Interview mit Cornelius Jakhelln von Solefald

Mit „Norrøn Livskunst“ hat das Duo SOLEFALD ein wahres Meisterwerk des Avantgarde Black Metal veröffentlicht – und uns somit einen perfekten Anlass geboten, mit Sänger und Saiteninstrumentalist Cornelius Jakhelln über die Hintergründe des Albums, die Unterschiede zwischen SOLEFALD und Dimmu Borgir im speziellen sowie Musik im generellen zu sprechen.Dass man es bei Jakhelln nicht nur mit einem musikalisch äußerst taltentierten, sodern auch sonst umfassend gebildeten Mann vor sich hat, beweist dieser nicht zuletzt durch seine Vielsprachigkeit: Auf die in deutsch gestellten Fragen antwortet der gebürtige Norweger und derzeitige Wahl-Berliner zunächst sogar in fast einwandfreiem Deutsch, bevor er der Einfachkeit halber nach drei Fragen ins Englische zu wechselt…

Hey! Freut mich, dass du die Zeit gefunden hast, dieses Interview zu beantworten!
Wie geht es dir? Alles klar soweit?

Bin zu Hause in Berlin, die Sonne scheint, alles geht mir ziemlich gut, Danke! Ich freue mich total, dass wir endlich „Norrøn Livskunst“ presentieren können.

Das Label hat mir mitgeteilt, dir wär es gleichgültig, ob wir das Interview auf Englisch oder Deutsch führen – zumal du mittlerweile in Berlin lebst, hoffe ich, geht es in Ordnung, wenn ich auf Deutsch weitermache ;)
Ich lese und spreche Deutsch ziemlich fliessend, aber meine schriftliche Grammatik ist ja furchtbar, leider – ich hoffe nur, dass du einen guten Lektor bei dir hast! Deutsch ist meine Alltagssprache – und ein Tag werde ich vielleicht auch auf Deutsch schreiben, wer weiss?

Seit wann lebst du in Deutschland und wie gefällt es dir in unserer Hauptstadt?
Ich wohne in Berlin seit März 2006, und denke jetzt an Berlin als meinem Zuhause, obwohl Norwegen meine Heimat ist. Eine lebendige Stadt voll von kreative Leute – und Berliner! Ich trage noch keine Berliner Schnauze, aber vielleicht in zwei Jahren…

A.d.Red: Der Einfachheit halber wurde das Gespräch ab diesem Punkt in englischer Sprache fortgeführt – nach den ersten drei Fragen in O-Ton geht es nun also wahlweise mit einer Übersetzung oder dem Original-Interview (deutsche Fragen/englische Antworten) weiter:

Ok, machen wir auf Englisch weiter, auch wenn ich sagen muss, dein Deutsch ist alles andere als „furchtbar“ ;)
Was waren für dich die größten Umstellungen, beziehungsweise wo siehst du die größten Unterschiede zwischen den Norwegern und ihrem Lebensstil und den Deutschen?

Norwegen hat weit weniger Einwohner und der Zusammenhalt zwischen den Norwegern scheint mir deutlich stärker zu sein als unte den Deutschen. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich mich in Berlin etwas freier fühle: Nicht nur, weil ich hier ein Fremder unter Deutschen bin, sondern auch, weil das Leben hier nicht bis ins kleinste Detail kontrolliert ist, wie es sich manchmal in Norwegen anfühlt. Ich glaube, die Norweger tragen ihre Emotionen offener zur Schau als die Deutschen das tun – und wir sind schlechter im Geschäftemachen! Ich muss zugeben, dass ich die berühmte Deutsche Tüchtigkeit schätze – Ich habe versucht, in Rom zu leben, aber ich konnte es nie lange an einem Ort aushalten, an dem du dich nicht auf dinge wie öffentliche Verkehrsmittel verlassen kannst…

Ok, kommen wir zur Musik. SOLEFALD existieren jetzt seit knapp 15 Jahren. Wie würdest du diese Zeit in einem Satz zusammenfassen?
„Speed increased to scaffold – silence be complete!“ Oder: „Red Music with Black Edges“!

