Interview mit Nikita Kamprad von Der Weg einer Freiheit

Sie sind aus dem deutschen Black Metal inzwischen schon lange nicht mehr wegzudenken: Die Rede ist von DER WEG EINER FREIHEIT. Im August veröffentlichten sie ihr viertes Album „Finisterre“, das vielleicht brachialste und düsterste Album ihrer bisherigen Diskographie, das von uns zum Album des Monats August gewählt wurde. Ursprünglich wollten wir uns mit Mastermind Nikita Kamprad bei ihrem gelungenen Auftritt in München persönlich zum Gespräch treffen. Da Nikita an diesem Abend gesundheitlich jedoch angeschlagen war, wurde das Interview dann nachträglich schriftlich geführt. Erfahrt hier unter anderem, wieso die Band sich bei den Texten von Hermann Hesses „Der Steppenwolf“ inspirieren ließ, wie sie für ihr neues Album ihr Vorgehen bei der Produktion änderten und welches Instrument ziemlich sicher nie Platz auf einem Album von DER WEG EINER FREIHEIT finden wird.

Ihr habt gerade eine Tour hinter euch. Seid ihr zufrieden?
Die Tour war ein voller Erfolg, wir hatten bis auf ein paar Ausnahmen immer volle Hütten, einige Konzerte waren sogar ausverkauft und die Stimmung untereinander besser als je zuvor. Auch mit unseren französischen Mitstreitern [Anm. d. Red.: Regarde Les Hommes Tomber] ist uns ein echter Glücksgriff gelungen, supernette Typen, geile Musik und beim Publikum schienen sie ebenfalls sehr gut anzukommen. Alles in allem die anstrengendste, aber bis dato auch beste Tour, die wir je gespielt haben!

Ihr habt ein neues Album veröffentlicht, „Finisterre“. Wie war das bisherige Feedback?
Das Feedback von Presse und Medien war bis auf ein paar Ausnahmen (von den üblichen Verdächtigen) äußerst positiv und auch von unseren Fans und Freunden hat uns überwiegend Gutes erreicht, was uns natürlich sehr stolz und froh macht. Es ist immer schön zu sehen, dass so viel Arbeit und Herzblut auch bei der Hörerschaft gut ankommt. Und das war bei „Finisterre“ mehr denn je der Fall, da wir uns bei diesem Album um die komplette Produktion, sprich von der ersten Demo bis zum finalen Mix, um alles selbst gekümmert haben. Jetzt werden wir uns erst einmal auf den Live-Sektor konzentrieren und wenn es die Zeit zulässt wieder dem Schreiben neuer Musik widmen.

Wie zu jedem Album gab es auch zu „Finisterre“ Kritik. Vor allem ein paar deutsche Hörer waren mit den simplen Reimen in den Texten nicht ganz zufrieden. Nehmt ihr solche Kritik wahr und auch an, oder seid ihr da einfach anderer Meinung und zieht euer Ding durch?
Das ist mir auch aufgefallen und wir nehmen das natürlich wahr. Da werden aber Verbindungen zu Dichtern oder Autoren geschaffen, die ich nicht mal kenne. Die Reime habe ich nicht bewusst in irgendeinem Stil auszuarbeiten versucht (dafür hab ich zu wenig Plan von der Materie), sondern einfach so, wie es für mich Sinn ergibt. Da mögen offiziell „falsche“ Reime dabei sein, aber wir sind hier ja nicht im Deutschunterricht und man muss natürlich auch immer schauen, wie es zur Musik und in den Rhythmus passt. Das ist schwieriger als man denkt.

Mir war der natürliche Flow in der Musik und in den Texten schon immer sehr wichtig, daher lege ich das Hauptaugenmerk auf die richtige Line und dass sich der Gesang bestmöglich in den Rhythmus einpflegt, ohne entgegengesetzt zu wirken. Da muss man eben auch mal ein paar ungewöhnliche Reime oder Wörter nutzen, damit es am Ende aufgeht. Trotzdem bin ich natürlich kein Hofmannsthal, George oder Wolfskehl.

