Das denkt die M1-Redaktion über Metallicas „Hardwired… To Self-Destruct“

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METALLICA sind zweifelsohne die größte und bekannteste Metalband aller Zeiten. Doch so sehr die ersten Alben der Kalifornier geliebt werden, so umstritten sind zumindest in der Metal-Szene alle Alben seit dem „Black Album“. Mit „Hardwired… To Self-Destruct“ ist nun das elfte Album der Thrash-Legende erschienen.

Im Folgenden haben wir für euch die ersten Ersteindrücke unserer Redakteure zu „Hardwired… To Self-Destruct“ gesammelt. Darunter könnt ihr euch alle Songs des Albums auf Youtube anschauen:

„Hardwired… To Self-Destruct“ – erste Stimmen aus der Metal1.info-Redaktion:

„‚Was Maiden können, können wir schon lange‘, dachten sich METALLICA wohl und komponierten wie ihre britischen Kollegen ihr erstes Doppelalbum. Mag das Werk zunächst auch relativ unspektakulär klingen und mit wenig echten Überraschungen aufwarten, bleibt es doch über fast 80 Minuten hinweg unterhaltsam. In Sachen Riffing, Härtegrad und Sound ein guter Mix aus dem schwarzen Album und „Death Magnetic“, hat „Hardwired… To Self-Destruct“ das Potential, alle METALLICA-Hörer, vom Radio-Rocker bis zum Thrash-Fanatiker, zufriedenzustellen.“ (Moritz Grütz)

„Acht lange Jahre ließen METALLICA ihre Fans zappeln, nun ist „Hardwired… To Self-Destruct“ endlich da. Satte 80 Minuten Spielzeit auf zwei CDs ist schon vor dem ersten Hören eine Hausnummer. Dass dabei nicht alles perfekt ist, wundert kaum. Was hingegen wundert, ist die hohe Qualität des Materials, mit einigen Ausreißern nach oben und, bei allen Längen, ohne echten Durchhänger. METALLICA sind zurück und es wurde auch wirklich Zeit. Ein starkes Album, das viele den alten Herren wohl so nicht mehr zugetraut hätten – umso erfreulicher, dass METALLICA es offensichtlich immer noch draufhaben und ihren Kritikern dies mit „Hardwired… To Self-Destruct“ auch beweisen.“ (Christoph Emmrich)

„Mit den ersten vorab veröffentlichten Songs haben METALLICA Erwartungen geweckt, die viele Hörer schon gar nicht mehr an sie hatten – Erwartungen, denen die Kalifornier mit „Hardwired… To Self-Destruct“ bedingt gerecht werden können. Opener und Rausschmeißer beweisen, dass das Quartett noch energetische Musik fabrizieren kann, sich im Großen und Ganzen aber mittlerweile im Midtempo wohler zu fühlen scheint. Versuche, die düstere Schwere eines „Leper Messiah“ oder „Sad But True“ heraufzubeschwören, glücken teilweise, schlimmstenfalls klingen sie nach der zähflüssigen Monotonie eines „Load“/“Reload“-Füllsongs. Nach dem vergleichsweise wilden „Midlife-Crisis“-Album „Death Magnetic“ folgt nun also eine gesetztere Platte, die unterm Strich eine solide Leistung darstellt.“ (Markus Frey)

„Mit „Death Magnetic“ hatten METALLICA endlich wieder ein richtig gutes Thrash-Album veröffentlicht. „Hardwired… To Self-Destruct“ setzt diesen Weg fort, allerdings etwas gemäßigter. Zwischen dem knallharten Opener-Titeltrack und dem abschließenden, brachialen „Spit Out The Bone“ halten sich die Thrash-Legenden meist im Midtempo auf. Das funktioniert ganz gut, es gibt nahezu keine Ausfälle, allerdings haben METALLICA mit den ersten drei Vorabtracks etwas zu schnell ihr Pulver verschossen und der Gesang wirkt zu stark nachbearbeitet. Alles in allem jedoch ein recht passables Album.“ (Stephan Rajchl)

„METALLICA lassen uns ja bekanntlich gern sehr lange auf ihre neuen Platten warten. Die acht Jahre der Geduld haben sich jedoch einmal mehr gelohnt. Dass METALLICA mit dem Album ihre alten Klassiker nicht ganz erreichen, ist ein eher erwartungsgemäßer als enttäuschender Umstand. Er ändert jedoch nichts daran, dass „Hardwired… To Self-Destruct“ ein sehr gelungenes Album geworden ist, auf dem sich der ursprüngliche Sound der Thrash-Metal-Legenden wieder mehr entfaltet, das aber auch Spielraum für Einflüsse aus dem späteren Schaffen der Band lässt.“ (Pascal Weber)

„Also die interessiert mich so gar nicht, war nie großer Fan.“
(Seuche, Metal1.info-Kolumnist und METALLICA-Ignorant)

Zum Review zu „Hardwired… To Self-Destruct“ gelangt ihr über einen Klick aufs Cover:

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„Hardwired… To Self-Destruct“ – zu jedem Song ein Video

Zu jedem Song des Albums haben METALLICA ein eigenes Video veröffentlicht. Hier findet ihr alle Videos in der Reihenfolge der Albumtracklist:

CD 1:

CD 2:

 

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