Interview mit M. „Blutkehle“ Roth von Eisregen

Bereits bei unserem letztjährigen Interview zu „Rostrot“ erwies sich EISREGEN-Sänger M. „Blutkehle“ Roth als äußerst angenehmer Gesprächspartner. Vor dem EISREGEN-Auftritt mit Debauchery in München trafen wir den sympathischen Thüringer wieder eigentlich, um über das neue Album und die dazugehörige Tour zu sprechen. Neben so ehrlichen wie aufschlussreichen Antworten auf die musikbezogenen Fragen gewährte uns der Vater zweier Söhne darüber hinaus interessante Einblicke in eher private Themen wie den Umgang mit dem Thema EISREGEN in der Familie Roth.

eisregen_todestage_LogoDie „Todestage“-Tour läuft schon etwas länger – bist du bisher zufrieden?
Ja, wir haben jetzt Halbzeit… bisher ist alles gut, der Besucher-Schnitt liegt bei etwa 400 Leuten.

Und gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse oder ist die Tour eher „business as usual“?
Eher zweiteres. Es war nichts richtig Außergewöhnliches dabei, die Shows und Clubs waren alle gut … alles eigentlich eher herkömmlich. Erschreckenderweise ist das alles schon so, gell? (lacht)

Wird es euch etwa langweilig?
Nein, langweilig sicherlich nicht, aber etwas komplett Herausstehendes war dieses Mal noch nicht dabei. Vielleicht kommt ja noch was, aber meist sind das dann auch eher negative Sachen, insofern…

eisregen_m_roth_DSC_0036…lieber ereignislos, ich verstehe. Wenn man sich euer neues Album „Todestage“ anhört, ist recht klar ein stilistischer Wandel im Bezug auf den Vorgänger „Rostrot“ auszumachen: Das eher „poppige“ Element ist fast ganz verschwunden, die Riffs sind wieder härter. War diese „Kurskorrektur“ eine bewusste Entscheidung oder eher ein schleichender Prozess?
Teils, teils. Uns war natürlich bewusst, dass es ein Jubiläums-Album wird, deshalb haben wir ein paar Faktoren wieder hineingebracht – beispielsweise die Geige bei drei der Songs. Der Hintergedanke war da vielleicht, wenn auch unterbewusst, die Songs wieder etwas härter anzulegen, um wieder etwas mehr an die früheren Sachen anzuknüpfen und ein gewisses Gleichgewicht zwischen den neueren Entwicklungen und dem alten Stil auf dem Album zu haben. Deshalb haben wir auch gezielt wieder fast ausschließlich extremere Vocals benutzt. Also so gesehen war es schon eine bewusste Entscheidung, ja.

Im Kontrast zur wieder etwas „böseren“ Musik habt ihr ein paar witzige Interludes eingebaut und damit einen Spaß-Faktor mit in die Musik gebracht, den man eher von Bands wie den Grindfuckers als von EISREGEN kennt. War das der Versuch, klar zu stellen, dass ihr die ganze Sache nicht so ernst nehmt, wie ihr oft verstanden werdet?
Ach, das wissen die Leute eigentlich auch so. Wer schon einmal bei einem Konzert von uns war oder uns kennengelernt hat, weiß, dass wir zwar die Musik sehr ernst nehmen, das ganze Drumherum aber eher locker. Wir machen unser Ding, wir spielen auch professionell unsere Konzerte, aber man darf den Spaß daran auch nicht verlieren – gerade wenn man das so viele Jahre macht. Das ist eigentlich das Wichtigste überhaupt. Wir haben mittlerweile auch so viele andere Bands kennengelernt, die auf dem Papier ultra-evil sind, aber das sind auch alles normale Leute. Und die paar Psychopathen, die es wirklich gibt, die gibt es überall. Ob die jetzt auf einer Bühne stehen oder nicht ist eigentlich egal.

