Interview mit Tony Kakko von Sonata Arctica

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Sonata Arctica treiben nun schon seit 1999 ihr Unwesen in der Power-Metal-Szene. Für ihr nunmehr neuntes Studioalbum hat die Band den Titel „The Ninth Hour“, die neunte Stunde, gewählt. Der bibelfeste Leser weiß: Die Stunde, in der man bereuen und Buße tun soll. Nicht nur, was seinen Glauben angeht, stand uns Bandoberhaupt, Sänger und Komponist Tony Kakko Rede und Antwort.

Du hast mit SONATA ARCTICA gerade erfolgreich den Auftritt beim Wacken Open Air hinter euch gebracht. Wer stellt eigentlich die Songauswahl für solche Auftritte zusammen?
Wir stellen quasi provisorische Setlisten verschiedener Längen zusammen und ändern dann nach Bedarf etwas ab. Normalerweise mache ich das selbst zusammen mit Henkka (Henrik Klingenberg/ Keyboarder der Band, A. d. Red.) und die anderen stimmen dann nur noch zu.

In vergangenen Interviews hast du erwähnt, dass ihr nicht genügend Zeit hattet, das neue Album „The Ninth Hour“ fertigzustellen und dass du nicht 100 Prozent zufrieden damit bist. Warum war es nicht möglich, euch mehr Zeit zu nehmen?
Nun, es ist doch immer dasselbe mit uns. Wir schaffen es offensichtlich nicht in der vorgegebenen Zeit. Aber das liegt vornehmlich daran, dass ich während der Aufnahmen ständig neue Ideen habe. Oder, wie dieses mal, daran, dass ich die Songs nicht rechtzeitig fertigkomponiert habe, weil wir auf Nordamerika-Tour mit Nightwish waren und geplant war, dass ich währenddessen die Songs schreibe. Es war also zusätzlicher Stress, das war alles. Natürlich wäre es großartig, monatelang Zeit zu haben, alles wieder und wieder zu überdenken, bevor es veröffentlicht wird, weil man doch immer wieder neue Einfälle hat. Aber es ist nun mal anders. Man würde nie dazu kommen, das Album zu veröffentlichen, wenn man vorher versuchen würde, wirklich alles perfekt zu machen. Zumindest bei mir wäre es so. Daher bin ich dankbar für Abgabefristen. Das Album muss einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Veröffentlichung fertig sein.
Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Album. Wirklich hundertprozentig zufrieden bin ich sowieso nie. Das wird nie passieren, egal, worum es geht. Es gibt immer Luft nach oben, um die Dinge noch besser zu machen, bzw. anders zu machen, weil es gerade in dem Moment besser passt in meinen Vorstellungen.

Die anderen Bandmitglieder waren bereits im Studio und du hast fortwährend Material zu ihnen geschickt, so dass sie bereits mit den Aufnahmen beginnen konnten, bevor du dazukamst. Wenn ihr es auf diese Weise macht, hast du dann eine exakte Vorstellung davon, wie das Material letzten Endes klingen soll, oder haben die anderen Spielraum, um eigene Ideen und Interpretationen einzubringen?
Ich produziere sehr präzise Demos. Sie beinhalten alles: das Schlagzeug, wie es klingen soll, Gitarren, Bass und natürlich das Keyboard, welches ja auch das Instrument ist, welches ich spiele. Die anderen dürfen hier und da Kleinigkeiten hinzufügen, also dafür sorgen, dass es mehr so klingt, als hätte es ein Mensch aufgenommen. (lacht) Normalerweise ist das Resultat meinen Vorgaben sehr ähnlich. Manchmal sind die Unterschiede nur verschwindend gering.

