CD-Review: Sons Of Death Valley - Fathers Of The Free

Besetzung

Dan – Gesang
Lars – Gitarre
Stefan – Gitarre
Torben – Bass
Kim – Schlagzeug

Tracklist

01. Wars
02. Path Of The Righteous
03. Fight Song
04. The Undertaker
05. Three Finger Jack
06. Death Is Coming
07. Your God
08. Unforgettable Hate
09. Redemption
10. Devils Dance
11. Fathers Of The Free


Es gibt Bandnamen, die nichts über das Genre, in dem sich die Band bewegt, verraten – und es gibt Namen wie SONS OF DEATH VALLEY. Der Southern-Metal-Flair tropft hier schon zwischen den Buchstaben durch. Kein Wunder also, dass deren „Fathers Of The Free“ den unbedarften Hörer stilistisch nicht mehr überrascht.

Von der Stoner-Attitüde ist der flotte Metal der SONS OF DEATH VALLEY aus dem dänischen Roskilde in der Tat durchdrungen: Bei kernigen Riffs wie dem Einstieg zu „Path Of The Righteous“ weht einem der Wüstenwind quasi ins Gesicht. Mit einer ordentlichen Portion Metal in den Gitarren und viel Rock ’n‘ Roll, aber auch einem unverkennbaren Hardcore-Einschlag im Gesang reihen sich SONS OF DEATH VALLEY ziemlich genau zwischen Black Tusk auf der Stoner-Metal-Seite und, Hardcore-seitig, Every Time I Die ein.

Die Straßen in den USA sind bekanntermaßen oft lang und gerade – kein Wunder also, dass das die SONS OF DEATH VALLEY das Gaspedal 40 Minuten durchgedrückt lassen. Verschnaufpausen gibt es höchstens im Rahmen des vergleichsweise gemäßigt-rockigen „Your God“. Alle anderen Nummern, vor allem die darauf folgenden Stücke „Unforgettable Hate“, „Redemption“ und „Devils Dance“ gehen voll nach vorne. Dass der Abwechslungsreichtum dabei etwas auf der Strecke bleibt? Zumindest auf kurze Sicht kein Problem.

Nachdem „Wars“ auch ein klassisches Stoner-Rock-Album einleiten könnte, lassen die SONS OF DEATH VALLEY im weiteren Verlauf der CD ihren Hardcore-Einschlag immer deutlicher durchkommen. „Fathers Of The Free“ profitiert davon enorm: Statt das Album hinten raus abflachen zu lassen, dreht die Band hier erst so richtig auf. Wenn der Stil der SONS OF DEATH VALLEY auch recht schnell definiert ist und sich nicht mehr gravierend ändert – langweilig wird einem mit „Fathers Of The Free“ so schnell nicht. Für das nächste Album sollten die Dänen aber die eine oder andere Variation ihres Stils in Erwägung ziehen, um nicht auf lange Sicht selbst Sand ins Getriebe zu streuen.

Bewertung: 7.5 / 10

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