Das mit dem Reimen war auf diesem Album quasi ein Novum, das ich mal ausprobieren wollte, gerade weil der Text zu „Ein letzter Tanz“ von unserem ehemaligen Bassisten Giuliano (der davon etwas mehr Ahnung hat) komplett in Versform geschrieben wurde und ich diesen Stil, wo es möglich war, auf dem restlichen Album beibehalten wollte. Trotzdem bewegen wir uns hier in Prosa, es gibt mal Verse, die sich reimen und dann wieder einen Refrain, der komplett frei ist. Es muss eben zur Musik passen, da sehe ich mich nicht unbedingt gezwungen, mich bestimmten Regeln unterzuordnen.

Bei den Texten hat dich Hermann Hesses „Der Steppenwolf“ inspiriert. Was fasziniert dich so an dem Roman, dass du ihn als thematische Vorlage für euer Album ausgewählt hast und was bedeutet in diesem Zusammenhang der Albumtitel „Finisterre“?
Ich glaube es war kurz nach Veröffentlichung von „Stellar“ Anfang 2015, als mir das Buch in die Hände gefallen ist. Ein paar Jahre vorher habe ich auf Empfehlung eines Freundes auch schon den „Demian“ von Hesse gelesen, der mir ebenfalls sehr zusagte. Beide Werke ähneln sich meiner Meinung nach sehr in ihrer Atmosphäre, auch wenn sie verschiedene Themen behandeln. Außerdem schwingt in beiden Büchern auch eine omnipräsente Angst vor dem Ungewissen und dem Krieg mit, was ich sehr interessant finde, wenn man sich ihren Entstehungszeitraum um den ersten und zweiten Weltkrieg und die generelle Stimmung in der Gesellschaft dieser Zeit ansieht. Vor allem der Opener „Aufbruch“ wurde hiervon stark inspiriert.

Ich fand es außerdem sehr faszinierend wie auch erschreckend, welche Anzeichen es für den nahen Verfall der Menschen vor fast 100 Jahren schon gab und sich im Prinzip dasselbe in unserer modernen Welt wieder abspielt. Aufstrebende Angst und Hass gegenüber Fremden, Wirschaftskrisen, Aufrüstung und Kriege und nur wenige, die Widerstand leisten, weil es den meisten schlicht und einfach egal ist.

Ich denke, wir leben in einer gefährlichen Zeit, die genauso von Krisen und Angst geprägt ist und in der es quasi jederzeit einen Big Bang geben könnte. Sozusagen wie wenn wir kurz vor dem Ende der Welt stehen, wenn man es wirklich überspitzt sehen will. Das Ganze spiegelt sich auch in der sehr pessimistischen Ausrichtung des Albums wider, weshalb mir dieser Titel, „Finisterre“, als sehr passend erschien. Außerdem gefällt mir die Form und Aussprache des Wortes, was auch immer ein wichtiger Punkt in der Gestaltung von Album-, aber auch einzelner Songtitel für mich ist.

Trotz des Albumthemas habt ihr am Anfang der Platte ein Zitat aus einem anderen Werk genommen, nämlich aus „Die Wand“ von Marlen Haushofer. Warum habt ihr dieses Zitat gewählt und nicht eines aus „Der Steppenwolf“?
Das Zitat irgendwo einzubauen war schon immer eine Idee, welche sich aber bisher nicht umsetzen lies. Mich haben das Buch und auch der Film dazu sehr fasziniert und auch wenn es wohl tausende Interpretationen dazu gibt – da es ja doch eine sehr verstrickte Thematik ist – kann ich hier ebenfalls Parallelen zu „Der Steppenwolf“ ziehen. Und zwar geht es ja in beiden Werken um das Ausleben bzw. Anerkennen der inneren tierischen Triebe. Quasi die Auseinandersetzung mit dem inneren Ich und den Instinkten und damit, was einen Menschen letztendlich vom Tier unterscheidet. Als Intro für den Song „Aufbruch“ respektive der ganzen Platte ergibt das Zitat voll und ganz Sinn und soll so schon vorab die Grundstimmung des Albums einleiten.