Einer der Songs auf dem Album heißt „DSDSL – Deutschland sucht die Superleiche“, in Anlehnung an die Fernsehshow „Deutschland sucht den Superstar“. Wolltest du mit dem Song gezielt Medienkritik üben oder war die Show einfach der Aufhänger für einen witzigen, aber ansonsten nicht weiter tiefgründigen Text?
Sicherlich ist es ganz eindeutig eine Medienkritik meinerseits, das war „1000 tote Nutten“ damals auch schon. Ich schaue eigentlich bewusst gar kein Fernsehen mehr; man kann ja nichts mehr anschauen, ohne dass irgend ein Mist läuft, bei dem einem wirklich schlecht wird. Damals hat man viel Geld ausgegeben, um sich Videos wie „Gesichter des Todes“ oder „Traces Of Death“ zu holen, mittlerweile bekommt man das schon im Vorabendprogramm geboten …und an diesen ganzen Reality-TV-Shows sieht man wirklich, wie sehr unsere Gesellschaft eigentlich im Argen liegt.eisregen_DSC_0098

Was würdest du dir stattdessen wünschen, wenn du selbst entscheiden könntest, was im Fernsehen läuft, also als Fernsehintendant oder dergleichen?
So was würde ich gar nicht machen. Ich habe echt keine Lust darauf, den Leuten irgendetwas vorzusetzen. Jeder soll seine Interessen selbst ausleben, ich könnte kein Fernsehprogramm machen. Da schaue ich mir lieber einen Film an, ohne diese ganzen Werbeblöcke. Weil das ist ja das, was mich am meisten ankotzt: Wenn tatsächlich einmal ein guter Film kommt, der über drei Stunden geht, hast du eine Stunde Werbung mit drin. Das geht überhaupt nicht.

Mit Martin Schirenc von Pungent Stench und Hollenthon habt ihr bei dem Song auch einen Gastmusiker dabei. Wie kam es zu der Zusammenarbeit, kennt ihr euch schon länger?
Ja, klar … wir haben uns erst gestern in Wien wieder getroffen. Wir waren damals, Anfang 2000, öfter gemeinsam auf Tour – erst mit Hollenthon, später auch zweimal mit Pungent Stench. Seitdem sind wir gut befreundet und besuchen uns auch gegenseitig. Wenn er bei uns in der Gegend spielt, kommen wir dorthin, genau wie er eben gestern zu unserem Auftritt in Wien gekommen ist. Insofern hat es sich einfach angeboten – zumal der Gedanke hinter „DSDSL“ auch in gewisser Weise war, eine Hommage an Pungent Stench zu machen: Einfach, weil das eine Band ist, die uns damals auch sehr beeinflusst hat und die wir auch privat kennengelernt und dabei gemerkt haben, dass das sehr coole Leute sind. Wir hatten dann bei unserer letzten Wien-Show angesprochen, ob er da mitmachen will, und er meinte: natürlich. Er war schließlich drei Tage bei uns zu Besuch und wir haben eher einfach eine schöne Zeit zusammen verbracht, als nur im Studio auf die Uhr zu schauen. Insofern war es einfach cool, mit Martin abseits von Konzerten und dem ganzen Stress mal wieder etwas Zeit zu verbringen.

Eisregen_Todestage_CoverIhr hattet mit dem Album ja im Vorhinein einige Probleme, die am Ende auch eine Release-Verzögerung zur Folge hatten. Ihr musstet das Cover ändern, ein dort eingearbeitetes Photo entfernen und sogar einen Song vom Album nehmen…
Da muss ich leider gleich unterbrechen. Ich habe eine richterliche Anordnung unterschrieben, dass ich mich dazu nicht äußere, also quasi eine Unterlassung unterzeichnet. Deshalb kann ich dazu jetzt auch nichts sagen. Es gab im Vorfeld schon Probleme und das ist, wie gesagt, noch nicht ganz durch.

Gegenüber den Fans wurde die Verschiebung ja auf einen „Produktionsfehler“ geschoben, wobei jedem klar war oder ist, dass es das nicht war …
Na ja, es war schon… es gab halt wieder mal ein paar andere Sachen.

