Obscura äußern sich zu laufenden Rechtsverfahren

Die deutsche Technical-Death-Metal-Band OBSCURA hat sich zu mehreren laufenden Rechtsverfahren geäußert. Konkrete Einzelfälle benannten die Musiker nicht. Gründer Steffen Kummerer war zuvor von ehemaligen Mitgliedern beschuldigt worden, deren Material auf dem aktuellen Album „A Sonication“ verwendet zu haben; der frühere Gitarrist Christian Münzner hatte Anfang 2025 mögliche rechtliche Schritte angekündigt (für nähere Informationen siehe hier)

Hier das (übersetzte) Statement in voller Länge:

„Wir veröffentlichen dieses Statement, um unseren Fans, Geschäftspartnern, Veranstaltern, Medienvertretern und der gesamten OBSCURA-Community Klarheit über eine Reihe rechtlicher Angelegenheiten zu verschaffen.

Seit Februar 2026 wurden in Deutschland Strafanzeigen und Strafanträge gegen mehrere Personen im Zusammenhang mit Veröffentlichungen und Verhaltensweisen gestellt, die wir als verleumderisch, beleidigend, sachlich unrichtig oder anderweitig möglicherweise rechtswidrig erachten.

Parallel dazu werden zivilrechtliche Schritte in Bezug auf die aus diesen Angelegenheiten entstandenen Schäden und weitere rechtliche Ansprüche verfolgt.

Zur Klarstellung: Bei diesen Angelegenheiten geht es nicht um einen einzelnen Vorfall. Das den zuständigen Behörden vorgelegte Material bezieht sich auf Veröffentlichungen und Verhaltensweisen aus dem Zeitraum von 2015 bis heute, darunter strittige Tatsachenbehauptungen über OBSCURA und deren Mitglieder, Urheberrechts- und geistige Eigentumsfragen, die Veröffentlichung persönlicher Informationen sowie weitere Verhaltensweisen, die wir von den zuständigen Behörden nach deutschem Recht prüfen lassen möchten.

Die Folgen beschränken sich nicht auf OBSCURA selbst. Mehrere internationale Unternehmen und professionelle Partner sind ebenfalls betroffen, darunter Firmen, die angegeben haben, im Zusammenhang mit diesen Angelegenheiten Drohungen oder andere Formen unzulässigen Drucks erhalten zu haben. Einige haben erhebliche finanzielle Verluste erlitten und stellen den zuständigen Behörden relevante Informationen und unterstützende Unterlagen zur Verfügung.

Die öffentlichen Vorwürfe hatten auch praktische Folgen für unsere internationalen Aktivitäten, darunter erhebliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung der notwendigen Visa für Auftritte in China. Wir haben unterstützende Unterlagen und relevante Beweise eingereicht und werden weiterhin umfassend mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten.

Wir bitten unsere Fans, Medienvertreter, Geschäftspartner und Musiker-Kollegen respektvoll darum, nicht zu Spekulationen, persönlichen Angriffen oder weiteren öffentlichen Auseinandersetzungen über diese Angelegenheiten beizutragen. Wir sind der Ansicht, dass sie im Rahmen des etablierten Rechtswegs behandelt werden sollten.

Bitte verwechselt online veröffentlichte Anschuldigungen nicht mit feststehenden Tatsachen.

Wir werden daher keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Inhalt dieser Angelegenheiten abgeben, solange die betreffenden rechtlichen Verfahren andauern.

Hört Musik, nicht Anschuldigungen.“

 

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Theresa Steiner

Publiziert am von

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