Review Ewigheim – Nachruf

Die Glückwünsche der Kollegen hielten sich in Grenzen, als mir die neue Scheibe der Thüringer EWIGHEIM zugeteilt wurde. Dennoch war eine möglichst unvoreingenommene Herangehensweise an „Nachruf“ geboten, befinden sich nicht zuletzt doch einige illustre Namen der deutschen Düster-Metal-Szene mit an Bord.

Andererseits sollte man sich von Akteuren wie Yantit (u.a. Eisregen), Markus Stock (u.a. Empyrium, The Vision Bleak) und Allan B. Konstanz (u.a. The Vision Bleak) nicht zu sehr blenden lassen, Qualitäten können von Band zu Band doch sehr unterschiedlich sein. So fiel der Vorgänger „Bereue nichts“ ziemlich gnadenlos durch und, um den Faden von Kollege Grütz mal aufzunehmen, EWIGHEIM haben wirklich nichts bereut, sondern den gleichen Zinnober gleich noch mal veranstaltet.
Doch fangen wir mit dem Positiven an, musikalisch ist „Nachruf“ durchaus gefällig durchkomponiert, hier merkt man den Protagonisten ihre Herkunft schon an. Sicherlich zaubert man keine progressiven Frickeleien aus dem Hut, die Dreiviertelstunde ist insgesamt unspektakulär, aber das muss nicht zwangsläufig schlecht sein. Ein paar sehr passable Riffs, hier und da eine Streicher-Spielerei und eine Schlagzeug- / Bass-Fraktion, die nichts anbrennen lässt.
Ganz im Gegenteil zu beinahe allem, was mit Gesang zu tun hat. Auch hier einleitend ein paar freundliche Worte, das Keifen klingt fies und schafft eine einigermaßen bedrohliche Atmosphäre. Leider ist es viel zu selten eingesetzt und schon sind wir bei der Kritik, der sich EWIGHEIM stellen müssen: Dieses beinahe opernhafte „Singen“ klingt vollkommen aufgesetzt und irgendwie auch nicht passend zur Musik. Sind schon weibliche Vocals in diesem Stil kaum erträglich, hört es bei EWIGHEIM in diesem Punkt wirklich auf. Wem gefällt so was? Unterstützend fabuliert man einige in guten Momenten seltsam, in allen anderen Augenblicken völlig klischeehaft klingende Texte zusammen, die dem ganzen Elend noch die Krone aufsetzen.

Leider lässt sich nichts Netteres zu „Nachruf“ sagen, vielleicht bis auf die vage Hoffnung, dass die Band es mit dem Titel diesmal wörtlich nimmt und quasi den Abgesang auf ihr Schaffen angestimmt hat. So bitte nicht mehr, wenn es beim nächsten Mal überzeugender werden soll, dann sollte sich einiges ändern, bis dahin sind die Musiker bei ihren mitunter deutlich bekannteren Stammbands wesentlich besser aufgehoben.

Wertung: 3 / 10

Publiziert am von Jan Müller

12 Kommentare zu “Ewigheim – Nachruf

  1. Uff, die Review ist schon ziemlich krass! Alter Schwede, eine Kritik zu einer Scheibe / einem Film / zu was auch immer sollte stets ein Bild vermitteln. Das das nur subjektiv vonstatten geht, ist vollkommen klar. Aber ich brauche keine Rezensionen zu lesen, um zu wissen, dass manche Alben manchen Leuten gefallen und manchen Leuten nicht. Interessant ist doch eben weshalb das so ist!!! Warum empfindet denn der Rezensent dass der Gesang nicht zur Musik passt? (Und die Anführungszeichen um das Singen sind einfach nur arrogant, denn technisch gibt’s hier nichts auszusetzen, falls dem nicht geglaubt wird, bitte auszuprobieren, das so nachzusingen bzw. gehörte gesangliche Unreinheiten, Schieflagen oder sonstiges konkret aufzuzeigen!) Warum werden die Texte denn als schlecht empfunden? Wurde sich mit deren Bedeutung auseinandergesetzt? Wenn ja, zu welchem Schluss kommt man? Wie gestaltet sich denn das Riffing, die Songstrukturen? Welche Atmosphäre versucht das Album/einzelne Lieder zu gestalten? Und viel mehr…
    Darum geht es. Meinungen sind verschieden und das ist auch gut so, deshalb wäre es auch ok, das Album mit einem Punkt zu bewerten, wenn gut begründet. Aber das hier ist eine anspruchslose Polemik bzw. Kundtuung einer vorgefertigten Meinung, als Review getarnt. Deswegen entsteht sehr stark der Eindruck, dass sich jemand nicht mit der Musik auseinandergesetzt hat.

