Interview mit Jacob Bannon von Converge

Nachdem sie Ende 2017 ihr neues Album „The Dusk In Us“ veröffentlicht haben, sind CONVERGE 2018 mit neuen und alten Stücken bei vereinzelten Konzerten und Festivalshows in Europa zu sehen. Sänger Jacob Bannon nahm sich vor der Headlinershow seiner Band auf dem Münchner Saint Helena Festival Zeit für ein Gespräch über den Songwritingprozess der Band, technische Herausforderungen des Livespielens und die zunehmende Offenheit in musikalisch härteren Subgenres.

Zunächst einmal Gratulation zu eurem neuen Album, „The Dusk In Us“!
Danke, wir haben wirklich hart daran gearbeitet. Es ist schön zu sehen, dass es Leuten gefällt.

Schenkt ihr denn Reaktionen auf eure Musik viel Aufmerksamkeit?
Nein, nicht wirklich. Klar, man nimmt die Meinungen schon wahr, weil man als Band existieren muss und dazu im Internet unterwegs ist und mit Menschen interagiert. Aber die Reaktionen von Fans und Presse ist nichts, wonach ich oder einer von den Jungs aktiv suchen würde. Wir würden kein Album veröffentlichen, wenn wir nicht zufrieden mit dem wären, was wir machen.

Euer letztes Album „All We Love We Leave Behind“ war fünf Jahre alt, als ihr „The Dusk In Us“ veröffentlicht habt. Das heißt, die Arbeit an eurem aktuellen Album hat relativ lang gedauert …
Wirklich fokussiert haben wir uns ungefähr ein halbes Jahr, in dem wir uns quasi eingeschlossen haben, um an „The Dusk In Us“ zu arbeiten. Aber selbstverständlich gab es davor immer wieder einzelne Skizzen und Entwürfe. Wir alle schmeißen Ideen hin und her, nehmen Demos auf oder entwickeln Ideen, wenn wir gemeinsam in einem Raum sind. Das kann dann auch wirklich spontan sein, wenn zum Beispiel jemand von uns ein knackiges Riff spielt, an dem wir arbeiten wollen. Der härteste Part für uns ist es allerdings heutzutage, die Logistik zu stemmen. Es ist wirklich herausfordernd an dem Punkt, an dem wir jetzt in unseren Leben sind. Es ist nicht leicht, die Zeit zu finden, zu der wir uns alle neben Arbeit, unseren Familien und anderen Verpflichtungen treffen können, um gemeinsam Musik zu machen.

Gab es, auch aufgrund dieser logistischen Herausforderungen, eine andere Herangehensweise an „The Dusk In Us“ als sonst?
Nein, da es so etwas wie eine normale Herangehensweise bei uns nicht gibt. Alben sind stark von Kurt [Ballou, der Gitarrist der Band, Anm. d. Red.] beeinflusst, andere sind das Resultat unseres gemeinsam kreativen Prozesses. Aber egal, wie wir arbeiten: Nichts wird wirklich fertig, bis wir gemeinsam in einem Raum sind. Nate, unser Bassist, ist zum Beispiel wirklich stark, was das arrangieren betrifft. Er hat vielleicht nicht so viele Riffideen, aber schafft es immer, Kurts Ideen auf den Kern zu reduzieren und sie so zu bearbeiten, dass sie am effektivsten wirken.

Das erklärt, warum jedes CONVERGE Album seinen eigenen Sound hat, aber dennoch immer klar als eines eurer Alben zu erkennen ist. Wie würdet ihr „The Dusk In Us“ im Vergleich zu euren anderen Alben einordnen?
Ich ordne das nicht ein. Was wäre denn der Sinn davon? Wir sind seit langer Zeit eine Band und sind seit unseren Anfängen kontinuierlich besser geworden. Das gilt für uns als Musiker, in technischer Hinsicht aber auch was die kreative Kommunikation betrifft. Ich hoffe, dass man das von Album zu Album hören kann.