Für “The Ninth Hour” hast du einen alten Song vom Album “Stones Grow Her Name” wieder ausgegraben und weiterentwickelt (“Among The Shooting Stars”). Was ist das Besondere an diesem Song, dass er noch mal herhalten musste? Und wie viele unveröffentlichte Songs lagern denn in deinen Archiven, die das Potential haben, auf einem neuen Album zu landen?
Ich habe eine Menge solcher Lieder in meiner “Schublade”, die noch nicht den richtigen Schliff bekommen haben, lass es mich mal so sagen. Je älter ich werde, umso geduldiger werde ich bei solchen Dingen. Wenn’s nach mir geht, werden viele dieser Songs wohl nicht veröffentlicht werden. Vielleicht hinterlasse ich sie meinen Kindern, damit sie sie fertigstellen können. (lacht)

Du behandelst das Thema Stalking in einigen deiner Texte, schon seit etlichen Jahren immer mal wieder. Woher kam die ursprüngliche Inspiration hierzu? Gab es jemanden, den du kennst, der das selbst erlebt hat?
Ich denke, das begann damals, als Filme wie “Scream” rauskamen. Ich wollte meinen eigenen Klangfilm zu diesem Thema machen. Persönliche Erfahrungen mit dem Thema musste ich nie machen, auch kannte ich niemanden, der es erlebt hat. Zumindest soweit ich weiß.

Der Lieblingssong der Fans zu diesem Thema scheint ja „The End Of This Chapter“ zu sein. Spielt ihr dieses Lied manchmal noch live?
„The End Of This Chapter“ haben wir lange nicht in Betracht gezogen, aber kürzlich erst haben wir darüber gesprochen, ihn in der Zukunft vielleicht mal wieder zu spielen. Ich liebe diese Art von Songs.

Du hast ja Keyboard gelernt. Können wir künftig auf einen speziellen Track hoffen, bei dem du dann live auf der Bühne Keyboard spielst? Also vielleicht nur du und das Keyboard und alle anderen Instrumente ruhen währenddessen.
Ich spiele auf fast jedem Song des Albums ein wenig Keyboard. Aber das live zu tun, wäre bestimmt interessant. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten.

Es gab früher eine Zeit (während der Tour zum Album “Stones Grow Her Name”) in der du selbst gesagt hast, dass dich das Touren langweilt. Wie ist das dieser Tage? Ist Langeweile in Sicht?
Nein, in letzter Zeit lief alles ziemlich gut. Keine Langeweile! Es tat gut, mal wieder einige alte Sachen aus der Powermetal-Zeit zu spielen, auch wenn die Fans in solchen Momenten denken „Was zum Geier…!?“. Ich denke, viele Leute sind erst nach unserer Powermetal-Zeit auf uns aufmerksam geworden, wobei ich das Wort „Powermetal“ eigentlich nicht so gerne verwende. Wir gehörten nie zum harten Kern der Bands, die sich so nennen können. Wir waren immer irgendwie ein bisschen anders und undefinierbar.

Du hast ein halbes Jahr Auszeit von der Band genommen. Sind das schon Anzeichen dafür, dass du mittelfristig das Interesse am Weiterführen der Band verlieren könntest? Oder wird SONATA ARCTICA immer dein Baby bleiben?
SONATA ARCTICA ist mein Baby (18 Jahre alt, beziehungsweise schon 22, je nach dem, wann man mit dem Zählen beginnt), mein Blutsbruder und mein Job … alles auf einmal. Ich arbeite ja seit einiger Zeit auch an einem Nebenprojekt, einfach um etwas zu haben, wo ich keinerlei Zwänge habe und frei und wild machen kann, was ich will, aber das hat keinen Einfluss auf SONATA ARCTICA. Meine Pause war also eigentlich eine Zeit intensiver Arbeit, aber ich hatte einfach das Bedürfnis, mal für eine Weile ohne das „Baby“ zu verbringen. Ich brauchte das einfach.

Du hast in vergangenen Interviews gesagt, du seist keine religiöse Person. Aber einige Texte auf „The Ninth Hour“ haben ja einen religiösen Bezug und man hat den Eindruck, dass du denkst, es wäre besser für die Welt, wenn die Menschen etwas hätten, woran sie glauben können (Götter oder was auch immer).
Ich glaube, dass Religionen ein wichtiges Mittel waren, um Leuten das Fürchten zu lehren, sie unter Kontrolle zu halten und ihnen ein moralisches Rückgrat zu geben, ihnen Gutes zu lehren. Aber natürlich, da wir sind was wir sind, hat Besitzgier das ruiniert, was zu Kriegen, Morden und all dem führte. Ich würde gerne an das Gute im Menschen glauben, was in vielen von uns ist, aber leider kann und wird dieser blinde Glaube an das Gute immer wieder missbraucht von einigen.