  2. Noch vor Kurzem konnte ich mit Ewigheim mindestens genauso wenig wie du anfangen, lieber Schreiber. Nach mehrmaligem „Reinhören“ höre ich die Band mittlerweile richtig gerne und zähle sie zu einer meiner absoluten Lieblingsbands.
    Allerdings hätte ich – in der Zeit, in der ich mit Ewigheim nichts anfangen konnte – nie solche Worte über Ewigheim losgelassen, da sie erstens total unpassend und unsachlich sind. Sachlichkeit ist das das A und O eines Reviews, nicht wahr?!

    Und solche Aussagen wie:
    „So fiel der Vorgänger “Bereue nichts” ziemlich gnadenlos durch und, um den Faden von Kollege Grütz mal aufzunehmen, EWIGHEIM haben wirklich nichts bereut, sondern den gleichen Zinnober gleich noch mal veranstaltet.“

    „Dieses beinahe opernhafte “Singen” klingt vollkommen aufgesetzt und irgendwie auch nicht passend zur Musik.“

    Und einige mehr sind leider alles andere als sachlich und, wie bereits erwähnt, auch nicht wirklich zutreffend.
    Der Gesang ist nämlich – vor allem bei ‚Nachruf‘ – alles andere als „opernhaft“, hier ist der Gesang von z.B. ‚Powerwolf‘ deutlich „opernhafter“ und darüber beschwert sich doch auch niemand, oder?

  3. Betrachten wir doch mal wie dieses Review angegangen wurde, vielleicht wird dann auch klar warum hier diese Diskussion überhaupt zustande gekommen ist.

    „Die Glückwünsche der Kollegen hielten sich in Grenzen, als mir die neue Scheibe der Thüringer EWIGHEIM zugeteilt wurde.“

    Der erste Satz lässt schon darauf schließen das eine gewisse Voreingenommenheit vorherrscht. Wenn man ein Album in die Hände bekommt von einer Band die man erfahrungsgemäß nicht so toll findet, ist einem die Lust am hören meist vor dem ersten Klang schon vergangen. Als Ausgangsbasis also eine Katastrophe. Warum bekommt die Scheibe nicht jemand der Ewigheim schon besser kennt oder noch gar nicht um wirklich unvoreingenommen zu sein?

    „So fiel der Vorgänger “Bereue nichts” ziemlich gnadenlos durch […]“
    „[…] sondern den gleichen Zinnober gleich noch mal veranstaltet.
    Doch fangen wir mit dem Positiven an, […]“

    Damit ist die Wertung doch schon im Endeffekt gegeben. Es wurde der gleiche „Mist“ produziert wie „Bereue Nichts“ – mir als Leser ist die Position also schon klar und das der positive Teil nun nicht viel hergeben wird und somit auch schon klar. Bevor also die eigentliche Rezension durchgeht wird dem Leser schon gleich gezeigt: Ewigheim ist Schrott und wir machen das hier nur weil’s sein muss. Das ist Meinungsmache auf Bildniveau.

    „Dreiviertelstunde ist insgesamt unspektakulär, aber das muss nicht zwangsläufig schlecht sein.“

    Warum ist sie unspektakulär? Es muss nicht zwangsläufig schlecht sein, richtig aber was ist es denn nun? Die weitere „Beschreibung“, wenn man das überhaupt so nennen kann, lässt erahnen in welche Richtung es geht. „Streicher-Spielerei“ – so schreibt jemand der die Musik für voll nimmt.

    „[…] das Keifen klingt fies und schafft eine einigermaßen bedrohliche Atmosphäre.“

    Ich bin mir zuallererst nicht wirklich sicher ob „Keifen“ den Punkt wirklich trifft – gekeift wird eigentlich gar nicht.

    „Leider ist es viel zu selten eingesetzt […]“

    Der kluge Journalist würde jetzt die Songtexte mal zu ziehen. Die Frage ist nämlich ob es überhauptimmer fies und bedrohlich klingen soll. Schaut man sich zum Beispiel mal „Die Augen zu“ oder „Himmelfahrt“ an findet sich dort kein Grund bedrohlich wirken zu wollen. Warum aber hättest du es dir gewünscht? Welche Lieder nutzen den dieses „gekeife“?

    „Kritik, der sich EWIGHEIM stellen müssen: […]“

    Warum? Weil deine Meinung das Maß aller Dinge ist? Der Gottsched des Musikjournalismus.

