Interview mit Nils Wittrock von The Hirsch Effekt

Bereits im Mai trafen wir uns anlässlich ihres Konzerts in München mit Nils von THE HIRSCH EFFEKT, um über ihr neues Album „Holono : Agnosie“ zu sprechen. In der Zeit bis zu ihrer nächsten Tour im September hat sich an der Aktualität dieses großartigen Stücks Musik allerdings nichts geändert. In unserem ausführlichen Gespräch sprach der sympathische Musiker über das Konzept der nun abgeschlossenen Albenttrilogie sowie über das komplexe Songwriting der Band, dachte laut über Einflüsse auf den wilden Stilmix nach, der THE HIRSCH EFFEKT ausmacht, und äußerte seine Meinung zu den verschiedenen Settings von Liveauftritten.

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Glückwunsch zu eurem neuen Album, ich persönlich finde es absolut großartig! Wie seid ihr denn mit den Reaktionen zufrieden?
Danke dir! Ja, die Reaktionen sind ja eigentlich fast alle gut – also klar, es gibt ein paar Streitfall-Reviews, es gibt auch ein paar belanglose Rezensionen, aber sowohl die sehr positiven als auch die ganz schlechten sind für uns natürlich beide gut. (lacht) Das schlimmste ist, wenn die Leute sagen, es ist langweilig.

Ist euch das jetzt bei diesem Album schon passiert?
Ja, es gab schon so ein paar Mittel-Reviews. Da wurde dann gesagt, dass wir das, was wir auf unseren alten Alben gemacht haben, jetzt nicht geschafft hätten, oder was weiß ich… Aber das ist ja eher die Ausnahme, die meisten Reviews waren ja sehr gut, wir können uns da auf jeden Fall nicht beschweren. Ich hab mir die aber auch nicht alle durchgelesen. Klar, man schaut schon auf die Punktzahlen und liest mal rein, aber so ne ganze habe ich jetzt nicht gelesen.

Für mich ist „Holon : Agnosie“ euer bisher direktestes und härtestes Album – wenn du jetzt sagst, es gibt Stimmen, die sagen, ihr wärt früher besser oder anders gewesen: Wie würdest du euer neues Album denn beschreiben und von diesem ominösen Früher abgrenzen?
Ich finde es ist das beste Album, das wir bisher geschrieben haben. Es ist das kurzweiligste Album, das abwechslungsreichste Album… joa. (lacht)

The Hirsch Effekt 01War das auch eure Intention, dass es kurzweiliger werden soll?
Na ja, es ist ja auch fast zehn Minuten kürzer als „Holon : Anamnesis“ und da gab es so einen Moment wo ich mir dachte: OK, das ist jetzt wirklich anstrengend, und am Schluss geht’s wieder, aber es gab echt diesen Moment wo ich mir dachte: Boah, das ist echt ’n Brocken. Das hab ich jetzt bei dem Album halt gar nicht gehabt beim Durchhören.

War das auch ein Grund, dass ihr Elemente wie die Choräle – die es ja sonst schon immer gab – dieses Mal ausgespart habt?
Wir hatten tatsächlich von Anfang an überlegt, ob wir diese ganzen orchestralen Sachen nicht komplett weglassen. Das hat dann nicht so ganz geklappt, aber wir wollten schon was anderes machen. Also sprich, die Band steht mehr im Vordergrund, mehr Metal, mehr Gitarre-Bass-Schlagzeug –  das war so ein bisschen die Idee dahinter.

Wie kam das denn generell, das ihr diesen großen Einsatz von Streichern und klassischen Elementen in eurer Musik habt?
Ich habe ja klassische Gitarre studiert und musste da auch Tonsatzlehre machen und mich viel mit choralen Melodien auseinandersetzen und Stilkopien machen und hatte mich deswegen ein bisschen damit befasst. Daher hatte einfach Lust dazu, das ein bisschen einfließen zu lassen und mal so einen vierstimmigen Streichersatz zu schreiben.

