2015 – Rückblick der Bands

Rückblick Bands 2015

Das Jahr 2015 ist Geschichte. Während 2016 noch Schwung holt, um uns schon bald mit vielen neuen Releases und Konzerten zu beglücken, bleibt noch etwas Zeit, dem vergangenen Jahr zu huldigen. Auf unseren Redaktionsrückblick folgt nun in guter Tradition der Jahresrückblick der Bands: Wie immer haben wir Musiker aus allen Ecken des Metal um ihre Erinnerungen an das vergangene und ihre Erwartungen an das kommende Jahr gebeten.

Viel Spaß mit den Antworten von unter anderem DORNENREICH, GUS G, BOYSETSFIRE, DANKO JONES und WBTBWB!

Eviga von DORNENREICH

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Sloweniens Nationalpark Trigla.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Unser Konzert in der Dortmunder Pauluskirche.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Live-Spielzeit bis nach zwei Uhr… (es gab also schon schlimmere Bandjahre…)
Festival/Konzert des Jahres: Prophecy Fest (Balver Höhle)
Überraschung des Jahres: Kim Larsen (Of The Wand And The Moon) solo beim Incubate Festival: auch ohne Band fantastisch.
Musiker des Jahres: Bee (Birchbook/In Gowan Ring)
Top-3-Alben des Jahres: Irfan – The Eternal Return
Of The Wand And The Moon – The Lone Descent (zwar schon vier Jahre alt, hab‘ es aber erst in diesem Jahr richtig schätzen gelernt!)
Pantera – The Great Southern Trendkill (so kraftstrotzend und oft gehört – als wäre es in diesem Jahr erschienen…)
Persönliche Erwartungen für 2016: Viele erinnernswerte Erfahrungen in diesem zwanzigsten Jahr Dornenreichs – beginnend mit unserer Tour im März

 

The Gentleman von A FOREST OF STARS

Nichtmusikalisches Highlight des Jahres: Einige enge Freunde heiraten, bekommen Kinder oder beides oder nichts davon oder etwas anderes tolles (glaube ich?). Das freut mich unglaublich und ich könnte nicht glücklicher für sie sein!
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Unsere Europatour würde sich auf jeden Fall dafür qualifizieren, sag ich mal.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Die Tour zu beenden; ich glaube, wir hätten so auch sechs oder sieben Jahre weitermachen können. Oder zumindest noch eine Flasche Portwein lang.
Festival/Konzert des Jahres: Ashenspire in Glasgow waren eine verdammte Offenbarung; schaut sie euch unbedingt an, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt! Ich warte sehnsüchtig auf ihr neues Album. Ich erzähle jedem von der Band, dem sie gefallen könnte!
Überraschung des Jahres: Es wird ein Remake von Memento geben, weil „jeder, der Memento zehn Mal gesehen hat, immer noch das Bedürfnis hat, ihn noch einmal zu sehen. Das ist eine Qualität, die die Idee eines Remakes rechtfertigt und unterstützt.“ Und das wurde mit einem todernsten Gesichtsausdruck gesagt.
Musiker des Jahres: Definitiv nicht ich, das ist klar. Keine Ahnung. Ich interessiere mich nicht so sehr dafür, wie gut eine Person ihr Instrument technisch gesehen beherrscht, sondern starker für die Atmosphäre und die Gefühle, die dadurch hervorgerufen werden. In dieser Hinsicht würde ich sagen Blake Stranathan, ein großartiger Gitarrist, der wunderschöne, träumerische, epische, sehnsüchtige Klanglandschaften entwirft. Wenn ich nur 1% seiner Kreativität besitzen würde…
Top-3-Alben des Jahres: Lana Del Rey – Honeymoon
Anna von Hausswolff – The Miraculous
Midnight Odyssey – Shards of Silver Fade
Persönliche Erwartungen für 2016: Das neue Album fertig schreiben und aufnehmen; es wird zwar auch großartig sein, es schließlich veröffentlicht zu haben, aber soweit muss man jetzt noch nicht denken. Wir werden sehen!

