Interview mit Nergal & John Porter von Me And That Man

Mit dem Necro-Blues-Projekt ME & THAT MAN und dessen Debüt „Songs Of Love And Death“ haben wir eine ganz neue Seite an Behemoth-Fronter Nergal kennengelernt. Im Rahmen ihrer ersten Tour trafen wir den Polen und seinen Mitstreiter John Porter zum Gespräch über Country, Instagram und die Zukunft des Projektes.

Ihr seid jetzt seit einiger Zeit auf Tour – seid ihr bislang zufrieden?
Nergal: Wir sind sehr zufrieden!
John: Es läuft wirklich sehr gut. Das Publikum ist voll dabei und hat Spaß…
Nergal: Und wenn nicht, bekommen wir sie im Laufe der Show überzeugt. Das ist immer ein gutes Zeichen. Was diese Konzerte von vielen anderen, bei denen ich war, unterscheidet, ist, dass erstens nur sehr wenige Leute mit ihren Handys dastehen und die Show nur über den Bildschirm schauen, und zweitens, dass die Leute, die kommen, dann auch wirklich erst nach der Show gehen, nicht mittendrin. Was die Zuschauerzahlen angeht, liegen wir zwischen 100 und 300 Leuten, es sind also sehr familiäre Shows, aber die Zuschauer sind großartig.

Du hast es eben erwähnt: Die Clubs, in denen ihr spielt, sind sehr klein. Mit Behemoth bist du mittlerweile ja die großen Festival- und Hallenbühnen gewohnt. Wie fühlt es sich an, wieder zurück auf den kleinen Bühnen zu sein?
Nergal: Cool. Weißt du, es ist immer gut, sich daran zu erinnern, wo man herkommt und mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben. Ich bin zu alt und zu lange in dem Business… ich weiß, wie viel man investieren muss, um Erfolg zu haben. Bei John ist es das gleiche, weißt du? Deshalb ist es gut, nochmal einen Schritt zurück zu gehen. Nur so baust du dir etwas auf, Schritt für Schritt. Ich sage immer: Du musst zuerst Scheiße fressen, bevor du Kuchen bekommst. Und ich habe das oft gemacht, es schmeckt nicht sonderlich gut. (lacht)

Wie fühlt es sich für dich an, ohne Corpsepaint, Bühnenkostüm und verzerrte Gitarre…
Nergal: Nein, es ist cool! Es ist ganz natürlich, cool, das ist kein Problem für mich.

Dir fehlt das also nicht als „Schutzschild“?
Nergal: Nein! Weil das, was wir hier machen, etwas ganz anderes ist. Es sind zwei verschiedene Bands. Da gibt es kaum Parallelen.

Wie steht es um die Konzertbesucher – kommen auch Country-Fans, oder stehen da ausschließlich musikalisch aufgeschlossene Nergal-Fans im Publikum?
Nergal: [zu John] Du darfst.
John: Das sind einfach Leute, die zu unserem Konzert kommen. Du kannst nicht einfach sagen, dass das Country- oder Behemoth-Fans sind. Das sind Leute, die an unserer Musik interessiert sind. Einige von ihnen haben nur die Singles gehört, das ist auch voll O.K.! Ich kann sie nicht als Metal- oder Country-Fans identifizieren.
Nergal: Aber was wir sehen, ist, dass sehr viele Pärchen kommen (lacht). Gestern habe ich ins Publikum geschaut, da sah es wirklich so aus: Junge, Mädchen, Junge, Mädchen, immer händchenhaltend.
John: Nächstes Jahr zu dieser Zeit wird es viele Babies geben! (lacht) Aber natürlich nicht von uns! (lacht)
Nergal: Ich behalte meine Hände bei mir. (lacht)Hörst du selbst viel Country…
Nergal: Nein.
… oder was hat dich bewogen, dieses Projekt zu gründen und dich in diesem Genre zu versuchen?
John: Das ist kein Country.