Sprich, du bist dann allein für die klassischen Elemente verantwortlich?
Auf dem neuen Album gibt es von Ilja einen Streicherpart bei „Tombeaux“. Da bin ich dann einmal drüber und hab so ein paar Stimmführungsfehler auszumerzen versucht – das war jetzt aber nicht sonderlich viel. Ilja macht das halt eher intuitiv und das macht er auch sehr gut, aber es waren halt ein paar komische Parallelen da drin und sowas.

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Wie ist das denn beim Songwriting, spielt ihr zusammen und schaut was passiert und fügt was hinzu oder sind die Songs im Vorfeld durchkomponiert?
Das ist immer ganz unterschiedlich. Meistens pack ich die Streicherparts danach zu Hause on top. In der Regel sind es nur zwei von uns, die schreiben, da wir das für uns so rausgefunden, dass es dann am besten funktioniert. Die arbeiten dann schon mal vor und da hat dann einer die Kontrollinstanz und kann sich das dann mit ein bisschen Abstand anhören und seinen Senf dazu geben und denkt sich dann seinen Part dazu, ob das passt oder ob das jetzt doof ist. Bei diesem Album war das entweder die Konstellation ich und Ilja oder ich und Moritz. Dann gibt es aber auch Parts, an denen jeder zu Hause für sich was macht. Dann sind die eben immer unterschiedlich weit vorangeschritten – vielleicht hab ich schon mal ein Schlagzeug programmiert oder irgend eine Skizze parat. Moritz hat zum Beispiel bei „Emphysema“ den ganzen Gitarrenpart geschrieben.

Wo stehen in diesem Prozess die Texte? Ist es so, dass ihr erst die Musik habt und dann die Texte dazu schreibt?
Bei diesem Album war das so, ja, bei „Holon : Hiberno“ auch. Bei „Holon : Anamnesis“ war es andersrum. Beim nächsten wird es dann wahrscheinlich wieder andersrum. (lacht)

Wenn wir schon von allen drei Alben sprechen: Ihr meintet ja, dass das neue Album erst kein Teil der Holon-Reihe werden sollte. Was ist jetzt der Grund dafür, dass es doch eines geworden ist und was sind die Kriterien dafür?
Ja, Ilja meinte, mit so nem Monat Abstand, dass das doch eigentlich noch dazugehört. Es gibt ja auch noch ein paar musikalische Anleihen, ein paar Themen, die wieder aufgegriffen werden – und dieser Idee haben wir uns dann gefügt. Es ist eben nicht nur musikalisch so, sondern Ilja meinte dann, es passt thematisch noch dazu und das stimmt ja auch, es ist thematisch schon noch der gleiche Kontext. Es ist ja so, dass wir, wie gesagt, die Orchester-Parts weglassen wollten. Wir haben ja auch einen neuen Schlagzeuger und da war die Idee, echt was ganz Neues zu machen, aber es ist halt dann doch nicht komplett was Neues geworden. Es ist auf jeden Fall gut geworden und ich finde auch anders, aber es passt schon noch irgendwie in diese Reihe. Wir haben jetzt gesagt, dass es jetzt der Abschluss ist, sodass wir wirklich verpflichtet sind, was anders zu machen nächstes Mal.

Also das ist auch wirklich euer Anspruch für nächstes Mal? Oder kann sich das dann kurz vorher wieder ändern.
(lacht) Ne, wirklich. Also auch mit dieser Art von Texten. Mit diesem… ja, wie nenn ich das am besten? Es ist befindlichkeitsfixiert aber lässt doch viel Spielraum für Interpretation. Beim nächsten Mal soll es dann – das müssen wir schauen, wie das jetzt wird – eher ne fiktive Geschichte werden.

