Fear Factory: Sänger Burton C. Bell steigt aus

Sänger Burton C. Bell hat offiziell verkündet, dass er bei FEAR FACTORY ausgestiegen ist. Der Trennung gehen einige bandinterne Streitigkeiten voraus. In einem Statement auf seiner offiziellen Website schreibt Bell:

„Die vergangenen Jahre waren zutiefst qualvoll, da diese [ehemaligen und aktuellen FEAR-FACTORY-]Mitglieder meine Leidenschaft mit verdorbenem Betrug ausbluten ließen. Als direkte Folge ihrer Gier haben diese drei mich durch das ungerechte Rechtssystem geschleppt, was zu der rechtlichen Zermürbung geführt hat, die mich finanziell verkrüppelt hat. Am Ende haben diese drei Mitglieder von meiner wichtigsten Lebensgrundlage Besitz ergriffen. Sie werden jedoch niemals mein 30-jähriges Vermächtnis als das schlagende Herz der Maschine übernehmen. Ein Vermächtnis, das kein anderes Mitglied, weder früher noch heute, jemals beanspruchen kann.

So bin ich nach langer, kontemplativer Seelensuche zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mich nicht mit jemandem verbünden kann, dem ich weder vertraue noch den ich respektiere. Daher verkünde ich meinen Fans meinen Austritt aus FEAR FACTORY, um all meine Energie und Aufmerksamkeit auf den anhaltenden Erfolg von Ascension of the Watchers und all meine zukünftigen Bemühungen zu richten.“

Das komplette Statement gibt es hier zu lesen.

Bells Ausstieg erfolgt mehr als zwei Wochen, nachdem Gitarrist Dino Cazares eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen hat, um die Produktionskosten des lang erwarteten neuen Albums von FEAR FACTORY zu unterstützen. Bell distanzierte sich daraufhin über seinen Instagram-Kanal von der Kampagne, von der er weder Teil sei noch profitiere. Cazares erwiderte daraufhin via Twitter, dass Bell seine Gesangsparts schon zuvor komplett eingesungen habe, das Crowdfunding für Live-Drums, Keyboards und weitere Produktionskosten vorgesehen sei, und Bell sehr wohl von einem toll klingenden Album profitiere. Darüber hinaus rechtfertigte sich Cazares in einem Facebook-Post und erklärte, dass es sich bei der Kampagne nicht um einen Betrug handele. Das vollständige Statement im O-Ton:

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

 

Zur offiziellen Website » Zur Facebook Seite »