CD-Review: Temple Koludra - Temple Koludra (EP)

Besetzung

I.H. - Alle Instrumente (Lied 1), Gesang
M:W - Alle Instrumente (Lied 2-5)

Tracklist

1. Panta Rhei
2. I Ginnungagap
3. Ritualist
4. Zornissen
5. Valkairos


Ihre gleichnamige EP ist das erste musikalische Lebenszeichen des Duos TEMPLE KOLUDRA, einer dem Black Metal verschriebenen Kombo aus Baden-Württemberg – und zu Unrecht eine Band, deren Material noch kein Label gefunden hat, denn auf der fünf Tracks starken EP veranschaulichen TEMPLE KOLUDRA, was sie können: Erstaunlich viel, und das bereits auf dem Debüt!

Eingeleitet mit den Klängen nordischer Folkmusik im Stile Wardrunas, schafft es das Duo in den kommenden 25 Minuten, ihr Repertoire an Kreativität zu zeigen. Daraus resultieren in sich geschlossene Songs mit einer jeweils eigenen und packenden Atmosphäre, die es trotzdem schaffen, sich als homogenes Ganzes zu vereinen, was auch dem Umstand zu verdanken ist, dass TEMPLE KOLUDRA dank viel Liebe zum Detail gute Übergänge zwischen den Liedern schaffen. Aufgrund der Abwechslung ist der Überraschungsmoment öfters auf der Seite der beiden Baden-Württemberger, sei es durch das folkloristische Intro „Panta Rhei“, durch die Blastbeat-Attacken in „I Ginnungagap“ oder das schleppende „Ritualist“, durch das mit verschiedenen Samples ausgestattete „Zornissen“ oder das instrumentale „Valkairos“.

TEMPLE KOLUDRA legen mit ihrem gleichnamigen Debüt eine sehr mutige und hochgradig abwechslungsreiche EP vor, von der sich der begeisterte Hörer mindestens das Doppelte an Spielzeit für die kommende Veröffentlichung erhofft. Selten ist das der Fall, bei TEMPLE KOLUDRA aber angebracht: Verbesserungsvorschläge, vorzunehmende Änderungen oder das Kaschieren von irgendwelchen Mängeln möchte ich dem Duo nicht mit auf dem Weg geben, nur einzig und allein den Wunsch, diesen Sound bitte so beizubehalten!

Keine Wertung

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