 

Paul Bartzsch von WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Der erste eigene Urlaub mit Hotel, Strand und allem drum und dran.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Unser viertes Album „WIEDER GEIL“ mit dazugehörigen Videodrehes und der Albumtour.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Vom aktuellen Weltgeschehen abgesehen – das unser Basser Max uns verlassen hat. Wir hatten dennoch Glück im Unglück, weil wir einen guten Freund als neuen Basser für uns gewinnen konnten.
Festival/Konzert des Jahres: Eine kleine Clubshow in Nürnberg (Hirsch) – eng, laut und schwitzig
Überraschung des Jahres:
Wir haben schon lange keine eigene Headlinetour in Deutschland mehr gespielt. Bei den ersten Shows unserer Tour ist mir aufgefallen, dass der ein oder andere doch etwas älter geworden ist. Ganz so bunt wie früher sieht es vor unserer Bühne auch nicht mehr aus.
Musiker des Jahres: Romano
Top-3-Alben des Jahres: James Bay – Chaos And The Calm
Bring Me The Horizon – That’s The Spirit
We Butter the Bread with Butter – Wieder Geil
Persönliche Erwartungen für 2016: In erster Linie gesund zu bleiben – viele Konzerte zu spielen und eventuell ein neues Album mit meinen Jungs zu schreiben.

 

Alboin von EÏS

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Sonnenaufgang in Machu Picchu!
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Da gibt’s in diesem ereignisreichen Jahr mit Release und Tour viele… Sicherlich vorne mit dabei ist natürlich die Fertigstellung unseres aktuellen Albums „Bannstein“. Und die Tatsache, dass wir neben unserem Proberaum jetzt einen Import/Export-Händler haben…
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: … wobei wir bestürzt feststellen mussten, dass der gar kein Bier, sondern Autos verkauft!
Festival/Konzert des Jahres: Da gab’s in diesem Jahr einige für uns als Band. Die Stimmung auf dem diesjährigen Dark Troll Festival bzw. während unseres Gigs war allerdings sagenhaft großartig, das wird uns nachhaltig in Erinnerung bleiben. Das konnte nicht mal Robse mit seinen „Fotze“-Schreien kaputtmachen. Als Besucher waren meine diesjährigen Highlights der Auftritt von NIVLHEL auf dem Barther Metal Open Air und GRIFT auf unserer gemeinsamen Tour. Schweden können’s einfach, und so nette Schweden erst recht.
Überraschung des Jahres: Äh… dass Lemmy immer noch lebt? [Anm. d. R.: Die Antworten wurden vor Lemmys Tod gegeben]
Musiker des Jahres: Tony Iommi, für den Mut, endlich aufzuhören und nicht auf der Bühne sterben zu wollen (wie andere Legenden das offenbar vorhaben).
Top-3-Alben des Jahres: Ich hab lange überlegt, wie ich mich hier möglichst intellektuell darstellen kann und welche Jazz und Alternative-Postrock-Platten ich so nennen könnte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass ich die alle scheiße finde, und dass Black Metal doch das einzig Wahre ist. Deshalb:
MURG – Varg & Björn: Absolut übersehen, aber ein Album, das mich unheimlich inspiriert hat.
ISTAPP – Frostbiten oder GRIFT – Syner: Schwer zu sagen, ganz verschiedene, aber unheimlich atmosphärische Werke.
ARCTURUS – Arcturian: Hätte nicht gedacht, dass die Band nochmal so einen Kracher zusammenbringt!
Persönliche Erwartungen für 2016: Wir haben eine Menge vor, vor allem werden wir 2016 einen ganzen Haufen von Songs spielen, die wir in diesem Jahrzehnt noch nicht auf die Bühne gebracht haben, worauf wir uns mörderisch freuen. Und mal sehen, vielleicht dauert es ja nicht wieder drei Jahre bis zur nächsten Platte. Vorsorglich habe ich schonmal die Karren der kompletten Nachbarschaft für ein erneutes Hupkonzert auf der nächsten Scheibe mobilisiert, um euren Chefredakteur nicht zu enttäuschen, HAR HAR HAAAARRR!!!

