BLECH Folge 10: Abgerauscht! Alkohol und Drogen in der Metalszene

Für die zehnte Folge BLECH melden wir uns aus dem Dry January – und diskutieren das naheliegende Thema: Wie verhält sich harte Musik zu Alkohol, Drogen und dem Rausch im Allgemeinen?

Warum haben so viele Metalbands ihre eigene Biermarke und auf welchem Festival wird Rotwein statt Bier ausgeschenkt? War Lemmy Kultfigur oder armer Alkoholiker? Konsumieren Metalheads lieber Downers als Uppers? Wie funktioniert das mit dem Rausch als Gemeinschaft stiftendes Ritual? Und gibt es eigentlich große Metal-Persönlichkeiten, die gar keine Probleme mit Alk oder Drogen hatten?

Zwischendurchs spricht Martina vom Apollinischen und Dionysischen, aber Justus hätte lieber Apollinaris und Dosenbier. Außerdem geht es um deutschen Mittelstands-Metal, norddeutsche Feuerwehr-Trinksprüche und die Frage, wie viel Prozent Sauflieder eine Metalband pro Album so abliefern darf.

Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.

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Die wichtigsten Songs, die wir im Podcast besprechen, in der BLECH-Playlist!

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2 Kommentare zu “BLECH Folge 10: Abgerauscht! Alkohol und Drogen in der Metalszene

  1. Trinke generell gern mal Alkohol, aber auf Konzerten, sogar Festivals, eigentlich nie. Möchte soviel wie möglich von der Musik mitbekommen, sie auch so unverfälscht wie möglich wahrnehmen.

  2. Meine 2 Cents zum Thema Alkohol & Kontrolle im Metal: Mir fällt kein anderes Genre ein, in dem sich das Live-Erlebnis so sehr um Kontrollverlust dreht wie bei Rock/Metal. Die Band auf der Bühne täuscht den heutzutage zwar mehrheitlich nur noch vor mit Trinkhörnern, wildem Springen und allen möglichen Showelementen, echte Ausraster wie zur Hochphase des Rock’n’Roll mit Zerstörung der Instrumente auf der Bühne oder Ozzies Eskapaden sind selten geworden – wenn sie doch stattfinden, dann werden sie meiner Wahrnehmung nach eher als peinlich empfunden (das mag im Punk anders sein, und gibt noch eine aktive Grunge-Szene?). Vielleicht war das auch immer so, aber die wildesten Genregrößen aus den glorreichen Jahren der Vergangenheit sind glaube ich mehr oder weniger alle zur Ruhe gekommen oder tot.
    Für das Publikum bleibt Extase durch Abgabe der Kontrolle in meiner Wahrnehmung aber ein wesentliches Element eines Metalkonzerts – natürlich in manchen Subgenres mehr als in anderen, in sich gekehrte Black Metal-Fans lassen sich gewiss weniger gehen als die erste Reihe bei Kreator oder Machine Head. Aber hierfür ist Alkohol klar Droge #1: Es geht den meisten vermutlich nicht primär um die Unterdrückung von Müdigkeit oder die Erweiterung der Sinne, sondern Entgrenzung, Abwerfen von Hemmungen, sich treiben lassen. Was sich ja mit der Musik oft deckt.

    Darüber hinaus gehört Alkohol zu den Drogen, die abhängig von Dosis und Rezipient*in tatsächlich entweder sedativ oder tatsächlich stimulierend wirken können. Die Einschätzung als Downer ist dabei nicht falsch, soweit ich weiß ist das insgesamt auch die vorrangige Wirkung. Es gibt daneben aber eben „belebende“ Effekte insbesondere eines leichten Rauschs (scheint sich zwischen 0,5 und 0,8 Promille abzuspielen: https://www.healthline.com/nutrition/is-alcohol-a-stimulant#stimulant-effects-of-alcohol).

    Interessante Folge, und vielen Dank für die Recherche!

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