CD-Review: Helloween - The Dark Ride

Besetzung

Andy Deris - Gesang
Michael Weikath - Gitarre
Roland Grapow - Gitarre
Markus Grosskopf - Bass
Uli Kusch - Schlagzeug

Tracklist

01. Beyond the Portal (Intro)
02. Mr. Torture
03. All over the nations
04. Escalation 666
05. Mirror Mirror
06. If I could fly
07. Salvation
08. The Departed (Sun is going down)
09. I live for your pain
10. We damn the night
11. Immortal
12. The Dark Ride


Im Jahre 2000 nach Christus zeigt sich Deutschlands Metal-Flagschiff Helloween wieder mal richtig als Band: Nicht nur Weikath, sondern zu einem großem Teil auch Kusch, Grapow und vor allem Deris zeichnen für viele Songs verantwortlich, und das Ergebnis ist das modernste Helloween Album bis dato, und nebenbei ist das „The Dark Ride“, wie der Name schon andeutet, auch heavier und vor allem düsterer als seine Vorgänger.
Das dunkel-schaurigen Intro „Beyond the Portal“ geht direkt in den Opener „Mr. Torture“ über, ein Good-Time Song mit starkem Riff.
„All over the Nations“ und “Salvation”, beide Tracks aus Weikath’s Feder, sind eher Mittelklasse und passen irgendwie nicht auf das Album. Aber, nicht falsch verstehen, Mittelklasse für Helloween wäre für viele andere immer noch die Singleauskopplung.Aber Songs wie „Escalation 666“ und „Mirror Mirror“, beide extrem Heavy, oder die beiden düsteren, Hammer-Songs „The Departed (Sun is going down)“ und „The Dark Ride“ sind es wirklich die dieses Album auszeichnen, man kann es nicht oft genug hervorheben wie untypisch modern das ganze Album ausfällt.
Den Hammer an Atmosphäre bringt aber „If I could Fly“ mit sich, mit Sicherheit einer der besten Metal-Songs überhaupt, da hat sich Andy Deris als Songwriter und Sänger selbst übertroffen, eine glatte 11 auf einer 10 teiligen Skala…
Von der Produktion braucht man glaube ich nicht mehr zu sprechen, Roy Z und Charlie Bauernfeind haben wieder mal Klasse Arbeit geleistet, alles klingt so wie es soll.
Wenn man sich also von der Bürde der alten Helloween Alben befreien kann, bekommt man mit „The Dark Ride“ ein schaurig schönes Metal Meisterwerk serviert (Auch das Coverartwork passt genial dazu), das eigentlich nur Ausreißer nach oben drinnen hat und es doppelt bitter erscheinen lässt das Roland Grapow und Uli Kusch nach der Tour die Band verlassen mussten.
(Klemens)

Bewertung: 9 / 10

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