORBID SAINT von sich reden, die mit „Spectrum Of Death“ ihr erstes und lange Zeit einziges Album veröffentlichten. Ziemlich genau 30 Jahre später wird die Scheibe nun vom Underground-Spezialisten High Roller wieder aufgelegt.

„Spectrum Of Death“ macht in seinen gerade mal 32 Minuten Spielzeit deutlich, wie eng Thrash- und Death Metal Ende der 80er bzw. Anfang der 90er verwoben waren: MORBID SAINT setzen auf ihrem Debüt vornehmlich auf rasend schnelle Songs, die in ihren Riffs stets stark von Slayer insbesondere zu Zeiten von „Reign In Blood“ inspiriert sind. In Verbindung mit dem kehlig-rotzigen Gesang ihres damaligen Frontmanns Pat Lind erinnern die Burschen aus Wisconsin in Nummern wie „Burned At The Stake“, dem unerbittlich rasenden „Damien“ oder „Crying For Death“ so stark an Kollegen wie Demolition Hammer oder eben frühe Death. Letzteres verwundert kaum, zumal deren Manager Eric Greif auch bei Produktion und Mix des ersten MORBID-SAINT-Albums seine Finger im Spiel hatte.

Melodiöse Intros und unverzerrte Gitarren sucht man auf „Spectrum Of Death“ also – abgesehen vom 40-sekündigen Titelstück – vergebens, denn bei MORBID SAINT gibt es eine gute halbe Stunde lang voll auf die Zwölf. Ironischerweise ist die Musik der Thrasher aber gerade dann am spannendsten, wenn sie zur Abwechslung mal nicht versuchen, alle Geschwindigkeitsrekorde zu brechen: Die mit Songlängen jenseits der sieben Minuten geradezu episch angelegten „Assassin“ und „Scars“ bieten auf „Spectrum Of Death“ mit Abstand das intelligenteste Riffing und erlauben bisweilen gar infektiösen Groove. Natürlich hat auch das kompromisslose Hochgeschwindigkeits-Stakkato dieser Platte seinen Reiz, aber wahre Heavyness entsteht eben nicht selten durch Mut zur Langsamkeit …

Klanglich fällt „Spectrum Of Death“ genau so aus, wie man es von einem 30 Jahre alten Underground-Thrash-Geheimtipp erwarten möchte: Dank der Nachbearbeitung durch Remaster-Profi Patrick W. Engel in dessen „Temple Of Disharmony“ kommt die Platte sicherlich weitaus druckvoller als in der Erstpressung aus den Boxen. Davon abgesehen war hier aber wohl ohne Neueinspielung nur wenig zu machen, denn der kratzige, spitze Gitarrensound und das rumpelige Schlagzeug lassen keinen Zweifel daran, dass „Spectrum Of Death“ auch 1990 keine Major-Label-Produktion war. Das kann man MORBID SAINT allerdings kaum zum Vorwurf machen und letztendlich würde eine klinische Hochglanz-Produktion dem räudigen Anti-Establishment-Sound dieser Band wohl kaum gut tun.

Aus heutiger Sicht ist das, was MORBID SAINT mit ihrem Erstlingswerk anbieten, kaum aufregend. Der Thrash Metal der ersten und zweiten Welle wurde in den vergangenen drei Jahrzehnten durch diverse Revivals wahrlich oft genug abgehandelt und ein Album wie „Spectrum Of Death“ war dank der enormen Konkurrenz vermutlich selbst bei Erstveröffentlichung nicht viel mehr als eine Randnotiz. Dennoch: Erstens ist es immer cool, wenn lange vergriffene Underground-Platten wieder aufgelegt werden und zweitens können MORBID SAINT kaum etwas dafür, dass ihr Sound bis heute unzählige Nachahmer fand. Und während die jungen Wilden von heute im besten Fall authentisch klingen, hat eine Platte wie „Spectrum Of Death“ den Vorteil, dass sie absolut authentisch IST – so wie hier festgehalten sind Feeling und Sound der Szene nicht mehr reproduzierbar und so ist dieser Re-Release ein Fenster in eine andere Zeit.

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Megadeth trennen sich von Bassist David Ellefson


Die Thrash-Metal-Veteranen MEGADETH und ihr Bassist und Gründungsmitglied David Ellefson gehen ab sofort offiziell getrennte Wege. Ellefson musste die Band verlassen, nachdem eine Reihe von Videos aufgetaucht waren, in denen der verheiratete Musiker sexuell aufgeladene Nachrichten mit einem mutmaßlich minderjährigen Fan austauscht. Wenngleich die junge Frau beteuert, dass sie zu keiner Zeit des Kontakts minderjährig gewesen sei und die Kommunikation mit Ellefson stets einvernehmlich stattgefunden habe, sieht er sich mit dem Vorwurf des „Groomings“ konfrontiert. Nun hat Bandkopf Dave Mustaine die Konsequenzen aus den jüngsten Entwicklungen gezogen.

So lässt er über die Social-Media-Kanäle der Band verlauten: „Wir möchten unseren Fans mitteilen, dass David Ellefson nicht länger bei MEGADETH spielt und die Band verlassen hat. Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Während wir nicht alle Details dessen, was passiert ist, kennen, ist das, was bisher ans Licht gekommen ist, genug, um die Zusammenarbeit bei einer ohnehin bereits belasteten Arbeitsbeziehung in Zukunft unmöglich zu machen. Wir freuen uns darauf, diesen Sommer unsere Fans auf Tour zu treffen und wir können es kaum erwarten, unsere neue Musik mit der Welt zu teilen. Es ist fast fertig.“

Bisher ist noch nicht bekannt, wer David Ellefsons Nachfolge antreten wird.

 

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Sodom enthüllen Details zur „Bombenhagel“-EP

Die deutschen Thrash-Metal-Urgesteine SODOM haben sowohl Artwork als auch Tracklist zu ihrer kommenden EP „Bombenhagel“ vorgestellt. Die drei Songs um fassende CD wird am 20. August über SPV/Steamhammer in den Handel kommen.

SODOM-Frontmann Tom Angelripper erklärt: „Urspünglich wollten wir die Platte ja inklusive eines Stickers mit allen Tourdaten pünktlich zu den Sommer-Festivals rausbringen. So wie es augenblicklich aussieht, werden aber alle Festivals auf 2022 verschoben. Als kleines Lebenszeichen wollen wir die EP aber trotzdem veröffentlichen. Sie soll unseren Fans zeigen: Wir sind noch da. Die Geschichte geht weiter.“

01. Bombenhagel
02. Coup De Grace
03. Pestiferous Posse

Das Cover von "Bombenhagel" von Sodom