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Aber dem entnehme ich, dass es schon wieder ein Konzept geben soll, oder?
Ja, das ist auf jeden Fall etwas, das uns wichtig ist und etwas, dass uns irgendwie liegt. Also ich bin niemand der sich hinsetzt mit der Westerngitarre oder am Klavier und dann mach ich halt nen Song und danach kommt der nächste Song, sondern unsere Musik besteht eben aus Motiven und aus Themen und es gibt halt nicht ein Accompagnato und da drüber dann die begleitende Melodie und dann kann man das begleiten mit Instrumenten oder so, sondern es besteht aus Themen, die verarbeitet werden. Und da bietet sich es einfach an, das in größeren Songs zu machen und nicht nur in drei Minuten, und die dann eventuell auch miteinander zu verbinden.

Sprich, ihr schreibt die Musik auch schon auf dieses Ziel der Verbindung hin, vielleicht sogar hintereinander?
Genau. Bei diesem Album haben wir das jetzt allerdings nicht so gemacht. Da wir kein vollständiges Konzept haben, à la: Jetzt muss der Song kommen und dann der, sondern mehr: Ach jetzt könnte es was Ruhiges sein, jetzt brauchen wir vielleicht noch ne Krachernummer. Und ich würde mir wünschen, dass es beim nächsten Album noch mehr musikalische Leitmotive gibt ,die einen Bezug  zum Text haben und das dann irgendwie in Songs aufteilen – man muss ja auch irgendwie Konsumentenfreundlich sein, weil ein 60-Minuten-Song, rumms, das ist ja auch nix. Aber ich würde mir wünschen, das man da noch mehr Übergriffe schafft.

Aber ich gehe schwer davon aus, dass ihr noch nicht mit neuen Songs angefangen habt, oder?
Nein, aber wir reden schon darüber.

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Wann habt ihr das aktuelle Album denn fertig aufgenommen?
Das ist schon ne Weile her, das war Anfang September. Dann waren wir noch auf Labelsuche und das hat sich alles ein bisschen hingezogen.

Seid ihr bei Season Of Mist jetzt zufrieden?
Ja, sehr! Das ist ja auch nicht das Level, wo irgendwie reingeredet wird oder sowas. Das Label weiß, dass wir eher ein Aufbauthema sind, und das muss man jetzt erstmal nehmen wie es ist und dann schauen, was noch so geht. Umso schöner ist es natürlich jetzt, dass wir diese Chartplatzierung haben.

Ja, die Info hatte ich gestern erst gelesen, auch dazu nochmal meine Glückwünsche! Die letzten zwei Alben waren nicht in den Charts, oder?
Ne, gar nicht, beim ersten Album hat das im Vorfeld glaube ich auch niemand gekauft und beim zweiten Album lief viel über Onlineshops, die ja nicht für die Charts gescannt werden.

Habt ihr dieses Mal damit gerechnet?
Wir haben das im Vorfeld thematisiert, es gibt ja auch Möglichkeiten, das zu forcieren, also zum Beispiel auf bandeigene Verkäufe verzichten oder sowas, um alle Verkäufe scannen zu lassen. Da haben wir uns aber dagegen entschieden und gesagt, wir lassen das einfach mal passieren, wenn es klappt, dann klappt das, wenn nicht, dann nicht. Es wäre ja ärgerlich, den Bandshop nicht zu benutzen, nur um in die Charts zu kommen. Umso schöner, dass es geklappt hat. Jetzt muss man halt mal schauen, was das bringt, ne? Ich glaube jetzt nicht, dass Hörer sich die Charts bis Platz 63 angucken oder anhören, wäre mal interessant. Ich hab das letztens Mal gesehen im Media Markt, da ist einer hin, hat sich die ersten fünf Plätze der Charts aus dem Regal gegriffen ohne zu schauen, was das ist und ist zur Kasse gegangen. Das war dann halt irgendwie Frei.Wild, Spongebob und Helene Fischer, so ne total krude Mischung, völlig wurscht, was das ist – aber ich glaube, bis Platz 63 macht das keiner. (lacht)

The Hirsch Effekt - CoverZum Cover, da ist ja vom gleichen Künstler gestaltet worden wie bisher. Mich hat das dieses Mal etwas abgeschreckt – habt ihr da komplett freie Hand gelassen?
Japp.