Das Gleiche gilt neben der musikalischen auch für die klangliche Seite, wie ich finde. Wie habt ihr euch der Produktion genähert?
Wir haben „The Dusk In Us“, und auch „All We Love We Leave Behind“ zu viert produziert; es gibt keinen eindeutigen Produzenten. Ich finde, dass so konservative Bezeichnungen nicht wirklich zu CONVERGE passen. Wir spielen wirklich bis zur letzten Minuten mit Ideen, sei es, dass wir Riffs überarbeiten, neue Songideen einbringen, die wir alle gut finden, oder die Reihenfolge der Songs auf dem Album überarbeiten. Die Produktion ist in unserem Fall ein konstanter Prozess, in dem alle unsere Ansichten wertgeschätzt und berücksichtigt werden.

Du hast gerade die Reihenfolge der Songs angesprochen: Hast du dabei sowohl in textlicher als auch musikalischer Hinsicht ein Narrativ vor Augen?
Manchmal ja, aber das funktioniert nicht notwendigerweise so. CONVERGE ist eine Demokratie; das heißt, wie arbeiten alle zusammen, um das Endergebnis besser zu machen. Es kann also sein, dass ich eine Reihenfolge super finde, aber Kurt eine vollkommen andere, aber genau so wichtige Vorstellung davon hat. Davon unterscheidet sich wiederum Nates Vorschlag, der vielleicht der Reihenfolge widerspricht. Nachdem wir alle unsere Meinungen auf den Tisch gelegt haben, versuchen wir daraus die beste Version zu erstellen, die wir machen können.

Was ist die Bedeutung hinter dem Titel „The Dusk In Us“?
Der Name des Albums basiert auf den Texten. „The Dusk In Us“ ist ein Lied und große Teile der Themen dieser Nummer ziehen sich durch das gesamte Album. Ich schreibe über persönliche Sachen, über mein Leben, über Dinge, die mich betreffen und um die Menschen um mich herum. Dabei schreibe ich aber nicht über düstere Sachen. Ich sehe unsere Musik nicht als negativ an, sondern als sehr hoffnungsvoll. Unsere Lieder beschäftigen sich mit den Grauzonen des Lebens, den Herausforderungen, denen wir uns alle stellen müssen.

Und diese Texte sind sozusagen das Ergebnis aller Alben von CONVERGE bis zu „The Dusk In Us“?
Jedes Album ist anders. Es gibt quasi nur zwei Gemeinsamkeiten: Normalerweise sind unsere Alben sehr laut und ziemlich dynamisch und sie bestehen aus persönlichen Liedern über persönliche Dinge. Aber klar, Leute romantisieren Musik und reinterpretieren sie. Als Künstler verliert man den Besitz seiner eigenen Werke, sobald man sie der Öffentlichkeit zugänglich macht. Das meine ich nicht im Sinne von Ökonomie, aber es ist jetzt offen für Interpretationen und es kann Verbindungen bei Leuten herstellen, die du nicht für möglich gehalten hättest. Wenn es Zeilen von mir gibt, die genau das beschreiben, was ich zu dieser Zeit gefühlt habe, dann kann es sein, dass jemand anderes sie vollständig auf seine, gänzlich andere Situation bezieht. Das ist genauso valide wie das Gefühl, dass ich hatte, als ich diese Zeilen auf Papier gebracht habe, um es aus mir raus zu bekommen. Ich sehe das also als eine konstante Entwicklung, von dem Punkt an, wenn du es veröffentlichst.

