Konzertbericht: Mono Inc. w/ Stoneman

07.11.2015 Markthalle, Hamburg

Neues in Kombination mit Klassikern: So kann der Auftritt der Monos in der Markthalle in Hamburg definiert werden – eine ausgewählte Mischung bestehend aus Neuem vom Album „Terlingua“ in Kombination mit guten Klassikern der Dark-Rocker aus Hamburg.

Doch zuerst haben STONEMAN aus der Schweiz die Ehre, das Publikum auf den Auftritt der Monos angemessen vorzubereiten. Das Quartett aus der Schweiz leitet den Abend mit „Mord ist Kunst“ ein, wobei die prägnanten Gitarrenriffs die Menge sofort mit auf eine Reise in den Bereich des Dark-Rocks entführt. Weitere Songs wie „Goldmarie“, „Freundlich sein“ und „Liebeslied“ runden diesen Einstand ab.

Fotos: Phantasmegoria
Fotos: Phantasmegoria

Anschließend betreten MONO INC. die Bühne und starten ihren Auftritt mit einem altbewährten Klassiker, „Arabia“. Die textsichere Menge singt und klatscht mit und bewegt sich euphorisch zu den Klängen des Songs. Darauf folgen unter anderem Songs wie „This Is The Day“, „Temple Of The Torn“ und der erste neue Song des Abends, „Never-Ending Love Song“. Die Übergänge sind jeweils so fließend, dass die Menge kaum zum Stillstand kommt bei dieser mitreißenden Welle aus Klängen.
Doch damit noch lange nicht genug, benötigt Sänger Martin Engler tatkräftige Unterstützung seitens des Publikums beim folgenden Song „Kein Weg zu weit“, welcher gemeinsam mit Joachim Witt aufgenommen wurde. Das Publikum erhielt die ehrenvolle Aufgabe, den Part von Joachim Witt zu übernehmen – und dies tat es auch begeistert und mit kraftvoller Stimme.

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Mit „Heile, heile Segen“, „My Sick Mind TV“, „It Never Rains“ (Terlingua), „Symphony Of Pain“ und „Gothic Queen“ geht es weiter, bis das Publikum in den Genuss eines Cover-Songs von der jüngst erschienenen EP „An klaren Tagen“ (6.11.2015), nämlich „Chasing Cars“ (Snow Patrol), kommt. Dies ist die perfekte Vorlage und Einstimmung auf den Song „An klaren Tagen“, welcher in der Piano-Version präsentiert und von Sänger Martin Engler als „der persönlichste Song des Abends“ angekündigt wird. Die Menge lässt sich von der Stimmung des Songs tragen und es wird geradezu besinnlich, wenngleich nicht stumm.
Anschließend wird es mit „In My Heart“ wieder etwas rockiger. Darüber hinaus zeigt die Band bei einer Drum-Session ihre Wandelbarkeit und fängt die Menge mit auffordernden Drum-Rhythmen wieder ein; dieser Exkurs wird durch ein kurzes Cover von Metallicas Song „Enter Sandman“ abgeschlossen.
Nach den Songs „Forgiven“ und „Revenge“ scheint mit „After The War“ der Abend schließlich beendet. Doch wie bei jedem guten Konzert lassen sich auch MONO INC. von den lauten Rufen und dem Klatschen der Fans zurück auf die Bühne bewegen.

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„Mondschein“ (Terlingua) wird präsentiert und nach einer weiteren kleinen Unterbrechung folgen „Get Some Sleep“ und „Tag X“ (Terlingua), wobei Sänger Martin Engler eine Hamburg-Flagge schwingt und damit das Publikum der Hansestadt zu begeistern weiß. Den endgültigen Schluss macht der alt bewährte Klassiker „Voices Of Doom“ und entlässt die nun reichlich zufrieden wirkende Menge nach einem mitreißenden, wunderbaren Abend in die Nacht.

Publiziert am von Helen Gerhardt (Gastredakteurin)

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