Interview mit Frank Turner

Nachdem wir die Möglichkeit hatten, vor seinem Auftritt in München ein großartiges Interview mit Frank Turner zu führen, ging die Aufnahme dieses Gesprächs leider aufgrund technischer Probleme verloren. Als er kurz darauf über Facebook von sich aus anbot, ihm unsere Fragen noch einmal per Mail zu schicken, bestätigte sich der Eindruck, mit einem umwerfend sympathischen Musiker gesprochen zu haben. Im Folgenden erfahrt ihr mehr über Franks neues Album „Tape Deck Heart“, die Mysterien des Songwritingprozesses und seine Einstellung zu trauriger Musik.


Hi Frank. Tausend Dank, dass du angeboten hast, meine Fragen per E-Mail zu beantworten, nachdem die Aufnahme unseres Gesprächs aufgrund technischer Probleme verloren gegangen ist. Wie geht es dir?
Hey, sehr gerne! Mir geht es gut, auch wenn ich ein bisschen verkatert bin, da ich gestern nach der Show in Berlin gemeinsam mit meinem Gitarrentechniker Cahir ziemlich abgestürzt bin. Aber ich werde schon irgendwie überleben.

Du bist ja gerade auf Tour mit deinem neuen Album „Tape Deck Heart“. Wenn ich das Konzert in München als Beispiel nehme, scheint es so, als wäre die Stimmung bei deinen Auftritten absolut großartig. Wie würdest du die Reaktionen des Publikums und die Shows selbst beschreiben?
Ja, die Tour ist wirklich großartig. Ich bin immer ein bisschen nervös so kurz nach der Veröffentlichung eines neuen Albums, da ich nie weiß, wie das neue Material beim Publikum ankommen wird. Es ist einfach fantastisch, wenn die Leute neue Songs fordern und diese mitsingen. Darüber hinaus ist es super, wieder in Deutschland zu sein. Es ist echt immer schön, hier zu spielen.

Gibt es irgendwelche Anekdoten von der Tour zu erzählen?
Oh, so einige. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie viele davon ich hier wiederholen kann oder sollte. Wobei, eine Geschichte vielleicht: Bei einer Show letztens habe ich meine Bühnenklamotten kurz unbeaufsichtigt gelassen und Cahir hat alle Taschen mit Zucker gefüllt. Das war unglaublich nervig. Dafür habe ich am nächsten Tag seine gesamten Klamotten genommen und hinter den Bus gelegt, was zur Folge hatte, dass er nackt um den Bus laufen musste. Die üblichen Blödeleien eben, du brauchst so etwas einfach, damit du auf Tour nicht wahnsinnig wirst.

Warum hast du dich entschieden, auf dieser Tour in relativ kleinen Clubs zu spielen?
Ich wollte das neue Material langsam in das Set einfügen und erst einmal ein Gefühl für die Shows bekommen, bevor wir wieder in die größeren Hallen zurückgehen. Davon abgesehen mag ich es auch sehr, in kleinen schwitzigen Clubs zu spielen.

Ausgehend von meiner Erfahrung und den Konzerten, die ich bisher von dir gesehen habe, scheint es so, als hättest du eine besondere Beziehung zu Deutschland und dem deutschen Publikum. Siehst du das ähnlich?
Es ist einfach großartig, in Deutschland auf Tour zu sein, das wird dir jede aktive Band so bestätigen. Das Publikum ist umwerfend, enthusiastisch, offen und treu, was echt schön ist. Es wirkt auf mich so, als würden die Leute hier primär auf Konzerte gehen, weil sie einfach Lust auf die Musik haben und nicht, um gesehen zu werden oder um irgendwie „in“ zu sein, das finde ich spitze. Ich versuche ein paar Wörter in jeder Landessprache zu lernen, wo ich auftrete, aber in Deutschland versuche ich das ein bisschen zu erweitern. Ich mag den Klang der Sprache sehr gerne.