Wieso habt ihr nicht einfach gesagt: Passt auf, es gab rechtliche Probleme, das Album kommt später? Eure Fans hätten euch das doch nicht übel genommen?
Das musst du Massacre Records fragen. Das war nicht meine Entscheidung und ich finde das auch nicht 100 Prozent toll, aber damit muss man dann eben leben.

eisregen_yantit_DSC_0022_2In einem Beitrag im Forum eurer Homepage hat Yantit im Namen der Band die Schuld für das Dilemma nicht zuletzt auf einen „Maulwurf“ geschoben, der den Song vorab auf Youtube gestellt hat.
(A.d.Red.: Hier der entsprechende Ausschnitt aus dem Forenbeitrag von Yantit, verfasst: 14.11.2013, 22:39: Wenn ein paar Superidioten meinen, sie müssten im Netz die ersten sein und unbefugt (noch vor der geplanten Veröffentlichung am 25.10.) fremdes Eigentum online stellen, dann schaden sie damit (und nicht nur im aktuellen Fall) der Band wie auch Massacre-Records.)
War das das Problem?
Das kam noch mit dazu und hat die Sache natürlich noch verschlimmert. Da sind einfach viele Faktoren zusammengekommen.

Im Gegensatz zu früher habt ihr die Texte nicht im Booklet abgedruckt. Warum habt ihr euch dieses Mal wieder dagegen entschieden?
Das ist jetzt ja schon ein paar Alben lang so. Auch das ist eine Entscheidung vom Label gewesen, die ich akzeptieren muss, aber das ist sicherlich auch nicht unbedingt in meinem Sinne. Bei „Blutbahnen“ gab es Verhandlungen direkt in Bonn und das war eben auch ein Punkt, den die BPjM angebracht hat: dass die Texte nicht schwarz auf weiß im Booklet stehen sollen, da durch den Gesangsstil auch einiges untergeht und man so nicht so bewusst damit konfrontiert wird.
Auch diese Aufklebergeschichte, dass das Material nicht für alle geeignet ist, spielt da mit rein. Das sind einfach Punkte, bei denen wir uns fügen müssen – auch wenn uns das als Künstlern natürlich nicht gefällt. Aber wir leben halt in Deutschland und nicht in Österreich…

Du selbst hättest die Texte also lieber im Booklet gedruckt gesehen?
Ja, klar… das haben wir früher ja auch bei jeder Platte gemacht.

eisregen_west_DSC_0083Nachdem ihr den Song schon länger als Outro eurer Konzerte genutzt hattet, habt ihr mit „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“, unlängst einen für eine Metal-Band eher ungewöhnlichen Song gecovert. Warum ausgerechnet Falco?
Wir haben einfach auf Partys viel Falco gehört. Da laufen natürlich immer unterschiedlichste Sachen, aber Falco war einfach so etwas wo alle gesagt haben: Cool, könnten wir mal machen. Die musikalischen Interessen sind auch in der Band sehr unterschiedlich, aber den Song fand jeder cool, deshalb ist es dieses Lied geworden.

Und wie ist das bei den Fans angekommen? Gab es da auch negatives Feedback?
Sicherlich … klar bekommt man da auch negatives Feedback. Viele Leute sind eben doch relativ engstirnig, da ist so etwas natürlich wie Salz in die Wunden. Aber insgesamt haben es die Leute akzeptiert. Wir haben das Stück damals bei der vorletzten Wien-Show uraufgeführt, das war quasi die Feuerprobe. Da ist das Publikum aber richtig abgegangen, also konnte es ja nicht so schlecht sein.