Du hast mit „Wear Your Wounds“ letztes Jahr zwei Alben veröffentlicht. Hatte das einen Einfluss auf dein Songwriting für „The Dusk In Us“?
Ja, für mich schon; aber das gilt auch für die anderen Jungs. Wir schreiben ja alle permanent an Songs und spielen mehrere Instrumente. Ich bin zum Beispiel ein ganz guter Bassspieler, dafür eher nicht so der gute Gitarrist – mit 20 Takes würde ich dann vielleicht eine gut aufgenommene Gitarre hinbekommen. Aber ich beherrsche es so gut, dass ich Demos aufnehmen und den Jungs vorspielen kann. Wear Your Wounds ist ruhiger und etwas reduzierter – das entspricht der Art, wie ich gerne schreibe und das ist die Art von Musik, die ich gerne höre und zu der ich den besten Zugang habe.

Ich habe schon immer so geschrieben. Das ist in einzelnen Momenten bei CONVERGE immer mal wieder aufgeblitzt. Ich würde sagen, es gab auch schon zu Zeiten von „Jane Doe“ einige Momente in dieser Richtung, und das Hauptriff von „A Single Tear“ vom neuen Album basiert auf Ideen, die ich schon lange habe. Dieser Song hätte zu beiden Bands gehen können. Oft gehen meine Ideen dann durch den „Kurt-Filter“, und dabei kommt ein komplett anderes Monster heraus. Er spielt komplett anders Gitarre als ich und ich hätte keine Ahnung, wie man solche Akkorde spielen soll und würde niemals auf sie kommen.

Alle unsere Projekte haben einen Einfluss darauf, wie CONVERGE klingt. Ben spielt bei Mutoid Man, die ja sehr technisch und rifforientiert sind, wodurch er wirklich präzise spielt. Mich beeinflusst Wear Your Wounds und die Arbeit mit Deathwish auf jeden Fall. Nate spielt bei Old Man Gloom, Doomriders und anderen Projekten, und Kurt arbeitet mit so vielen verschiedenen Bands als Porduzent zusammen, was ihn zu einem besseren Kommunikator macht. Wir bringen alle unseren Teil ein.

Du hast gerade gesagt, dass deine Texte sehr persönlich sind. Ist es hart, alte Songs live zu singen, wenn du das, was sie ausdrücken, vielleicht nicht mehr fühlst oder fühlen willst?
Nein, das ist gar kein Problem. Live zu spielen stellt dich vor ganz andere Herausforderungen, in erster Linie die damit verbundene Körperlichkeit. Neben dem Inhaltlichen denken wir eher an den Flow und auch an die technischen Grenzen, was zum Beispiel die Instrumentierung betrifft. Auf dem Album haben wir vielleicht vier oder fünf verschiedene Stimmungen unserer Gitarren, live können wir aber nur auf zwei oder drei Gitarren und einen Stagetech zurückgreifen, der uns beim Wechseln hilft. Gleichzeitig wollen wir unsere Shows so schnell und intensiv wie möglich halten. Insofern sind wir bei unseren Konzerten auf 20 oder 25 Songs beschränkt.

Ein weiterer Aspekt ist ebenfalls die Zeit, um gemeinsam zu proben. Wir hatten letztens darüber geredet, mal wieder alte Songs zu spielen, und hatten auch Bock darauf; aber wir konnten die Nummern einfach nicht ausreichend proben. Wir sind keine der Bands, die sagen, dass ihre alten Songs scheiße sind – sie haben immer noch Relevanz und eine Bedeutung für viele unserer Fans. Deswegen ist es uns wichtig, die Lieder mit den Leuten zu teilen. Du siehst: Unsere Sets sind stärker von Zeit und Songs bestimmt, die zu spielen uns Spaß macht.

