CD-Review: Helloween - Rabbit Don´t Come Easy

Besetzung

Andy Deris - Gesang
Michael Weikath - Gitarre
Sascha Gerstner - Gitarre
Markus Grosskopf - Bass
Stefan Schwarzmann - Schlagzeug

Tracklist

01. Just A Little Sign
02. Open Your Life
03. The Tune
04. Never Be A Star
05. Liar
06. Sun For The World
07. Don't Stop Being Crazy
08. Do You Feel Good
09. Hell Was Made In Heaven
10. Back Against The Wall
11. Listen To The Fly
12. Nothing To Say
Bonus Track:
13. Far Away


Nachdem es lange nur wegen der Abgänge von Uli Kusch und Roland Grapow, dem kurzen Intermezzo des erkrankten Drummers Mark Cross und anderer unmusikalischer Dinge nicht ganz still um die Kürbisse aus Hamburg wurde, liegt jetzt das neueste Machwerk, „Rabbit don’t come easy“ vor.
Als Ersatz für die beiden gefeuerten wurden mit Sascha Gerstner am Sechs-Saiter (Freedom Call) und Stefan Schwarzmann (Ex-Running wild) würdige Nachfolger gefunden, auch wenn wohl vor allem ein Sascha Gerstner nicht unbedingt an die Klasse eines Roland Grapow rankommt.

Trotzdem: Der Opener und gleichzeitig Vorabsingle „Just A Little Sign“ rockt gleich kräftig weg und ist wirklich gut, aber trotzdem IMO einer der schwächeren Tracks des Albums. Also, gleich vorweg: Das Album ist alles was Weikath versprochen hat, und ich ihm nicht im Träume zugetraut hätte…
Tracks wie „Open Your Life, „The Tune“ oder „Listen to the Flies“ sind Helloween wie man sie von den Keeper Alben kennt und liebt, Songs wie „Hell Was Made in Heaven“ oder „Sun 4 The World“ sind deutlich moderner und ein Stil-Mix aus den letzten Alben: Gut ist beides.

Doch nicht nur klassisch geht es zur Sache: „Nothing to Say“ könnte von einer amerikanischen Band sein, hört sich so überhaupt nicht nach Helloween an und bietet trotzdem neben einem Hammerriff sehr abwechslungsreifen Gesang… und eine Raggae-angelehnten Teil!

Was bleibt uns noch über vom Album: „Never be a Star“: Noch eine Abwechslung, und ein Song der locker 10/10 Punkten kriegt, gefolgt vom 5. Track „Liar“, einem klassisch genialen Metal Track.

Der Song „Back Against the Wall“ ist sehr untypisch düster für Helloween, könnte von „The Dark Ride“ sein, und bietet diesem Hammer Album noch eine weitere Facette.

Fazit: Beim Masterplan Debüt hatte ich noch Zweifel das Helloween das überbieten können, das haben sie aber locker getan: „Rabbit don’t come easy“ ist Abwechslungsreich (bis auf den erst nach den Aufnahmen dazugestoßenen Drummer haben alle Member Songs beigesteuert) und trotzdem straight, klassisch Helloween und trotzdem modern.

Kaufen.
(Klemens)

Bewertung: 9.5 / 10

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