Mit „Eisenherz“ habt ihr jetzt wieder so einen Song gemacht, der etwas heraussticht – wie kam es dazu, dass ihr auf einmal so eine Nummer aufgenommen habt?
Du hast sicher nur die Vorab-Promo bekommen, aber in dem A5-Digibook ist die Geschichte dazu auch abgedruckt. Ich habe ja zwei Kinder, der Kleine war damals neun und da gibt es natürlich nur wenige Sachen, die man ihm vorspielt. „Elektrohexe“ beispielsweise und ein paar wenige andere Sachen. Er wollte dann auch etwas in die Richtung machen, Yantit hat ihm ein Lied komponiert und dazu hat er dann den Text geschrieben, über Ironman, Superheldenkram, was ihn so interessiert. Ich habe ihm da eigentlich nur ein bisschen geholfen. Und daraus wurde eben „Eisenherz“. Ich habe den Song damals bei „Rostrot“ zum Mixen mitgenommen, damit er fertig wird und Markus (A.d.Red: Markus Stock, Produzent) meinte dann: Seid ihr verrückt, nehmt das Lied, das ist cool, macht was draus!
Wir haben das noch mal komplett überarbeitet und die Gitarren ausgetauscht, und daraus ist im Endeffekt schlussendlich „Mitternacht“ entstanden. Aber ich konnte meinen Sohn natürlich auch nicht einfach vor den Kopf stoßen und sagen: Wir haben das Lied jetzt einfach so genommen also war der Kompromiss, dass seine Version als Bonustrack mit draufkommt. Das war die Geschichte dahinter. Jetzt ist er elf und das Lied ist so mit drauf. Damit sind wir eigentlich alle sehr zufrieden. (lacht)

Die Doppelrolle als Familienvater und Sänger und Texter einer Band wie EISREGEN stelle ich mir nicht immer einfach vor. Wie geht ihr privat, in der Familie, mit dem Thema um?
Normal. Also ich achte schon darauf, dass man nicht die radikalen Sachen vorspielt, aber Stücke wie „Elektrohexe“ kann man den Kindern schon zumuten.

eisregen_lenz_DSC_0059Aber es wird vorsortiert, deine Kinder hören also nicht täglich die „Krebskollektion“ rauf und runter?
Nee nee, das sicher nicht. Ich meine, der Große wird jetzt 17, da ist das eh mittlerweile gelaufen, aber bei dem Kleinen achten wir schon drauf. Der hört jetzt gerne Rammstein, Eisbrecher, solche deutschen Bands halt… alles was scheppert und deutsche Texte hat. Insofern ist er da natürlich vorgeprägt. Der Große hört Grindcore, da sind eh Texte dabei, die zehnmal schlimmer sind als das, was wir machen …da sind EISREGEN dann schon „die harmlose Band, die mein Vater macht“. (lacht)

Und im persönlichen Umfeld, sei es jetzt im Kindergarten oder beim Elternsprechtag in der Grundschule oder wo auch immer – hattest du da schon einmal Probleme?
Nein, eigentlich überhaupt nicht. Selbst die Lehrer kommen da manchmal auf einen zu und die hatten wiederum zehnte, elfte Klassen, in denen die Leute sie dann bewusst angesprochen haben: „Sagen Sie mal, kennen Sie den Herrn Roth?“ Das ist irgendwo schon auch cool. Natürlich gefällt das nicht jedem, das ist klar. Aber Thüringen ist da eigentlich allgemein recht offen, sage ich mal. Da wird man nicht irgendwie auf der Straße angemacht oder so, sondern da haben die Leute auch zu so etwas ein sehr positives Verhältnis.

Das ist schön zu hören, dass es auch so laufen kann. Thomas Gurrath von Debauchery könnte da wohl ein anderes Lied singen, nachdem er ja wegen der Band große Probleme mit seinem Beruf als angehender Lehrer bekommen hatte. Ich weiß nicht, ob ihr neben der Band noch „bürgerlichen“ Jobs nachgeht, aber habt ihr diesbezüglich mal negative Erfahrungen gemacht?
Mittlerweile mache ich nur noch die Band, aber auch früher hatte ich da nie Probleme. Ich war Drucker, das ist natürlich auch ein Job, in dem man nicht so viel Kundenkontakt hat, aber einer meiner direkten Vorgesetzten war EISREGEN-Fan, insofern hatte ich da alle Vergünstigungen, die man sich wünschen kann und es ließ sich alles immer relativ gut vereinbaren. So kann es also auch laufen …aber das ist, denke ich mal, eher die Ausnahme.

