Interview mit Jürgen Bartsch von Bethlehem

Es ist das vielleicht überraschendste Comeback des Jahres: Nachdem es 2015 so aussah, als wären die Grevenbroicher Black-Metaller BETHLEHEM Geschichte, meldet sich Jürgen Bartsch nun mit gänzlich neuer Band-Besetzung und einem bockstarken Album zurück. Im Interview berichtet der extravagante Band-Leader über Sängerin Onielar, Hobby-Analysten mit Sprung in der Schüssel und Klo-Bands mit Dan-Seagrave-Cover-Artwork.

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Erst vergangenes Jahr hast du BETHLEHEM aus Krankheitsgründen auf Eis gelegt, Zukunft ungewiss. Nun seid ihr doch wieder zurück, direkt mit einem neuen Album. Wie geht es dir jetzt gesundheitlich?
Immer noch bescheiden. Zwar ist jetzt die Sehnenscheidenentzündung an meiner Schlaghand komplett ausgeheilt, dafür habe ich jetzt eine im Zeigefinger meiner Spielhand. Diese frickeligen Schnellspiel-Bassläufe bei einigen der Karzov-Songs habe ich Tag und Nacht geübt, bis ich die flüssig zocken konnte. Als 5-Saiter-Bassist, der zudem hauptsächlich die tiefen Lagen spielt, hat das mal wieder die Sehnen überstrapaziert. Denn ich ziehe voll durch, „Instrumentenstreichler“ sind wir alle nicht. Entweder auf die Zwölf oder gar nicht. Eventuell lege ich mich 2017 mal wieder unter das Messer, denn irgendwann müssen diese Songs ja auch live an den Start. OP ist halt immer recht risikoreich, denn wenn der falsche Nerv vom Skalpell zersäbelt wird, taugen die Griffel höchstens noch für kleine Ferkelspiele mit ’ner Lady. Oder aber, ich wende dann doch lieber das gute alte Speed-Metal-Motto an: „Scheiße auf den Saiten lässt die Finger schneller gleiten!“

Wann war klar, dass BETHLEHEM doch weiter bestehen würden?
Als ich unter anderem wieder vernünftig wichsen konnte. Genau genommen habe ich die ersten Album-Songs bereits vor Veröffentlichung der „Hexakosioihexekontahexaphobia“ als Demo auf meinem Bass aufgenommen. Der Album-Opener „Fickselbomber Panzerplauze“ war mein erster Song Anfang 2014. Leider taugten diese Songs aber nicht für das damalige Trilogie-Studio-Line-Up, denn die konnten schnellere Metal-Songs einfach nicht richtig fühlen beziehungsweise umsetzen. Außer dem Torturer natürlich. Ich habe das Demo dann Onielar vorgespielt, als wir mal wieder an der hiesigen Schlackengrube rumgehangen haben im Frühjahr 2014, und sie war gleich Feuer und Flamme. Sie meinte, dass, wenn ich die geeignete Axt für solche Songs finden würde, das Material durchaus albumtauglich sein könnte. Gesagt, getan. Also habe ich meinen alten Kumpel aus MySpace-Tagen angehauen, Ilya Karzov aus Russland. Ein ausgemachter Music-Maniac, der auf BETHLEHEM steht und sowohl Feeling-Gitarrist als auch Flitzefinger in einer Person ist. Er hat daraufhin selbst ein Sieben-Song-Demo geschrieben und wir haben unser Zeugs dann vor ’nem Jahr, als meine Schlaghand wieder einigermaßen funktionierte, gemeinsam über das Internet für ein Album zurechtgefummelt. Onielar hatte glücklicherweise bereits zugesagt, das Album einzusingen beziehungsweise Teil des BETHLEHEM zu werden. Nur Wolz war sich nicht ganz schlüssig, da er aus persönlichen Gründen unseren Weg nicht bis zum bitteren Ende gehen kann. Letztlich hat das dann aber auch funktioniert, denn es war uns allen sehr wichtig, die Studioproduktion ausschließlich unter Freunden zu machen. Als Reminiszenz an die Gründerjahre sozusagen, als Konzeptalben, Tenöre und sonstiger Nonsens noch überhaupt keine Rolle spielten.

bethlehem_bartsch_Wie lief der Prozess der Wiederbelebung ab? Die Band hat ja einmal mehr ein neues Gesicht bekommen…
Saufen, Koks und Crack-Huren, das Übliche halt. Ab und an dann noch die schnöde Häschenjagd im Finsterwald und sich mindestens einmal pro Woche das Leben nehmen.

