CD-Review: Gary Hughes - Once And Future King (Part II)

Besetzung

Gary Hughes (als King Arthur) – Gesang, Piano, Keyboards
DC Cooper (als King Aelle) - Gesang
Sabine Edelsbacher (Nimue) - Gesang
Dougie White (als Mordred) - Gesang
Lana Lane (als Queen Guinevere) – Gesang
Bob Catley (als Merlin) - Gesang
Irene Jansen (als Morgana) – Gesang
Sean Harris (als Sir Galahad) – Gesang
Harry Hess (Epilog) - Gesang
Jason Thanos - Backgroundgesang
Chris Francis – Gitarre
John Halliwell – Gitarre
Steve McKenna – Bass
Greg Morgan – Schlagzeug
Arjen Lucassen – Keyboards
Paul Hodson – Piano, Keyboards
Graham Woodstock – Keyboards

Tracklist

01. Kill the King
02. There by the Grace of the Gods (Go I)
03. I still love you (I still do)
04. Oceans of Tears
05. Rise from the Shadows
06. Believe enough to Fight
07. The Hard Way
08. The Pagan Dream
09. Demon Down
10. Deius (Instrumental)
11. Without You
12. Once And Future King


Nachdem am 25. August schon Part I der Rockoper von Gary Hughes „Once And Future King“ in die Läden kam, folgt am 6. Oktober der zweite Teil. Ob das Sinn macht, bzw. ob das keine Abzocke ist, beide Teile so kurz nacheinander und nicht als Doppel-CD zu veröffentlichen… darüber will ich jetzt nicht debattieren.
Zur Entstehung und zum Hintergrund muss ich auch nicht mehr viel schreiben, denn das habe ich schon zur Genüge bei der Review zu Part I, wie ich finde. Auch auf die Story brauche ich nicht weiter eingehen, da die so unbekannt ja wirklich nicht ist. Erwähnenswert wäre allerdings, dass mit Dougie White, DC Cooper und Edenbridge-Frontsirene Sabine Edelsbacher ein paar neue Stimmen zu hören sind.Nebenbei erwähnt wurden zwei Songs vom ersten Teil mit Airtime bei der Hard’n’Heavy Sendung des hessischen Rundfunks gewürdigt.

Aber musikalisch hat sich auch nichts verändert, schließlich wurden beide Alben ja in einem Guss aufgenommen. Positiv zu bemerken wäre aber wieder, dass Gary Hughes’ Stimme nicht Avantasia-like überpräsentiert ist, sondern das allen beteiligten etwa gleich viel Zeit gewährt wird. Sehr gut gefällt mir bei „Believe enough to Fight“ das Duett von Sabine und Bob Cately, einfach wunderschön gemacht mit eingebauter Gänsehautgarantie. Ok, Duett kann man es nicht wirklich nennen, aber immerhin gibt’s nen zweistimmigen Chor im Refrain. Aber auch Sabine ganz alleine kann beim recht treibenden „The Pagan Dreams“ mit ihrer bodenständigeren Variante der Stimme begeistern – auch hier kommt man um ne Gänsehaut nur schwer herum.

Mit „Once And Future King“ und einem göttlichen Harry Hess am Mikrophon wird die Geschichte würdig abgeschlossen.
Insgesamt finde ich, Part II ist musikalisch Part I noch ein kleines Stücken überlegen (da hat, wie vielleicht der ein oder andere gemerkt hat, auch Sabine einen Anteil dran ;-)). Wer also am Vorgänger schon Gefallen gefunden hat, sollte auch hier unbedingt ein Ohr riskieren.

Bewertung: 8 / 10

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