eisregen_franzi_DSC_0043Weil du gerade angesprochen hast, dass du mittlerweile von EISREGEN leben kannst, eine Frage noch in diese Richtung: Von euch wurden, gerade in den Anfangstagen, viele Alben indiziert – zwischen 1998 und 2004 drei von vier CDs, um genau zu sein. Ist das für eine Band nicht auch finanziell gesehen ein Problem, wenn mit einem Schlag der Plattenverkauf als Einnahmequelle wegbricht?
Na ja, die Situation ist schon länger so, dass man an Alben eigentlich gar nicht mehr groß verdient, ob die jetzt indiziert sind oder nicht. Die Leute kaufen einfach nicht mehr so viele CDs. Zu der Zeit war das aber natürlich ein zweischneidiges Schwert: Einerseits war es immer positiv für das Album, das danach kam …die Leute haben sich das Album dann immer sehr schnell gesichert, bevor irgendetwas damit passiert ist. Andererseits war es so, dass damit quasi der komplette Back-Katalog weggebrochen ist. Das hat man natürlich schon gemerkt, damals hat man schließlich noch ein paar Einheiten mehr verkauft.
Heutzutage geht es eigentlich nur noch ums Prinzip, wir gehen ja jedes Mal wieder dagegen vor. Ich sehe das einfach nicht ein, das ist eine künstlerische Angelegenheit und unter Kunst findet laut Grundgesetz ja eigentlich keine Zensur statt. Aber das sieht in der Realität leider anders aus, deshalb verschwenden wir da immer noch Unsummen für Anwälte. (lacht)

Siehst du in der Indizierung auch etwas Positives, im Sinne eines Promotion-Effektes?
Nein, gar nicht. Weil es einfach nur nervig ist.

Ihr habt trotzdem, vielleicht auch durch den von dir angesprochenen Effekt, dass die Leute sich eure Alben direkt zum Release sichern, seit „Wundwasser“ mit jedem Album den Sprung in die Charts geschafft. Bedeutet dir das etwas oder ist dir das egal?
Das muss ich differenzieren: Als Musiker ist es mir eigentlich relativ egal, aber weil ich auch das Management für die Band mache und mit Veranstaltern verhandle, ist das natürlich eine gute Ausgangsbasis. Wenn jemand die Band nicht kennt, ist es immer ein guter Faktor, wenn man sagen kann: Ich war mit dem Album da und da.

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Kommen wir gegen Ende noch mal zur Musik und der aktuellen Tour zurück: Was darf man von den ausstehenden Konzerten erwarten, habt ihr irgendwelche besonderen Songs im Set?
Wir haben für die Tour wieder ein paar alte Nummern ins Set genommen, „Hauch von Räude“ ist wieder dabei und „Eichensarg“, was wir auch schon lange nicht mehr gespielt haben. Dazu drei Stücke vom neuen Album und auch genug  Klassiker, so dass ich denke, dass es mit fünfzehn Liedern eine ziemlich ausgewogene Setlist ist.

Zum Abschluss noch eine Frage abseits von EISREGEN und zwar zum Thema MARIENBAD. Wie sieht es hier aus, darf man sich in absehbarer Zeit auf ein zweites Album freuen?
Also absehbar… hm. Es sind schon Ideen da, aber wir haben damals auch weit über ein Jahr dran gearbeitet und die Zeit haben wir einfach momentan nicht. Wenn wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung steht, werden wir in die Richtung auch wieder etwas machen, aber das ist erst mal nicht absehbar.
Das ist wie mit Eisblut, das jetzt auch seit ein paar Jahren auf Eis liegt (lacht). Aber das haben wir natürlich im Hinterkopf. Yantit hat derzeit sehr viel mit Ewigheim zu tun, bei denen jetzt auch die neue Platte ansteht, deshalb ist die Zeit, etwas in Angriff zu nehmen, im Moment noch knapper bemessen als sonst.

Dann hoffe ich, dass ihr auch für diese Projekte irgendwann wieder Muße findet und bedanke ich mich für das Interview. Viel Erfolg weiterhin!
Danke und viel Spaß nachher!

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1 Kommentar zu “Eisregen”

  1. Pascal Stieler

    Ich verstehe nicht, warum die ganzen Musiker, die sich auf das Grundgesetz berufen, es nicht richtig lesen können. Das Wort ‚Kunst‘ und Zensur stehen dort in keinerlei Zusammenhang. Das Wort ‚Jugendschutz‘ und Kunst dagegen schon. Das begründet die BpjM (erstaunlicherweise) sogar idR ganz gut.

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