CD-Review: Twisted Sister - Still Hungry

Besetzung

Dee Snider – Gesang
Jay Jay French – Gitarre
Eddie Ojeda – Gitarre, Hintergrundgesang
Mark Mendoza – Bass, Hintergrundgesang
A.J. Pero – Schlagzeug, Hintergrundgesang

Tracklist

01. Stay Hungry
02. We’re Not Gonna Take It
03. Burn In Hell
04. Horror Teria
0A. Captain Howdy
0B. Street Justice
05. I Wanna Rock
06. The Price
07. Don’t Let Me Down
08. The Beast
09. S.M.F.
10. Never Say Never
11. Blastin’ Fast & Loud
12. Come Back
13. Plastic Money
14. You Know I Cry
15. Rock N Roll Saviors
16. Heroes Are Hard To Find


Twisted fuckin’n Sister noch vorstellen brauche ich wohl niemandem mehr. Anno 1984 brachte besagte Band das Album „Stay Hungry“ heraus und schaffte mit Hits wie „We’re Not Gonne Take It“ oder „I Wanna Rock“ den weltweiten Durchbruch. Doch wie sich mittlerweile rausstellte waren die Jungs alles andere als zufrieden mit der Produktion, was sie veranlasste das gesamte Album inklusive Bonustracks zwanzig Jahre später nochmal aufzunehmen. Ein weiterer Streitpunkt war das Cover welches ursprünglich ein Bild der gesamten Band zeigen sollte, jedoch durch eins von Dee allein ersetzt wurde. Auch das wurde revidiert, und das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen.

Im Grunde genommen ist alles beim Alten geblieben. Die Tracklist wurde beibehalten und auch in den Songs wurde weiter nichts verändert, was alle frühen Fans der Truppe schon zufrieden stellen sollte. Alle Stücke kommen druckvoller und dreckiger daher als die Originalaufnahmen und zeigen die Band in bester Verfassung, allen voran natürlich Dee Snider dessen markante Stimme weiterhin wie geschaffen für diese Songs ist. Was aber natürlich auch daran liegt, dass er das gesamte Songmaterial geschrieben hat und ohne ihn Twisted Sister in dieser Form undenkbar gewesen wären. Lieder wie „Stay Hungry“, „We’re Not Gonna Take It“ oder „Burn In Hell“ sind weiterhin wahre Klassiker der Rockgeschichte und rechtfertigen schon den Kauf der CD. Jedoch fallen die Bonustracks keinesfalls ab. „Never Say Never“ und „Blastin Fast & Loud“ sind zwei Stücke, die bereits während den Aufnahme-Sessions 1984 geschrieben wurden, es aber nicht auf die Scheibe geschafft haben. Warum sie der Metalcomunity vorenthalten wurden ist mir allerdings unbegreiflich, da sie perfekt zu den anderen Liedern passen und auch das Zeug zu Klassikern gehabt hätten. Auch die restlichen Songs machen einen guten Eindruck und dürften alle Twisted Sister-Fans, die gespannt auf ein Comeback-Album der Schwester warten, im Kreis hüpfen lassen.

„Still Hungry“ ist die Neuvertonung eines Klassikers und dem Original absolut ebenbürtig. Wer „Stay Hungry“ noch nicht besitzt, sollte spätestens jetzt zugreifen, denn Twisted Sister sind Kult und ihre Musik ist Partymucke par excellence. Auch Extrem-Metaller dürfen während ihren weichen Momenten ruhig ein Ohr riskieren.

Bewertung: 9 / 10

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