Gibt es eine Band, die euch besonders inspiriert oder beeinflusst hat, der du an dieser Stelle „danken“ möchtest?
AC/DC was my first musical wahre Liebe – aber die haben, eigentlich überflüssig anzumerken, nur sehr wenig mit SOLEFALD zu tun. Ich weiß, es wird für jeden da draußen schrecklich klingen – aber als wir mit SOLEFALD angefangen haben, gab es für uns zwei Referenzwerke: Lazare hörte Emperor’s „In The Nightside Eclipse“ – und ich „The Principle Of Evil Made Flesh“ von Cradle Of Filth! Deren Debüt-Album war sehr wichtig, weil es eine Gothic-Atmosphäre in etwas ähnliches wie Norwegischen Black Metal einbrachte. COF hatten auch eine starke literarische Seite, ich tippe, das war es, was den Unterschied machte: Swinburne zu zitieren war zu dieser Zeit nicht unbedingt alltäglich…

Ihr habt musikalisch ja schon immer euer ganz eigenes Süppchen gekocht. Wie hat sich deiner Meinung nach die Musik von SOLEFALD über die Jahre gewandelt, wo siehst du Veränderungen, was ist gleich geblieben?
Ich habe eben erst in einem anderen Interview geschrieben, wie erstaunlich ich es finde, wie beständig unser Sound eigentlich ist! Wenn du dir unsere „Jernlov“-Demo und „Norrøn Livskunst“ anhörst, wirst du die Ähnlichkeit hoffentlich sofort erkennen – bezogen auf stilistische Ähnlichkeiten. Wir haben uns natürlich als Musiker und Komponisten entwickelt, wie ich hoffe, aber die Atmosphäre ist noch so ziemlich die gleiche, das Zusammenspiel von Gitarre und Synthesizer, harschem und melodischem Gesang…

Wie würdest du eure Musik einem interessierten, potentiellen Fan beschreiben, der noch keinen Song von euch gehört hat?
Loki im Löwenkäfig, Chaos zerstört Ordnung.

Euer neues Album (nebenbei bemerkt meiner Meinung nach das beste SOLEFALD-Album bislang) trägt den Titel „Norrøn Livskunst“, also Norwegische Lebenskunst. Was verstehst du unter diesem Begriff?
Danke für das Kompliment! Es freut mich, dass du das Album magst. „Norrøn Livskunst“ bedeutet „Die norwegische Lebenskunst“, und zwar über das nationale Level hinausgehend. Meine Islandreisen hatten über die Jahre einen starken Einfluss auf mich… ein großer Teil meiner Norwegen-Besessenheit stammt von Island, the Island!

Dem Promoschreiben ist zu entnehmen, dass die Texte das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts in Norwegen thematisieren. Könntest du uns das Konzept etwas näher erläutern?
Na klar. Das ganze Design ist, was ich ’norwegischen Jugendstil‘ nennen würde, und wir posieren in Pelzmänteln ganz in der Mode der legendären Norwegischen Erkunder. Keiner von uns hat Grönland auf Skiern durchquert, um ein Beispiel zu nennen – aber ich finde Gefallen an dem Gedanken, dass wir eine Menge musikalisches Neuland erkundet haben! Es hat immer etwas pathetisches, Leute über ihre Verdienste prahlen zu hören, aber lass es mich trotzdem versuchen: Auf „Scaffold“ habe ich typische Black Metal-Riffs über ein Wah-Pedal gespielt, Lazare hat auf „Red View“ Maultrommel und Folkloretrommeln gespielt, und das direkt hinter einem Thema aus einer Depeche Mode/Emperor-Verschmelzung… Auf „Neonism“ wurden Hardcore-Geschrei mit Rap-Texten, Reggae-Grooves und französisches Gerede miteinander verflochten – und sogar ein Kinderlied in einer afrikanischen Sprache! Du verstehst…

Du bist ja nicht nur Musiker, sondern auch Schriftsteller – eine interessante Kombination, wie ich finde. Beeinflusst das deine Herangehensweise an SOLEFALD-Texte und wenn ja, in welche Richtung?
Ja, mein literarisches und lyrisches Schaffen waren immer eng verknüpft.
Der Text des ersten Stückes auf „In Harmonia Universali“ entstammt meiner ersten Gedichtesammlung, „Gebura Muse“. In meiner ersten Novelle, „Götterdämmerung“ war der Originaltitel – in Deutsch – habe ich die Sage von Bragi, unserem isländischen I recounted the saga of Bragi, our Icelandic Skalden von „Red For Fire“ & „Black For Death“ nacherzählt. Der Einfluss geht also in beide Richtungen – von Büchern zur Musik und von der Musik zu den Büchern. Drei der Texte auf „Norrøn Livskunst“ finden sich auch in meinem neuen Gedichtband „Trisyn“, welcher letzte Woche herausgekommen ist!