Mit „Tape Deck Heart“ ist vor kurzem dein fünftes Album erschienen. Mit so vielen Songs im Gepäck stelle ich es mir sehr schwer vor, eine Setlist zusammenzustellen. Konzentrierst du dich eher auf die neuen Songs und kannst du einige der alten Songs vielleicht einfach nicht mehr hören?
Es passiert mir ganz selten, dass ich einen Song satt habe, egal ob alt oder neu. Manche Lieder bekommen manchmal für eine Weile eine Auszeit, aber gerade dann ist es toll, diese Lieder auch wieder zurückzubringen und daran erinnert zu werden, was man ursprünglich an ihnen gemocht hat. Außerdem ist es schwer, einen Song langweilig zu finden, wenn du einen Raum voller Leute hast, die dir den Text in voller Lautstärke entgegen schmettern.
Aber was die Setlist betrifft: Ja, das ist schon hart. Man versucht, für jeden etwas dabei zu haben, sowohl für die alten Fans als auch für die neuen. Ich will nicht nur neue Sachen spielen, aber es gibt einfach eine so große Anzahl von Stücken, aus denen ich jetzt auswählen kann. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass man so ein Set ja auch irgendwie durchkonzipieren muss, was die Geschwindigkeit betrifft, harter Einstieg, eine Geschichte erzählen, all das eben.

Wie ist die Verbindung zu deinen älteren Songs nach so einer langen Zeit?
Jeder Song hat für mich eine eigene Persönlichkeit. Die richtig guten Songs gewinnen über die Zeit auch an Bedeutung hinzu und wandeln sich; was ich zum Beispiel persönlich aus dem Song „Love Ire & Song“ ziehe, hat sich extrem geändert seit ich ihn 2007 geschrieben habe. Ich finde das ziemlich spannend, um ehrlich zu sein.


Wie würdest du den Unterschied zwischen Frank Turner zu Zeiten von „Sleep Is For The Week“ und „Tape Deck Heart“ beschreiben?
Ich würde sagen, die Musik ist jetzt besser, haha. Ich hoffe doch, dass ich besser in dem geworden bin, was ich tue, nach so vielen Jahren an Übung! Das heißt aber nicht, dass ich dem alten Zeug seine Berechtigung absprechen will, da steckt oft eine charmante Naivität drin. Gleichzeitig ist diese Naivität in anderen Fällen dann auch einfach, naja, naiv eben. Ich schreibe auch über andere Dinge als damals, weil ich mich nicht selbst wiederholen will. Ein weiterer Unterschied besteht wohl auch in The Sleeping Soulds. [Frank Turners Band, Anm. d. Red] Ich wollte immer eine Backing Band haben, aber jetzt habe ich eine echte – und hervorragende – Liveband, mit der ich spielen kann. Das ändert schon ziemlich viel an der Art und Weise, wie ich schreibe und wie die Alben klingen – zum Besseren, wie ich finde.

Auch wenn du schon immer eine gewisse melancholische Grundstimmung in deinen Songs hattest, klingt „Tape Deck Heart“ für mich sehr nachdenklich und traurig. War das eine bewusste Entscheidung? Was hat zu diesem Sound geführt?
Ich denke auch, dass „Tape Deck Heart“ auf eine gewisse Art ein „trauriges“ Album ist, auch wenn das für mich nicht negativ aufgeladen ist, da ich traurige Musik sehr gerne mag. Ich entscheide aber nicht im Vorhinein darüber, was ich schreiben will; Songs kommen irgendwie zu mir und dann schreibe ich sie auf. Dieses Mal waren da scheinbar einige Dinge in meinem Leben, über die ich reden musste.

Im Vergleich zu „England Keep My Bones“ klingt das neue Album auch wieder ein wenig ruhiger und ist nicht mehr so aufgeladen und ausschweifend. War das eine Reaktion auf den Sound von diesem Album?
Ich glaube schon, aber auf einer unbewussten Ebene. „England Keep My Bones“ ist schon ein sehr bombastisches Album, was sich thematisch entsprechend auch mit dem Tod, England und anderen hochtrabenden Themen auseinandersetzt. Ich glaube auch, dass so etwas in Ordnung ist, aber nur zu einem gewissen Grad. Wenn man diesen Weg zu weit geht, dann endet man irgendwann damit, dass man losgelöst und regelrecht aufgeblasen klingt. Es schien mir damals einfach kontraintuitiv, etwas persönliches und ruhigeres zu schreiben, da meine Karriere irgendwie gerade Fahrt aufgenommen hatte. Daher finde ich das auch im Rückblick gut und schlüssig.

