Der Jahresrückblick 2021 von Selina Ordner

Meine Top-5 der Metal-Alben 2021

  1. Vulture – Dealin‘ Death
  2. Baest – Necro Sapiens
  3. Bloodred Hourglass – Your Highness
  4. The Night Flight Orchestra – Aeromantic II
  5. Beast In Black – Dark Connection

Schlechtestes Metal-Album des Jahres

Debauchery – Monster Metal

Bestes Entmetallisiert-Album des Jahres

Stop Stop – Low Cost Life
John Diva & The Rockets of Love – American Amadeus

Mein bestes Festival des Jahres

Da ich dieses Jahr nur auf einem Festival war, fällt die Wahl nicht schwer: Das Wolfszeit Festival in Crispendorf. Besonders gefeiert habe ich die Auftritte von Deliver the Galaxy und Nachtblut.

Mein bestes Konzert des Jahres

Auch in dieser Kategorie fällt meine Wahl schnell und eindeutig auf ein kleines Konzert in Passau mit lokalen Bands. Gespielt haben The Final Impact, Reapers Revenge und Antipeewee. Das Abstandskonzert von Nothgard in Plattling ist außerdem eine Erwähnung wert.

Mein schlechtestes Konzert des Jahres

Persönlich fand ich den Auftritt von Varg auf dem Wolfszeit am schlechtesten. Der Band habe ich seit der Veröffentlichung von „Wolfszeit II“ schon keine Beachtung mehr geschenkt und das wohl aus berechtigtem Grund. Ihr gesamter Stil- und zwanghafter Imagewechsel ‚Zurück zu den Wurzeln‘ erscheint ja schon fragwürdig und nach diesem Live-Auftritt auch unnötig. Die Songs hören sich musiktechnisch und gesanglich einfach schlecht an, hinzu kommen eine übertrieben inszenierte Show und das grauenvolle Geschreie der neuen Sängerin.

Bestes Coverartwork des Jahres

Baest – Necro Sapiens

Schlechtestes Coverartwork des Jahres

Tower – Shock To The System:Tower-Shock-The-System-Cover

Mein Newcomer des Jahres

Nestor – Kids In A Ghost Town

Meine Entdeckung des Jahres

Todd Michael Hall – Sonic Healing (Solo-Album des Riot V-Sängers)
Todd La Torre – Rejoice In The Suffering (Solo-Album des Queensrÿche-Sängers)
Chris von Rohr – Himmel, Hölle, Rock ’n‘ Roll (Die Autobiografie des Krokus-Bassisten)

Meine Enttäuschung des Jahres

Die nur sehr wenigen Konzerte und Festivals, aber darüber müssen wir ja gar nicht reden.

Überraschung des Jahres

– musikalisch: U.D.O. – Game Over
Die alten Accept-Scheiben und die meisten U.D.O.-Alben befinden sich bei meinen Lieblings-CDs ganz oben. Umso enttäuschender war „Game Over“ für mich persönlich. Falsche Tonmischung, schwache Melodien und ein kraftloser Gesang machen dieses Album zu einem der schlechtesten 2021 und zu meiner größten negativen Überraschung.

– persönlich: Ich konnte tatsächlich ein Festival besuchen. Wer hätte das gedacht?

Mein Song des Jahres

Nestor – On The Run

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Mein bestes gelesenes Buch

Rob Halford „Ich bekenne“, die Autobiografie des Judas Priest-Sängers. Das Original ist bereits 2020 erschienen, die deutschsprachige Fassung kam aber in diesem Jahr heraus.

Mein bester gesehener Film

„Fear Street“ eine Horror-Trilogie. Über drei Filme hinweg wird die Geschichte von Sarah Fier, einer vermeintlichen Hexe aus dem 17. Jahrhundert erzählt. Ihr Fluch weilt bis in die Neunziger über dem kleinen Städtchen Shadyside und lässt kontinuierlich Bewohner zu echten Killern werden. Eine Gruppe Teenager möchte dem Fluch auf den Grund gehen und ihn für immer verbannen.

„You“ ist meine beste Serie des Jahres. Die dritte Staffel ist 2021 erschienen und führt die Geschichte des soziopathischen Joe zu einem spannenden Höhepunkt.

Mein Wunsch / Hoffnung für das kommende Jahr

– musikalisch freue ich mich am meisten auf diese Neuerscheinungen:
Saxon – Carpe Diem
Venator – Echoes From The Gutter
Deserted Fear – Doomsday

– persönlich: Natürlich wünsche auch ich mir Festivals und Live-Konzerte sehnlichst zurück.