Every Time I Die: Sänger pausiert wegen psychischer Probleme

Keith Buckley, Sänger von EVERY TIME I DIE, hat sich kurzfristig aus das Band zurückgezogen und die letzten drei Konzerte der US-Tournee der Band auslassen. Grund dafür sind psychische Probleme. Die Band wird die drei Shows ohne Sänger spielen.

EVERY TIME I DIE kommentieren die Situation wie folgt: „Psychische Gesundheit ist ein echtes Problem und hat, wenn sie nicht behandelt wird, Auswirkungen auf so viele Menschen. Keith braucht diese Zeit, um sich auszuruhen und sich auf die Weihnachtsshows vorzubereiten, und wir wünschen ihm eine schnelle Genesung. Wir verstehen auch, dass sich so viele von euch auf die letzten Shows unserer Tournee gefreut haben. Wir wollen euch nicht enttäuschen, deshalb werden wir diese letzten drei Shows ohne Sänger spielen. Wie Keith immer sagt: ‚Dieses Mikrofon ist euer Mikrofon‘. Also kommt und helft uns, diese Tour zu beenden. Jeder, der nicht mehr dabei sein möchte, erhält an der Kasse eine Rückerstattung.“

Buckley selbst ist jedoch nicht glücklich über diese Aussage. Via twitter äußerte sich Buckley wie folgt über die Band und die Situation:

„Jetzt, da ich das ‚offizielle Statement/ gesehen habe, das besagt, dass ETID die Tour ohne ihren Sänger beendet, denke ich, dass ich bereit bin, euch allen ein wenig darüber zu erzählen, warum genau meine mentale Gesundheit Priorität vor ETID haben musste. Und glaubt mir, ich habe Belege. Während ich gestern in einem Nebenraum meditierte, hörte ich, wie mein eigener Bruder einem Außenstehenden erzählte, dass ETID die ganze Zeit in Gesprächen war, um mich zu ersetzen. Ich dachte, sie seien meine größten Unterstützer, aber Jordan hatte gelogen. Seine Sorge war ein grausamer Trick. Ihre Aussage ist der Beweis.

Getrennt zu reisen, weg vom Alkohol und den Verhaltensweisen derer, die sich für den Alkohol entscheiden, hat mir Seelenfrieden gebracht und mich zum besten Künstler gemacht, der ich je war. Ich liebe die ETID-Gemeinschaft und habe endlich das Gefühl, dass ich etwas Sinnvolles zurückgeben kann. Und ich werde weitermachen.

Aus einer Band ausgeschlossen zu werden, die ich 20 Jahre lang aufgebaut habe, weil ich die Entscheidung getroffen habe, alles zu tun, was nötig ist, um ein guter Mensch zu sein, schmerzt mich zutiefst, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass ich geistig so fit bin wie nie zuvor. Diese Entscheidung wurde getroffen, um mich vor meinem eigenen Geschwisterchen zu schützen.“