CD-Review: Bare Infinity - The Butterfly Raiser

Besetzung

Ida Elena - Gesang
Tomas Goldney - Gitarre, zusätzlicher Gesang bei "Ashes"
Orlok Davis - Gitarre
Nick Laskos - Bass
Simos Lantides - Schlagzeug

Tracklist

01. Race Of Destiny
02. Artemis
03. Reaching For The Sun
04. In Desertis
05. The Butterfly Raiser
06. Sands Of Time
07. Hear Me Out
08. Orion's Light
09. Ashes
10. Robin's Eyes
11. The Sword, The Stone And The Wolf


Seit dem Release des Debüt-Albums „Always Forever“ war es, abgesehen von der EP „The Passage“, relativ ruhig um BARE INFINITY. Acht Jahre später brechen die Symphonic-Metaller aus Griechenland nun ihr Schweigen. Der weiße Baum im Meer, der das Cover des Erstlings zierte, weicht einem bunten, dem Titel angemessenen Schmetterling-Artwork, statt der Sängerin Angel Wolf-Black steht nun Ida Elena am Mikrofon. So präsentiert sich die Band mit ihrem Zweitalbum „The Butterfly Raiser“ in neuem, frischem Gewand.

Neu und frisch, so klingen auch die Songs, die BARE INFINITY auf ihrem zweiten Silberling darbieten. Und glücklicherweise niemals langweilig: Die ebenso wie das Cover farbenfrohe Palette reicht vom straighten Symphonic-Rocker („Race Of Destiny“) bis zum erhabenen Bombast-Epos („In Desertis“, „Orion’s Light“) und bietet dabei Instant-Hit-Kracher („Hear Me Out“), melodiöse Folk-Nummern („Artemis“, „The Butterfly Raiser“) und eine gefühlvolle Halbballade („Robin’s Eyes“). Woran sich die Band auch versucht, es funktioniert in jedem Fall einwandfrei und klingt authentisch, sodass sich bereits beim ersten Hördurchgang jeder Song als eigenständig herausstellt.
Vom zärtlich klingenden Albumtitel und dem bunten Cover sollte man sich indes nicht täuschen lassen: „The Butterfly Raiser“ bleibt zwar fast durchgehend leicht zugänglich, an Power fehlt es der Platte jedoch nicht – Songs wie „Hear Me Out“, „The Sword, The Wolf And The Stone“ oder „Ashes“ lassen ordentliche Riffwalzen auf den Hörer los. Gitarrist Tomas Goldney versucht sich in Letztgenanntem zusätzlich an Growls, die nicht unbedingt zu den besten ihrer Art gehören, allerdings für Abwechslung von Ida Elenas klarem, angenehm zu hörenden Gesang sorgen. Warum er sich nur in diesen Track mit seinen gutturalen Vocals einbringt, bleibt allerdings offen – drei oder vier weitere Nummern mit Growl-Parts zu ergänzen hätte der Platte keineswegs geschadet.

Das Warten auf einen Nachfolger zum 2009er-Debüt hat sich gelohnt: „The Butterfly Raiser“ vereint Eingängigkeit, Bombast, Kraft und Gefühl zu einem abwechslungsreichen Output, der eine Menge toller Songs bietet und für jedes Symphonic-Metal-Regal eine Bereicherung darstellt.

Bewertung: 8 / 10

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