 

Danko Jones von DANKO JONES

Nichtmusikalisches Highlight des Jahres: Toronto hat einen neuen Bürgermeister und Kanada einen neuen Premierminister gewählt.
Höhepunkt aus Jahres aus Bandperspektive: Wir haben ein großartiges Album namens „Fire Musik“ veröffentlicht. Wir haben einige tolle Tourneen gespielt und sind mit einigen fabelhaften Bands aufgetreten. Das Album wurde sehr gut aufgenommen, was mich sehr freut.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Dass ich meine Stimme im März verloren habe und der Terroranschlag in Paris.
Festival/Konzert des Jahres: Schwer zu sagen, was meine Lieblingsshow war, aber wir haben vor kurzem mit Imperial State Electric gespielt und sie waren großartig. Zusammen mit The Dictators in Deutschland im Mai aufzutreten war auch super.
Überraschung des Jahres:
Ich war überrascht, dass wir so viele gute Reviews für „Fire Music“ bekommen haben. Ich weiß, dass es ein tolles Album ist, aber wir sind es nicht gewohnt, gute Reviews von Musikkritikern zu bekommen.
Musiker des Jahres: Mitz Parsons von Royal Thunder und Brittany Howard von Alabama Shakes sind unglaublich gute Musiker und Sänger.
Top-3-Alben des Jahres: Royal Thunder – Crooked Doors
Liturgy – The Ark Work
Alabama Shakes – Sound & Color
Persönliche Erwartungen für 2016: Nächstes Jahr feiern wir unseren 20. Bandgeburtstag. Wir planen, eine DVD/BluRay „Live At Wacken“; das ist eine Live-DVD von unserer Show letzten August auf dem Wacken Open Air. Hoffentlich wird es ein paar andere Veröffentlichungen geben, die diese beiden Dekaden zelebrieren werden.

 

Christof Leim von THE NEW BLACK

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Es gab bestimmt auch schöne Ereignisse, aber spontan fällt mir gerade doch dieses ein: der Terroranschlag in Paris bei einem Rockkonzert. Das ist noch ein Stück näher an unserer Welt. An dem Abend spielten Anthrax & Slayer in Bochum: Im Backstage-Raum war die Stimmung schon ganz schön besorgt…
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Ganz klar zwei: Die Produktion von „A Monster’s Life“ mit Jacob Hansen als Höhepunkt von langer, erfreulicher Arbeit an den Songs, außerdem die Tour mit Black Label Society.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Kann sein, dass mal irgendwo eine coole Show ausgefallen ist, aber das scheine ich verdrängt zu haben.
Festival/Konzert des Jahres: Für die Band: Unsere Show mit Black Label Society in Stuttgart – Megaalarm bei 40 Grad. Als Zuschauer: AC/DC in Köln. Keine 40 Grad, aber auch Megaalarm. Nur noch größer.
Überraschung des Jahres: Wie angenehm das Leben wird, wenn man die anderen einfach machen lässt und sein Ding durchzieht. Gilt auch für Bands.
Musiker des Jahres: Um alle aufzuzählen, die mich beeindruckt haben, müssten wir uns alle den Nachmittag frei nehmen. Aus Prinzip aber schon: Angus.
Top-3-Alben des Jahres: Auf diese Frage fällt mir spontan wenig ein. Entweder habe ich die Hälfte vergessen – oder es hat mich wenig wirklich beeindruckt. Ich bin sicher, dass hier was fehlt…
Ghost – Meliora
Scorpions – alle Reissues, vor allem WORLD WIDE LIVE
Iron Maiden – The Book Of Souls (aber mehr aus Prinzip. Die Songs sind ohne Not zu lang)
Persönliche Erwartungen für 2016: Weil ich ein paar Dinge umgestellt habe im Leben: Mehr Dinge tun können, die mir Freude machen. Dazu gehört ganz explizit: Mehr Musik machen.

 

Gus G. von GUS G.

