Avantasia beim Eurovision Song Contest?

Wie das AVANTASIA-Mastermind Tobias Sammet angekündigt hat, wird die Allstar-Truppe bei der nationalen Vorentscheidung in Deutschland antreten.

Auf Facebook erläutert er:

„Freunde der Nacht,
langweilig wird es derzeit bei uns nicht: Das neue Album steht kurz vor der Veröffentlichung, die Vorbereitung zur Welttour läuft auf Hochtouren, und die Sklaventreiber meiner Plattenfirma halten mich seit Monaten erbarmungslos mit Interviews auf Trab. Wo sind eigentlich Amnesty International, wenn man sie mal wirklich braucht?! Immerhin, das Video ist im Kasten, die meisten Pressetermine erledigt, und Anfang März startet dann endlich die »Ghostlights«-Welttour. Wie schon erwähnt sind die Shows in Madrid und Hamburg bereits ausverkauft, die Zusatzshow in Madrid wird auch darauf hinauslaufen, und weitere Städte wie London, Moskau und Sao Paulo sind auf dem besten Weg dahin. Ihr rockt big time, wie der Amerikaner sagt. Wie an anderer Stelle bereits angekündigt, sind wir zudem kürzlich als Headliner für das Tuska Open Air in Finnland bestätigt worden, diesmal gibt’s zusammen mit dem Sweden Rock Festival also zweimal Avantasia in Skandinavien. Auf avantasia.net gibt es Infos und Tickets zu allen Dates. In der Tour-Section werden demnächst weitere Shows in Amerika bekanntgegeben! Und als ob das nicht genug Beschäftigung wäre, wurde ich von unserer Plattenfirma jetzt gefragt, ob wir am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teilnehmen möchten. Logo, meine Mutter wird stolz sein. Oder vielleicht auch nicht. Mal sehen… Jedenfalls kam es mir erstmal nicht so naheliegend vor, sowas zu machen und sich mit anderen in Sachen Kunst zu ‚messen‘. Und irgendwie ist es doch komisch, wie bei einer Olympiade gegeneinander anzutreten. Gegeneinander zu musizieren – wobei das in einer Jazzband ja gang und gäbe ist… „jeder gegen jeden“, wie es mein Avantasia-Kollege Ronnie Atkins mal treffend formulierte (nachdem er in Bremen zufällig bei einem Free-Jazz-Konzert gelandet war… ;-))
Egal, unter’m Strich müsste man als Musiker schon ziemlich bescheuert sein, wenn man sich so eine Möglichkeit entgehen lässt: Drei Minuten um Millionen musikinteressierten Menschen zu zeigen, dass es sowas wie uns gibt? Das lass ich mich doch nicht zweimal fragen! WO GEHT’S ZUR BÜHNE?
Wenn Ihr Euch also am 25. Februar darüber wundert, dass in der ARD ein paar Menschen so aussehen wie AVANTASIA, dann liegt das unter Umständen daran, dass es tatsächlich ein paar Menschen sind, bei denen es sich um AVANTASIA handelt. Ha!
Haut rein, T“

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