Und was ist eure Interpretation dazu?
Eine richtige Interpretation habe ich gar nicht, eher so ein Gefühl, dass ich mich und die Songs darin wiederfinde. Diese Frau mit dem Gebiss, das ist halt was bissiges, das passt ja zum Thema des Albums. Analog dazu ist ja in den LPs noch ein Mann mit einer Beißschiene als Kopf… Mann wird von der Frau gebissen, irgendwie so. Und dass es der Kopf ist, dass es man eben keinen freien Kopf hat, sondern sich jemand darin festgebissen hat… Aber das ist jetzt nur meine Sicht, das kann jeder so machen wie er möchte. Wir haben ihn auch nicht gefragt, das machen wir nie.

Habt ihr euch auf die Tour gefreut?
Ja auf jeden Fall, wir haben jetzt in Hannover gespielt, davor waren wir in Köln mit Heisskalt, aber nur als Support, dann Hamburg, gestern Berlin… So langsam ist man drin.

Und, alles gut bisher?
Ja, also gestern in Berlin war echt megagut, Hamburg war auch super. In Berlin war das so richtig irre, die Leute haben getanzt und mitgesungen und es war halt voll… heute wird das wahrscheinlich ein bisschen anders, mal schauen.

München halt, ne?
Japp. (lacht)

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Das letzte Mal in München hab ich euch ja mit Dillinger Escape Plan gesehen…
Stimmt ja, da waren wir auch in München…

… und ich wollte euch jetzt hinsichtlich der Setlist fragen: Bei Dillinger war euer Auftritt halt echt durchgehend aufs Maul, sag ich mal…
Japp, ziemliches Geballer. (lacht)

Wie ist jetzt der Unterschied dazu, wenn ihr Headliner seid?
Ja, wir wollen alles abdecken, auf jeden Fall. Ich hab gehört, dass heute dann noch Party ist, vielleicht müssen wir noch ein zwei Songs streichen. Aber wir spielen eine Stunde 50, da muss man auch n bisschen Abwechslung machen, da kann man nicht durchballern.

Und wie es es jetzt von den Reaktionen her, was den Unterschied zwischen Support, Headliner und Festival betrifft?
Wenn man Headliner ist, ist es total davon abhängig, wie das Publikum drauf ist und ob dich die Leute kennen. Wenn du als Mainact spielst, dann machts leider echt keinen Spaß vor Laufkundschaft zu spielen. Zum Beispiel haben wir ja vor ein paar Jahren hier auf so einer Party gespielt, quasi im Vorprogramm und das ist halt dann natürlich Käse. Sowas funktioniert halt nicht, wir sind keine Musik, wo man mal kurz hin kommt. Da ist es dann das Schöne wie beim Konzert in Berlin, wenn die Leute die Songs kennen und es voll ist, das macht dann natürlich Spaß. Da musste man ja auch erstmal hin.
Die Shows mit Dillinger waren cool, weil wir halt selber diese Band abfeiern und wir dann sehen konnten, wie die Leute auf uns reagieren. Sprich, ob die uns als kleinen Support wahrnehmen oder ob wir ernst genommen werden – erstaunlicherweise waren da viele Menschen mit THE-HIRSCH-EFFEKT-Shirt, ich glaub, da gibt’s ne große Schnittmenge. Anders war das als Support für Between The Buried And Me, da kannten uns die Leute gar nicht, aber die konnten was mit uns anfangen. Das ist ja das Ideal.
Bei Festivals funktioniert das meistens erstaunlich gut. Also klar, das kommt auf die Uhrzeit an, wenn man nach 12 spielt und die Leute mega besoffen sind, dann ist es egal, was da gespielt wird, Hauptsache laut. Das hatten wir auch schon, das macht nicht so Spaß. Aber wenn du ne Uhrzeit erwischt, wo alles dunkel ist, die Leute Bock haben, sich noch ein Konzert reinzuziehen, dann klappt das gut. Da kommen dann Leute, die uns noch nicht gehört haben und die nehmen sich die Zeit, das anzuhören. Und da wir, wie du schon gesagt hast, dann nicht wie bei Dillinger ne halbe Stunde durchballern, sondern Abwechslung reinbringen, hält man die Leute leichter bei der Stange.