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Ein Grundstück erworben zu haben.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Die Veröffentlichung meines zweiten Soloalbums „Brand New Revolution“.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Die Terroranschläge in Paris und die Tragödie auf der dortigen Eagles-Of-Death-Metal-Show.
Festival/Konzert des Jahres:
Monsters Of Rock Festival in Brasilien.
Überraschung des Jahres:
Meine Frau hat sich immer noch an mich erinnert, als ich von der Tour nach Hause gekommen bin.
Musiker des Jahres:
Es gibt so viele Musiker da draußen, die sich für das, was sie tun, den Arsch aufreißen. Ich bin einer von ihnen, also kann ich mich hier nicht entscheiden.
Top-3-Alben des Jahres:
Gus G – Brand New Revolution
Gary Clark Jr. – The Story Of Sonny Boy Slim
The Darkness – Last Of Our Kind
Persönliche Erwartungen für 2016:
Keine. Wenn du anfängst, Erwartungen zu haben, wirst du vornehmlich enttäuscht.

 

Tobi von IDLE CLASS

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Das Abschiedsspiel von Dede im Westfalenstadion. War schon schön emotional…
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Der Release unseres neuen Albums „Of Glass And Paper“ und der komplette dazugehörige Entstehungsprozess.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Gab es keine, außer vielleicht an einem Wochenende im Mai für 3 Shows 2800 km abzureißen. :)
Festival/Konzert des Jahres: Brand New in der Matrix in Bochum (ja trotz Matrix).
Überraschung des Jahres: Death By Stereo auf einer Show in MS; hatte die Herren eigentlich schon abgeschrieben, aber so sympathisch und perfekt abgeliefert, das war schon geil.
Musiker des Jahres: Vögel die Erde Essen, selten so eine perfekte Show gesehen.
Top-3-Alben des Jahres: Spraynard – Mable
Banquets – Spit At The Sun
Defeater – Abandoned
Persönliche Erwartungen für 2016: Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder viele Shows spielen, diesbezüglich war 2015 doch etwas rar gesät. Außerdem schaffe ich es hoffentlich endlich mal, ins außereuropäische Ausland zu reisen.

 

Robert Ehrenbrand von BOYSETSFIRE

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: JEDER Moment mit meiner Frau & meinen Kindern.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Family First Festival 2015 @ Palladium (Köln)
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Stimmprobleme von Nathan beim Tourstart in Hamburg (wurde aber durch die Mithilfe von Shane/SILVERSTEIN und Nathan’s Genesung schnell gelöst).
Festival/Konzert des Jahres: Chuck Ragan & The Camaraderie auf dem Family First Festival @ Palladium (Köln)
Überraschung des Jahres: Wie ungern ich als Rock-Musiker in meiner Freizeit auf Rockkonzerte gehe.
Musiker des Jahres: Noel Gallagher, weil immer noch relevant nach all den Jahren und bester Interviewgeber aller Zeiten.
Top-3-Alben des Jahres: Ryan Adams – 1989
Adele – 25
Noel Gallagher’s High Flying Birds – Where the City Meets the Sky (EP)
Persönliche Erwartungen für 2016: Viel Zeit mit meiner Familie, viel Zeit für Kampfsport (in und außerhalb des Rings), mehr Podcast-Folgen von #KampfGeist und einige schöne Festivals mit meinen Brüdern von BOYSETSFIRE…ach ja, und eine neue Platte von meinen Lieblingen von KULA SHAKER!!!

 

Benni Grapp von ATOMWINTER

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Schlauchboottour mit Skeletor, Sloth und Hässlund!
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: unser neues Album “IRON FLESH”
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Biernotstand im Proberaum!
Festival/Konzert des Jahres: Hammer of Doom 2015!!!
Überraschung des Jahres: The Order of Israfel Live!!! Noctuuuuuus
Musiker des Jahres: Martin “Kiddie” Kearns
Top-3-Alben des Jahres: Gruesome -Savage Land
Undead – False Prophecies
Skeletal Remains – Condemned to Misery
Persönliche Erwartungen für 2016: noch mehr Old School Death Metal, mehr Bier, und bitte mal keine Kernschmelze auf dem PartySan und In Flammen!

