CD-Review: Astral Doors - Of The Son And The Father

Besetzung

Nils Patrik Johansson – Gesang
Joachim Nordlund – Gitarre
Martin Haglund - Bass
Jocke Roberg - Keyboard
Johan Lindstedt – Schlagzeug

Tracklist

01. Cloudbreaker
02. Of The Sun And The Father
03. Hungry Peaople
04. Slay The Dragon
05. Ocean Of Sand
06. In Prison For Life
07. The Trojan Horse
08. Burn Down The Wheel
09. Night Of The Witch
10. Rainbow In Your Mind
11. Man On The Rock


Fans der legendären, alten Hard Rock Legenden können aufatmen und sollten weiterlesen! Astral Doors bedienen sich nämlich ganz gewaltig an altgedienten Helden wie Dio, Black Sabbath oder Rainbow, und das machen sie, im Gegensatz zu wohl vielen anderen Bands, außerordentlich gut! Jedem sollte klar sein, das es bei dieser musikalischen Ausrichtung keine innovativen Ideen oder große Überraschungen mehr geben kann, aber das lässt sich nicht vermeiden, und unter diesem Gesichtspunkt haben die Schweden auf ihrem Debütalbum „Of The Son And The Father“ etwas nahezu optimales rausgeholt.

Und auch wenn es ein Debüt ist, alle fünf Musiker haben schon Erfahrungen in anderen Bands gesammelt, Patrik Johansson ist sogar auf der fast zeitgleich erschienenen Platte von Space Odyssey zu hören. Und die Erfahrung merkt man ihnen auch wirklich an, denn alles wird handwerklich wirklich wunderbar umgesetzt und lässt auch vom songschreiberischen her nichts aus. Starke Riffs, gute Keyboardlinien, einprägsame Melodien, Rhythmen und Hooklines und fesche Refrains. Ob aggressiv und rau („Slay The Dragon“) oder mit Hilfe von hymnichen Chören („Ocean Of Sand“), alles klingt gut und nachvollziehbar.

Die Stimme von Patrik Johansson ist sicherlich ein großes Plus der Scheibe, auch wenn man zu jeder Zeit merkt, das der gute Mann doch deutlich vom Altmeister Ronnie James Dio beeinflusst ist und diesem sowohl bei der Stimmlage als auch bei den Gesangslinien nacheifern will. Klingt auch immer recht gut, also gibt’s nicht wirklich was zu meckern!
Und alle, die denken, alle Platten bei denen Peter Tätgren die Finger im Spiel hat, klingen gleich: Hört euch „Of The Son And The Father“ an. Tätgren hat die CD gemischt, und vom typischen Abyss-Sound ist mal so ganz und gar nichts zu hören. Die Songs tönen alle bombastisch und erdig, wie es sich gehört, aus den Boxen, der Sound ist sozusagen optimal geworden!

In den späten 70ern und den 80ern wären Astral Doors wohl eine ganz große Nummer gewesen, in der heutigen Zeit muss man sehen, wie weit man mit so einem Stoff kommen kann – die besten Vorraussetzungen sind jedenfalls da, und wer Sympathisant einer der genannte Bands ist, sollte nicht lange zögern, und sich das Teil mal ganz ordentlich zur Brust nehmen!

Bewertung: 8 / 10

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