Wie kamst du auf Onielar, warum ist sie die perfekte Fronterin für BETHLEHEM?
Onielar und mich verbindet eine tiefe Freundschaft, da muss man auf rein gar nichts mehr „kommen“. Natürlich haut man zuerst seinen besten Freund an, gerade wenn dieser auch noch so stimmgewaltig und professionell unterwegs ist. Denn was die wenigsten wissen: Neben Darkened Nocturn Slaughtercult ist Onielar auch noch auf anderen Produktionen tätig gewesen und ihre cleane Stimme ist zum Beispiel Gänsehaut pur. Ihre stimmliche Varianz ist einzigartig und verdammt vielfältig, das haben selbst unsere Stimmakrobaten wie Landfermann oder Kvarforth so nicht hinbekommen. Jahrzehntelanges, konsequentes und diszipliniertes Stimmtraining hat außerdem dazu geführt, dass Onielar im Studio drei Acht-Stunden-Tage Vollgas gegeben hat, ohne dabei auch nur einen Deut heiser zu werden. Das soll erst mal jemand nachmachen! Landfermann beispielsweise war damals bereits nach einem Song mausetot und musste wiederbeatmet werden. Am wichtigsten jedoch ist, dass sie den BETHLEHEM „fühlt“ und genau weiß, worauf es bei diesem ankommt. Da ist nichts gekünstelt oder interpretiert wie bei ihren Vorgängern, das kommt volle Granate von Herzen. Kompromisslos, so wie das beim BETHLEHEM früher der Fall gewesen ist. Wir sind nach wie vor eine reine Feelingband, das lässt sich nicht erlernen. Man hat das in sich oder eben nicht. Und kann loslassen. De Voltaire zum Beispiel ist immer mit angezogener Handbremse den Berg hinaufgefahren. Das hat dem BETHLEHEM überhaupt nicht gutgetan! Dem musste ich auch immer meine Texte „erklären“, die er sowieso niemals wirklich gefühlt hat. Bei Onielar ist das überhaupt nicht notwendig, sie lebt und fühlt den BETHLEHEM auf höchst natürliche Art und Weise. Wie wir es alle tun.

bethlehem_onielar_War sie sofort für deinen Vorschlag offen, bei BETHLEHEM einzusteigen?
Na klar. Natürlich wurden die Dinge mit dem Darkened Nocturn Slaughtercult besprochen, aber für diesen war das auch überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Denn wir kennen uns ja sowieso alle untereinander und teilen unsere gemeinsame Leidenschaft für das Obskure.

Wie stehst du zu Darkened Nocturn Slaughtercult?
DNS ist der Hammer! Ich habe sehr selten mal ’ne Band kennengelernt, die so leidenschaftlich und kompromisslos ihren Weg geht und nach all den unzähligen Shows im In- und Ausland immer noch so diszipliniert und konsequent probt. Seit Jahrzehnten. Was sich live natürlich auszahlt, denn die blasen ja wohl alles weg. Das ist Energie pur. In diesem Jahr stand ich da einst mit aufgerissenem Mund im Publikum und wusste nicht mehr so genau, ob ich denn nun John Wayne bin oder doch nicht? Solch ein Erlebnis hatte ich allerhöchstens noch bei Tsjuder damals in Baltimore, als mich die Black-Metal-Dampfwalze komplett glattgebügelt hatte. DNS bietet die ultimative Live-Show, dem Geschehen auf der Bühne kann man sich einfach nicht entziehen. Nach ganz vorne habe ich mich aber doch nicht getraut, denn das hätte schwer Schelte von Mami gegeben, wenn ich mit blutbesudeltem Sonntagsanzug wieder nach Hause gekommen wäre. Das ist ja wohl voll das Schlachthaus in unmittelbarer Bühnennähe. Völlig krass!