In Sachen Produktion habt ihr dieses Mal beim Schlagzeug auf jegliche Samplesounds verzichtet. Das Resultat ist ein natürlicherer, aber dadurch eben auch roherer, ungeschliffenerer Sound als noch bei „Stellar“. Seid ihr im Nachhinein mit dieser Entscheidung zufrieden? Werdet ihr das zukünftig wieder so machen oder war das eher ein einmaliges Experiment?
Das war absolut kein Experiment, sondern auf jeden Fall so gewollt. Man muss sich das nur mal überlegen: will man einen austauschbaren Samplesound, der vielleicht für ein bis zwei Jahre cool klingt, oder will man ein ungeschliffenes Original, das auch noch in zehn Jahren aktuell ist, weil es eben genau den Sound von diesem Musiker, Instrument, Raum, Mikrofon (und was auch immer in der ganzen Kette für den Sound verantwortlich ist) widerspiegelt? Wir haben uns für letzteres entschieden, da es auf lange Sicht einfach mehr Sinn ergibt.

Samplen und Triggern ist aus produktionstechnischer Hinsicht easy. Man muss sich einmal ein ordentliches Sample bauen und kann das dann nachher mit den Originalschlägen des Schlagzeugers triggern und im Verhältnis beimischen. Das kann man machen, um dem Schlagzeug noch ein bisschen mehr Kick zu geben, man kann es aber auch übertreiben und dann klingt es irgendwann nicht mehr nach Schlagzeug. Ich weiß, dass uns in der Vergangenheit oft ein recht klinischer Triggersound nachgesagt wurde und das hat mich selbst auch immer etwas gestört.

Wenn ich ehrlich bin, hat es uns aber immer an der Umsetzung, Zeit im Studio, aber auch Erfahrung gemangelt, wie man so schnelle, aggressive Musik möglichst natürlich festhält, ohne zu triggern. Im Vergleich zu einem moderaten Rocksong zeichnet sich ein Metalsong eben generell durch unzählige Hits auf Kick, Snares, Toms und so weiter aus. Vier Takte Blastbeat haben da plötzlich genauso viele Hits wie ein ganzer Rocksong. Und diese Hits muss man irgendwie kontrollieren können, um einen einigermaßen transparenten Sound zu erreichen. Deshalb bedient man sich im Metal so gerne sauberer Samples und triggert das Schlagzeug. Im Grunde, um sich das Leben etwas leichter zu machen und Zeit zu sparen – nur wie gesagt, es kommt auf das Verhältnis an.

Auf „Finisterre“ habe ich ebenfalls Samples benutzt, aber eben nur bei bestimmten schnellen Passagen, die sich dadurch im Mix etwas besser kontrollieren ließen und am Ende auch etwas fetter klingen. Wir haben im kompletten Produktionsprozess wirklich akribisch darauf geachtet, dass alle Spuren im Mix so klingen, wie wir sie auch aufgenommen haben. Deshalb haben wir beispielsweise bei den Gitarren- und Bassaufnahmen auf DI-Tracks, Plugins oder Modeling verzichtet. Der Gesang beschränkt sich auf nur eine Mainspur, die an wenigen Stellen hier und da mal gedoppelt wird. Das Ganze war wichtig, um wirklich den Sound festhalten zu können, der uns zu 100% repräsentiert und mit dem wir uns auch noch später identifizieren können.

Ihr habt auf dem neuen Album mehr als je zuvor mit anderen Elementen experimentiert. Den Clean-Gesang beispielsweise, den ihr auf „Stellar“ noch etwas zaghaft ausprobiert habt, habt ihr weiter ausgebaut. Wo ist da bei euch bei solchen Experimenten die Grenze? Könntet ihr euch vorstellen, mal einen ungewöhnlichen Song zu schreiben, beispielsweise ganz ohne Blastbeats?
Ja, sogar sehr. Der Ausbau des Cleangesangs war so gesehen nur der nächste Schritt, es gibt aber noch so viele unterschiedliche Dinge und Ideen im Kopf, die ich ausprobieren will. Das braucht Zeit, das geht nicht von jetzt auf gleich. Ich bin generell Fan von gesunden Entwicklungen, daher lasse ich mir für Songwriting auch immer die Zeit, die es braucht. Unter Stress kann ich nicht kreativ sein.