O.K., wie würdet ihr es dann nennen?
John: Necro-Blues.
Nergal: Es ist Cunt-ry. (lacht)
John: Oder das, ja.
Nergal: Was wir machen, ist sehr vielseitig – viele Genres kommen da zusammen, und das Resultat ist ME AND THAT MAN. Ich verstehe, dass es den Leuten schwer fällt, uns in eine Schublade zu stecken… Country, Blues… dies, das. Ich persönlich finde, dass ein Großteil der Country-Musik einfach verdammt kitschig ist. Das ist einfach lächerlich. Das mag ich nicht. Das gleiche gilt für Folk. Aber die Tatsache, dass ich keinen Folk mag, heißt nicht, dass ich nicht zu würdigen weiß, was beispielsweise Wovenhand machen, was sehr Folk-inspirierte Musik ist. Bei ME AND THAT MAN ist es das gleiche: Wir sind keine Blues-Band, aber wir haben viele Blues-Elemente in unserer Musik. Das gleiche gilt für Rockabilly oder Country oder normalen Rock. Da sind auch Hard-Rock-Einflüsse auf dem Album – du kannst Led Zeppelin heraushören, vielleicht sogar ein bisschen Black Sabbath.
John: Das einzige, was du auf dem Album nicht zu hören bekommst, ist Reggae!
Nergal: Ja. Zum Glück! (lacht) In Polen haben wir ein Sprichwort [wechselt ins Polnische]. Das bedeutet… Wie übersetzt man das jetzt?
John: Gar nicht! Das ist nicht die  richtige Zeit für sowas. (lacht)
Nergal: Also, wenn du Reggae hörst, passiert etwas mit deinem Körper. Du solltest keinen Reggae hören. (lacht) Nein, wie auch immer. John hat Recht: Kein Reggae. Andererseits…
John: Nein! (lacht)
Nergal: Nein, ich meine, Strummer [Joe Strummer], du weißt schon, der Clash-Typ. The Clash ist vielleicht die einzige Band – und auch sein Solo-Zeug, wenn er mit Raggae flirtet…
John: Das nennt man Ska, das kommt von den Westindischen Inseln [Antillen].
Nergal: Ja, wie auch immer… aber das hat diesen Vibe…
John: Ska gab es schon vor dem Reggae!
Nergal: O.K.
John: Die würden dir das so nicht durchgehen lassen. Es gib eine karibische Szene die in den west-indisch geprägten Teilen von London sehr groß geworden ist. So kam Strummer dazu – nicht durch die ganze Bob-Marley-Geschichte.
Nergal: O.K., das wusste ich nicht. Für mich ist da kein Unterschied, aber danke! Man lernt jeden Tag etwas Neues.

Ihr wirkt ein bisschen wie ein altes Ehepaar – wie habt ihr euch kennengelernt und wann war das?
Nergal: Ich bin auf sein Profil bei Tinder aufmerksam geworden. (lacht) Ich mag die Geschichte. (lacht)
John: Und du mochtest die Fotos!
Nergal: Ja! Da waren fünf Bilder… [ahmt mit seinem Finger einen Penis in verschiedenen Erektionsstufen nach und lacht]. Nein. Ich habe John angerufen, wir haben uns getroffen, über Musik und Literatur geredet… immer wenn ich die Geschichte erzähle, fragen immer alle: Wirklich? Ihr kanntet euch vorher gar nicht? Aber so war das. Du wirst ja nachher die Show sehen – das ist der neunte Auftritt dieser Band überhaupt! Vom ersten Moment an, als wir angefangen haben, live zu spielen, waren die Leute überrascht: Das war wirklich erst eure erste Show? Und zwar aus einem einfachen Grund: Wenn die Chemie stimmt, macht es Klick und es klingt nach einer Band. Das ist großartig – und genau so war das bei uns. Wir kommen aus unterschiedlichen Genres, von unterschiedlichen Polen, aber irgendwie…
John: Irgendwie hat es einfach funktioniert. Wir haben angefangen, zusammen herumzuspielen und es ist einfach perfekt. Es funktioniert.