Du bist ja quasi ständig auf Tour – wann hast du überhaupt die Zeit gefunden, die Songs für „Tape Deck Heart“ zu schreiben?
Songwriting ist nichts, dass sich spezielle Zeiten für mich aussucht. Es passiert einfach irgendwie hier und da, Songs kommen zu mir und ich schreibe sie auf. Ich habe tatsächlich 25 Lieder für dieses Album geschrieben und ich habe schon wieder ein paar neue. Schon irgendwie toll, so produktiv zu sein, haha.

Wie schreibst du die Songs denn generell, alleine oder auch gemeinsam mit den Sleeping Souls?
Generell schreibe ich die Songs für Gesang und Gitarre, zeige sie dann der Band und wir arrangieren sie zusammen. Es würde auch keinen Sinn ergeben, wenn ich den Jungs, die alle bessere Musiker sind als ich, sagen würde, was sie spielen sollen. Auf diesem Album gibt es zwei Lieder, die ich gemeinsam mit Matt Nasir geschrieben habe, was eine neue Erfahrung für mich war. Aber wie schon gesagt, wenn es um den Songwriting-Prozess selbst geht, dann weiß ich nicht, wie ich das am besten beschreiben soll. Irgendwie ist es ein mystischer Prozess für mich. Oh Gott, ich klinge wie ein Hippie.

Nach welchen Kriterien hast du entschieden, welche Songs den Weg auf das Album finden und warum sind die sechs Bonussongs auf der Deluxe-Edition nicht Teil des regulären Albums geworden?
Die Tracklist für ein Album zu bestimmen ist ein Albtraum, ein wirklich sehr schwerer Teil des ganzen Prozesses. Ich denke aber, dass das Album als eigenständige Kunstform immer noch Gültigkeit besitzt, weswegen es für mich Sinn ergibt, einen kohärenten Korpus von 45 Minuten Musik auszuwählen. Alle Songs auf „Tape Deck Heart“ gehören für mich zusammen und ich habe keine Lust darauf und sehe keine Notwendigkeit darin, fertige Lieder für eine nächste Veröffentlichung in der Hinterhand zu haben, weswegen die Deluxe Edition die logische Schlussfolgerung für mich war.

Besonders „Anymore“ und „Broken Piano“ klingen für mich wie ein neues Kapitel in deiner Musik – während „Anymore“ das wahrscheinlich ruhigste und intensivste Stück von dir ist (auch was die Produktion betrifft), klingt „Broken Piano“ regelrecht experimentell. Kannst du uns ein bisschen mehr über diese beiden Songs erzählen?
„Anymore“ ist ein schweres Lied für mich – ich war auch lange sehr unsicher, ob ich das Lied auf das Album packen soll; es ist kein nettes Lied, die Aussage ist ziemlich hart und ich wollte nicht unnötigerweiße jemanden verletzen oder alte Wunden aufreißen. Ich habe das Lied drei sehr guten Freunden von mir vorgespielt und die erste Reaktion war dann: „Puh, das ist härter als Slayer.“ Aber es ist einfach ein ehrlicher und – meiner Meinung nach – auch ein guter Song und ein notwendiger Teil des Albums als Ganzes. Was die Produktion betrifft, haben wir alles soweit wie möglich reduziert, als wir das Lied aufgenommen haben, bis am Ende quasi nur ein Mikrophon, ich und meine Gitarre im Raum waren.
„Broken Piano“ ist wahrscheinlich mein Lieblingssong auf dem Album, wenn ich wählen müsste. Das Lied schließt das Album sehr schön ab und es besitzt auch meinen Lieblingstext auf dem Album. Dabei ist es ist natürlich auch ein sehr polarisierender Song, haha, manche Leute lieben ihn, andere hassen ihn. Es ist eine Art „Marmite-Song“ – kennt ihr das in Deutschland? Marmite ist ein Brotaufstrich, den man wirklich nur lieben oder hassen kann, es gibt kein dazwischen. Das Lustige ist, dass sich die meisten Leute darüber aufregen, dass ich ein paar Töne mit Falsettstimme singe, und dann gleich ankommen mit Sätzen wie „Oh man, das klingt ja wie Chris Martin.“ Also mal ehrlich, wenn das Erste, was dir bei Falsett einfällt Chris Martin ist, dann ist doch nicht mir mir etwas falsch, sondern eher mit dir. Aber gut.


