CD-Review: Iced Earth - Days Of Purgatory

Besetzung

Jon Shaffer – Gitarre, Gesang
Matt Barlow – Gesang
Dave Abell – Bass
Randy Shawver – Gitatrre
Brent Smedly – Schlagzeug

Tracklist

CD 1:
1. Enter The Realm
2. Colors
3. Angels Holocaust
4. Stormrider
5. Winter Nights
6. Nightmares
7. Before The Vision
8. Pure Evil
9. The Funeral
10. When The Night Falls

CD 2:
1. Burnt Offerings
2. Cast In Stone
3. Desert Rain
4. Brainwashed
5. Life And Death
6. Creator Failure
7. Reaching The End
8. Travel In Stygian
9. Dante’s Inferno
10. Iced Earth


Die Doppel-CD “Days Of Purgatory” ist eine besondere Art einer Best Of CD.Die Songs von der „Enter The Realm“-Demo, sowie den ersten drei Studioalben wurden komplett neu eingespielt. Inzwischen gab es ja auch einschneidende personelle Änderungen, so sind seit dem Demojahr 1990 Brent Smedly als Drummer, James McDonough als Gitarrist und Matt Barlow als (mittlweile dritter) Sänger an Board.

Vielen Songs tut diese Renovierung auch spürbar gut, sie kommen bombastischer und druckvoller daher als jemals zuvor. Vor allem leistet natürlich auch das Götterorgan von Matt Barlow sein übriges – der erste Sänger Gene Adam war wirklich schlecht, und der zweite Shouter John Greely kommt auch bei weitem nicht an Barlows Genialität ran.

Lieder, die eh schon Hammer waren, sind jetzt teilweise noch einen Zacken besser – „Angels Holocaust“, „Pure Evil“ und mein persönlicher Fave „Travel In Stygian“ von der Night Of The Stormrider, oder „Iced Earth“ und „Life And Death“ von dem selbstbenannten Debüt. Auch von der Enter The Realm-Demo wurde mit „Nightmares“ ein Track in neues Gewand gekleidet. Mit „Cast In Stone“ steht sogar ein quasi neuer Song am Start – in seiner ursprünglichen Fassung nennt er sich „Written On The Walls“.
Die Burnt Offerings Tracks unterscheiden sich allerdings nicht sehr viel, da sich das Line-Up seitdem ja so gut wie nicht verändert hat. Bis auf den schon traditionellen Wechsel hinter den Trommeln.

Es wird wohl jeder Fan für sich entscheiden müssen, welche Versionen er bevorzugt – die neuen oder die alten, ungeschliffenen und rauen Versionen der Originale. Mir persönlich gefällt das hier dargebotene größtenteils vor allem aufgrund Matt Barlows Vocals besser, die Originale verlieren meiner Meinung nach auch nicht an Charme, sondern gewinnen eher noch an Energie.

Keine Wertung

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