In einem anderen Interview habt ihr mal gesagt, es hängt vom jeweiligen Tag ab, wer von euch ME ist und wer THE MAN. Wie schaut es heute aus?
John: Heute ist es keiner. Oder wir beide. Wir haben heute große Neuigkeiten bekommen.
Nergal: Ja! Wir haben gerade erfahren, dass unser Album gerade auf Platz drei der Charts eingestiegen ist. Das sind tolle Neuigkeiten, ich bin wirklich begeistert.
Gratulation dazu!
Nergal: Nein, das ist wirklich großartig. Ich meine, du musst dir vor Augen führen: Was verkauft sich in Polen? In erster Linie polnisch singende Künstler. Englisch singende Künstler verkaufen sich dort fast gar nicht.
John: Depeche Mode!
Nergal: Schon, aber wenn, dann sind es ausländische Bands. Ich spreche jetzt von polnischen Bands. John hat das vor langer Zeit mit seiner Ex-Frau geschafft – sie haben Alben veröffentlicht, die Platin bekommen haben. Und ich erinnere mich heute noch, dass ich damals überrascht war: Die singen ja Englisch! Wow. Das war in den 90ern – das war wirklich etwas Besonderes, dass ein englisch singender Künstler so viele Platten verkauft. Etwas anderes [als polnisch gesungene Musik] verkauft sich dort einfach nicht. Die Leute sind sehr sprachbezogen. Insofern ist das eine echte Überraschung für uns und wirklich cool!

Was das Songwriting angeht, hast du viele Erfahrungen im Black- und Death-Metal. War es für dich schwierig, dich in diese Art von Musik einzufinden, die ihr mit ME AND THAT MAN macht?
Nergal: Es war sehr einfach – weil es einfach da ist. Ich nehme die Gitarre in die Hand, spiele einen Akkord und da ist sie. Ich meine… schau. Hier hat die Musik angefangen [zeigt mit der Hand auf seine rechte Sofalehne], mit Blues. Und das hier [zeigt mit der anderen Hand auf seine linke Sofalehne] ist Black Metal.

Dazwischen liegen 50, 70 Jahre… keine Ahnung, eine lange Zeit jedenfalls, viele verdammte Jahrzehnte. Und wir gehen einfach hierhin zurück [zeigt in die Mitte]. Vielleicht nicht ganz so weit, wir bauen ja noch ein paar andere Elemente ein. Beim Black Metal hast du Millionen Noten und Verzerrung und so weiter… aber es kommt alles von hier [hebt die Blues-Hand]. Also gehen wir dahin zurück. Wir kommen immer noch von unseren Wurzeln, wir wissen immer noch sehr gut, dass es nicht mehr als drei Akkorde braucht. Zwei, drei Akkorde, mehr brauchen wir nicht, um einen guten Song zu schreiben.
John: Mehr kennen wir auch gar nicht. (lacht)
Nergal: Das ist eine andere Sache, aber schau dir die Klassiker an, die größten Songs auf unserem Planeten! Zwei, drei Akkorde – nicht mehr. Deswegen haben Dream Theater nie einen Klassiker geschrieben. (lacht) 

Wie seid ihr bei den Aufnahmen vorgegangen: Habt ihr alles nacheinander oder zusammen live aufgenommen?
John: Nein, wir haben live aufgenommen. Klar haben wir später noch Overdubs gemacht, Gesang und Bonusspuren, aber die Rhythmusspuren haben wir zusammen gespielt und dabei live aufgenommen. Aber wir mussten uns natürlich auch nicht mit Schlagzeug, Bass und Gitarren herumschlagen – diese Art von Musik braucht ja nur Percussions.
Nergal: Die Aufnahmen haben vier Tage gedauert. Die Overdubs dann später, aber das gesamte Grundgerüst in vier Tagen. Inklusive Mix und allen Sounds. Aber die ganze Pre-Production war sehr lang, wir haben viele Demos aufgenommen, wir kannten alle Song-Strukturen sehr gut und haben sie dann im Studio nur noch perfektioniert.

Wie reagieren die Behemoth-Fans auf das Projekt? Gibt es auch negatives Feedback?
Nergal: Ja.