Oder ist das Gegenteil der Fall? Führt der Glaube an Götter dazu, dass die Menschen besser werden? Oder ist religiöser Glaube eher schädlich für diese Welt?
Ich weiß es nicht. Vielleicht ist das nicht der richtige Moment, um tiefer in das Thema einzutauchen. (lacht) „Religion“ und „Gott“ sind Worte, die ich genauso benutze wie das Wort „Liebe“. Sie bringen Farbe in dein Leben, eine leuchtende Farbe.

Und wie steht es mit Karma? Glaubst du an Karma?
In gewisser Weise, ja. Ich leider unter der speziellen Form des Warteschlangen-Karma, welches mich immer zu der Warteschlange beim Einkaufen oder bei Ausweiskontrollen führt, wo es stockt. Bevor ich dran bin, hängt es irgendwo. Aber nie wegen mir, sondern immer wegen einer alten Dame, die beschlossen hat, den Betrag von 1.425,23 EUR in Münzen zu zahlen. Kleinen Münzen. Oder der Schalter geht kaputt oder irgendwas. Oder die Schicht des Angestellten endet und der neue braucht erst mal 10 Minuten, um sich vorzubereiten. Es ist immer irgendwas. Aber ich habe festgestellt, dass mir immer nach solchen Aktionen auch etwas außergewöhnlich Schönes passiert, das mich für das Warten entschädigt. Ein anderes Mal stehe ich mit einem Fehlbetrag da und irgend ein unnormales „Das ist noch nie jemandem passiert“- Warteschlangen-Wunder passiert mir. Irgendwie ist das mein Karma. Aber ich glaube ja an das Gute im Menschen und wenn du Gutes tust, kommt es zu dir zurück.

In einem deiner ersten Interviews nach der Veröffentlichung von „The Ninth Hour“ hast du erwähnt, dass du es cool finden würdest, wenn „Life“ im Radio gespielt werden würde. Ist das denn passiert? In Finnland vielleicht?
Ja, das ist tatsächlich passiert. Ein paarmal sogar. Das Verrückte daran ist, dass, wenn ich meinen eigenen Song im Radio höre, das meine Entschuldigung dafür ist, dass ich den Kanal ändere. (lacht) „Ich habe Urlaub!“ Na ja, ich höre eh eher Sender mit Gesprächsrunden.

Würdest du dir denn ein echtes Rockstar-Leben wünschen, also so berühmt zu sein wie beispielsweise Iron Maiden?
Oh Gott, nein. Nun, ich denke, Iron Maiden wissen genau, wie man’s macht. Und ich würde mich selbst betrügen, wenn ich sagen würde, SONATA ARCTICA möchten nicht so berühmt sein wie Maiden. Aber ich sehne mich nicht nach dem ganzen Trubel, immer im Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu stehen und so weiter. Solange ich in der Lage wäre, ein halbwegs normales Leben zu leben, ja, ich hätte nichts dagegen. Bei mir ist es ja momentan so, ich habe also keinen Grund, mich zu beschweren. Andererseits: Zeig mir eine Band, die nicht gerne die berühmteste und meistgeliebte Band der Welt sein wollen würde und ich kann dir einen Lügner zeigen.

Eure Alben sind ja immer kunstvoll gestaltet, manche sehen wie ein kleines Buch aus. Hat dein Label all diese Ideen, um die Verkaufszahlen zu erhöhen? Interessiert es dich, wie viele „Special Editions“ es von den Alben gibt?
Die Aufmachung der Alben ist tatsächlich sehr wichtig für mich selbst. Ich will, dass das ganze richtig schön aussieht, mit vielen Details und einer eigenen Geschichte. Ich mag es, ein altes Album aus dem Regal zu nehmen, durch’s Booklet zu blättern und mich dabei nochmals an die schöne Zeit zu erinnern, in der das alles entstanden ist, so als wäre es gestern gewesen. Und ich denke auch, dass die Fans all das verdienen. Wenn man das Album in materieller Form kauft, sollte man auch immer ein kunstvolles Booklet dabeihaben. Warum sollte man es sonst auch kaufen? Leider verblasst diese Art des Denkens etwas, was eine traurige Entwicklung ist. Aber es ist, was es ist.

