CD-Review: Shrine - Aether (EP)

Besetzung

Gus Ring – Gesang, Gitarre
Linus Marron - Gitarre
Marcus Skön - Bass
Daniel Eklöw – Schlagzeug

Tracklist

01. Delusional Kings
02. Birthmarks
03. Misfit Opening


SHRINE sind eine junge Band aus Schweden, die nach der Veröffentlichung einer selbstbetitelten EP im Jahr 2010 nun erneut eine 3-Track Scheibe nachlegen. Zum Zeitpunkt der Zusendung noch als auf 50 Stück limitierte Demo geplant, haben SHRINE mit Moment Of Collapse mittlerweile ein Label gefunden, das die neue EP „Aether“ auch auf Vinyl presst.

Musikalisch klingen SHRINE wie eine derbe Variante von Mastodon. Heftige Sludge Riffs, Post-Hardcore Passagen und stellenweise Ausflüge in den Crust machen aus den drei Tracks von „Aether“ eine heftige aber auch sehr hörenswerte Mischung. Verspielte, leicht psychedelische Teilefinden sich zwar auch auf der EP, werden aber meistens schnell wieder von einer Riffwand und der sehr charakteristischen Stimme von Shouter Gus Ring eingeholt.
Die drei Tracks sind alle im schnelleren Bereich angesiedelt. Auf Grund des großen Variationsreichtums und des spannenden Songwritings erreicht „Delusional Kings“ aber trotzdem eine Spielzeit von über sechs Minuten und stellt einen leichten Kontrast zu den beiden etwas straighteren Nachfolgern dar.

Wer auf derben Sludge oder catchy Post-Hardcore abfährt macht mit den 13 Minuten von „Aether“ sicher nichts falsch. Die Schweden klingen sehr reif, machen ganz klar Lust auf ein „richtiges“ Album und die 7“ von Moment Of Collapse erscheint zudem in schickem transparentem Dunkelrot.

Keine Wertung

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