CD-Review: Hatebreed - Perseverance

Besetzung

Jamey Jasta - Gesang
Lou "Boulder" Richards - Gitarre
Sean Martin - Gitarre
Chris Beattie - Bass
Rigg Ross - Schlagzeug

Tracklist

01. Proven
02. Perseverance
03. You're Never Alone
04. I Will Be Heard
05. A Call For Blood
06. Below The Bottom
07. We Still Fight
08. Unloved
09. Bloodsoaked Memories
10. Hollow Ground
11. Final Prayer
12. Smash Your Enemies
13. Healing To Suffer Again
14. Judgement Strikes (Unbreakable)
15. Remain Nameless
16. Outro


Hatebreed gehören wohl ohne jeden zweifel zu den Bands die aus dem nichts auftauchen und einfach mal einen kracher wie „Satisfaction Is The Death Of Desire“ aus dem Ärmel schütteln. Nach dem bereits angesprochenen mehr übertroffen haben.Ohne großen tumult gibt es mit dem grandiosen opener „Proven“ direkt mal einen saftigen schlag ins Gesicht. Donnernde Gitarrenwände treffen hier auf aggressives Drumming und Jamey Jastas brutalem shouting, welches das ganze Album über beibehalten wird.

Textlich gesehen sind Hatebreed beim Rezept der größenteils Sozialkritischen Texte geblieben. Auch wenn man dazu sagen muss das diese textlich gesehen nicht mehr so aggressiv gehalten sind wie auf den Vorgängern. Laut Frontschouter Jamey Jasta liegt es tatsächlich daran das, in der Phase des Lyrics schreibens, aus seiner sicht der dinge nicht soviel scheisse in seinem Leben und allgemein passiert ist.

Hatebreed zählen sicherlich nicht zu den innovativsten Künstlern an ihren Instrumenten, aber sie verstehen es, wie kaum eine andere Band aus diesem Genre, brutale Gewalt perfekt in Musik zu verpacken. Leider muss man dazu aber sagen, dass gerade dadurch nicht wirklich viel abwechslung ins Spiel gebracht wird.
Songs wie „We Still Fight“, „Unloved“ oder das wirklich geniale „Final Prayer“ (Slayer Gitarrero Kerry King spielt dabei eines seiner beliebten bzw. beliebigen Soli ein) hauen mitten auf die zwölf und sind für sich genommen wie beinahe alle Tracks auf dem Silberling wirklich große Klasse, wenn man mal von dem extrem schwachen „bloodsoaked memories“ einmal absieht. Allerdings merkt man den Songs die gewisse eintönigkeit an, wenn man sich das Album einmal in einem durchlauf angehört hat und das dazu führt das die motivation des dauerhöhrens so gemindert wird.
Aber man will ja nicht nur meckern. „Perseverance“ bietet neben dem Titeltrack wirklich einige Perlen des Metacore wie die überhymne „I Will Be Heard“, „You’re Never Alone“ oder der Kracher „A Call For Blood“. Alleine diese 3 Songs rechtfertigen den Kauf des Albums und representieren „Perseverance“ auch von seiner besten Seite, obwohl sich alle Songs ja wie gesagt nicht wirklich großartig unterscheiden, sind sie meiner Meinung nach die Highlights des Albums.Fein gemacht, weiter so!

(Benjamin)

Bewertung: 8.5 / 10

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