bethlehem-2016Das Resultat eurer Zusammenarbeit heißt schlicht „Bethlehem“. Warum?
Das ist eine Art von „Statement“. Dass wir es in 25 Jahren Odyssee immer noch drauf haben, ein leidenschaftliches – relativ schnörkelloses – Album (sardonisch) darzubieten. Mit allem, was das Herz begehrt. Wo BETHLEHEM draufsteht, ist auch BETHLEHEM drin. Sonst gar nichts. Als die grauenhafte Bürde, diese verfickte Konzept-Trilogie  endlich zu Ende gebracht zu haben, wie ’ne ganze Steinlawine von meinem Herzen abgefallen ist, fühlte ich mich endlich wieder frei. Dieses „Hexakosio…“- Album war das schlimmste Martyrium in 25 Jahren BETHLEHEM für mich. Das Songwriting musste ich größtenteils aus den Händen geben, da mir der lyrische Schlusspunkt alles abverlangte und ich mehrere Jahre damit verbrachte. Musikalisch ist mir rein gar nichts mehr dazu eingefallen und zum Glück hatte der Eckhardt noch diverse Uralt-Songs in seiner Mottenkiste, die so halbwegs zu diesem sperrigen Lyrik-Ungetüm passten oder von mir dann noch auf den letzten Drücker angepasst wurden. Das alles war mehr und mehr im Begriff, sich Lichtjahre von dem zu entfernen, wofür der BETHLEHEM ursprünglich mal angetreten ist.
Als ich dann mit Onielar, Karzov und Wolz an dem neuen Album gearbeitet habe, kam auch sofort und augenblicklich der Spaß sowie die Überzeugung, das Richtige zu tun, zurück. Das fühlte sich viel mehr nach dem BETHLEHEM an, wie wir ihn einst alle kannten. Und deshalb konnte das Ergebnis auch nur „Bethlehem“ genannt werden. Mit Haut und Haaren haben wir den gespürt und gelebt!

Wann habt ihr dann mit den Aufnahmen angefangen?
Ende Mai 2016. Mal wieder im Studio E in Oberfranken, beim Markus Stock. Nur mit ihm kriege ich BETHLEHEM-Alben so hin, wie ich mir das vorstelle. Diesmal sollte es eine räudige Analog-Produktion werden, selbst gelegentliche Spiel- und Timingfehler wurden nicht glattgebügelt. Auf Trigger und anderen Digitalfirlefanz haben wir sowieso bereits schon immer verzichtet. Da alle unsere Alben Momentaufnahmen sind, müssen die Songs halt sitzen. Das kostet bereits im Vorfeld sehr viel Arbeit und war in den vergangenen Jahren diversen Leuten viel zu mühselig. Diesmal jedoch nicht, alle hatten sich perfekt vorbereitet und wir konnten eine Art Live-Atmosphäre erschaffen. Die gelegentlichen Spielfehler machten das Ganze zudem wesentlich frischer und natürlicher als die Vorgängeralben. Gegen Ende Juni war das Album dann fertig gemastert, die insgesamt elf Songs gingen recht flüssig von der Hand.

Musikalisch geht ihr nach dem Dark-Metal-Album „Hexakosioihexekontahexaphobia“wieder zurück zu euren Black-Metal-Wurzeln. Wie kam es zu diesem neuerlichen Sinneswandel?
Bethlehem - HexakosioihexekontahexaphobiaEieiei … ja nee, ist klar. Nichts für ungut, aber ihr Hobby-Analysten habt doch alle schwer den Sprung in der Schüssel! Die „Wurzeln“ wurden damals als „Doom, Death, Slow-Death, Crossover“ und so weiter bezeichnet. Gefolgt von „Avantgarde“ als neue Facette von irgendwelchen Schlaubergern, die beim Kacken immer besonders hart pressen müssen. Und als wäre dem Brechreiz nicht schon Genüge getan worden, kam dann noch der Herr Oberlehrer mit seiner „Neue Deutsche Härte“ angeschlichen und fand das völlig innovativ. Für so ’nen ausgemachten Dünnpfiff wäre der früher geteert, gefedert und dann nackig mit Kasperlemaske an die Westfront geschickt worden. Jetzt haben wir euch doch anno 666 bereits den „Dark-Metal“-Knochen hingeworfen, an dem ihr knabbern könnt. Kann man es nicht einfach mal dabei belassen? Macht es euch doch selbst nicht immer so schwer, Freunde! So schlimm ist das Leben doch überhaupt nicht.

