Der Jahresrückblick 2018 von Sebastian Mack 2018

Meine Top-5 der Metal-Alben 2018

  1. Riverside – Wasteland
  2. Haken – Vector
  3. Subsignal – La Muerta
  4. Kino – Radio Voltaire
  5. Seventh Wonder – Tiara

Bestes Entmetallisiert-Album des Jahres

Maria Solheim – Stories Of New Mornings
Neal Morse – Life & Times
The Midnight – Kids

Mein bestes Festival des Jahres

Wie jedes Jahr: Das Night Of The Prog Festival auf der Loreley. Dieses Mal mit herausragenden Shows von Camel, Isildurs Bane feat. Steve Hogarth, Threshold, Riverside und Smalltape. Auch Arena waren erstaunlich gut und haben dank Sänger Paul Manzi mittlerweile richtig Präsenz.

Mein bestes Konzert des Jahres

Tangerine Dream am 12. Mai im Duisburger Theater am Marientor. Drei Stunden Elektronik vom Feinsten, die mir vorkamen wie 60 Minuten. Dazu eine Lightshow, die geradezu mit der Musik zu verschmelzen schien. Ebenfalls großartig: Sylvans Komplettaufführung von „Posthumous Silence“ am 01. Dezember in Hamburg. Immer wieder ein Erlebnis sind auch der amerikanische Liedermacher Michael Card (16.09.2018, Guildford) und die norwegische Singer-Songwriterin Maria Solheim (21.04.2018, Ahlen).

Mein schlechtestes Konzert des Jahres

The Sea Within konnten die Erwartungen, die die hochkarätige Besetzung geweckt hat, leider nicht erfüllen. Es war eher ein Soloauftritt von Drummer Marco Minnemann mit einer mäßig motivierten Begleitband, die mittelmäßige Songs spielte. Nicht alles, was auf dem Papier eine Supergroup ist, hat diesen Namen eben auch verdient.

Bestes Coverartwork des Jahres

Toundra – VortexThe Midnight – Kids

Schlechtestes Coverartwork des Jahres

Subsignal – La Muerta

Meine Entdeckung des Jahres

Die amerikanische Band Magic Dance – eine wunderbare Mischung aus 80er AOR und Synthwave. Anspieltipps: „I Wanna Know“, „When We Were Young

Meine Enttäuschung des Jahres

Die halbgare Saga Live-CD/DVD „So Good So Far“: Erst als Blu-ray angekündigt, dann doch nur als DVD erschienen. Das Set enthält nicht das volle Konzert, Bild- und Tonqualität sind nur durchschnittlich. Schade auch: Wenige Monate später kamen Saga auf große Live-Abschiedstour, mit aufwändiger Bühnen- und Lightshow und speziell arrangiertem Akustikset. All das fehlt hier. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs irgendwann nochmal etwas veröffentlichen, das diese letzte große Tour angemessen festhält.

Überraschung des Jahres

Die Reunion von Pure Reason Revolution kam nicht nur total überraschend, sondern ist auch ein großer Grund zur Freude. Ich hoffe doch sehr, dass es nicht nur eine einmalige Sache für den Auftritt auf dem Midsummer-Prog-Festival 2019. Weitere Shows und ein neues Album wären klasse.

Mein Song des Jahres

Ich habe den einfachen, reduzierten Song schätzen gelernt und nur wenig Lust auf verkopften Progrock gehabt. Einen Übersong gab es nicht, sehr schön fand ich aber diese hier:

Maria Solheim – Music And Love
Neal Morse – Old Alabama
Riverside – Guardian Angel
Subsignal – The Passage

Mein Wunsch / Hoffnung für das kommende Jahr

Aus musikalischer Sicht: Neue Studioalben von Saga und Izz. Ein möglichst unpeinliches Album von Dream Theater. Und endlich Björk live erleben. ;)