CD-Review: A Tortured Soul - Kiss Of The Thorn

Besetzung

Rick Black - Gesang
Nate Gorenc - Gitarre
Stefan Bohl - Gitarre
Wes Tesch - Bass
Eric Gnant - Schlagzeug

Tracklist

01. Tomorrow's Door
02. Not Tonight
03. Nocturne
04. Little Girl
05. Cut And Bleed
06. Altar Of Sangria
07. Kiss Of The Thorn
08. Parasite
09. The Chain
10. 13


A TORTURED SOUL sind Amerikaner und existieren im Prinzip schon seit 2002, 2005 erschien die Demo „Tomorrow’s Door“, die die Truppe in Kontakt mit Northern Silence Productions brachte. Das Label erkor die Band aus, als Fundament für das neue Sublabel Eyes Like Snow zu dienen, das vor allem die Bedürfnisse von Doom- und Heavy-Metal-Anhängern befriedigen sollte. A TORTURED SOUL gehören zur zweiten Kategorie, und zwei Jahre nach „Tomorrow’s Door“ will sich die Truppe mit „Kiss of the Thorn“ ihres Anspruches würdig erweisen.

Eigentlich bin ich es Leid, 70% der Promos, die ich bekomme, mit der gleichen Aussage, nur jeweils etwas anders verpackt abzufertigen – Man versucht wohlwollend, einige positive Aspekte aus der Scheibe herauszupicken, um diese dann nach kurzer Beschönigung zu relativieren und am Ende zu dem Schluss zu kommen, dass diese CD niemand kaufen braucht. Trotzdem ist auch hier wieder eine ähnliche Abfuhr notwendig: Handwerklich solide, Sound passt, man präsentiert sich deutlich düsterer als diverse Genrekollegen. Punkt. Ja, dafür hat man null Atmosphäre oder auch nur inspirierte Songs. Kollege Rick Black versucht, stimmlich in gänzlich ungesunde Höhen vorzustoßen und vergisst dabei, sich auf die Qualität und den Ausdruck zu konzentrieren. Musikalisch bietet man einen, wenn man ihn so nennen will, „gesunden Heavy Metal“-Grundstock, zu dem andere Bands dann noch Atmosphäre, kreative Einsprengsel und eine eigene Note hinzufügen – Nicht so A TORTURED SOUL, die sich etwas zu sehr auf das Wesentliche besinnen.

A TORTURED SOUL bieten hier sicher nichts, was man haben muss und reichen auch nicht ansatzweise an die „Großen“ heran, die gerade in einem Sektor wie dem Heavy Metal eben doch immer noch die Maßstäbe sind. Dafür präsentiert sich das Songmaterial durchweg zu nichtssagend.

Bewertung: 3 / 10

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