CD-Review: This Or The Apocalypse - Monuments

Besetzung

Riky Armellino – Gesang
Jack Esbenshade – Gitarre
Rodney Phillips – Gitarre
Sean Hennessey – Bass
Grant McFarland – Schlagzeug

Tracklist

01. No Horizons
02. Monuments
03. Two Wars
04. We Are Debt
05. Geist
06. Architeuthis
07. The Polymath
08. Memento Mori
09. Mauna Kea
10. Elegiac Spielzeit


Was kommt dabei heraus, wenn man fünf jungen Amerikanern Instrumente in die Hand drückt und ein paar Monate wartet? Zu jedermanns Freude: Metalcore der Sorte „Voll auf die Zwölf“.Nun stellt sich mir jedoch die Frage, wie nötig die Szene eine Band wie THIS OR THE APOCALYPSE heutzutage noch hat. In Zeiten von Hackneyed&Co. ist nicht einmal das Alter mehr besonders auffallend. So ist auch die Musik purer Einheitsbrei wie sie schon von Tausenden Bands vorher praktiziert wurde. Man könnte das komplette Album anhören, sich dabei die Band auf den Promobildern betrachten und eine „How-To-Be-Metalcore“ Liste nach und nach abhaken.

Auch musikalisch hält man sich äußert streng an die Liste der fünf wichtigsten Klischees einer Metalcore Band: Die durchgehende Doublebass ist, ebenso wie ein paar Breakdowns an –teilweise- unpassender Stellen, vorhanden. Die Gitarren, die wie der Gesang zwischen Melodie und purer Disharmonie hin und her wechseln, steuern das restliche zu dem instrumentalen Gerüst dazu. Hinzu kommt zu guter letzter der Gesang, der ebenso all das mit nimmt, was man in der BRAVO über Metalcore so liest.Doch eines muss man THIS OR THE APOCALYPSE lassen: Der Sound ist äußerst kraftvoll und glasklar produziert.Am besten kommen hier noch Songs wie „Monuments“ und „Architeuthis“ weg, Songs wie „Memento Mori“ und „Geist“ bestätigen nur die Ausschlachtung dieses Genres.

Doch was bringt die ein oder andere interessante Stelle, wenn es im Brei des Albums untergeht. Vor allem fehlt THIS OR THE APOCALYPSE einfach der Wiedererkennungswert. Ein paar komplexere Parts würden hier schon einiges bewirken.

So traurig es auch für Fans des Genres sein mag. Das aktuelle Album ist höchstens etwas für Zwischendurch.Vielleicht gibt man den Jungs noch eine Chance. Wenn sie so alt sind, wie sie aussehen, hätten sie ja noch genug Zeit einiges besser zu machen und die vereinzelten guten Ansätze weiter auszubauen.Mehr muss man zu dieser Band, diesem Album und dieser Musikrichtung auch nicht sagen, denn geschätzte zehntausend andere Bands, haben Jahre zuvor schon alles gesagt.

Bewertung: 3 / 10

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