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Review Flames Of Fire – Flames Of Fire

  • Label: Melodic Passion
  • Veröffentlicht: 2022
  • Spielart: Heavy Metal

Bei FLAMES OF FIRE steht nicht nur grandioser Heavy Metal im Mittelpunkt, sondern auch die Geschichte zweier Bandmitglieder, die mit „Flames Of Fire“ ihr erstes gemeinsames Studioalbum präsentieren. Und das, obwohl sich Sänger Christian Liljegren (Narnia, Audiovision, The Waymaker) und Gitarrist Mats-Åke Andersson (Zaragorn) bereits im Jahr 1987 das erste Mal trafen. Kurzerhand beschlossen sie, eines Tages gemeinsam Musik zu machen, waren doch beide damals schon Feuer und Flamme für den Heavy Metal ihrer Zeit.

Mit Jani Stefanovic (The Waymaker), Stephen Carlson (Tales, Viva) und Per Schelander (House of Shakira, Astrakhan) ist das Line-up von FLAMES OF FIRE komplett. Jedes Mitglied bringt jahrelange Erfahrung im Musik-Business und teilt die gemeinsame Vision der beiden Freunde. Zusammen möchten sie die Magie der Achtziger einfangen und so eine musikalische Reise in die Zeit des klassischen Hard Rock und Heavy Metal darbieten. Für ihren Sound überwindet die Band zeitliche Epochen, aber vor allem auch Ländergrenzen. Obwohl die Mitglieder über ganz Nordeuropa verstreut leben und jeder seinen Part einzeln aufnahm, schafften sie es dennoch, ihrem Debüt unendlich viel Leidenschaft zu verleihen.

Im Dezember 2021 haben FLAMES OF FIRE mit ihrer Single „Gloria“ ihre Reise in die glorreiche Epoche des Heavy Metal begonnen. Der Uptempo-Song setzt auf starke Twin-Gitarren à la Iron Maiden und hohe Screams, die Rob Halford (Judas Priest) oder Ronnie James Dio in nichts nachstehen. „Flames Of Fire“ fügt dem Gitarrensound symphonische Keyboardeinlagen hinzu, während der eingängige Chorus den wohl besten Titel des Albums vervollständigt. Ebenfalls episch geht es in „Solution“ weiter, das sich durch sein eher gediegeneres Tempo hervorhebt und mit einem grandiosen Violinen-Solo zum Abschluss gelangt.

FLAMES OF FIRE gehen in „Time To Live“ in Richtung Hard Rock und vermitteln dabei die Botschaft, das Leben jeden Moment in vollen Zügen zu genießen. In der Mitte des Albums zeigt die Band ganz offen ihren christlichen Glauben. Dazu singt Christian Liljegren in „Solution“ über Jesus Christus und seine Liebe zu ihm, während er in „Soldiers Of The King“ betont, Zuflucht in der Bibel zu finden. Mag man von diesen Textzeilen nun halten, was man will, so liefern FLAMES OF FIRE auch weiterhin erstklassigen Heavy Metal und verleihen dem Album mit „Soldiers Of The King“ durch melodische Gitarren sogar einen Power-Metal-Moment, der an Blind Guardian erinnert. Gleichzeitig greifen sie das Album-Cover auf, auf dessen Kreuz eine riesige Krone thront und Christus folglich zum besungenen „King“ macht.

FLAMES OF FIRE wollten mit ihrem Debüt die Magie einfangen, die sie spürten, als sie den Heavy Metal vor über 30 Jahren entdeckten. Aus dieser Inspiration heraus entstand ein Sound, der zwar an die großen Vertreter des Genres angelehnt ist, den die Band aber durch eine moderne und ganz persönliche Note vervollständigt. Ihr Debüt hat alles, was ein gutes Metal-Album braucht und dürfte eines der besten Werke von Christian Liljegren sein. Am Ende lässt sich lediglich über die religiösen Songtexte streiten.

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Wertung: 8 / 10

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