Wie groß war der Einfluss des neuen Gitarristen Karzov, wie sind die Songs für das Album entstanden?
Das habe ich ja bereits am Anfang beschrieben, sein Einfluss war beziehungsweise ist groß, da wir als Songwriter-Duo sehr gut funktionieren, wie das einst mit Matton der Fall gewesen ist. Er weiß ebenfalls sehr genau, auf was es beim BETHLEHEM ankommt und kann das perfekt umsetzen, da er ein sehr guter Musiker ist. Sein Vater ist staatlicher Klavierlehrer in Russland, da ist der Apfel wohl nicht weit vom Stamm gefallen? Denn neben seiner 8-Saiter-Axt spielt Karzov auch noch ganz ausgezeichnet Klavier, was dem aktuellen Album zugutegekommen ist. Sein exzellentes Songwriting hat bereits dazu geführt, dass quasi ein komplett vorproduziertes, weiteres Album in der Schublade liegt. Allerdings werde ich selbst ebenfalls wieder Songs beisteuern, wenn dieser Promotion-Irrsinn endlich einmal ein Ende gefunden hat. Ganz darauf verzichten möchte ich nicht, auch wenn die Karzov-Songs dem BETHLEHEM definitiv gereichen. Nach all den Jahren der Leere fühlt es sich wieder sehr gut an, einen kompetenten Songwriter in der Band zu wissen. Zudem bringt das frischen Wind in die Sache.

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Wie steht es um die Texte, stammen die von dir oder von Onielar?
Ich habe erneut alle Texte selbst geschrieben, mich aber mit ihr beraten, was man ändern könnte. Viel war es nicht, da sie mich sehr gut kennt und weiß, über was ich da schreibe, und das auch fühlen kann.

Worum geht es auf dem Album, wenn man das bei diesen doch recht kruden Texten überhaupt sagen kann?
Krude für den Außenstehenden im Allgemeinen. Das war noch nie anders. Ist aber auch überhaupt nicht schlimm. Erklärungen möchte ich aber keine mehr abgeben, das habe ich jahrzehntelang in Interviews versucht und im Prinzip hat das dann doch niemand geschnallt beziehungsweise auch niemanden jemals interessiert. Die „Möbiusschleife“ turnt mittlerweile auch ganz gehörig ab. Im Prinzip ist das mit den Texten so: Wenn du arge Probleme mit dir selbst hast, wirst du dich in diesen wiederfinden. Wenn du meinst, alles wäre sauber, ist das Quatsch mit Soße für dich. Guten Appetit!

Wie viel Wahnsinn steckt in den Texten und wie viel davon ist schlicht der Tatsache geschuldet, dass BETHLEHEM verrückte Texte brauchen?
Keine Ahnung. Für mich fühlt sich das alles höchst natürlich an, überhaupt nicht verrückt. Da es meine Texte bereits (ins Englische übersetzt) bis in die „New York Times“ geschafft haben oder ich unter anderem mit internationalen Schriftstellern über diese diskutieren durfte, kommen mir solche Mutmaßungen immer ein wenig platt vor. Und sind wohl vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass der Herr und das Fräulein Heavy Metal im Deutschunterricht an der Hilfsschule viel lieber auf dem Klo einen Kiffen waren? Könnte doch sein, oder? Andererseits stumpft das ewige Fantasy-Spektakel rund um den Deibel, Knarren-Heinz, Krieg, Wald und böse Feen auch irgendwann mächtig ab, findet ihr nicht? Da hat ja jedes Kreuzworträtsel inhaltlich bereits mehr drauf.