In welcher Form?
Das ist ganz unterschiedlich. Ein paar sagen auch: Wow, das ist cool. Aber jede Meinung ist gut, solange sie ehrlich ist. So lange es nicht einfach nur Hass ist, ist es cool. Ich nehme das an. Wenn du auf die Bühne gehst… ich finde immer: Je überwältigter das Publikum ist, desto besser ist es für die Band. Aber von der Mehrheit kommen sehr positive Kommentare.

Generell wirkst du, als  würdest du dich wenig um ein trues Image oder die Meinung anderer Leute ganz allgemein scheren. Würdest du sagen, dass die schwere Erkrankung, die du vor ein paar Jahren überstanden hast, deine Einstellung dazu geändert hat?
Nergal: Nein, für mich ist nur Aufrichtigkeit wichtig. Ich bin einfach ehrlich in dem, was ich tue. Weißt du, bevor du ins Bett gehst, schaust du in den Spiegel. Und wenn du dich dann nicht für das schämst, was du siehst, stimmt alles in deinem Leben. Wenn doch, dann solltest du etwas ändern. So versuche ich mein Leben zu leben. Alles hinterfragen… geht es mir gut, war das OK, ist das ehrlich, bin das ich? Und solange ich mich darin wiederfinde, passt das für mich. So einfach ist das. Was andere Leute über mich denken interessiert mich nicht. Ich habe gelernt, darauf einfach einen Scheiß zu geben. Warum sollte ich? Das Leben ist kurz. Das Bauchgefühl zählt!

Du betreibst auch einen Instagram-Account, der für „Trueness-Warriors“ vermutlich schwer zu ertragen ist…
Nergal: Ich habe keinen Schimmer wovon du redest.
Dein Instagram-Account.
Nergal: Ja, was ist damit?
Nun, er ist sehr ehrlich, aber sehr wenig „Metal“…
Nergal: Er ist menschlich.

Ja, wie gesagt: Ich finde das sehr spannend – aber ich könnte mir vorstellen, dass du damit viele Behemoth-Fans vor den Kopf stößt.
Nergal: Das verstehe ich auch nicht. [John lacht] Ich meine, was soll‘s? Ich mache einfach, wonach mir der Sinn steht. Ich werde das tatsächlich gefragt: Wer betreibt meinen Instagram-Account? Ich natürlich. Dann werde ich in Kommentaren gefragt, warum ich manches so oft am Tag poste. Warum nicht? Bitte die nächste Frage.

Du hast auch viele Bilder auf deinem Account, die zeigen, dass du dir viele Gedanken über die Bildkomposition machst – würdest du Fotografie als ein …
Nergal: Ja.
…weiteres Hobby von dir bezeichnen?
Nergal: Es ist kein Hobby. Aber ich habe dieses… sehe etwas und denke mir: Oh, das wird schön aussehen. Ich weiß nicht, aber vielleicht habe ich da ein Talent. Ich mag es. Eine bestimmte Ästhetik zieht mich an. Ich habe da keine, oder zumindest fast keine Erfahrung. Aber es macht mir Spaß, einfach für mich privat. Ich mag das. Ich klaue auch viele Bilder und ich hole mir davon viel Inspiration.

Wo wir gerade bei Ästhetik sind – lass uns noch kurz über das Artwork eures Albums reden. Was ist die Idee hinter dieser Collage?
John: Bukowski [Charles Bukowski (1920-1994), US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller]
Nergal: Ja, Bukowski war am Anfang das Leitmotiv. Ich wollte es in einer stimmungsvollen, düsteren und gruseligen Stimmung halten, damit es zur Musik passt. Es ist sehr extravagant geworden, sehr künstlerisch. Ich mag das. Ich hoffe wirklich, dass es etwas Einzigartiges ist. Und es passt sehr gut zur Musik.