Ihr habt einige kurze, extrem heftige und einige sehr lange, teilweise ruhigere Nummern. Würdest du sagen, dass es schwerer ist, eine Art Song zu schreiben?
Nein, das ist nicht das Kriterium dafür. Manchmal sitzen wir in einem Raum und gehen zehn unterschiedliche Versionen eines kleinen Breaks durch. Da kann dann auch vier Stunden oder sogar einen halben Tag dauern, 20 Sekunden Musik zu schreiben – das geht dann wirklich an die Substanz. Aber an andere Tagen macht es dann sofort klick. Es kommt also nicht so sehr auf die Länge eines Lieds an, sondern darauf, wie schnell man etwas zustande bringt. Das kann auch an der Tagesform liegen. Manchmal kommt man kraftlos in den Probenraum und stellt sich darauf ein, dass es echt hart wird, sich auszutauschen und gemeinsam Musik zu schreiben – und manchmal waren das unsere produktivsten Tage. An anderen Tagen waren wir ausgeschlafen und motiviert – und dann ist gar nichts passiert. Das ist einfach Teil des Prozesses. Man kann eben nicht festlegen, wie produktiv man sein wird, auch wenn das natürlich super wäre. (lacht)

Ihr bei einzelnen Shows in den letzten Jahren „Jane Doe“, „You Fail Me” und “The Dusk In Us” am Stück gespielt. Wie hat sich das angefühlt?
Es war seltsam. Ich höre unsere Musik nicht zum Spaß an, sondern nur, um mich darauf vorzubereiten, bestimmte Nummern live zu spielen. Ich nehme unsere Alben daher nicht so sehr als Ganzes, sondern in einzelnen Teilen an. Das ist schon witzig, weil das Ganze für unsere Songs und Alben so wichtig ist. Ganze Alben am Stück zu spielen fühlt sich fremd an, aber es macht Spaß und ist herausfordernd. „Jane Doe“ war schwer, da wir so daran gewohnt sind, nach einem bestimmten Song dieses Albums einen ganz anderen zu spielen. Das Muskelgedächtnis drängt einen dann richtig dazu, einen anderen Song zu spielen.

Bei „You Fail Me“ war das anders. Es war echt interessant, da ich vergessen hatte, wie viele Songs davon wir schon live gespielt haben. Alles war sehr vertraut, hat sich super angefühlt und ich mochte auch die Dynamik und den Flow sehr. „The Dusk In Us“ zu spielen war großartig, aber es ist sehr herausforderndes Material. Es ist gesanglich sehr dynamisch. Als Sänger ist es wirklich schwer, live zwischen verschiedenen Tonlagen hin und her zu springen. Es klingt vielleicht talentfrei, wenn man einfach nur laut brüllt, wenn man auf der Bühne steht, aber man unterschätzt die körperliche Anstrengung davon. Aber klar, auch ganz neue Songs – teilweise zum ersten Mal – live zu spielen, hat sich gut angefühlt.

Könnt ihr euch vorstellen, auch andere eurer Alben am Stück zu spielen?
Ich weiß es nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Tour zu einem Album zu machen. Ich finde es schräg, wenn Bands das tun – ich meine, andere Bands können tun was sie wollen, aber für uns passt das nicht. Klar, Jubiläen sind cool und wir sind alle nostalgisch, das ist nur menschlich. Bei speziellen Anlässen und in einem bestimmten Umfeld, wie auf dem Roadburn, ist es dann was anderes, das hat was. Wer weiß, vielleicht machen wir es nochmal, auch mit einem anderen Album – aber es hat keine Priorität.

Ihr seid quasi ununterbrochen in allen Teilen der Welt unterwegs. Wie ist dein Eindruck der Hardcore-Szene in den USA und Europa – unterscheiden sich eure Shows auf den verschiedenen Kontinenten?
Alles ist gleich und gleichzeitig ist alles komplett anders, überall. Es ist seltsam. Manchmal kannst du in New Jersey spielen und es fühlt sich an wie ein Konzert in Österreich. (lacht) Es sind eher Orte, die eine ganz besondere, einzigartige Atmosphäre und Umgebung, die einen anderen Eindruck hinterlassen, Japan oder Neuseeland zum Beispiel. Aber gerade die USA und Europa… es fühlt sich nicht gleich an, aber Menschen, die harte Musik hören, schauen in westlichen Ländern ähnlich aus, denken ähnlich… Es gibt also schon viele Gemeinsamkeiten.