Leider war der Song “The Misery” nicht Teil des Wacken-Sets. Die Live-Version hiervon (von der offiziellen Live-CD/DVD) ist die beste und intensivste, die ich je gehört habe. Da kann die Album-Version nicht mithalten. Wie bringst du dich selbst in die richtige Stimmung, um einen Song so tiefgehend emotional auf der Bühne zu präsentieren?
Unsere Songs sind live irgendwie immer besser. Keine Ahnung, warum das so ist oder warum wir nicht nur Live-Alben aufnehmen, hah, hmmmm, … das bringt mich zum Nachdenken. Man zieht ja eine Menge Energie aus dem Publikum und folglich durchlebt man die Songs intensiver auf der Bühne.

Wer hat solche Ideen, wie z.B. Troy Donockley in den Waterworld Studios im Vereinigten Königreich die „Overton“ Konzertflöte aufnehmen zu lassen? Woher kennst du ihn?
Also, das war ich. Wir haben ja mit Nightwish gearbeitet und getourt (Troy Donockley arbeitet auch für Nightwish als Musiker, A. d. Red.) und dieser Song schrie förmlich danach, dass er daran mitarbeitet. Ich freue mich, dass er uns ausgeholfen hat.

Was waren zurückblickend eure größten Fehler in der Bandgeschichte?
Dass wir manchmal versucht haben, etwas zu sein, was wir eigentlich nicht sind, würde ich sagen. Andererseits war es auch spaßig, mal „Speed-Powermetal“-Songs ohne Verstand zu spielen. Aber das bin eben einfach nicht ich. Folglich auch nicht, was SONATA ARCTICA repräsentieren.

Welche Bands können bei dir noch Eindruck schinden? Wer wäre euer Traum-Tour-Partner?
Nun, Bands wie “Ghost” machen offensichtlich etwas Neues, indem sie Altes aufgreifen, auf eigenartige Weise. Ich mag das sehr. Mit ihnen zum Beispiel würde ich gerne touren. Aber das wird wohl nicht passieren. Ich würde niemals eine Nightwish-Tour ablehnen. Für mich persönlich wären Queen die Krönung gewesen, was das Touren betrifft. Natürlich gäbe es bei keiner dieser Bands ein Co-Headlining, sondern für uns gäbe es nur den Platz als Vorband, zumindest aus heutiger Sicht. (lacht)

Wir haben ein paar Fragen von euren Fans gesammelt – was sie interessieren würde und nie fragen konnten. Los geht es:

Erinnert ihr euch an euren ersten Gig? Wie fühlt es sich aus heutiger Sicht an?
Mein erster Gig war mit einer anderen Band, aber die Musik war eine ganz andere. Aber ich erinnere mich sehr gut daran. Es hat Spaß gemacht. Es war aufregend. Die Leute haben getanzt. Mein erster Auftritt mit Tommy (Portimo, Schlagzeuger – A. d. Red.) war in einem Jugendclub und das war ebenfalls lustig. Ich habe zu der Zeit meinen Militärdienst abgeleistet, aber bekam an dem Abend frei. War auch ganz aufregend. Es wäre bestimmt witzig (und auch eigenartig) noch mal in dem gleichen Club zu spielen.

