Hammerfall w/ Masterplan

  • Wien, Österreich
  • 31. Januar 2003

Gestern, am 31.1., war es endlich soweit: Nach einer 200km Reise durch das Schneechaos des Jahres durfte ich die letzte Show des ersten Teils der „Crimson Crusades“ Tour von HAMMERFALL in Wien erleben.

Dank diesem Schneechaos verzögerte sich mein Enitreffen am Ort des Konzertes, was Nostradameus scheinbar nicht davon abhielt ihr Set wie geplant durchzuziehen…. respektlose Lümmeln! ;)
Nachdem ich über den Opener ja nichts sagen kann, kommen wir gleich zum ersten Highlight: Masterplan . Die neue Band von den Ex-Kürbisen Roland Grapow und Uli Kusch startete gleich mit den beiden ersten Tracks ihres Debuts durch: „Spirit Never Die“ und „Enlighten Me“ rockten das Planet Music gleich ordentlich, und von Anfang an war der Band die Spielfreude richtig anzumerken: Es wurde auf der Bühne und mit den Fans gescherzt und nebenbei alle Kracher des Erstlingswerks abgespielt: „Crystal Night“, „Kind Hearted Light“ und „Heroes“ waren allesamt auch live sehr gut.
Dann fühlten die Jungs sich gezwungen ein Helloween Medley zu spielen, was IMO unnötig und noch dazu auch nicht wirklich gut war. Ich tat mir bei manchen Songs lange schwer zu erkennen um welchen Track es sich handelt, einzig „The Chance“ kam wirklich gut rüber. Ein Jorn Lande ist halt auch kein Deris und sicher kein Kiske….
Zum Abschluß gabs von den Jungs nochmal richtig was auf die Ohren: „Crawling from Hell“ war der Ausklang eines alles in allem sehr geglücktem Konzerts, leider kannten die Fans die Songs noch nicht und deswegen erlitt Masterplan das Schicksal einer jeden Vorband: Die Leute sind halt nicht wegen dir da und gehen deswegen auch nocht voll mit. Aber nach dem nächsten Album kann ich mir kaum vorstellen das Masterplan noch als Support Act touren wird…

Nach kurzer Pause wars dann soweit, das PLanet Music kochte und der Hammer fiel: HAMMERFALL brachten das Headbangende Vol von 0 auf 100 in 10 min mit den Openern „Riders of the Storm“ und „Heeding the Call“, „Stoncecold“ vom ersten Output der Band war dann eine Mitgröhl-Hymne sondergleichen.
HAMMERFALL haben sowohl mit Kleidung alsauch mit dem Posing sämtliche Klischee’s des Heavy Metal ausgekostet und Joacim Cans wußte genau wie er die Fans zu motivieren hat, was aber auch nicht schwer war, denn nach „On the Edge of Honour“ kam mit „Legacy of Kings“ bereits die nächste Nummer Sing-Along Nummer, gefolgt von einem Bass Solo das alle Spieler dieses Instrumentes mit offenem Mund dastehen ließ…
Das nächste absolute Highlight war dann „Glory to the Brave“, man hatte das Gefühl das jeder der ungefähr 1000 Fans den Text ausendig kannte, bei keinem anderen Song wurde so lautstark und enthusiastisch mitgesungen.
Der nächste punkt in der Setlist war Stefan Elmgrens Solo, wieder mal ein Eindrucksvoller Beweiß wer bei Hammefall der Lead-Gitarrist ist.Mit den Titeln „Let the Hammer Fall“, „Renegade“ und „Templars of Steel“ kann ich persönlich nicht viel anfangen, womit ich aber eher alleine war, denn die Simmung in der Halle war am Höhepunkt als „Crimson Thunder“ lautstark intoniert wurde (BTw: Ohne Gehörschutz wäre das Konzert unerträglich bis gefährlich gewesen, ich hatte schonmal Tinitus und weiß wovon ich spreche…).
Dann war das Konzert Quasi abgeschlossen und es ging an die Zugaben: Die aktuelle Single „Hearts on Fire“ verlangte den Fans nochmal alles ab, bevor das gelungene Konzert es mit der Band-Hymne „Hammefall“ zum Ausklang kam.

Fazit: Schon Masterplan war die Reise wert, HAMMERFALL haben dann noch einen draufgelegt…

Setlist:
1. Riders Of The Storm
2. Heeding The Call
3. Stonecold
4. On The Edge Of Honour
5. Legacy Of Kings
6. – Bass Solo –
7. At The End Of The Rainbow
8. The Way Of The Warrior
9. The Unforgiving Blade
10. Glory To The Brave
11. – Gitarren Solo (Stefan Elmgren) –
12. Let The Hammer Fall
13. Renegade
14. Crimson Thunder
15. Templars Of Steel
16. Hearts On Fire
17. Hammerfall


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