CD-Review: Children Of Bodom - Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)

Besetzung

Alexi "Wildchild" Laiho - Gesang, Gitarre
Roope Latvala - Gitarre
Henkka T. Blacksmith - Bass
Jaska W. Raatikainen - Schlagzeug
Janne Warman - Keyboard

Tracklist

01. Hate Crew Deathroll
02. Shovel Knockout
03. Hate Me
04. Everytime I Die
05. Needled 24/7
06. I'm Shipping Up To Boston
07. Sixpounder
08. Warheart
09. Roundtrip To Hell And Back
10. Trashed, Lost & Strungout
11. Living Dead Beat
12. Deadnight Warrior
13. Blooddrunk
14. Follow The Reaper
15. Are You Dead Yet?
16. Silent Night, Bodom Night
17. Jessie's Girl
18. In Your Face
19. Angels Don't Kill
20. Downfall


Na endlich mal wieder – will man fast sagen. Seit der Best-Of „Bestbreeder from 1997-2000“ sind nicht nur fast zehn Jahre vergangen, die CHILDREN OF BODOM haben auch weiter fleißig Alben veröffentlicht und stehen nun nach den angesprochenen 15 Jahren bei sieben Studioalben. Da kann man natürlich schon mal eine Compilation nachlegen, auch wenn ich gleich warnend hinzufügen möchte, kein allzu großer Freund dieser Zusammenstellungen zu sein.

Nun, vielleicht revidiere oder relativiere ich dies auch gleich wieder. Für diejenigen, die sich für eine Band interessieren, aber nicht so recht wissen, wo sie anfangen sollen, bieten diese Art Veröffentlichungen natürlich eine gute Gelegenheit, sich mit dem Schaffen der Truppe über viele Jahre schnell und recht kostengünstig vertraut zu machen. Man muss dann eben nur den Plattenfirmen vertrauen, auch die besten Lieder ausgesucht zu haben. Beim Blick auf die Trackliste von „Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ können einem da schon Zweifel kommen, alleine wenn man das grandiose Debüt „Something Wild“ betrachtet, müsste jeder der Songs hier vertreten sein. Leider hat es nur der Opener „Deadnight Warrior“ geschafft, was in meinen Augen ein klarer Qualitätsnachteil ist. Wo sind „Lake Bodom“, „Red Light In My Eyes“ oder „In The Shadows“? Liegt es vielleicht daran, dass diese Nummern live auch nicht mehr gespielt werden? Identifizieren sich die Kinder nicht mehr mit ihren eigenen Songs von damals? Schade, zeitgemäß wären die Lieder allemal noch.

Insgesamt kommt mir die Scheibe für eine Best-Of etwas schwach auf der Brust daher. Zwei müde Coversongs („I`m Shpping Up To Boston“ von Dropkick Murphys und „Jessie`s Girl“ von Rick Springfield) ergänzen unter Aussparung einiger namhafter Hymnen eine Zusammenstellung von Songs, die jeder kennt, da bleibt tatsächlich nur eine Kaufempfehlung für Neufans. Sicherlich kann man sich die prall gefüllte CD gut anhören und man wird wohl auch wenig Qualitätsprobleme feststellen, aber wie gesagt, wirklich Neues bekommt man nicht geboten. Kann man sich anschaffen, muss man aber ganz gewiss nicht.

Keine Wertung

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