Ihr seid heute Headliner auf dem Saint Helena Festival, auf dem viele verschiedene härtere Genres und auch ruhige Momente vertreten sind. Was haltet ihr von diesem breit gefächerten Konzept?
Wir spielen schon lange auf sehr diversen Festivals, sowohl was den Bereich innerhalb aggressiver Musik betrifft, als auch darüber hinaus. Europa war in dieser Hinsicht sehr gut zu uns, da wir hier oft zusammen mit Bands aus komplett unterschiedlichen Genres spielen konnten. Vor zwei Jahren haben wir eine Show auf einem Festival gespielt, auf dem auch Method Man aufgetreten ist. So etwas ist schön und seltsam zur gleichen Zeit. In den USA passiert sowas leider sehr selten.

Wenn man stärker in dieser düsteren Welt unterwegs ist, in den Subgenres und Subsubgenres härterer Musik, gibt es trotz unterschiedlicher Stile eine Verbindung. Das fühlt sich eher wie Zuhause an, weil wir mit Bands spielen, mit denen wir psychologisch eher auf einer Wellenlänge sind als auf Popfestivals. Dort reagiert das Publikum oft ganz anders und ist geschockt, sodass man sich fühlt als wäre man ein Tier im Zoo, das auf die Bühne geschoben wurde. Aber auch das ist eine schöne Herausforderung und macht Spaß. Beides hat seine Stärken.

Heutzutage ist so ein Line Up wie heute Abend normal. Vor sieben oder acht Jahren wäre so etwas noch seltener gewesen. Vermutlich hätte man einen Haufen metallischer Hardcore-Bands zusammengeworfen, weil das zu dem Zeitpunkt eben angesagt war. Was ich heutzutage an aggressiver Musik mag ist, dass viele der Subsubgenres zusammenkommen und mutieren. Nimm zum Beispiel The Secret heute Abend: Viele sehen sie als Black-Metal-Band, aber für mich sind sie Hardcore-Kids. Es wird auch immer schwerer zu sagen, was zum Beispiel Black Metal eigentlich ist: Ist es ein Begriff, ist es ein Sound, eine Nuance, eine Idee – es gibt heute so viele verschiedene, gleichberechtigte Versionen davon. Das ist eine spannende Entwicklung.

Diese Entwicklung erlebst und gestaltest du ja mit deinem Label Deathwish aktiv mit. Als CONVERGE zeichnet ihr euch ja auch durch Innovation aus. Siehst du momentan Bands, die in der von dir angesprochenen Entwicklung herausragen?
Es ist schwer, hier jemanden herauszupicken. Es gibt so viel großartige Musik und es passieren soviel tolle Dinge, sowohl bei alten Genres als auch bei neuen Formen. Wir waren letztes Jahr in Europa mit Thou, Grave Pleasures und Crowbar unterwegs. Alle drei Bands ziehen ihre Inspiration aus ganz bestimmten Ecken der härteren Musik. Crowbar sind für mich legendär, aber ihren Einfluss haben viele Punk- und Hardcore-Fans heute vergessen, weil die Band normalerweise nicht vor einem Publikum wie heute spielt. Wenn sie die Gelegenheit dazu haben, würden die Leute merken, wie alles verbunden ist. Dann gibt es Grave Pleasures, die eine moderne Version von Gothic Rock spielen – das verbinden sie mit anderen Sounds und schaffen so doch ihr ganz eigenes Ding ist. Schließlich sind da Thou, die sich durch einen ganz eigenen DIY-Spirit auszeichnen, aber sich klanglich gar nicht so sehr von uns oder auch Crowbar unterscheiden. Es war schön, dass wir zusammengekommen sind und gemeinsam touren konnten. Es ist wirklich das Besondere an der heutigen Zeit, dass so etwas passieren kann.

Das Publikum für Underground-Musik ist heute sehr offen für klangliche Diversität. Früher war das nicht so, da kamen die Leute zum Moshen, zum Headbangen oder was immer sie machen wollten. Heute ist alles offener.