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Schön, dass du BTBAM ansprichst. Wenn man die deutsche Musikszene anschaut gibt’s ja immer so Grüppchen, ich weiß aber nie wo ich euch da dazu stecken soll.
Bei Diaremic vielleicht, ne?

Stimmt – aber ich sehe euch eher in dieser Tradition von BTBAM und DEP. Wo würdet ihr euch denn verordnen oder ist euch das wurscht?
Auf der einen Seite ist es uns wurscht, aber bei der Dillinger-Sache haben wir gemerkt, dass das halt scheinbar echt so ne Schublade ist, wo die Leute mit uns halt was anfangen können. Und seit wir mit denen gespielt haben, fällt dieser Name auch immer sofort. Die Leute können Dillinger als Referenz heranziehen und sowas hilft einem schon. Die Leute brauchen halt was… wenn man sagt „Boah, das ist so Musik, sowas hast du noch nie gehört!“, dann denken sich halt viele „Ja gut, dann brauch ich das auch nicht hören, wenn ich das bisher nicht gehört habe.“ Jetzt haben wir was zum andocken.

Letztens habe ich mit Fjort geredet und meinte dann, dass es auch so Bands wie Akela, The Tidal Sleep gibt, die in die gleiche Richtung gehen, aber bei euch gibt’s jetzt nicht so ne musikalische Schnittmenge, sondern eher mit Leuten die ihr kennt und mögt, oder?
Ich find das auch fad, wenn den ganzen Abend die gleiche Mucke läuft. Bei Dillinger waren ja zum Beispiel noch Maybeshewill dabei – gut, dass war zum Beispiel bei mir total weit weg. Wir haben viel mit Zen Zebra gespielt, Heisskalt passt eigentlich schon auch, da kommt es dann auf die Stadt an, wie jung das Publikum ist. Das muss doch gar nicht dieselbe Musik sein.

Was ich ja generell schön an eurer Musik finde, ist, dass die verqueren Parts bei euch nie gezwungen klingen – könnt ihr euch vorstellen, dass ihr einfach mal einen straighten Dreiminüter schreibt, ohne Frickelpart?
Ich finde, das gibt’s auch schon von uns, „Dysgeusie“ zum Beispiel auf dem neuen oder „Lentevelt“ auf dem ersten Album, der besteht quasi fast nur aus zwei Akkorden – und den spielen wir heute auch!

Und das wird euch auch nicht zu langweilig, so etwas einfach es zu spielen, oder?
Ne, das spielen wir total gerne, das macht voll Bock! Auch wenn wir jetzt Blitzkrieg Bop von den Ramones nicht spielen würden. (lacht)

Nils, vielen Dank für deine Zeit und das Interview!

Anm. d. Redaktion: Tanzende, feiernde und laut mistingende Menschen gab es dann auch auf dem Konzert in München. Lasst euch daher THE HIRSCH EFFEKT auf ihrer Herbsttour nicht entgehen:

24.9. Kiel – Schaubude
25.9. Husum – Speicher
26.9. Rostock – M.A.U. Club
27.9. Neubrandenburg – AJZ Neubrandenburg
30.9. Bremen – Tower Musikclub

01.10. Neunkirchen – Stummsche Reithalle
03.10. Köln – Essigfabrik
05.10. Wiesbaden – Schlachthof
06.10. Stuttgart – JuHa West
07.10. Regensburg – Alte Mälzerei
08.10. Nürnberg – Z-Bau
09.10. Würzburg – B-hof
10.10. Aalen – Frapé Aalen

07.12. Oberhausen – Druckluft
10.12. Dresden – Groovestation
11.12. Erfurt – Klanggerüst
12.12. Pforzheim – Kupferdächle (Pforzelona Alternative Rock Festival)

30.01.2016 Hanover  Musikzentrum (Unter Hirschen Festival 2016)
20.03.2016 Saarbrücken – Garage

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