CD-Review: Whitesnake - Live At Donnington 1990 (2CD+DVD)

Besetzung

David Coverdale – Gesang
Steve Vai – Gitarre
Adrian Vandenberg – Gitarre
Rudy Sarzo – Bass
Tommy Aldridge – Drums

Tracklist

CD 1:
01. Slip Of The Tongue
02. Slide It In
03. Judgement Day
04. Slow An Easy
05. Kitten’s Got Claws
06. Adagio For Strato
07. Flying Dutchman Boogie
08. Is This Love
09. Cheap An‘ Nasty
10. Crying In The Rain (Feat. Drum-Solo)

CD 2:
01. Fool For Your Loving
02. For The Love Of God
03. The Audience Is Listening
04. Here I Go Again
05. Bad Boys
06. Ain’t No Love In The Heart Of The City
07. Still Of The Night

DVD:
01. Slip Of The Tongue
02. Slide It In
03. Judgement Day
04. Slow An Easy
05. Kitten’s Got Claws
06. Adagio For Strato
07. Flying Dutchman Boogie
08. Is This Love/Cheap An‘ Nasty
09. Crying In The Rain
10. Fool For Your Loving
11. For The Love Of God
12. The Audience Is Listening
13. Here I Go Again
14. Bad Boys
15. Ain’t No Love In The Heart Of The City
16. Still Of The Night


Das Cover von "Live At Donnington 1990" von Whitesnake

Im August 1990 trafen sich auf der legendären „Donington Park“-Rennstrecke in England solch famose Bands wie Aerosmith, Poison und Thunder, um das „Monsters Of Rock“-Festival zu feiern. Als Headliner fungierten damals die Briten WHITESNAKE und nun, 21 Jahre später, erscheint deren Auftritt endlich als CD- und DVD-Mitschnitt.

Das ist auch verdammt gut so, denn als WHITESNAKE vor gut zwei Dekaden beim „Monsters Of Rock“ vor gut 70.000 Fans aufliefen, taten sie das im vermutlich stärksten Line-Up, das die Truppe je hatte: Ist Drummer Tommy Aldridge noch heute mit dabei, hatten die Briten zu jener Zeit auch noch Bass-Legende Rudy Sarzo und neben „Flying Dutchman“ Adrian Vandenberg niemand Geringeren als Mr. Steve Vai als Saitenhexer vorzuweisen – beide bekamen im Zuge des Konzerts natürlich mehrfach Gelegenheit, sich außerhalb der Songs solistisch auszutoben.

Während die DVD zur Rezension leider nicht vorliegt, kann man doch zumindest sagen, dass der Audioteil von „Live At Donington 1990“ sein Geld mit Sicherheit wert ist: Vermutlich dank digitaler Nachbearbeitung werden sämtliche Songs in bestechender Soundqualität präsentiert, die allen Instrumenten den nötigen Platz einräumt und zu keiner Zeit verwaschen klingt – das ist bei 20 Jahre alten Tondokumenten wahrhaftig nicht selbstverständlich. Obwohl sich Meister Coverdale wie gewohnt in stimmlicher Hochform zeigt und an seinen Ansagen in den letzten zwei Dekaden höchstens minimale Veränderungen vorgenommen zu haben scheint, dürften sich die Meisten wohl vor allem über das passionierte Spiel der Herren Vandenberg und Vai freuen.

Die funktionieren als perfekte Einheit und interpretieren das dargebotene Material absolut großartig. Natürlich steht und fällt jedes Konzert mit der Auswahl der Songs und die entspricht auf „Live At Donington 1990“ dem damaligen stand der Dinge, womit das Hauptaugenmerk auf den Alben „Slip Of The Tongue“ und „1987“ liegt – das ist auch gut so, denn so gibt’s solch unverzichtbares Liedgut wie „Slip Of The Tongue“, „Slide It In“ und „Bad Boys“ auf die Ohren – und wenn man ehrlich ist, haben WHITESNAKE in letzter Zeit auch nichts anderes gespielt…

„Live At Donington 1990“ dürfte junge wie alte Hard Rock-Fans gleichermaßen ansprechen: Wer damals das Glück hatte, dabei sein zu können, bekommt nun ein hochwertiges Erinnerungsstück und wer das Schaffen von WHITESNAKE erst seit ihrem jüngsten Comeback verfolgt, wird die Songs dank Live-Präsenz dennoch erkennen und bekommt sie hier vom potentesten Line-Up der Truppe zu hören.

Bewertung: 9 / 10

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