    „Dieses beinahe opernhafte “Singen” klingt vollkommen aufgesetzt und irgendwie auch nicht passend zur Musik.“

    Wieso wird Singen in Anführungsstriche gesetzt? Das es aufgesetzt klingt ist subjektiv, okay. Das beliebte „irgendwie“ ist ein Wort, für das jede Deutschlehrerin dir links und rechts eine knallen würde. Entweder du erläuterst es richtig oder gar nicht. Keine halben Sachen.

    „Sind schon weibliche Vocals in diesem Stil kaum erträglich, hört es bei EWIGHEIM in diesem Punkt wirklich auf.“

    Ein wenig voreingenommen sind wir ja schon oder? Deine eigentlich aufgabe ist es über das Album zu schreiben und nicht dabei auch noch eine abfällige Äußerung über weibliche Sängerin fallen zu lassen.

    „Wem gefällt so was?“

    Sucht da wer Bestätigung?
    Mir gefällt dieser Gesang und auch vielen Anderen – doofe Frage.

    „völlig klischeehaft klingende Texte“

    Was ist denn daran Klischeehaft? Wovon handeln die Texte überhaupt? Der Informationsgehalt ist gen Ende deiner Rezension immer noch 0. Also wenn ich nicht einmal in Erfahrung bringen kann welche Themen besungen werden ist das schon dramatisch. Dein Rezension ist wie eine Vorschrift. Man könnte jede x-beliebige Metal Band dort einsetzen und es würde keinen unterschied machen. Ist dir das nicht peinlich eine Rezension zu schreiben, die so gar nichts aussagt?

    „vielleicht bis auf die vage Hoffnung, dass die Band es mit dem Titel diesmal wörtlich nimmt und quasi den Abgesang auf ihr Schaffen angestimmt hat.“

    …und dann wird in den Kommentaren geheult weil diese ja ach so beleidigend sind.

    FAZIT:

    Dieses Review sagt nichts, wirklich nichts aus. Jemand der die Platte und die Band nicht kennt wüsste jetzt rein gar nichts über die Musik. Die Meinungen bzw. Äußerungen bleiben grundsätzlich nicht begründet und stehen einfach nur wie Fakten im Raum. Wenn sowas als Musikjournalismus bei euch bezeichnet wird – herzlichen Glückwunsch. Bei der Bild wärt ihr gut aufgehoben ;)

    1. Herrjeh, wer hätte gedacht, dass eine Band von diesem Bekanntheitsgrad solche Wellen schlägt. Auf alles gehe ich jetzt mal nicht ein, da man vieles auch einfach zusammenfassen kann. Natürlich geht man voreingenommen an Platten ran, erzähle mir nicht, dass man jegliche Vormeinung, die man sich gebildet hat, problemlos ausblenden kann. Wenn ich Hip Hop zu hören kriege, dann weiß ich in ca. 100 % der Fälle, dass es mir nicht gefallen wird, wenn ich Melodic Death Metal zu hören kriege, schrillen schon vorher die Alarmglocken, weil sich dieses Genre zuletzt fast nur noch wiederholt, ich denke, wir verstehen uns da. Davon kann sich KEIN Journalist freimachen.
      Was an dem Ausdruck „Streicher-Spielereien“ jetzt falsch sein soll, mag Dein Geheimnis bleiben, diesen oder ähnliche Termini habe ich zigfach in anderen (auch positiveren) Rezensionen verwendet.
      Zum Gesang: mei, natürlich mag es Texte geben, die sich nicht so gut „hart“ singen lassen – wobei man als lockeres Gegenbeispiel u.a. Dornenreichs „Nächtlich liebend“ heranziehen kann – aber dass kann mir doch wohl kaum vwerbieten, zum Ausdruck zu bringen, dass mir bei Ewigheim der harte Gesang besser gefällt, schau, da lobe ich doch sogar was ;)
      Zum Punkt „sich der Kritik stellen“: jeder, der etwas veröffentlicht, muss sich der Kritik daran stellen. Das tue ich ja schließlich in diesem Moment auch. Das hat auch nichts mit Arroganz (oder wie auch immer Du es nennen willst) zu tun, sondern es ist einfach die Aufgabe des Journalisten, die Musik einer Kritik zu unterziehen. Wer keine will, sollte besser nicht veröffentlichen – wobei ich auch mal schwer annehme, dass Ewigheim selber wohl weniger Probleme mit der Rezension haben dürften.
      Den Rechtschreibfehler habe ich im Übrigen direkt ausgebessert, danke dafür, sowas kommt aber trotz sorgfältiger Kontrolle nun mal vor – erst heute habe ich in einem Buch gelesen, dass brauchen ohne zu gebraucht wurde. Weg damit???