 

Tim von GERM

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Durch Europa und Skandinavien zu reisen. Wenn man aus Australien kommt, ist es immer ein Highlight, andere Länder zu bereisen. Ich habe zum ersten Mal Norwegen und Island gesehen, und beide waren einfach unglaublich
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Für mich war das die neue Musik, die ich in den letzten Monaten des Jahres geschrieben habe. Ich habe mich kompositorisch so inspiriert gefühlt wie lange nicht mehr.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Die Verzögerung im Release des neuen GERM-Albums. Es war eigentlich schon Anfang 2015 abgeschlossen, aber wird nicht vor 2016 veröffentlicht werden.
Festival/Konzert des Jahres:
Das Prophecy Fest in der Balver Höhle in Deutschland. Es war eine einzigartige Erfahrung und Empyrium waren besonders herausragend.
Überraschung des Jahres:
Das ist wahrscheinlich das Kauan-Album „Sorni Nai”. Ich habe vorher nichts von dieser Band gehört, und das Album hat mich dann total umgeblasen.
Musiker des Jahres:
Noel Gallagher
Top-3-Alben des Jahres:
Kauan – Sorni Nai
Noel Gallagher’s High Flying Birds – Chasing Yesterday
Jean Michel Jarre – Electronica 1: The Time Machine
Persönliche Erwartungen für 2016:
Ich habe keine wirklich Erwartungen, ich schaue einfach mal, was die Zukunft bringt.

 

Mournful Morale von JACK FROST

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Ohne Zweifel war das die Parade zum 70. Geburtstag der Arbeiterpartei in Nordkorea. Gigantomanie rules.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Europa-Tour mit Isole im Mai
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: In unserer Welt gibt es keine Tiefpunkte. Wir sind doch schon ganz unten.
Festival/Konzert des Jahres: Social Distortion in Wien
Überraschung des Jahres: Der Release unseres Albums „Mélaina Cholé“ – ich hab selbst nicht mehr dran geglaubt.
Musiker des Jahres: Lemmy Kilmister. Weil er immer noch am Leben ist. [Anm. d. Red.: Die Antworten wurden vor Lemmys Tod gegeben]
Top-3-Alben des Jahres: Slayer – Repentless
Motörhead – Bad Magic
Duran Duran – Paper Gods
Persönliche Erwartungen für 2016: Mein Lebensmotto ist, keine Erwartungen zu haben.

 

Aymeric Thomas von PRYAPISME

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: The Witchter III
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Eine Million Views für eines unserer Videos auf Youtube…
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive:
…dass dieses Eine-Millionen-Views wegen einer kleinen Titte von YouTube gelöscht wurde.
Festival/Konzert des Jahres:
Rock In Opposition Festival
Überraschung des Jahres:
Warte… was? Ned Stark ist tot?
Musiker des Jahres:
Wie fast jedes Jahr seit Dekaden: John Zorn. Aber ebenso Kenny G.
Top-3-Alben des Jahres:
Jaga Jazzist – Starfire
Carpenter Brut – EP III
Dodheimsgard – A Umbra Omega

Persönliche Erwartungen für 2016:
Dazu in der Lage zu sein, ein Konzert für ein Publikum aus riesigen Löwen-Quallen zu spielen. Und ausreichend Pizza, Katzen und Haartrockner um 2017 zu erreichen.

 

LA FLEUR FATALE

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Dass unser Sänger Alexander seinen Tripper endlich losgeworden ist.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Der Release unserer neuen EP “When Darkness Fall”.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive:
Unser Manager und gleichzeitig Besitzer unserer Labels verkündet, dass er das Business verlässt, um ein Sektenführer in Northern California zu werden.
Festival/Konzert des Jahres:
Tallest Man On Earth in Linköping, Schweden.
Überraschung des Jahres:
Das wir immer noch aussehen wir Pre-Teenager Schwedenjungs.
Musiker des Jahres:
Der ehemalige Ghost-Drummer.
Top-3-Alben des Jahres:
Father John Misty – I Love You Honey Bear
Tame Impala – Currents
Tallest Man On Earth – Dark Bird Is Home
Persönliche Erwartungen für 2016: Eine Mini-Tour in Deutschland und tolle neue Musik aufnehmen.

