CD-Review: Linkin Park - Reanimation

Besetzung

Chester Bennington - Vocals
Mike Shinoda - Vocals
Brad Delson - Guitars
Phoenix Farrell - Bass
Rob Bourdon - Drums
Joe Hahn - Turntables, Samples, Beats
Viele Gastmusiker

Tracklist

01. Opening
02. Jay Gordon of Orgy - Pts.Of.Athrty
03. Kutmasta Kurt feat. Motion Man - Enth E Nd
04. [Chali]
05. Alchemist feat. Chali 2na - Frgt/10
06. Mike Shinoda feat. Stephen Richards of Taproot - P5hng Me A*wy
07. Amp Live feat. Zion of Zion I - Plc.4 Mie Haed
08. X-Ecutioners feat. Black Thought of The Roots - X-Ecutioner Style
09. Evidence & DJ Babu of Dilated Peoples feat. Pharoahe Monch - H! Vltg3
10. [Riff Raff]
11. Chairman Hahn feat. Aceyalone - Wth>You
12. NtrMssion
13. Cheapshot & Jubacca feat. Rasco & Planet Asia of Cali Agents - Ppr:Kut
14. Backyard Bangers feat. Phoenix Orion - Rnw@y
15. Mickey P. feat. Kelli Ali - My{Dsmbr
16. [Stef]
17. Josh Abraham & Mike Shinoda feat. Stephen Carpenter of Deftones - By_Myslf
18. Chairman Hahn - Kyur4 Th Ich
19. The Humble Brothers feat. Jonathan Davis of Korn - 1stp Klosr
20. Mike Shinoda feat. Aaron Lewis of Staind - Krwlng


Linkin Park, die N*Sync des „Nu Metal“, bringen gleich nach ihrem sehr erfolgreichen Debut „Hybrid Theory“ eine viertklassige Remix-Scheibe namens „Reanimation“ auf den Markt. Ganz große Klasse.

Mal so vorneweg am Rande erwähnt: zumindest das Lesen der kryptischen gehaltenen Tracklist lohnt sich, es ist lustiger als eine Stunde TV Total. Ich habe seit der letzten Platte der Kassierer keine dermaßen dämlichen Songnamen mehr gelesen und man muss sich ernsthaft fragen, welche bewusstseinserweiternden Drogen die Macher beim Erstellen der Tracklist genommen haben.

Diese miese Verhunzung der an sich ganz ordentlichen Linkin Park Songs ist schon beim ersten Anhören dermaßen nervig, da sämtliche Melodien von amateurhaften 08/15 Beats, Scratches und Samples kaputt gemacht werden, dass man sich schon dazu zwingen muss, es sich noch ein zweites Mal anzuhören. Der einzige Lichtblick auf dem Album ist Korn-Frontmann Jonathan Davis, der mit seinem verzerrten Bass „One Step Closer“ ein wenig auffrischt.

Teils veränderte Lyrics, verhunzte Melodien, langweilige Raps und viel zu viele Scratches, mehr hat dieses Album wirklich nicht zu bieten, daran können auch andere Gastmusiker wie z.B. Aaron Lewis (Staind) oder Jay Gordon (Orgy) trotz redlichen Bemühens nichts mehr ändern.

Was kommt denn nun als Nächstes auf uns zu? Eine Best Of? Oder vielleicht eine B-Side Collection? Meiner Meinung nach dient dieses Album lediglich der Abzocke von Hardcore Fans, die sich diesen akustischen Müll natürlich ohne Bedenken zulegen werden, es steht ja schließlich „Linkin Park“ auf dem Cover. Ob Linkin Park Fan oder nicht, dieses Album ist meines Erachtens nach keinen €uro seines Preises wert. Finger weg!

Redakteur: Jan A.

Bewertung: 1.5 / 10

Geschrieben am

3 Kommentare zu “Linkin Park – Reanimation”

  1. Leo Weinert

    So ein scheiss was du da schreibst einzigartiges album ich wünschte es gäbe reanimation 2 auf jedenfall wenns dir nicht gegefällt lass es sein.

    1. Moritz Grütz

      Nun, auch wenn ich das Review nicht geschrieben habe, denke ich, sollte man dennoch jedem seine Meinung lassen, oder? Wir haben noch nie den Anspruch erhoben, unsere Reviews würden jedermanns Meinung reflektieren – wenn dir das Album gefällt, umso besser ;)
      PS: Beschimpfungen jedweder Art werden wir auch weiterhin aus kommentaren herauseditieren.

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