      Zusätzlich, ich will mir ja nichts vorwerfen lassen, habe ich die Platte heute nochmal von vorne bis hinten durchgehört, aber ich kann Dir versichern, meine Meinung hat sich dazu nicht geändert. Für mich ist es belanglose Musik, zu deren Kauf ich nicht raten kann und genau das tue ich mit der Bewertung. Dass die Review nichts aussagt, kann man also auch nicht behaupten, immerhin hat sie Euch beiden ja ausgesagt, dass ich die Musik nicht mag. Ihr mögt, das ist klasse, dann habt Ihr ein Album zu Hause, welches Euch viel Spaß macht. Und mal ganz ehrlich, was würde Musikjournalismus noch bringen, wenn CDs immer nur dann rezensiert werden, wenn der Schreiber hinterher mindestens eine 8/10 druntersetzt?

      Puh, ich hätte nicht gedacht, dass ich mir gleich den ganzen Ewigheim-Fanclub zum Feind gemacht habe, aber damit kann ich schon leben ;)

  4. Zum aktuellen Review kann ich jetzt wenig sagen, aber für mich sind das Marienbad-Album und das Ewigheim-Album nicht ansatzweise miteinander vergleichbar – weder von der Stimmung noch von der Attitüde oder gar der Musik. Insofern ist die Frage, warum ich dem einen mehr Punkte gegeben habe als dem anderen, simpel zu beantworten: Weil mich das eine überzeugt hat und das andere nicht. Warum, steht, denke ich, in den entsprechenden Texte relativ detailiert.

    Nachdem der Kollege Müller wohl eine ähnliche Meinung zum aktuellen Album hat, denke ich, geht es durchaus in Ordnung, dass er nicht mehr auf alles im Detail eingeht – er verweist ja auch direkt auf mein Review.

  5. an HerrnMüller:
    Na schön, dass wir einen anderen Musikgeschmack haben, zeigt wohl schon die Tatsache, dass du „A Line Of Deathless Kings“ von My Dying Bride fünf Punkte gegeben hast, während du „Like Gods Of The Sun“ offensichtlich sehr magst. Ich persönlich würde der ersteren neun und der zweiten sieben Punkte geben, darum geht es aber tatsächlich nicht. Ich kann mit negativen Reviews zu Alben, die ich schätze, leben, allerdings erwarte ich gerade bei derart niederschmetternden Kritiken, dass man sich auch Mühe gibt, zu begründen, warum die Platte eigentlich so schlecht sein soll. Hier jedoch finden sich lauter tolle Witze (Anspielung auf das Review zum Vorgänger oder der Wunsch, die Band habe hier ihren eigenen Nachruf veröffentlicht), die klar machen sollten, warum ich die Rezension als Kaspertext bezeichnet habe, dazu die Behauptung, die Texte seien klischeehaft. (Welche Klischees eigentlich, solche allgemein gehaltenen Aussagen helfen mir nicht?) Das genialste ist aber die Kritik am Gesang, die ich zugegebenermaßen wirklich nicht verstehe. Ich kann allerdings eine Antwort auf deine Frage (Wem gefällt so was?) geben: Mir! … und einigen anderen, denn die meisten Kritiken, die ich zu „Nachruf“ gelesen hab, waren tendenziell positiv. Die Kommentare zur Qualität der Musik kann ich hinnehmen, auch wenn ich keine Ahnung hätte, wie sie nun eigentlich klingt, hätte ich nur dieses Review gelesen. Aber die Einschätzung zur Musik würde fast genauso auf die letzte Platte von The Vision Bleak zutreffen, deshalb wunder ich mich schon, warum die sieben Punkte bekommen hat. Noch mehr interessiert mich dann noch, warum Kollege Grütz der Marienbad-Scheibe neun (!) Punkte und Bereue nichts nur vier gegeben hat, aber andererseits muss ich nur an den „Nachtblut-Abklatsch“ denken, um mir klarzumachen, dass ich die Gedankenwelt des Herrn Grütz ohnehin nicht zu verstehen in der Lage sein würde. Da fällt mir ein, dass ihr unbedingt noch Reviews zu „Mord nicht ohne Grund“ und „Heimwege“ (ja ja, Ewigheim haben Bands nachgeäfft, bevor diese gegründet wurden…gut, ich lass es) schreiben solltet. Ich glaub, dass Debütalbum könnte einen soliden Punkt erobern und der Zweitling eventuell sogar herausragende fünf, wenn denn niemand der Operngesang im siebenten Titel zu sehr stört. Das ist überhaupt ein Punkt, der sich in Reviews immer ganz gut macht: Immer mal auch erwähnen, wie sich die Musik im Vergleich zum Vorgänger entwickelt hat, aber offenbar ist für die metal1.info-Redaktion nach einer Ewigheim-Platte bereits die Schmerzgrenze erreicht.

    an Herrn Landkammer:
    Wenn, dann bin höchstens so beleidigend, wie es dieses Review ist.