Ein Song ohne Blastbeats wäre auf jeden Fall mal was, gibt es aber so gesehen schon in Form des Bonustracks „Unendlich“ auf der „Stellar“. Für mich steht immer der gute Song im Vordergrund. Ob der Blastbeats hat, komplett akustisch ist oder ganz anders klingt, als man erwarten würde – an sich ist das egal. Wie gesagt finde ich es aber auf der anderen Seite nicht gut, auf jedem Album komplett anders zu klingen. Man muss sich als Band/Musiker auch über mehrere Alben eine Art Identität aufbauen, zumindest finde ich das für mich wichtig.

Ihr habt darüber hinaus auch schon Streicher und Klavier verwendet. Welches Instrument wird man denn ganz sicher nie auf einem Album von DER WEG EINER FREIHEIT hören?
Auch wenn ich ungern etwas ausschließe, das wäre der Dudelsack. Das Instrument geht mir einfach nur auf die Nerven, aber vielleicht wäre es genau deshalb als Stilmittel für einen bestimmten Part ganz nett.

Euer inzwischen Ex-Gitarrist Sascha ist ja direkt nach dem Release ausgestiegen. Kam das für euch unerwartet, oder war seine Entscheidung schon länger bekannt?
Ich habe mir kurz nach seiner Nachricht darüber viele Gedanken gemacht und im Prinzip war es dann doch offensichtlich, zumindest für uns, seine Band, die wir ihn natürlich sehr gut kennen und auch seine Lebenssituation nachvollziehen können. Ich denke sein Blogeintrag sagt alles und lässt keine Fragen zu seiner Entscheidung offen und auch wenn wir vorerst vor den Kopf gestoßen waren, akzeptieren wir sie voll und ganz und werden ihn weiterhin auf seinem Weg unterstützen, wo es geht.

Er trat bereits im April diesen Jahres mit seiner Entscheidung an uns heran, da aber er und generell jeder von uns an einer absolut transparenten und stressfreien Trennung interessiert waren, hat er uns sogar dabei geholfen, einen neuen Gitarristen zu finden, Ideen zur Lösung des Problems beigesteuert und es uns damit etwas einfacher gemacht. Die Idee Nicolas anzurufen, der übrigens Saschas unmittelbarer Vorgänger auf der Bühne war, kam uns dann bereits nach ein paar Tagen und jetzt haben wir die Tour mit ihm gespielt und können sagen: Das passt auf ganzer Linie! Mit dem offiziellen Ausstieg Saschas haben wir nur etwas warten wollen und fanden kurz nach unserem Auftritt beim Summer Breeze, also quasi mit dem Release des Albums, den richtigen Zeitpunkt, um es auch die Fans wissen zu lassen.

Eine Frage eines unserer Leser: Nervt es euch, dass noch immer euer umstrittener „Hipster“-Status im Black Metal in Reviews und Interviews thematisiert wird, obwohl ihr merklich längst von sehr vielen akzeptiert werdet?
Nein. Wer uns wie (nicht) akzeptiert ist uns egal und bleibt jedem selbst überlassen. 

Auf euren bisherigen Alben habt ihr immer mindestens eine Melodie oder einen Teil aus früheren Songs zitiert. Das Intro von „Zeichen“ beispielsweise ist eine langsame Version des Endes von „Aurora“, bei „Nachtsam“ verarbeitet ihr eine Melodie aus „Der stille Fluss“ und bei „Letzte Sonne“ kann man in dem ganz langsamen Teil kurzes die Melodie aus der zweiten Hälfte von „Zum Abschied“ wiederfinden. Warum habt ihr diese Elemente noch einmal wiederverwendet und warum habt ihr etwas Derartiges auf „Finisterre“ nicht gemacht?
All diese drei Stellen hat bis jetzt noch niemand im Zusammenhang erwähnt, ist aber vollkommen richtig. Auch, dass es auf „Finisterre“ keine Verbindungen zu früheren Melodien gibt, stimmt. Dafür gibt es aber keinen bestimmten Grund. Wenn ich zurückdenke, habe ich es wahrscheinlich einfach vergessen beziehungsweise es hat sich einfach nicht natürlich ergeben. Generell finde ich es nämlich sehr interessant damit zu spielen und Querverweise zu schaffen, die aber möglichst subtil bleiben sollen und nicht gewollt klingen. Das hat sich auf dem neuen Album einfach nicht angeboten, ist dadurch aber für zukünftige Songs natürlich nicht ausgeschlossen.

