DVD-Review: Aura Noir - Out To Die

Besetzung

Aggressor – Gitarre, Gesang
Bllasphemer – Gitarre
Apollyon – Schlagzeug, Bass, Gesang

Tracklist

01. Trenshes
02. Fed To The Flames
03. Abbadon
04. The Grin From The Gallows
05. Withheld
06. Priest's Hellish Friend
07. Deathwish
08. Out To Die


AURA NOIR sind zurück! Vier Jahre nach ihrem letzten Album „Hades Rise“ melden sich die Norweger mit „Out To Die“ zurück. Und das mit Macht…

Die erste große Überraschung an „Out To Die“ ist das wider Erwarten ziemlich coolen Cover – bisher waren AURA NOIR in diesem Punkt ja eher unkreativ. Schrieb ich „erste große“? Nun, man könnte vielleicht auch sagen „einzige“ – denn in allen anderen Punkten liefern AURA NOIR eigentlich genau das ab, was man von ihnen hören will – hochklassigen Black Thrash.
Mit etwas gutem Willen könnte man behaupten, das Material sei dieses Mal etwas vielfältiger, da es auch einige langsamere Songs wie „The Grin From The Gallows“ auf das Album geschafft haben… generell jedoch bleibt sich das Allstar-Team auch auf seinem fünften Studioalbum treu: Die Riffs, eingespielt von Aggressor, welcher bereits bei so ziemlich jeder norwegischen Band gespielt hat (u.A. Virus, Nattefrost, Satyricon, Ulver…), gehen straight nach vorne, Apollyon (Immortal) prügelt auf die Felle, als gäbe es kein Morgen und Ava Inferi- beziehungsweise Ex-Mayhem-Gitarrist Blasphemer versüßt das Ganze mit dem ein oder anderen flotten Solo – was will man mehr?
Tatsächlich wenig, denn auch soundtechnisch ist „Out To Die“ verdammt stark: So klingt das Album einen ganzen Zacken prägnanter als noch „Hades Rise“, ohne jedoch den räudigen Charme, den ein Black-Thrash-Album aufweisen muss, verloren zu haben.

„Out To Die“ ist ein Album, wie man es dem Fan wünscht: Man hört einen Unterschied zum Vorgänger, trotzdem hat sich am Grundprinzip nichts geändert, so dass jeder, der AURA NOIR bisher zu schätzen wusste, auch hier vollkommen unbesorgt zugreifen kann. Wirklich zwingend ist dieses Album natürlich nicht, unterscheidet sich das dargebotene Material aus der Natur des Genres heraus nicht all zu stark von anderen Alben aus diesem Bereich – Spaß macht „Out To Die“ aber auf alle Fälle.

Bewertung: 8 / 10

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