    1. Auch wenn ich das alles wahrscheinlich immer noch weniger aggressiv formuliert hätte, finde ich die Kritik an der Rezension immerhin subjektiv gut begründet. Ich selber hab keine Ahnung von der Platte, mir ging und geht es nur um den Ton der Diskussion sowie die Begründung von Kritik.

  6. Hm, ich frag mich gerade nur, warum man denn immer gleich beleidigend werden muss? Ihr beide habt eine andere Meinung und euch gefällt das Album, das ist doch spitze. Die schlechte Bewertung habt ihr doch eure Argumente ja zumindest subjektiv widerlegt, wenn jetzt also jemand hier reinliest, dann hat er eine differenzierte Meinung. Ich persönlich finde ich die Unterstellung, dass sich ein Autor nicht mit der hier besprochenen Musik auseinandersetzt, nur weil eine Bewertung nicht der eigenen Meinung entspricht, zumindest beleidigend. EIn freundlicher Umgangston und eine fundierte Kritik hat noch nie geschadet.

  7. XD
    Was nehmt ihr eigentlich für Mittel, bevor ihr Ewigheim-Platten rezensiert? Die diesmalige Kritik am Gesang finde ich fast genauso geil wie die Behauptung bei der Besprechung zu „Bereue nichts“, Ewigheim sei ein Abklatsch von Eisbrecher oder Nachtblut. Der Nachruf-Rezensent ist angeblich auch noch Lehrer; hoffentlich sind seine Aufgaben durchdachter als dieser Schmutz hier. Wenn man keinen Bock hat, ein Review zu schreiben, sollte man es halt lieber sein lassen, bevor sowas wie hier dabei herauskommt. Gibt es denn bei metal1.info keinen, der mal Probe liest, dass hier nicht solche Kaspertexte veröffentlicht werden? Am Ende lässt sich noch jemand von diesen beeinflussen.

    1. Hola, vielleicht sollten wir mal irgendwelche Mittel nehmen, dann ließe sich die Musik möglicherweise ertragen ;) Zu den Vorwürfen kann ich Dir versichern: Eine schlechte Bewertung entsteht nicht durch „kein Bock“, sondern aufgrund von mangelnder Qualität der Platte. Zudem wurde der Text von diversen Redakteuren gegengelesen, qualitativ hast Du ja auch nichts auszusetzen, die Note passt Dir nicht. Was das mit Kaspertext zu tun hat, bleibt wohl Dein Geheimnis, das ist aber auch in Ordnung so – genauso wie der Punkt, dass Dir die Musik wohl besser gefällt als mir. Und dass ich tatsächlich Lehrer bin, können Dir sämtliche Schüler, die ich noch heute unterrichtete, gerne bestätigen ;)

    2. Das bringt es wohl auf den Punkt. Diese Rezension ist wirklich peinlich und kaum zu unterbietender Blödsinn. Wenn man mit dem Genre nichts anzufangen weiß, sollte man von diesen Scheiben die Pfoten lassen und nicht solch einen Müll auch noch in’s Netz stellen – das wirft auf metal1.info kein gutes Licht.
      „Dieses beinahe opernhafte “Singen” klingt vollkommen aufgesetzt und irgendwie auch nicht passend zur Musik. Sind schon weibliche Vocals in diesem Stil kaum erträglich, hört es bei EWIGHEIM in diesem Punkt wirklich auf. Wem gefällt so was?“
      Es passt also nicht zur Musik ja? Muss den alles gleich klingen und darf man nicht mal etwas neues probieren. Wie stumpf ist dieser Schreiberling bitte? Kann man auf Metal etwa nur keifen? Meine Güte, ist das lächerlich.
      „[…] völlig klischeehaft klingende Texte zusammen, die dem Ganzen Elend noch die Krone aufsetzen.“
      Ich hoffe nicht für das Fach Deutsch, dann wäre dieser Satz mehr als peinlich. Wirklich ein durch und durch schlechtes Review von jemanden der schon absolut voreingenommen an das Album herangegangen ist und sich 0 mit der Musik auseinandergesetzt hat.

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