CD-Review: Suicide Silence - Ending Is The Beginning: The Mitch Lucker Memorial Show

Besetzung

Chris Garza - Gitarre
Mark Heylmun - Gitarre
Dan Kenny - Bass
Alex Lopez - Schlagzeug
Gastmusiker:
Diverse Gastmusiker

Tracklist

01. Destruction Of A Statue with Jonny Davy
02. Distorted Thought Of Addiction with Greg Wilburn
03. Ending Is The Beginning with Brook Reeves
04. Bludgeoned To Death with Ricky Hoover
05. Unanswered with Phil Bozeman
06. Girl Of Glass with Myke Terry
07. Price Of Beauty with Danny Worsnop
08. No Pity For A Coward with Johnny Plague
09. Disengage ith Cameron "Big Chocolate" Argon
10. No Time To Bleed with Burke Van Raalte
11. Smoke with Anthony Notarmaso
12. Wake Up with Tim Lambesis
13. March To The Black Crown
14. Slaves To Substance with Eddie Hermida
15. OCD with Austin Carlile
16. Fuck Everything with Chad Gray
17. Die Young with Robb Flynn
18. Roots Bloody Roots with Max Cavalera
19. Engine #9 with Mitch Lucker
20. You Only Live Once with Randy Blythe


Im November 2012 verloren die kalifornischen Deathcorer SUICIDE SILENCE ihren Frontmann Mitchel Adam Lucker, der den bei einem Motorradunfall erlittenen Verletzungen erlegen war. Nicht einmal zwei Monate später trommelte man Freunde von Mitch aus dem Musikbusiness zusammen und zelebrierte zu seinen Ehren und um Geld für seine Tochter zu sammeln das Konzert „Ending Is The Beginning: The Mitch Lucker Memorial Show“.

Wer nur ansatzweise mit der Musik der Amerikaner vertraut ist, weiß um das gepflegte Gedresche, was die Jungs abreißen. Gefangene gibt es wenige, dafür viele interessante Namen, die an Mitches Stelle das Mikro in die Hand nahmen. Der neue Sänger Eddie Hermida (vormals All Shall Perish) fand schließlich erst 2013 zur Band.
Wie auch immer, illustre Namen wie Robb Flynn (Machine Head), Max Cavalera (Sepultura, Soulfly) oder Randy Blythe (Lamb Of God) intonierten Songs von allen Alben der Band und entfachten gemeinsam mit den verbliebenen Instrumentalisten ein wahres Feuerwerk an Prügelei und Aggression.
Sogar Eddie Hermida ist auf der 20 Lieder umfassenden Scheibe vertreten, er singt „Slaves To Substance“ vom 2011er Album The Black Crown. Vermutlich ahnte er da noch nichts von seinem bevorstenden Dauerengagement.
Da die Songs den Freunden von SUICIDE SILENCE weitgehend bekannt sein dürften, lohnt sich vielleicht ein Blick auf die drei Coverstücke. Von Black Sabbath hat man mit „Die Young“ eine eher ruhige Nummer ausgewählt, welche in den 65 Minutern Geballer sofort heraussticht, aber im Gesamtkontext etwas langweilig erscheint. Mehr Freude hat man da schon am Sepultura-Klassiker „Roots Bloody Roots“, welcher stilecht von Max Cavalera intoniert wird, zur Deftones-Interpretation von „Engine #9“ hat man Luckers Stimme aus dem Recording zugespielt, was zumindest für die anwesenden Zuschauer sicher für Gänsehautstimmung gesorgt haben dürfte.

„Ending Is The Beginning: The Mitch Lucker Memorial Show“ ist schon eine besondere Live-Veröffentlichung, welche den besonderen Umständen geschuldet ist. Die Songauswahl stellt den geneigten Fan sicher zufrieden, soundmäßig ist so weit alles im Lack, die Gastsänger tun ihr Möglichstes, um Mitch Lucker gut zu ersetzen und dies gelingt in den meisten Fällen auch. Da auch mit dieser Veröffentlichung Luckers Hinterbliebene unterstützt werden, sollte sich die Frage nach einer Anschaffung für einen Fan von SUICIDE SILENCE somit eigentlich nicht stellen.

Keine Wertung

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1 Kommentar zu “Suicide Silence – Ending Is The Beginning: The Mitch Lucker Memorial Show”

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