CD-Review: Blut Aus Nord / P.H.O.B.O.S. - Triunity (Split)

Besetzung

Blut Aus Nord
Vindsval - Gesang, Gitarre
GhÖst - Bass
Gionata "Thorns" Potenti - Schlagzeug
P.H.O.B.O.S.
Frédéric Sacri - alle Instrumente

Tracklist

1. Blut Aus Nord - De Librio Arbitrio
2. Blut Aus Nord - Hùbris
3. Blut Aus Nord - Némeïnn
4. P.H.O.B.O.S. - Glowing Phosphoros
5. P.H.O.B.O.S. - Transfixed At Golgotha
6. P.H.O.B.O.S. - Ahrimanic Impulse Victory


(Black Metal / Industrial Metal) Nachdem BLUT AUS NORD in den Jahren 2011 und 2012 durch die „777“- Trilogie ihre Fans zu begeistern wussten, brauchten die drei Franzosen um Vindsval, neuerdings zusammen mit Tor-Helge Skei im Nebenprojekt The Eye aktiv, zwei Jahre, um mit ihrem Landsmann von P.H.O.B.O.S. die Split „Triunity“ auf den Markt zu bringen. Mit jeweils drei Tracks kreieren die Bands bzw. das Ein-Mann-Projekt hierbei eine harmonische Melange aus Atmospheric Black Metal sowie Industrial Doom Metal.

Für was BLUT AUS NORD musikalisch stehen, dürfte nach nunmehr zehn Alben und einer Hand voll EPs bekannt sein – für nahezu instrumentalen Black Metal mit Hang zur Epik. Der Opener „De Librio Arbitrio“ unterstreicht die Qualitäten dieser seit 19 Jahren aktiv seienden Formation: Schwere Parts, sich langsam erhebende Höhepunkte und verschiedene Motivwechsel, welche die Songs trotzdem homogen erscheinen lassen.

Die Überraschung dieser Split ist das Projekt P.H.O.B.O.S., welches es mit Leichtigkeit schafft, der von BLUT AUS NORD vorgegebenen Atmosphäre dieser Veröffentlichung gerecht zu werden. Mit dem industriellen Sound hebt sich das Projekt natürlich deutlich von seinen Split-Partnern ab, da es aber mit seinen Klängen das Gleiche erschafft wie die Mannen um Vindsval, nämlich Atmosphäre, wirkt dieser Kontrast nicht störend oder gar unpassend.

„Triunity“ funktioniert auf Grund des transportierten Flairs. BLUT AUS NORD verstehen es sehr wohl Tracks zu komponieren, die auch für sich alleine stehen und gefallen können, aber P.H.O.B.O.S. fehlt dieses Geschick (noch). Das Klanggerüst dieses Projektes entfaltet seine Kraft auf Albumlänge, nicht innerhalb eines Tracks. Letzteres ist bei dieser Split aber auch nicht das Ansinnen, sodass „Triunity“ vordergründig eines ist: Ein gelungener Vorgeschmack auf das, was von beiden Bands noch folgen wird.

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