Wie wichtig ist deiner Meinung nach die Qualität der Lyrics für die Klasse eines Songs? Gerade in der Metal-Welt liegen ja zwischen diesen so eng verbundenen Teilstücken eines Kunstwerkes oft Welten…
Die Qualität eines Songtextes ist ohne Zweifel sehr wichtig für mich – schon allein, weil er in direkter Weise die Gesangsperformance beeinflusst. Wenn du weißt, dass deine Texte scheiße sind, bist du dazu verdammt, einen wenig überzeugenden Vocaltake abzuliefern. So ging es mit mit dem frühen Sturmgeist-Zeug: Ich wollte echte Metal-Texte schreiben, getreu allen Regeln der Kunst.
Ich habe das dann auch getan – und heute zweifle ich bisweilen daran, ob das wirklich eine gute Idee war. Es ist wohl überflüssig, zu erwähnen, dass SOLEFALD auf einer Dinnerparty präsentiert werden könnten – Sturmgeist zwar auch, aber der Kreis müsste ausgewählter sein…
Darüber hinaus enthält der Text die Bildersymbolik, die es braucht, um einen Song „träumen“ zu können, um es so auszudrücken… man denke bloß an die futuristische Landschaft aus „Omnipolis“ oder seinem Zwillingssong „Cosmophony“… diese beiden Stücke lassen mich immernoch träumen! Vielleicht schreibe ich ja eines Tages ein Buch, das auf SOLEFALD basiert…

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass ihr bisweilen auch in euerer Muttersprache textet… die auf der ganzen Welt nur knapp 5 Millionen Menschen als Muttersprache sprechen. Was bedeuten dir Texte in Norwegisch, und siehst du es positiv oder negativ, dass ausserhalb von Norwegen nur die wenigsten diese Texte verstehen?
Ich bin sehr stolz auf die Tatsache, dass wir endlich wieder in unserer Muttersprache singen! Auf Høgnorsk („Hochnorwegisch“, ein bisschen wie euer Hochdeutsch, aber basierend auf Dialekten und Altnorwegisch) zu singen, ist eine erhebende Erfahrung. Lazare hat mir erst gestern erzählt, dass er sogar in einer anderen Art und Weise vor dem Mikrophon stand, als er seine Gesangsparts in Høgnorsk eingesungen hat – breitbeinig, mit stolzgeschwellter Brust! Lustig, aber wahr.

Die Songtitel sind ja mitunter eher „abgefahren“ und lassen nicht immer gleich auf die Thematik schließen – könntest du uns vielleicht zu jedem Song ein bisschen was erzählen… sei es zum Text, zum Titel, seiner Entstehung oder was immer für dich mit dem Song zu tun hat?
01. Song Til Stormen:
Ein Gedicht des Høgnorsk-Meisterdichters Olav H. Hauge, durchwegs 7/8.
02. Norrøn Livskunst: Eine flammende Black Metal-Hymne, das die Rückkehr elektronischer Elemente zu SOLEFALD erlebt.
03. Tittentattenteksti: Agnete Kjølsrud in der Rolle der weiblichen Mörderpuppe Chuckie!
04. Stridsljod, (Blackabilly): Rockabilly trifft Black Metal – vielleicht nicht ihre erste Begegnung, aber definitiv eher die Ausnahme!
05. Eukalyptustreet: Progressive Rock trifft zeitgenössischen Norwegischen Jazz.
06. Raudedauden: Unser truester Black Metal-Song überhaupt.
07. Vitets Vidd I Verdi: Vielleicht einer der besten Songs, die wir je geschrieben haben, mit Synth-lines à la Muse und drei verschiedenen Gesangsstilen in perfekter Vereinigung.
08. Hugferdi: Ein typischer SOLEFALD-Song, vom gleichen Stil wie „Motmenneske“, „Jernlov“, „Speed Increased To Scaffold“, „Epictetus & Irreversibility“… große Riffs und Synths mit ruhigen Intermezzi.
09. Waves Over Vallhalla (An Icelandic Odyssey Part III): Dieses Stück ist SOLEFALD’s eigenartige Analyse der Death Metal-Spielart.
10. Til Heimen Yver Havet: Eine epische Heimkehr in den Norden.

Wie entsteht eigentlich der typische SOLEFALD-Song? Arbeitet ihr die Stücke alleine aus oder schreibt ihr die Musik gemeinsam?
Bisweilen schreibe ich Riffs und lege eine grobe Struktur fest, die dann Lazare arrangiert; oder wir setzen uns zusammen hin und schreiben, was weitaus mehr Spass bereitet.

„Red for Fire“ und „Black for Death“ waren ja, wenn man so sagen kann, quasi ein Doppelalbum über Island – kommt jetzt eine Schaffensperiode über Norwegen oder steht „Norrøn Livskunst“ für sich alleine und der Nachfolger wird wieder ein komplett neues Konzept haben?
Das wirst du zu gegebener Zeit selbst herausfinden müssen! Nur soviel sei gesagt: Ich denke, wir werden eine norwegisch-finnische Beziehung aufziehen…
Ok, ich bin gespannt…

Bislang habt ihr SOLEFALD ja als Duo betrieben. Habt ihr in Zeiten, in denen sogar Ulver wieder auftreten, noch keinen Gedanken an die Live-Umsetzung von SOLEFALD verschwendet?
Ich will live spielen, Lazare will es nicht – insofern bleiben SOLEFALD bis auf weiteres eine Studio-Band.