Da deine Texte so persönlich klingen, stellt sich die Frage, ob das auf dem Album der „echte“ Frank Turner ist oder ob es noch einen „anderen“ Frank Turner gibt. Wie wichtig ist dir Authentizität in Musik?
Nein, es gibt nur einen Frank Turner. Ehrlichkeit ist eine Qualität, nach der ich in Musik Ausschau halte und auch genieße, weswegen ich versuche, das auch in der Musik, die ich spiele, so zu halten.

Die Texte auf „Tape Deck Heart“ wirken noch persönlicher als auf deinen vorherigen Alben, wobei Politik gar keine Rolle mehr spielt, zumindest nicht offensichtlich. Wie wichtig ist es dir generell, auch politische Botschaften in deinen Texten zu haben? Wie stehst du zu Politik in Musik im Allgemeinen?
Leute dürfen gerne Politik in ihrer Musik behandeln, wenn sie das möchten. Ich habe das auch in der Vergangenheit getan. Heutzutage interessiert mich das aber nicht mehr. Ich hatte echt große Probleme mit Menschen, die meine politischen Aussagen falsch interpretiert haben und mich dafür auch öffentlich angegriffen haben, was mir wirklich extrem zugesetzt hat, um ehrlich zu sein. Ich bin einfach stärker an der Macht der Musik interessiert, zu vereinen anstatt zu trennen. Das erscheint mir als das Gegenteil dessen, was Politik erreicht.

Wer ist denn für das tolle Artwork verantwortlich und basiert es auf einer Idee von dir?
Die großartige Heather Ann Law aus Florida hat das Artwork gestaltet. Sie hat in der Vergangenheit bereits Designs für ältere Songs von mir entworfen, die so cool waren, dass ich gleich an sie denken musste, als ich an Ideen für das neue Album gearbeitet habe. Ich hatte allerdings ihre E-Mail-Adresse nicht, wusste aber, dass sie mir irgendwann mal eine Nachricht geschickt hatte – also habe ich mich durch unendliche Seiten in meinem Account gewühlt, um sie schließlich zu kontaktieren. Sie ist atemberaubend.

„Tape Deck Heart“ ist auf Platz 2 in den UK-Charts eingestiegen. Hast du mit so einem großen Erfolg gerechnet und was denkst du darüber?
Ich wusste, dass es irgendwo in dieser Region charten würde, allein von den Vorbestellungen und derartigen Dingen her. Auf lange Sicht sind die Charts aber nichts, woran ich ein großes Interesse habe, auch generell. Ich habe mich nie wirklich dafür interessiert oder Bands aus den Charts gemocht, als ich aufgewachsen bin. Trotzdem ist es natürlich ziemlich cool, daran zu denken, wie viele Leute in einer Woche dieses Album gekauft haben.

Wie anstrengend ist es für dich, diesen wahnsinnigen Rhythmus aus Tour, Album, Aufnehmen und Pressearbeit aufrecht zu erhalten? Könntest du dir auch vorstellen, eine Zeit lang kürzer zu treten, oder denkst du nicht an so etwas?
Ich habe das in der Vergangenheit schon einmal probiert, haha. Das Problem ist, dass ich mich sehr schnell langweile. Als ich das einmal probiert habe, hatte ich nach zwei Wochen sofort so ein Kribbeln in den Fingern und dachte mir nur „Man, ich will eine neue Band gründen!“ – Mongol Horde sind so entstanden, haha. Klar, ich will mich nicht selber kaputt machen, aber ich bin mir auch über die Grenzen bewusst, die Zeit, Alter, Inspiration und Popularität markieren. Daher habe ich das Gefühl, dass ich die Zeit, die mir bleibt, so gut wie möglich nutzen sollte, solang die Sonne scheint.