 

Simon Bernhardt von THE PROSECUTION

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Unser Drummer Jo ist dieses Jahr während wir auf Tour waren Papa geworden und wir dadurch stolze Bandonkels.
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Definitiv unser Album Release zu „Words With Destiny“ und eine anschließende never-ending-Tour. Seit Februar schlittern wir nun schon durch Deutschland, Österreich, Tschechien und jetzt im Dezember können wir auf ca. 60 großartige Shows sowie den vermutlich besten Festivalsommer seit Bandgründung zurückblicken.
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Das war ein Ereignis auf der A3 in den frühen Morgenstunden. Auf einer Rückfahrt von einem Festival hatten wir riesiges Glück und sind nochmal mit einem Schrecken davon gekommen. Ein paar Minuten vor uns hatte sich ein Unfall ereignet und die Unfallstelle war noch nicht gesichert, keine Ersthelfer, kein Warndreieck, nichts. Ein Unfallauto stand in entgegengesetzter Richtung auf der Fahrbahn und es waren noch Menschen drin. Also rechts ran. Ein Teil hat die Unfallstelle gesichert und die Polizei informiert. Wir haben eigentlich nur noch darauf gewartet, dass jemand frontal in den Unfallwagen donnert. Dazu kam es aber zum Glück nicht. Ein Rettungswagen kam und die linke Spur, auf dem sich das Auto befand wurde komplett gesperrt. Da merkt man erst wie schnell man auf der Autobahn eigentlich unterwegs ist und wie schnell etwas passieren kann.
Festival/Konzert des Jahres: Das Dong Open Air in Neukirchen-Vluyn am schönen Niederrhein! Tags zuvor haben wir auf einem anderen Festival gespielt, sind anschließend die ganze Nacht mit dem Bus durchgefahren und hatten am Dong schon eine Spielzeit um ca. 15:00 Uhr wenn ich mich richtig erinnere. Angekommen am Gelände hörten wir uns erstmal den Death-Metal Opener an und ganz ehrlich: Wir waren alle etwas skeptisch als Skapunk Band auf einem Metal Festival zu spielen. Aber hey, was dann abging hat uns total überwältigt. 2000 Metalheads die Nachmittags brachialst auf unsere Mucke abfeiern. Auch nach der Show hatten wir noch die Gelegenheit viele nette Leute kennenzulernen. Ein absolut sympathisches und tolles Festival.
Überraschung des Jahres: Wir haben einen neuen Freund und Gitarristen in der Band. Kötti hat seit Ende April bei uns ausgeholfen. Nachdem dieser tolle Festivalsommer vorbei war, fragten wir ihn ob er nicht Lust hätte fest bei uns einzusteigen und er sagte doch glatt zu. HI KÖTTI!
Musiker des Jahres: Jack Dalrymple. Seit Ewigkeiten schwärme ich von den älteren Dead to Me Sachen und wie schön es doch wäre, wenn Jack wieder an Bord wäre, da ich voll auf seine Stimme abfahre. Meine Gebete wurden erhört und so steht er wieder mit seinen alten Kollegen gemeinsam auf der Bühne. Aber nicht nur das. Der Gute bekommt es währenddessen auch noch auf die Reihe mit den großartigen Swingin‘ Utters auf der Bühne zu stehen und solch großartige Sachen wie Toy Guitar hervorzubringen.
Top-3-Alben des Jahres: Man Overboard – Heavy Love: Mein absolutes Lieblingsrelease dieses Jahr. Zugegeben, die Pop-Punk-Phase startete bei mir etwas verzögert und mit 16 hatte ich noch eine ziemliche Abneigung gegenüber diesem Genre. Aber was diese Jungs aus New Jersey da wunderbares gezaubert haben ist einfach klasse. Lyrisch zwar das Rad nicht neu erfunden, aber manchmal muss man das auch nicht um eine geile Platte aufzunehmen. Da muss sich New Found Glory bei der nächsten Scheibe ins Zeug legen.
Anti Flag – American Spring: Auch eine super Scheibe! Anti Flag hat uns jeden Tag unserer Teenagerzeit begleitet und unsere politische Attitüde definitiv geprägt. Nach dem Release von „For Blood and Empire“ war ich etwas enttäuscht, denn bis auf 1-2 Songs gefällt mir die Platte nicht wirklich. Da war es dann umso geiler nach the „The General Strike“ wieder die alten Sachen von ihnen auf und ab zu hören. Und jetzt mit American Spring sind sie definitiv zurück (wenn sie überhaupt jemals weg waren).
Great Collapse – Holy War: Mitglieder von Strike Anywhere, Comeback Kid und Rise Against. Was will mensch mehr? Ich warte seit Ewigkeiten nach einem Lebenszeichen von Strike Anywhere und habe mich schon seit längerer Zeit gefragt was die eigentlich so treiben. Jetzt weiß ich zumindest was einer von Ihnen die ganze Zeit so getrieben hat. Und zwar ziemlich geile Songs schreiben. Und da Strike Anywhere zu einer meiner absoluten Lieblingsbands gehört, tat es mal wieder unglaublich gut die Engleinstimme von Thomas Barnett zu hören.
Persönliche Erwartungen für 2016: Auftritte haben für uns einen riesigen Stellenwert. Eigentlich sind wir nichts anderes als ein kleiner Wanderzirkus der nichts lieber macht als sich den Arsch abzuspielen. Da wollen wir 2016 anknüpfen und erhoffen uns livetechnisch wieder soviel Abwechslung und Spaß. Natürlich hat man während dieser schönen Livezeit auch wieder Bock auf neue Songs und eine neue Scheibe. Deshalb steht auch ganz oben auf der To-Do-List: Geiles Album aufnehmen.

