CD-Review: Necronomicon - Construction Of Evil

Besetzung

Freddy – Gesang, Gitarre
Jogi – Gitarre, Hintergrundgesang
Mac – Bass, Hintergrundgesang
Axel – Schlagzeug

Tracklist

01. Stormbringer
02. Fiction
03. Hard Pain
04. From Hell
05. Alight
06. Paralizer
07. Bone Daddy
08. Hills Of Dead
09. Fireball
10. Terrorist Attack
11. Insanity
12. Possessed Again
13. Hard Pain (live)
14. Insanity (live)
15. Terrorist Attack (Video)


Laut Promoschreiben gibt es die Band Necronomicon anscheinend schon seit 1983, damals jedoch noch in einer anderen Besetzung, außerdem haben sie schon mehrere Longplayer veröffentlicht. Der große Erfolg blieb jedoch aus und auch in Deutschland gab’s nicht viel mehr als kleine Achtungserfolge. Ich zumindest kannte die Band vor diesem Release nicht. Das Ausbleiben des Erfolges lag zum Teil wohl auch daran dass man eigentlich nur im Fahrwasser anderer Thrashbands aus Deutschland und Übersee schipperte. Das lässt sich alleine schon anhand von „Construction Of Evil“ ausmachen, denn hier klingen die Jungs wie jede beliebige Thrash / Speed Metal-Band, ohne sich jedoch im Ohr des Hörers festzusetzen.

Ja, da liegt auch an sich das eigentliche Problem von „Construction Of Evil“, denn genauso wie die einfallslosen Songtitel, hört sich das Material an. Die Stücke knallen zwar ganz gut, auch die Stimme des Sängers, die mich leicht an die von Schmier (Destruction) erinnert, genauso wie das Songwriting gehen absolut in Ordnung, aber es gibt halt diesen kleine Haken. Die Musik von Necronomicon hat keine Identität, sie geht zum einen Ohr rein um zum anderen raus. Ich möchte der Band ihre musikalische Klasse nicht absprechen, ja auch einen eigenen Stil besitzt die Band, aber es fehlt halt irgendetwas. Der eine oder andere große Refrain, sowie ein paar Killerriffs hätten der Platte sehr gut getan, denn so manches Riff reicht leider nur für die zweite Liga. Und genau da werden Necronomicon auch nach diesem Release wohl bleiben.

Anhänger von Speed und leichtem Thrash Metal sollten aber auf jeden Fall ein Ohr riskieren, denn vielleicht sagt ihnen das Material ja mehr zu als mir. Denn schlecht ist „Construction Of Evil“ auf keinen Fall, und vorallem gegen Ende der Scheibe zeigen die Jungs dass sie doch Gespür für gute Melodien haben und auch mit interessanten Einfällen überraschen. Eine objektive Benotung wäre wohl eine 7, meine subjektive Note wäre eine 6 und somit gebe ich der Band doch eine 7, da mir ihr Stil einfach nicht sehr zusagt und Freunde von Bands der ersten Thrash-Welle wohl ihren Gefallen dran finden werden.

Bewertung: 7 / 10

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