Samsas Traum: Crowdfunding zu „Tineoidea II“

Nachdem die deutschen Symphonic-Metaller SAMSAS TRAUM bereits vor ein paar Monaten eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zu ihren „Trauma Tales“-Comics organisiert haben, um damit die Vorproduktion ihres kommenden Albums „Tineoidea II“ zu finanzieren, gibt es nun seit knapp einer Woche einen weiteren Aufruf zum Crowdfunding. Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind, soll nun Geld für die Aufnahmen und das Mixing der Fortsetzung der 2003er Gothic-Oper gesammelt werden.

Die Unterstützer werden diesmal mit dem „vergessenen Album“ belohnt, auf das Mastermind Alexander Kaschte zufällig während der letzten Kampagne gestoßen ist. Es beinhaltet zwölf Songs, die im Zuge des Songwritings zu „Heiliges Herz“ entstanden sind, dann aber nicht für ebenjene Platte verwendet und somit im digitalen Archiv belassen wurden.

Nähere Informationen zu der derzeitigen Kampagne, den zur Auswahl stehenden Perks und der Planung des Albums, das unter anderem Beiträge zahlreicher Gastmusiker und eines Symphonie-Orchesters sowie ein umfangreiches Begleitbuch beinhalten soll, erfahrt ihr auf Indiegogo.

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Geschrieben am 26. März 2018 von


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2 Kommentare zu “Samsas Traum: Crowdfunding zu „Tineoidea II“”

  1. James Brooks

    Muss schon hart sein wenn nicht mal mehr das Label unter dem du immer noch released Kohle in den Schlund werfen will.
    Und wenn du irgendwie nur noch alles über Crowdfunding gezahlt bekommst (siehe sein Profil).
    Und irgendwie alles übermäßig gefunded wird, du aber dann nicht mal alles lieferst was du versprochen hast UND der Überschuss aus dem Crowdfunding auch nicht reicht um die zukünftigen Sachen zu bezahlen, obwohl du zig Einkommensquellen hast (Comics, sein Fotoband, seine Musik).

    1. Stephan Rajchl Beitragsautor

      Hallo James,
      das Thema mit dem Geld scheint momentan ja wirklich in aller Munde zu sein.
      Dass du das Ganze kritisch siehst, kann ich gut verstehen. Mir missfällt es auch, dass so viele Prozesse, für die die Bands eigentlich genug finanzielle Mittel haben sollten, auf die Hörer ausgelagert wird. Und ja, es ist auch eher undurchsichtig, ob das Geld eines Crowdfundings tatsächlich in voller Höhe für das jeweilige Projekt verwendet oder ob da nicht doch mehr als nötig verlangt wird.
      Was mich an deiner Kritik stört, ist jedoch, dass du da manches zur Untermalung deiner Argumente aufbauschst – zumindest, soweit ich das beurteilen kann. Dass Labels ihren Bands nicht genug Geld zur Verfügung stellen (können), ist nun wirklich kein Einzelfall. Immer mehr Bands finanzieren sich inzwischen über Crowdfunding, Ne Obliviscaris machen das sogar permanent über Patreon, ohne dass da ein konkretes Projekt geplant ist. Und das, obwohl sie bei einem renommierten Label wie Season Of Mist unter Vertrag stehen. Das ist bei vielen Bands und Labels der Fall.
      Bei Samsas Traum kommt erschwerend hinzu, dass Kaschte tatsächlich von der Band lebt. Ja, er hat auch Nebeneinkünfte aus den von dir genannten Quellen, aber denkst du wirklich, dass die für sich genommen hoch genug sind, um ihm den Lebensunterhalt zu finanzieren? Letztendlich liegt das Hauptaugenmerk wohl auf der Musik und da wird es nun mal immer schwerer, sich damit im Metal über Wasser zu halten. Das besagte Album wird außerdem die wohl bisher kostspieligste Produktion von Samsas Traum, also sollte es nicht verwundern, dass die auch mehr Geld frisst.
      Es werden wohl ohnehin nur jene etwas zur Kampagne beitragen, denen es wichtig ist, dass die Platte in diesem Ausmaß realisiert werden kann – dass die Notwendigkeit einer solchen Aktion die Probleme des Musikgeschäfts verdeutlicht, ist natürlich klar.

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