Ich habe das Gefühl, dass viele Punk- und Hardcore-Acts in letzter Zeit verstärkt auch in die Folk- und Akustikrichtung gegangen sind. Hast du eine Erklärung dafür und was war deine ursprüngliche Motivation, eine Akustikgitarre in die Hand zu nehmen?
Ich glaube, da gibt es einige Dinge zu sagen. Zum einen stellt es auf jeden Fall eine interessante musikalische Entwicklung in der Punkszene dar. Zum anderen findet sich darin eine billigere Methode, um auf Tour zu gehen. Darüber hinaus ist es natürlich auch ein Trend (jetzt zumindest – 2005 war das noch nicht so ausgeprägt). Für mich persönlich war es so, dass ich einfach etwas Neues machen wollte und musste, sowohl musikalisch als auch persönlich. Die Jahre auf Tour mit Million Dead [die Hardcoreband, in der Frank Turner früher gesungen hat, Anm. d. Red.] haben mich emotional ziemlich ausgeschlaucht.


Wenn du auswählen könntest: Mit wem würdest du am liebsten gemeinsam Musik machen oder gibt es sogar schon konkrete Pläne für Kollaborationen?
Ich finde es auf jeden Fall schön, hier und da mit anderen Musikern zu arbeiten. Ich würde liebend gerne etwas mich Nick Cave oder Adam Duritz machen. Ich spiele auch gerne mit Freunden zusammen; Jon Snodgrass und ich haben in zwei Tagen ein Album aufgenommen, das hat echt Spaß gemacht.

Als ich dich Anfang 2009 das erste Mal als Support für The Gaslight Anthem live gesehen habe, hast du alleine gespielt. Tritts du immer noch manchmal ohne deine Band auf und könntest du dir vorstellen, auch eine ganze Solo-Tour zu spielen?
Ja, ich spiele schon immer noch relativ viele Solo-Gigs, das macht Spaß und hält mich auch fit, was die Kreativität betrifft. Ich habe vor ein paar Jahren eine Solo-Tour in England gespielt, das war eine coole Sache. Aber generell will ich die Band mit mir gemeinsam auf der Bühne haben, sie sind ein integraler Bestandteil meiner Musik.

Letztes Jahr hast du einige Shows mit deinem neuen Hardcore-Projekt Mongol Horde gespielt – gibt es hierzu irgendwelche Neuigkeiten?
Ja, ich denke, dass wir dieses Jahr ein Album aufnehmen und auch auf Tour gehen werden, sobald wir die Zeit dafür finden. Einer der Musiker hat aber einen festen Job, da muss man zeitlich schauen, wie das möglich ist. Es ist mir aber auch wichtig, ein wenig Zeit zwischen meinem neuen Album und Mongol Horde verstreichen zu lassen, da ich das als eigenständige Sache ansehe. Die Band ist zwar nicht meine erste Priorität, aber definitiv etwas, das ich weiter verfolgen will.

Damit wären wir auch schon am Ende des Interviews. Wir haben bei metal1.info eine Tradition, das Interview mit einem Brainstorming abzuschließen, wenn das ok für dich ist. Was fällt dir als erstes ein, wenn du folgende Begriffe hörst:
Punk Rock: Mein Stamm.
Liebe: Schwierig.
Hipster: Erbärmlich.
Internet: Revolutionär.
Zukunft: Nicht lang genug.

Frank, noch einmal vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß auf Tour und eine gute Zeit.
Wie gesagt, nichts zu danken! Wir sehen uns auf Tour im September!

[Anmerkung: Einige der schriftlichen Antworten wurden durch sinngemäße Aussagen aus dem persönlichen Gespräch mit Frank Turner ergänzt.]

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