Wie habt ihr euch nach der Veröffentlichung eures ersten Albums “Ecliptica” gefühlt, und wie war es im Gegensatz dazu jetzt beim aktuellen Album?
Ich habe “Ecliptica” ein Jahr lang nach Veröffentlichung nicht angehört. Ich hatte einfach Angst davor, dass es ganz anders klingt als bei den Aufnahmen angenommen. Aber nachdem ich dann den Mut hatte, es später mal durchlaufen zu lassen, klang es tatsächlich recht schön. Die Veröffentlichung war übrigens ganz schön nervig. Ich erinnere mich, dass ich mich wie betäubt gefühlt habe.
„The Ninth Hour“ hingegen habe ich nach Erscheinen sehr oft angehört. Das Ergebnis hat sich irgendwie gewöhnlich angefühlt. Für mich hat das alles viel an Aufregung verloren, nachdem sich so viel geändert hat bei den Charts, wo ich auch gar nicht ganz durchblicke, was Streams und all das betrifft. Somit weiß ich auch gar nicht, wie gut das Album nun in Finnland wirklich angekommen ist. Das ist schon eigenartig. Auch hier habe ich mich also wie betäubt gefühlt, aber aus anderen Gründen.

Was ist deine allerliebste Bühnen-Erinnerung?
Mit SONATA ARCTICA gibt es so viele, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Das geht von Gästen auf der Bühne bis hin zu selber ein Gast auf der Bühne zu sein, oder dieses ganz normale „Das war unsere beste Show“-Gefühl, oder wir haben auch schon jemandem geholfen, seiner besseren Hälfte einen Antrag zu machen während unserer Show. Ich kann wirklich kein konkretes Erlebnis auswählen.
Außerhalb von SONATA ARCTICA war es wahrscheinlich die “Sonata Sinfonica”, die ich mit dem “Oulu Sinfonia” Orchester aufgeführt habe. Das war fantastisch! Unvergesslich! Meine eigenen Songs mit einem Sinfonieorchester spielen … wow!

Kannst du dich an den ersten Song erinnern, den du geschrieben hast, bei dem es dann Klick gemacht hat und du wusstest, dass du mit Songschreiben dein Geld verdienen könntest?
Da kann ich mich ungefähr dran erinnern. Das war mit der Band, die ich vor SONATA ARCTICA

hatte. Ich habe das Lied geliebt und dann schien es, dass die Leute es auch mögen … hmm … ja.

Du hast schon mehrere Gigs mit Stimmproblemen durchgezogen (in Sao Paulo z.B.). Hattest du Angst, deine Stimme komplett zu verlieren?
Mit dieser Angst muss jeder Sänger leben. Wir sind oft auf Tour und besonders die Lateinamerika-Touren fordern besonders viel Kraft. Man hat nicht genügend Schlaf, der Flug geht recht früh, dann die Show, dann alles von vorn. Für einen Sänger, der nicht mehr 20 Jahre jung ist, wird das mit jedem Jahr zu einer größeren Herausforderung.

Was denkst du über Fans, die das Bandlogo oder die Autogramme als Tätowierung haben?
Ich finde das großartig. Es ist die ultimative Huldigung an eine Band. Hängt natürlich davon ab, auf welchem Körperteil sich das Tattoo befindet. (lacht)

Hast du je in Betracht gezogen, die Demobänder noch mal neu rauszubringen?
Nicht in ihrer ursprünglichen Form, nein.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Dann bin ich 52. Hmm… ich gehe davon aus, dass ich dann immer noch mache, was ich jetzt mache.

Wie fühlst du dich in Bezug auf den 10. Jahrestag des Erscheinens des Albums „Unia“?
Oh, Gratulation zum Geburtstag, mein Liebes! Daran habe ich ja gar nicht gedacht. Verdammt, ist das lange her…

Werdet ihr “White Pearl Black Ocean Pt. 2“ in der Zukunft vielleicht wie ein Schauspiel aufführen, wie ein kleines Broadway-Stück oder so?
Ja, so lauter der Plan. Vielleicht nicht wie am Broadway, aber so, wie wir es schon mit Teil 1 gemacht haben. Mit Sonata Sinfonica habe ich beide Stücke performt. Es war episch.

 Wie ist der momentane Stand deines Solo-Albums?
Es ist eher ein Nebenprojekt, kein Solo-Album. Früher oder später wird es schon fertig werden.

Danke für deine Zeit und die umwerfende Show auf den Wacken Open Air!
Es war mir eine Freude. Ich danke euch!

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