CD-Review: Oceans - We Are Nøt Okay (EP)

Besetzung

Timo Rotten - Gesang, Gitarre
Patrick Zarske - Gitarre
Thomas Winkelmann - Bass
J.F. Grill - Schlagzeug

Gastmusiker:
Andy Dörner - Gesang (Track 1)
Robb Flynn - Gesang (Track 2)
Lena Scissorhands - Gesang (Track 3)
Christoph Wieczorek - Gesang (Track 4)

Tracklist

1. We Are Nøt Okay
2. Everyone I Love Is Broken
3. Voices
4. Shark Tooth


Oceans - We Are Nt Okay - Artwork

Ein Jahr nach ihrem phänomenalen Debüt „The Sun And The Cold“ legen die deutschen Senkrechtstarter von OCEANS ihre nächste Veröffentlichung vor, nun in Form einer EP namens „We Are Nøt Okay“. Deren Gastbesetzung dürfte auch für Fans außerhalb des Metalcores interessant sein und verdeutlicht, welche Unterstützung einer jungen Band zuteil wird, wenn ein Majorlabel wie Nuclear Blast hinter ihr steht.

Für die vier Tracks haben sich OCEANS mit Andy Dörner (Caliban) und Christoph Wieczorek (AnnIsOkay) nicht nur Unterstützung aus den eigenen Genrereihen geholt, sondern sich mit Lena Scissorhands (Infected Rain) und Robb Flynn (Machine Head) auch internationale Gastsänger angelacht. Die Lyrics ihrer Songs entspringen erneut Sänger Timo Rotten, der sich seit jeher für das Songwriting und die Texte bei OCEANS verantwortlich zeichnet. Auch „We Are Nøt Okay“ handelt wie auch sein Vorgänger von inneren Dämonen, mentalen Erkrankungen und Depressionen und hilft damit etwas zu thematisieren, was nicht sichtbar, aber dennoch vorhanden ist. Musikalisch bleiben sich OCEANS ebenfalls treu: Ihre Tracks leben weiterhin von einem agilen Songaufbau, der den Refrains genügend Raum zur melodischen Entfaltung gibt, ihnen mitunter fast einen hymnenartigen Charakter verleiht. Im letzten Track „Shark Tooth“ bringen das OCEANS gemeinsam mit Christoph Wieczorek auf den Punkt: „Come Sing With Me, This Is Our Symphony“.

Wer dieses prominent platzierte Trademark bereits auf dem Debüt stark fand, wird mit „We Are Nøt Okay“ bestens bedient werden. OCEANS gelingt es auch auf ihrer aktuellen EP, weder beliebig noch anbieternd zu klingen, obwohl das Songwriting in den knapp 16 Minuten als solches nicht großartig überrascht – dafür bleibt den vier ähnlich aufgebauten Tracks nämlich leider zu wenig Zeit.

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