Der Jahresrückblick 2021 von Silas Dietrich

Meine Top-5 der Metal-Alben 2021

  1. Blood Youth – Visions Of Another Hell
  2. Soen – Imperial
  3. Mental Cruelty – A Hill To Die Upon
  4. Ice Nine Kills – The Silver Scream 2: Welcome To Horrorwood
  5. Turnstile – Glow On

Honorable Mentions:
Humanity’s Last Breath – Välde
Mastodon – Hushed & Grim
Devil Sold His Soul – Loss
Amenra – De Doorn
Distant – Aeons Of Oblivion

Schlechtestes Metal-Album des Jahres

A Day To Remember – You’re Welcome

Bestes Entmetallisiert-Album des Jahres

Mit Sicherheit nicht das Beste, aber meine meistgehörte Nicht-Metal-Platte:

Vega – 069

Mein bestes Festival des Jahres

Bestes und einziges: Josefstadt. Super Organisation, tolle Location, gute Bandauswahl!

Mein bestes Konzert des Jahres

Auch hier wieder bestes und einziges: Die Impericon Never Say Die Tour mit Nasty, Within Destruction, Distant, Dagger Threat, Cabal und Lifesick im Backstage München. Gerade die Opener Lifesick haben dabei besonders überrascht.

Mein schlechtestes Konzert des Jahres

Es wäre anmaßend, das einzige Konzert des Jahres als schlecht zu bezeichnen.

Bestes Coverartwork des Jahres

Of Mice & Men – Echo

Albumcover Of Mice & Men - Echo

Schlechtestes Coverartwork des Jahres

Portrayal Of Guilt – Christfucker

Cover Portrayal Of Guilt - Christfucker

Mein Newcomer des Jahres

Sperling haben mit „Zweifel“ ein wunderschönes, emotionales und kraftvolles Debüt abgeliefert, das keine Wünsche offen lässt! Hoffentlich wird man von den Jungs in Zukunft noch sehr viel hören.

Neben Sperling möchte ich noch Alustrium nennen, die mit „A Monument To Silence“ eines der Tech-Death-Highlights des Jahres abgeliefert haben.

Meine Entdeckung des Jahres

Blackened Deathcore. Zwar habe ich dieses Genre vorher schon gerne gehört, aber dieses Jahr hat daran kein Weg dran vorbeigeführt. Ob Mental Cruelty, Lorna Shore, Ov Sulfur oder Worm Shepherd (um nur ein paar zu nennen), hier hat sich eine Generation an Bands entwickelt, die Genregrenzen einreißt, dem Deathcore neues Leben einhaucht und auch neue Zielgruppen für modernen Metal begeistern kann.

Meine Enttäuschung des Jahres

Das Jahr 2021 an sich. Gesellschaftlich, persönlich, veranstaltungstechnisch.

Überraschung des Jahres

Eine durchaus positive Überraschung war das neue Architects-Album „For Those That Wish To Exist“! Nachdem „Holy Hell“ nichts weiter als ein Versuch war, mit aufgewärmten und recycleten Riffs irgendwie den Spirit des verstorbenen Tom Searle einzufangen, haben sie sich mit der aktuellen Platte auf neue Stärken fokussiert und Reminiszenzen an das alte Soundbild clever eingebaut. „For Those That Wish To Exist“ ist eigenständig und zugleich eine würdevolle Hommage an ihren ehemaligen Songwriter.

Mein Song des Jahres

Invent Animate – The Sun Sleeps

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Honorable Mentions:

Lorna Shore – …And I Return To Nothingness
Mental Cruelty – Ultima Hypocrita
Der Weg einer Freiheit – Monument
Turnstile – Holiday

Mein bestes gelesenes Buch

„Mittagsstunde“ von Dörte Hansen

„Das Silmarillon“ von J.R.R. Tolkien. Teilweise anstrengend zu lesen, aber als großer Herr der Ringe-Fan war es nun endlich an der Zeit, mehr über das 1. und 2. Zeitalter Mittelerdes zu erfahren.

Mein bester gesehener Film

Zwar schon von 2017, allerdings erst dieses Jahr gesehen:

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Und „Spider-Man: No Way Home“ war ein Nostalgiefeuerwerk der Extraklasse, wenn auch die Story an sich leider etwas banal und vorhersehbar war.

Mein Wunsch / Hoffnung für das kommende Jahr

Da alle Hoffnungen und Wünsche für 2021 nicht erfüllt wurden, spare ich mir das Ganze dieses Mal.