Ihr habt, wie Dimmu Borgir, Agnete Maria Forfang Kjølsrud als Gastsängerin auf eurem Album. Wie kam es dazu, und wusstet ihr, dass sie auch auf dem fast zur gleichen Zeit erscheinenden neuen Dimmu Borgir-Album singt?
Nein, wir wussten es nicht! Aber jetzt, wo wir die gleiche Sängerin mit beiden, SOLEFALD und Dimmu zusammen hören können, ist eine Analyse möglich: Während ihre Performance „Gateways“ musikalisch wie auch im Video Glanz verleiht, kannst du ihre ganze, wunderbare Persönlichkeit in „Tittentattenteksti“ erfühlen. Ich habe mir immer schon gedacht, dass es Dimmu Borgir an echter Kreativität mangelt – und dieser Vergleich zeigt, dass Dimmu nicht der Ort ist, um dort deine Kreativität zu entfalten – während SOLEFALD genau das ist! Wir sind ein Tollhaus, eine Freistätte, ein freier Himmel für Kreativität!

Das Video von Dimmu Borgir zu „Gateways“ hast du ja eben schon angesprochen. Würde es euch, lässt man den finanziellen Aspekt einmal beiseite, reizen, selbst auch einmal ein Video zu drehen, und wenn ja: Welchen Song würdet ihr warum wählen?
„Raudedauden“! Purer Black Metal, mit dem Roten Tod, der über den Bergen Norwegens Amok läuft! Dieser Song ist ein ‚moderner Mythos‘ über HIV, nebenbei bemerkt… die rote Pest, so zu sagen, aber nicht im Bezug auf Politik!

Wenn man das neue Album anhört, hört man viele Einflüsse aus anderen Genres, so zu sagen absolute „non metal moments“. Könntest du dir vorstellen, in einer Band zu spielen, die garnichts mit Metal zu tun hat, und wenn ja: In welchem Genre/welcher Szene würdest du dich am ehesten heimisch fühlen?
Zeitgenössischer Artrock – und: Wir haben da gerade eine Band im Entstehen: 3rd Inhuman Music Regiment Berlin! Gedichte, visuelle Kunst, Film und Musik in einem…

Wenn ich schon einmal die Gelegenheit zu einer Konversation mit dir habe, und wir schon bei anderen Projekten angekommen sind, darf natürlich auch eine Frage nach Sturmgeist nicht fehlen. Gibt es hier irgendetwas Neues, worüber du uns informieren willst?
Ich freue mich, dass du mich über Strumgeist fragst! Anfang nächsten Jahres werden Sturmgeist nach Jerusalem reisen, um ihr viertes Album aufzunehmen! Shalom! Weitere Details folgen.

Auf „Über“ hast du mit „Rock Me Amadeus“ einen recht bekannten Song des Österreichers Falco gecovert. Warum dieses Lied? Nur, weil das Lied als solches gut geeignet war, um im Sinne von Sturmgeist umgesetzt zu werden, oder hast du einen persönlichen Bezug zu Falco?
Wir fanden die Idee witzig, weil Falco Englisch und Deutsch in der gleichen, schrecklichen Weise vermischt wie Sturmgeist. Der Song war eine Kindheitserinnerung – und ich denke, heute ist es STURMGEISTs größter Hit auf Spotify.com und ähnlichen Seiten. Die Idee kam damals von John, einem Freund von mir, der als Gitarrist auf „Über“ mitgewirkt hat..

Ok, das war dann auch schon meine letzte Frage. Ich würde das Interview an dieser Stelle gerne mit dem traditionellen Metal1.info-Brainstorming beenden: Ich nenne dir ein paar Begriffe, und du sagst einfach, was dir dazu als erstes einfällt:

Philosophie: Nietzsche
Walfang: Norwegen
Kernkraft: Tchernobyl
Islam: Yes
Metal1.info: „I shaved my balls for this domain name?“
Klimawandel: Vielleicht
Black Metal: Definitiv

Ok, das wars dann wirklich. Ich bedanke mich sehr herzlich für deine Geduld beim Beantworten all meiner Fragen, sowie die umfangreichen und interessanten Antworten – Ich hoffe, es hat dir Spass gemacht. Wenn du noch etwas loswerden willst, hast du dazu jetzt die Gelegenheit:
Ich danke dir für die vielen Fragen und deine Zeit! Ich hoffe wirklich, unsere deutschen Metalheads da draußen werden „Norrøn Livskunst“ so sehr lieben wie wir es tun! Vier Jahres des Wartens – ich hoffe, das war es wert!

Ich danke dir für das Interview! Ich wünsch dir noch einen schönen Tag und weiterhin viel Erfolg!

Photo-Copyright: Sidsel Jakelln Semb

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