Der Jahresrückblick 2018 von Pascal Weber 2018

Meine Top-5 der Metal-Alben 2018

  1. Immortal – Northern Chaos Gods
  2. Behemoth – I Loved You At Your Darkest
  3. Arkona – Khram
  4. Grave Digger – The Living Dead
  5. Messa – Feast For Water

„Honorable Mentions“ ohne spezifische Reihenfolge: Karg – Dornenvögel, Beyond The Black – Heart Of The Hurricane, Judas Priest – Firepower

Schlechtestes Metal-Album des Jahres

Rumahoy – The Triumph Of Piracy

Bestes Entmetallisiert-Album des Jahres

Die Fantastischen Vier – Captain Fantastic

Mein bestes Festival des Jahres

Full Metal Cruise 2018

Mein bestes Konzert des Jahres

Metallica in München. Es war lang ein Wunsch von mir, die Legende mal live zu sehen, nun war es so weit und es war großartig.

Unbedingt erwähnen möchte ich aber noch Battle Beast auf der Full Metal Cruise sowie Batushka beim Ragnarök Festival (geht es eigentlich noch viel gegensätzlicher? ;) )

Mein schlechtestes Konzert des Jahres

Harpyie beim Ragnarök Festival. Wobei ich denke, dass es weniger am Auftritt lag, sondern daran, dass mir die Band an sich nicht so zusagte – bitte nicht persönlich nehmen ;)

Bestes Coverartwork des Jahres

Spurv – Myra: Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte.

Schlechtestes Coverartwork des Jahres

Reverend Hound – Enter My Nightmare: Vielleicht ist „schlecht“ das falsche Wort. Aber Band-Logo und EP-Titel auf Leder? Nun ja…

Mein Newcomer des Jahres

Zugegebenermaßen sind die meisten Newcomer dieses Jahr leider an mir vorbeigezogen. Aber Voodus und ihr Debütalbum „Into The Wild“ machen auch auf mich einen sehr guten Eindruck.

Meine Entdeckung des Jahres

Musikalisch wohl Beast In Black. Hier kommen Elemente aus dem Old-School-Metal à la Judas Priest oder Accept mit poppigen Einflüssen in einem erstaunlich gut funktionierenden Mix zusammen – der Einfluss von Battle Beast, aus denen die Gruppe praktisch hervorging, wird nicht nur im Namen deutlich. Teilweise mag die Musik etwas kitschig anmuten, dennoch hat mich das sehr starke Debüt auf wundersame Weise mitgerissen und ich bin schon sehr auf das zweite, nächstes Jahr erscheinende Album gespannt.

Persönlich habe ich das Gefühl, dass ich im Laufe des Jahres wieder zu mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gelangt bin, woran es mir lange Zeit gemangelt hat.

Meine Enttäuschung des Jahres

Ich muss da an ein (vermutlich nicht genau im Wortlaut stimmendes) Zitat aus der Serie „Vikings“ denken: „Warum geben die Götter mit der einen Hand und nehmen mit der anderen?“ Wenn man das mit den Göttern mal metaphorisch betrachtet, bin ich vermutlich nicht der einzige, der sich hierin auf einer oder mehreren Ebenen wiederfinden kann.

Überraschung des Jahres

Ich wurde endlich wieder sportlich aktiv.

Mein Song des Jahres

Schwer, sich da festzulegen. Aber recht häufig bei mir rotiert sind „Bartzabel“ (Behemoth), „Heart Of The Hurricane“ (Beyond The Black)“ und „Fear Of The Living Dead“ (Grave Digger). Mein Musikgeschmack hat es irgendwie mit Gegensätzen ^^

Mein bestes gelesenes Buch

„Der letzte Wunsch“ von Andrzej Sapkowski. Der chronologisch erste Band der Buchvorlage zu den bekannten „The Witcher“ – Videospielen. Wer diese mag, sollte die Bücher lesen, sie sind (mindestens) genau so empfehlenswert!

Mein bester gesehener Film

„Solo – A Star Wars Story“. Als Star-Wars-Fan mit Leib und Seele, der auch den neuen Kanon sehr mag, werden neue Filme für mich nie langweilig. Dieser Beitrag erscheint im Gesamtkontext der Geschichte weniger relevant, ist aber unterhaltsam, gut besetzt und hervorragend gemacht.

Mein Wunsch / Hoffnung für das kommende Jahr

Persönlich fühle ich mich am Ende von 2018 wesentlich besser, als es 2017 der Fall war, wo ich in mancherlei Hinsicht eine sehr schlechte Zeit hatte. Darauf aufbauend wünsche ich mir, auch ausgehend von neuen Perspektiven, die sich mir dieses Jahr erschlossen haben, nun in erster Linie ansteigenden Erfolg – privat und im Studium.