Das Artwork schaut ehrlich gesagt ziemlich low-budget aus. Was reizt dich an diesem Bild, warum ist es die perfekte Visualisierung des Albums?
bethlehem-bethlehemHör bloß auf! Ich habe mir tagelang den Wolf gefummelt, bis es endlich diesen „Low-Budget“-Charakter, wie du das nennst, bekommen hat. Es war uns allen sehr wichtig, eine Art düster-melancholisches Demo-Cover-Artwork hinzubekommen, nach Machart des Kopierladens aus vergangenen Zeiten. Der letzte hiesige war tatsächlich mit von der Partie, denn ich habe das Artwork hin- und herkopiert, um damit den Albumtitel zu untermauern und ein wenig Flair aus den Gründerzeiten in diesen zu verbasteln.
Heutzutage hat ja bereits die hinterletzte Klo-Band beispielsweise ein Dan-Seagrave-Cover-Art und irgendwie scheint es auch nur noch darum zu gehen, welcher „große“ Name da verpflichtet werden konnte. Egal, wie hingeschisssen das dann tatsächlich aussieht. Wir wurden ebenfalls von einem dieser namhaften Künstler angeschrieben, stehen aber nach wie vor nicht auf diesen Einheitsbrei. Dieser Hochglanz-Käse passt auch überhaupt nicht zu uns. Unser Album-Cover widerspiegelt die Melancholie dieses Self-Torture-BDSM-Fettsacks, aber auch gleichzeitig die Freiheit, sich so auszuleben, wie man das für richtig hält. Fernab einer religiös motivierten Scheinheiligkeit oder sonstigem „Mittelalter“. Diese verschwommene, dreckige Ansicht zeugt zudem von der Apathie einer dekadenten Belanglosigkeit, die sich zunehmend das Selbstmitleid auf die Fahne schreibt. Sozusagen der Fall hinauf zu den Booten! Das „Lebe-dich-leer“-Motto ist zudem Pflicht, denn Ewigkeit, als ein aus nackter Angst erdachtes Hirngespinst, gereicht höchstens dem profanen Lug einstiger Begierden. Das kann es einfach nicht sein! Deshalb ziehen wir das Echte, Ungeschönte auch immer dem eitlen Schöngeist vor. So kaputt, wie das nach Möglichkeit geht.

Wie geht es bei BETHLEHEM nun weiter? Plant ihr eine Tour oder zumindest ausgewählte Konzerte?
Eine Tour peilen wir jetzt nicht unbedingt an, aber Konzerte schon. Es wäre echt schade, die neuen Songs nicht auch mal live zu zocken. Allerdings nehmen wir dabei Rücksicht auf den DNS, der im kommenden Jahr ein neues Album produzieren wird und wir ihnen nicht im Weg stehen wollen. Alleine schon aus Respekt für unsere Frontfrau. Deshalb vertagen wir uns auf die zweite Hälfte des kommenden Jahres, um mit Bedacht eine Setlist zu erarbeiten. Wir lassen uns auch überhaupt nicht mehr hetzen wie bei diesen Schnellschüssen aus vergangenen Tagen. Zudem möchten wir – den Möglichkeiten entsprechend – visuell ein wenig mehr im Gepäck haben, als nach altem Vorbild und hauptsächlich mit den abgehunzten Straßenklamotten auf die Bretter zu stiefeln. Das war dann doch ein bisschen arg zu dekadent. Die Tapeten-Wohnzimmer-Atmosphäre wäre ganz schön, mal schauen, was sich da bewerkstelligen lässt? Vor all diesen Luftschlössern steht aber zuerst die Arbeit, gut Ding will Weile haben. So sagt man doch, nicht wahr?

Besten Dank für Zeit und Antworten. Zum Abschluss ein Brainstorming:
Donald Trump: Spielt der auch mit?
Black Metal: Runzelsilo
Jürgen Bartsch: Bekloppt
Niklas Kvarforth: Zwiebeln
Das neue Metallica-Album: Noch nicht gehört. Ist gut?
BETHLEHEM in 10 Jahren: Keine Rolle spielska.

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Weiterwichsen.