Ihr seid seit „Stellar“ bei Season of Mist unter Vertrag, die im Metal-Bereich wegen ihrer Auswahl an ungewöhnlichen und talentierten Bands ein recht hohes Ansehen genießen. Seid ihr mit dem Label zufrieden und könntet ihr euch vorstellen auch das nächste Album noch dort zu veröffentlichen?
Unser Vertrag bei Season of Mist ist mit „Finisterre“ erfüllt, jedoch sind wir wirklich äußerst zufrieden mit der Arbeit des Labels und auch der persönliche Kontakt erwies sich bisher als sehr angenehm. Wir fühlen uns dort also gut aufgehoben und ich finde es auch sehr bemerkenswert, dass sie weiterhin verhältnismäßig kleine und neue Bands aus dem Underground signen, aber dennoch als internationales und weltweit renommiertes Label wachsen.

Immer wieder werden heutzutage Bands von Labels aus marketingtechnischen Gründen abgelehnt, die ihre Texte nicht auf Englisch verfassen. War das bei euch auch jemals ein Problem? Könntet ihr euch für eure inzwischen immer weiterwachsende internationale Fanbase vorstellen, englische Übersetzungen für eure Texte bereitzustellen.
Englische Übersetzungen bereitzustellen könnten wir uns vorstellen, haben wir bei zwei unseren Lyric-Videos sogar bereits gemacht. Natürlich keine simple Übersetzung per Google Translator, sondern wir haben einen professionellen Übersetzer beauftragt, eine Übersetzung des jeweiligen Textes anzufertigen, die nicht nur wörtlich, sondern vor allem sinngemäß dem deutschen Original entspricht. Natürlich ist das am Ende eine Kostenfrage. Würden wir sämtliche Texte professionell übersetzen lassen, wäre das schon recht aufwendig. Aber wer weiß, vielleicht gibt es mal eine Art Textbuch von uns und da würde es durchaus Sinn ergeben, die Texte auch auf Englisch abzudrucken, um sie der internationalen Hörerschaft besser zugänglich machen zu können.

Es wird aber weiterhin deutsche Texte von uns geben, da ich mich hier beim Schreiben und auch Singen am wohlsten fühle. Ungeachtet dessen gab es aber bisher noch nie Probleme mit der Vermarktung der Texte. Ich denke auch, dass es uns eher interessanter und ein Stück weit heraustechender in dieser ganzen Flut internationaler englischsprachiger Bands macht, dass wir eben nicht massenverständliche englische Texte schreiben. Zumindest machen uns das unsere nicht-deutschsprachigen Fans oft deutlich, indem sie beispielsweise die Texte selbständig übersetzen, sogar Deutschkurse belegen, um herauszufinden, worum es bei uns geht. Das finden wir schon sehr beachtlich und bestärkt uns in unserer Entscheidung, weiterhin auf Deutsch zu schreiben.

Zum Abschluss gibt es noch unser traditionelles Metal1.info-Brainstorming. Ich nenne dir ein paar Begriffe, und du sagst einfach, was dir dazu als erstes einfällt:
Wölfe: Für mich ein Sinnbild des Widerstands gegen Regeln und Normen
Menschen: Zu viele
Lieblingsfilm: Oldboy (das Original)
Hermann Hesse: Unglaublich schöner Fluss beim Lesen
Bestes Album des Jahres: Nightbringer – Terra Damnata

Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte an unsere Leser gehören dir:
Danke dir für das Interview und die interessanten Fragen. Sorry, dass es in München nicht persönlich geklappt hat, hoffentlich aber das nächste Mal. Danke an die Metal1.info-Leserschaft fürs Lesen und euch fürs Bereitstellen der Möglichkeit, auf dieser Plattform ein wenig über unsere Band zu plaudern.