 

PLACENTA

Nichtmusikalisches Ereignis des Jahres: Tobi: Winterurlaub
Sven: Dortmund macht Druck
Axel: Umstellung von Sommer- auf Winterzeit
Daniel: Dieses Ereignis mit dem Mond. Das war fesch.
Micha: NYC-Urlaub
Höhepunkt des Jahres aus Bandperspektive: Tobi: Veröffentlichung des Albums
Sven: Veröffentlichung des Albums
Axel: Micha spielt Solo mit Bierflasche
Daniel: Daniel darf zukünftig Michas Solo spielen
Micha: Veröffentlichung des Albums
Tiefpunkt des Jahres aus Bandperspektive: Tobi: keine Shows für 2016 geplant
Sven: Gab es nicht
Axel: Markus Lanz lädt Placenta nicht in seine Sendung ein
Micha: Wieder kein Placenta bei Circus HalliGalli
Daniel: Jakob Kranz von Radio Fritz denkt, ich sei neu in der Band. Dabei war ich bestimmt schon drei Mal in seiner Sendung. Das war dünn, Jakob.
Festival/Konzert des Jahres: Tobi: HGIch.T
Sven: Placenta in Pforzheim beim Spielen zugucken
Axel: Romano Record Release in Berlin
Daniel: Henry Fonda
Micha: Katy Perry
Überraschung des Jahres: Tobi: Placenta schafft den Durchbruch wieder nicht!
Sven: Kommt noch
Axel: Turbobier!
Daniel: Marmozets. Beste Band.
Micha: Klitschko ist kein Weltmeister mehr
Musiker des Jahres: Tobi: Daniel Martens/Ede Grenz
Sven: Da kenne ich mich nicht so gut aus
Axel: Dr. Marco Pogo
Daniel: Michael Stein
Micha: Sia Furler
Top-3-Alben des Jahres: Tobi:Placenta – XV Greatest Hits
WBTBWB – Wieder Geil
Musikcafé Karibik – Ausser Konkurrenz
Sven: Placenta – XV Greatest Hits
Placenta – XV Greatest Hits Part II
Fluch der Karibik – Ausser Konkurrenz
Axel:Turbobier – Irokesentango
Ghost – Meliora
Romano – Jenseits von Köpenick
Daniel: The Hirsch Effekt – Holon : Agnosie
Circus Rhapsody – Telling Horror Stories
Musikcafé Karibik – Ausser Konkurrenz
Micha: Manson – The Pale Emperor
Adele – 25
One Direction – Made in the A.M.
Persönliche Erwartungen für 2016: Tobi: Der kommerzielle Durchbruch!
Sven: Gutes Wetter
Axel: Gründung der Bierpartei Deutschlands
Daniel: Zuverlässiges Equipment
Micha: Genau das selbe, wie jedes Jahr, Pinky. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen.

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