Habt ihr dem Künstler da konkrete Vorgaben gemacht, oder hat er auf eigene Faust gearbeitet?
Nergal: Wir haben mit ihm geredet, ihm ein paar Songs gezeigt und das war, womit er angekommen ist. Und ich mochte das. Ich fände es scheiße, dem Künstler zu sagen: Hey, pack da bitte einen Hund auf das Cover. (lacht) Insofern: Das war alles seine Idee.
John: Es ist sehr wichtig dem Künstler etwas von der Musik zu geben, so dass er eine Verbindung dazu aufbauen kann.
Nergal: Du musst der Person und ihren Fertigkeiten vertrauen. Wir haben das Cover dann später bekommen und waren sprachlos. Einfach Wow.
John: Vor allem der Hund!
Nergal: Ich dachte, es wäre ein Wolf.
John: Es ist ein Hund aus der Hölle. Ein Dämon.
Nergal: Ich glaube, es ist ein Steppenwolf.  Wir sind jedenfalls tierfreundlich, das steht fest.

Was sind eure Pläne für die Zukunft? Werden ME AND THAT MAN pausieren, oder war es das nach diesem Album ganz oder macht ihr einfach weiter?
Nergal: Wir haben keine Pläne. Aber ich wäre nicht überrascht, wenn wir eines Tages feststellen,  dass wir wieder einige Ideen gesammelt haben: Hier sind ein paar Ideen von mir – und hier sind ein paar von mir! – wir sollten wieder was machen. Wir sehen das eher so… das Coole an ME AND THAT MAN ist, dass es ein Projekt ist. Es ist keine echte Band…
John: Es ist nichts, wovon Leben oder Tod abhängt.
Nergal: Genau. Wenn es nicht weiter geht, war es eine großartige Erfahrung. Diese Schlacht haben wir schon gewonnen – es ist cool.
John: Es ist eine offene Ausgangslage. Es ist cool, wir mögen es, wir machen es, aber wir müssen das nicht machen – was es ja noch besser macht.
Nergal: Es ist spannender, schöner. Unsere Leben, unsere Karrieren hängen nicht davon ab. Das ist ein großer Luxus. Das Label fragt nicht, ob wir bis zum nächsten Jahr ein Album abliefern können. Würden sie das machen, würden sie das Projekt damit zerstören. Der Fakt, dass du eben diesen Druck nicht hast, macht es so cool. Vielleicht sollte es also weitergehen. Weil es keinen Stress, keinen Druck gibt. Das ist cool.

Aber jetzt geht es zuerst zurück zu Behemoth – schreibt ihr schon an einem neuen Album?
Nergal: Jaja, wir schreiben ein Album. John arbeitet derweil an seinen Projekten… wir werden uns zu beschäftigen wissen.

Worauf freut ihr euch am meisten, wenn ihr jetzt nach der Tour nach Hause kommt?
Nergal [zu John]: Worauf freust du dich am meisten? (lacht) Dich verhätscheln zu lassen? (lacht)
John: Nein, ich weiß es tatsächlich nicht. Ich werde einfach weitermachen, was ich davor gemacht habe, Musik machen. So bin ich. Es steht nichts Besonderes an im Moment…
Nergal: Ich will einfach meine Ruhe, ein bisschen Ferien machen… das ist schon alles geplant. Wir haben jetzt ein paar Monate lang wirklich hart gearbeitet. Es ist echt cool, aber auch sehr intensiv. Viel Arbeit. Ich brauche einfach mal wieder einen Break. Für ein paar Tage verschwinden, vielleicht zwei oder drei Wochen, um die Akkus wieder aufzuladen.

O.K., danke euch beiden für das Interview! Zum Abschluss ein Brainstorming:
Auf Tour sein:
John: Schweiß. Nergal: Warten.
Donald Trump: Nergal: Idiot? John: Das Ende der Welt!
Polen: John: Das Ende der Welt. (lacht) Polen? Wie soll man das nennen? Post-Kommunismus. Nergal: Vaterland!
Die Kirche: Nergal: is black! John: Hölle.
Korn: Nergal: Hab ich vor zwei Tagen live gesehen.
Deswegen die Frage. Wie hat es dir gefallen? Nergal: Es hat mir gefallen, aber es ist nicht wirklich meine Musik.
Lieblings-Urlaubsland: John: Kambodscha. Nergal: Nein, nein, nein! John: Das ist ein Insider-Joke. Portugal. Nergal: Bali.

Vielen Dank für eure Zeit und Antworten!

Lest hier unseren Konzertbericht